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Apple-Guide


Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 02.12.2021

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Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 1/2022

Apple Watch

Die Apple Watch Series 7 (ab 430 Euro) ist abermals die Nummer eins unter den smarten Uhren. Sie ist mit einem ständig eingeschalteten Retina-Display ausgestattet, misst den Blutsauerstoff und bietet gegenüber dem Vorgängermodell ein (etwas) größeres Display samt Bildschirmtastatur. Gewählt werden darf zwischen den Größen 41 und 45 Milli meter, Gehäusen aus Aluminium, Edelstahl, Titan sowie diversen Farben.

Die günstigere Apple Watch SE ohne Always-On-Display, EKG und Blutsauerstoffmessung startet bei 300 Euro, auch die Series 3 (ab 220 Euro) ist weiterhin zu haben.

Stores

Für die richtige Produktwahl können wir in vielen Fällen den Besuch in einem Apple-Store oder etwa bei Gravis, Comspot oder Cyberport empfehlen, da du vieles am besten einfach selbst ausprobierst.

iPhone

Die iPhone-13-Modelllinie ist durch die Bank in Sachen Akkulaufzeit verbessert worden, auch die Kameras ...

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... wurden weiterentwickelt. Sowohl das iPhone 13 als auch das 13 mini verfügen über ein Dual- Kamerasystem mit 12 Megapixeln, einen verbesserten Nachtmodus sowie Bildstabilisierung via Sensorverschiebung. Letztere gab es im Vorjahr nur im Pro-Max-Modell.

Das 13 Pro und 13 Pro Max gehen mit einem zusätzlichen Teleobjektiv und dem LiDAR-Sensor erneut einen Schritt weiter in Sachen Fotografie und AR-Anwendungen, dieses Jahr ergänzt um einen Makromodus und die Möglichkeit, Videos in ProRes aufnehmen zu können – folgerichtig ist das Pro-Modell nun auch mit satten 1 TB Speicher erhältlich. Außerdem findet sich in den Profi-Geräten ein ProMotion-Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz.

Alle iPhone-13-Modelle basieren auf dem A15-Bionic-Chip. Unterstützt werden der Mobilfunkstandard 5G sowie MagSafe-Zubehör. Das iPhone 13 mini kostet ab 799 Euro, das iPhone 13 ab 899 Euro, die beiden Pro-Modelle starten bei 1149 respektive 1249 Euro. Sparen kann, wer zum 100 Euro günstigeren Vorjahresmodell greift. Nochmals günstiger ist das iPhone SE, welches zuletzt 2020 aktualisiert wurde. Dank A13-Chip liefert das Gerät noch immer ausreichend Leistung, setzt statt auf Face ID aber auf einen Fingerabdrucksensor und ist der schwächste Kompaktkamera-Ersatz unter den aktuell verfügbaren Modellen.

Unser Tipp

Neuling: iPhone SE, 4,7 Zoll LCD, A13 Bionic, 64 GB, Touch ID, Preis: 479 Euro

Upgrader: iPhone 13, 6,1 Zoll Super-Retina-XDR, A15 Bionic, 128 GB, Face ID, Preis: 899 Euro

Profi: iPhone 13 Pro Max, 6,1 Zoll Super-Retina-XDR, A15

Bionic, 256 GB, Face ID, Preis: 1.369 Euro

MacBook Air

Das MacBook Air hat eine verrückte Reise hinter sich: Gestartet als – ob des Formats und geringen Gewichts – absolutes Luxus-Notebook für Vielreisende mit leider zu wenig Power und wenig Speicherplatz wandelte es sich über die Jahre zum perfekten Einstiegs-Mac, bis es jetzt auf einmal als günstigstes Apple-Laptop das fast leistungsstärkste Mobil-Gerät geworden ist.

Das liegt daran, dass das MacBook Air zu den ersten Geräten gehört, denen Apple den neuen M1-Chip spendiert hat. Dieser schlägt sogar die noch im Vorjahr im 16-Zoll-Mac- Book-Pro verbauten Intel-Chips in vielen Disziplinen. Wer nicht auf ein großes Display angewiesen ist und wer nicht ganz genau weiß, weshalb ein MacBook Pro das richtige Modell ist, trifft mit dem MacBook Air eine gute Wahl.

Ausgestattet ist es praktisch 1:1 wie das 13-zöllige MacBook Pro. Air-Käufer:innen müssen im Vergleich lediglich auf die Touch Bar verzichten, an der sich ja aber ohnehin die Geister scheiden. Zugegeben: Ein Detail wäre da noch. Das MacBook Pro verfügt über ein aktives Kühlsystem, wohingegen das MacBook Air rein passiv gekühlt wird. Der (in den meisten Fällen wohl theoretische) Nachteil ist, dass du das MacBook Air nicht ganz so lange wie das MacBook Pro unter Volllast betreiben kannst und dass der Akku des MacBook Air unter Volllast weniger lange durchhält.

Technisch gesehen gibt es keinen Grund, weshalb du mit dem MacBook Air nicht viele Jahre Spaß haben solltest. Ratsam ist es dafür allerdings, weder beim Arbeitsspeicher noch beim SSD-Speicherplatz zu sparen. Ein nachträgliches Aufrüsten ist wie bei fast allen Komponenten moderner Macs leider nicht möglich.

Unser Tipp

Neuling: MacBook Air, 13 Zoll, M1-Chip, 8 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 7‐Kern-GPU, 256 GB Flash-Speicher, Preis: 1.100 Euro

Upgrader: MacBook Air, 13 Zoll, M1-Chip, 16 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 8‐Kern-GPU, 512 GB Flash-Speicher, Preis: 1.587 Euro

MacBook Pro

Den Anfang beim Wechsel von Intel- auf Apple- Prozessoren machte Apple mit dem MacBook Air, gefolgt vom Einstiegsmodell des MacBook Pro mit 13-Zoll-Bildschirmdiagonale. Zu haben seit Ende 2020, gehört es zu den ersten Macs mit dem M1-Chip. Apples Eigenentwicklung löst die Intel-Prozessoren ab, sie bieten deutlich mehr Leistung bei merklich höherer Energieeffizienz. Das 13-Zoll-Modell kommt mit M1-Chip, in der Grundkonfiguration (ab 1450 Euro) mit 8-Kern-CPU sowie 8-Kern-GPU, 256-GB-SSD (maximal 2 TB) und 8 GB RAM (maximal 16 GB) sowie zwei Thunderbolt-Buchsen.

Das 16-Zoll-Intel-Modell aus 2019 macht einem neu designten Apple-Silicon-Gerät mit ProMotion-Display Platz, das alternativ auch mit 14-Zoll-Bildschirm zu haben ist. Somit sind nun alle mobilen Macs mit „System auf einen Chip“-Prozessoren von Apple ausgestattet. Außerdem wurde der Abschied von der Touch Bar eingeläutet – ihren Platz nehmen im neuen Modell Funktionstasten in voller Größe ein.

Bestückt sind die Geräte mit den M1-Varianten M1 Pro respektive M1 Max in Konfigurationen von bis hin zu 10-Kern-Prozessor, 32-Kern-GPU und bis zu 64 GB Arbeitsspeicher, maximal 8 TB Speicherplatz lassen sich konfigurieren.

Integriert sind drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, eine HDMI-Buchse, ein SDXC-Kartenleser und eine verbesserte Webcam. Den MagSafe-Ladeadapter gibt es obendrauf. Das alles hat (s)einen Preis: Das 14-Zoll-Modell startet bei 2250 Euro, das 16-Zoll-Gerät ist ab 2750 Euro erhältlich.

Unser Tipp

Neuling: MacBook Pro, 13 Zoll, M1-Chip, 8 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 8‐Kern-GPU, 256 GB Flash-Speicher, Touch Bar, Preis: 1.449 Euro

Upgrader: MacBook Pro, 14 Zoll, M1-Pro-Chip, 16 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 14‐Kern- GPU, 512 GB Flash-Speicher, Touch ID, Preis: 2.249 Euro

Profi: MacBook Pro, 16 Zoll, M1-Max mit 10-Kern-CPU und 32-Kern-GPU, 32 GB RAM, 1 TB Flash-Speicher, Touch ID, Preis: 3.849 Euro

iMac

Seit 1998 der berühmte erste iMac in „Bondi Blue“ das Licht der Welt erblickte, setzt der All-in-One-Computer von Apple mit seinem ikonischen Design und in Bezug auf seine Leistung Maßstäbe. Der iMac war der erste Mac(intosh), der die Floppy zugunsten eines CD-Laufwerks fallen ließ, und seine farbenfrohe Ästhetik hob ihn aus einer Welt von beigen und grauen Schachteln hervor – dieses Kunststück wiederholte Apple im Frühjahr 2021 mit der Enthüllung des neuen Modells.

Der neue iMac setzt auf ein komplett neues Design, das noch mehr vom Bildschirm dominiert ist und die Frage aufkommen lässt, wo da überhaupt noch Platz für einen Computer sein soll.

Der basiert auf Apples eigenem M1-Chip mit 8-CPU-Kernen, ist entsprechend kompakt und benötigt wenig Platz. Der 24-Zoll-Bildschirm mit 4,5K-Auflösung sorgt für ein scharfes Bild, die Ausstattung an Arbeitsspeicher und Speicher ist allerdings knapp bemessen – rüste hier direkt beim Kauf auf, nachträglich funktioniert das nicht mehr.

Toll ist die Auswahl an bis zu sieben verschiedenen Farben, sogar die Peripherie ist in den neuen pastelligen Farben zu haben – das Magic Keyboard ist mit dem neuen iMac mit Touch-ID erhältlich. Preislich startet der neue iMac bei 1.450 Euro.

Unverändert im Programm ist das 27-Zoll-Modell des iMac mit Intel-Chip und dediziertem Grafikchip, bei dem auch das geniale Display mit Nanotexturglas zu erwähnen ist (das inzwischen nur noch 345 Euro Aufpreis kostet). Der Preis für einen der letzten Intel-Macs: ab 2.000 Euro. Ganz versteckt bietet Apple auch noch einen 21,5-Zoll-iMac mit Intel-Chip an (1.250 Euro), der iMac Pro ist ausgelistet.

Unser Tipp

Neuling: iMac, 24 Zoll, M1, 8 GB RAM, 256 GB SSD, 4,5K-Display Preis: 1.449 Euro

Upgrader: iMac, 24 Zoll, M1, 16 GB RAM, 512 GB SSD, 4,5K-Display Preis: 2.129 Euro

Profi: iMac, 27 Zoll, 10-Core Intel Core i9, 32 GB RAM, Radeon Pro 5700 XT (16 GB), 1 TB SSD, 5K-Display (Nano) Preis: 4.899 Euro

Apple Pay

Apple hat zwar das kontaktfreie und digitale Bezahlen nicht (neu) erfunden, aber immerhin deutlich sicherer und einfacher gemacht.

Inzwischen sind auch fast alle Banken an Bord. Hast du’s schon ausprobiert?

Mac mini

Beim kleinen Schreibtisch-Mac verfährt Apple ähnlich wie beim MacBook Pro und bietet in einer Übergangszeit parallel Varianten mit Intel- und dem hauseigenem M1-Chip an. Die M1-Version mit je 8 CPU- und Grafikkernen sowie 8 Gigabyte Arbeitsspeicher gibt es ab rund 780 Euro. Die Verdoppelung des Arbeitsspeichers schlägt mit 225 Euro zu Buche. Alle Modelle sind standardmäßig mit SSDs ausgestattet, die von 256 GB bis zu 2 TB reichen. Wie bei anderen neueren Macs ist auch beim Mac mini der T2-Sicherheitschip integriert, der eine bis zu 30-mal schnellere Festplattenverschlüsselung ermöglicht.

Mac Pro

Da er sich an kreative Profis richtet, wurde der High-End-Rechner von Apple traditionell so konzipiert, dass er möglichst viel Leistung und vor allem Flexibilität liefert. Leider erwies sich der vorherige „Mülleimer“ als eine Design-Sackgasse, und so kehrte Apple zum „Käsereiben-Design“ zurück.

Wen der Startpreis von 6.500 Euro bereits zusammenzucken lässt, sollte sich die höheren Konfigurationen nicht ansehen. Allerdings zielt Apple mit dem Gerät nicht auf Privatkund:innen. Der Mac Pro ist ein Arbeitstier für Profis, für die die maximal 66.000 Euro eine Investition darstellen.

iPad

Das klassische iPad mit seinem 10,2-Zoll- Display bleibt zum Preis ab 380 Euro im Programm – nicht aber ohne im Rahmen seiner Aktualisierung im September 2021 ein paar neue Funktionen spendiert bekommen zu haben. Das Einstiegs-iPad ist mit dem Smart Keyboard und dem Apple Pencil der ersten Generation kompatibel, verfügt nun über einen A13-Bionic-Chip, bietet einen Folgemodus in der Frontkamera und ein True Tone-Display – das alles wie gehabt mit bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit.

Wer es kompakter mag, greift zum iPad mini. Die runderneuerte 6. Generation des Kleinen schließt technisch zum iPad Air auf – und hängt dieses in Sachen Ausstattung dank dem A15-Bionic-Chip und seiner Ultraweitwinkel-Frontkamera mit Folgemodus sogar ab. Beide Geräte verfügen über ein All-Screen-Design, die Unterstützung des Apple Pencil 2, einen in die Ein-/Ausschalttaste integrierten Touch-ID-Fingerabdrucksensor sowie die eine Vielzahl an Peripherie erschließende USB-C-Buchse. Das iPad Air startet bei 650 Euro, das iPad mini ist ab 550 Euro erhältlich.

Das iPad Pro 2021 ist wahlweise mit 11-Zoll- oder 12,9-Zoll-Display erhältlich. Nur im größeren Modell kommt das neue Display mit Mini-LED-Technik zum Einsatz. Als Chip verwendet Apple hier mit dem M1 erstmals einen Mac-Prozessor. Der einzige Anschluss unterstützt Thunderbolt an einem USB-C-Port. Der optionale Apple Pencil der 2. Generation lädt drahtlos und hält am iPad per Magnet. Preislich startet das iPad Pro bei 880 Euro.

In Kombination mit dem Magic Keyboard (ab 340 Euro) bietet sich das iPad Pro als Notebook-Ersatz an.

Unser Tipp

Neuling: iPad 10,2 Zoll, A13 Bionic, 64 GB, Touch ID, Lightning, Preis: 379 Euro

Upgrader: iPad Air 10,9 Zoll, A14 Bionic, 64 GB, Touch ID in Seitentaste, USB-C, Preis: 649 Euro

Profi: iPad Pro 12,9 Zoll, M1, 256 GB, Face ID, Thunderbolt, Preis: 1.309 Euro

AirPods

Neben den sich nicht mehr im iPhone-Lieferumfang befindlichen EarPods, hat Apple mit den kabelfreien AirPods 2 (150 Euro) und AirPods 3 (200 Euro) auch noch die AirPods Pro (280 Euro) im Angebot.

Letztere bieten eine mehr als beachtliche aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Die neuen AirPods 3 verfügen über viele Funktionen des Pro-Modells, kommen aber ohne ANC.

Neu ist hier neben dem Design zudem das MagSafe- Ladecase, das ab sofort auch bei den AirPods Pro mitgeliefert wird. Mit den AirPods Max hat Apple auch vielfach gelobte Over-Ears im Programm (613 Euro).

HomePod mini

Das große, klanggewaltige Modell des HomePod hat Apple gestrichen. Verfügbar ist fortan nur noch der im Herbst 2020 vorgestellte HomePod mini. Für 100 Euro hat er technisch sogar mehr auf dem Kasten als der „große Bruder“ – insbesondere in Sachen Smarthome.

Schließlich unterstützt er das neue, reichweitenstarke und in der Datenübertragung schnellere „Thread“-Protokoll. Klanglich indes ist er merklich schwachbrüstiger als sein Vorgänger, aber dennoch eine Empfehlung wert.

Im Oktober 2021 stellte Apple den HomePod mini in Farbvarianten in Gelb, Orange und Blau vor.

Apple TV

Apple TV stellt Apples Versuch dar, das Wohnzimmer zu erobern. Ob die Set-Top-Box, die diverse Streaming-Dienste, Apps und Spiele auf den Fernseher bringt, eine große Zukunft hat, steht zur Debatte – viele TVs bieten beispielsweise bereits eine vorinstallierte Apple-TV-App. Neu ist die 2.

Generation des Apple TV 4K.

Gegenüber ihrem Vorgänger bietet sie einen besseren Prozessor (A12 Bionic statt A10X), WiFi 6 (statt WiFi 5), Unterstützung für HFR-HDR-Inhalte, HDMI 2.1 und Thread-Unterstützung. Dazu kommt eine neugestaltete Siri Remote. Weiterhin erhältlich: Apple TV HD. Der Preisunterschied? Gering.

iPod touch

Schon, dass es den iPod touch überhaupt noch gibt, wird manche überraschen. Dass die jüngste Aktualisierungsrunde vor gar nicht allzu langer Zeit stattfand, im Mai 2019 nämlich, vielleicht noch mehr. Für den privaten Gebrauch nur noch in sehr speziellen Fällen zu empfehlen, findet er immer noch und vermehrt Einsatz als Teil von digitalen Kassensystemen in der Gastronomie.