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Apple-Guide


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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 31.03.2022

Kaufberatung

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Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 5/2022

Apple Watch

Die Apple Watch Series 7 (ab 430 Euro) ist abermals die Nummer eins unter den smarten Uhren. Sie ist mit einem ständig eingeschalteten Retina-Display ausgestattet, misst den Blutsauerstoff und bietet gegenüber dem Vorgängermodell ein (etwas) größeres Display samt einer Bildschirmtastatur. Gewählt werden darf zwischen den Größen 41 und 45 Millimeter, Gehäusen aus Aluminium, Edelstahl, Titan sowie diversen Farben.

Die günstigere Apple Watch SE ohne das „Always-On“-Display, EKG und Blutsauerstoffmessung startet bei 300 Euro, auch die Series 3 (ab 220 Euro) ist weiterhin zu haben.

Stores

Für die richtige Produktwahl empfehlen wir den Besuch in einem Apple-Store oder etwa bei Gravis, Comspot oder Cyberport – dort kannst du vieles selbst austesten.

iPhone

Die iPhone-13-Modelllinie ist durch die Bank in Sachen Akkulaufzeit verbessert, auch die Kameras wurden weiterentwickelt. Sowohl das ...

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... iPhone 13 als auch das 13 mini verfügen über ein Dual-Kamerasystem mit 12 Megapixeln, einen verbesserten Nachtmodus sowie Bildstabilisierung via Sensorverschiebung. Letztere gab es im Vorjahr nur im großen und teuren Pro-Max-Modell.

Das 13 Pro und 13 Pro Max gehen mit einem Teleobjektiv und dem LiDAR-Sensor abermals einen Schritt weiter in Sachen Fotografie und AR-Anwendungen, dieses Jahr ergänzt um einen Makromodus und die Möglichkeit, Videos in ProRes aufnehmen zu können – folgerichtig ist das Pro-Modell nun auch mit satten 1 TB Speicher erhältlich. Außerdem findet sich in den Profi-Geräten ein ProMotion-Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Alle iPhone-13-Modelle basieren auf dem A15-Bionic-Chip. Unterstützt werden der Mobilfunkstandard 5G sowie MagSafe-Zubehör. Das iPhone 13 mini kostet ab 799 Euro, das iPhone 13 ab 899 Euro, die beiden Pro-Modelle starten bei 1149 respektive 1249 Euro. Sparen kann, wer zum 100 Euro günstigeren Vorjahresmodell greift. Nochmals günstiger ist das iPhone SE, frisch aktualisiert im Frühjahr 2022. Dank A15-Chip und 5G schließt das Gerät in Sachen Leistung auf seine großen Brüder auf, setzt statt auf Face ID aber weiterhin auf einen Fingerabdrucksensor und eine Kamera mit weniger Funktionen.

Unser Tipp

Neuling: iPhone SE, 4,7 Zoll LCD, A15 Bionic, 64 GB, Touch ID, Preis: 519 Euro

Upgrader: iPhone 13, 6,1 Zoll Super-Retina-XDR, A15 Bionic, 128 GB, Face ID, Preis: 899 Euro

Profi: iPhone 13 Pro Max, 6,7 Zoll Super-Retina-XDR, A15 Bionic, 256 GB, Face ID, Preis: 1.369 Euro

MacBook Air

Das MacBook Air hat eine verrückte Reise hinter sich: Gestartet als – ob des Formats und geringen Gewichts – absolutes Luxus-Notebook für Vielreisende mit leider etwas zu wenig Leistung und wenig Speicherplatz, wandelte es sich über die Jahre zum perfekten Einstiegs-Mac, bis es jetzt auf einmal als günstigstes Apple-Laptop gleichsam durch seine Leistungsstärke punktet.

Das liegt daran, dass das MacBook Air zu den ersten Geräten gehört, denen Apple den neuen M1-Chip spendierte. Dieser schlägt sogar die in den letzten 16-Zoll-Intel-Mac-Book-Pro verbauten Chips in vielen Disziplinen. Wer nicht auf ein großes Display angewiesen ist und wer nicht ganz genau weiß, weshalb ein MacBook Pro das richtige Modell ist, trifft mit dem MacBook Air eine gute Wahl.

Ausgestattet ist es praktisch 1:1 wie das 13-zöllige MacBook Pro. Air-Interessierte müssen lediglich auf die von Apple inzwischen ohnehin abgekündigte Touch Bar verzichten. Zugegeben: Ein Detail wäre da noch. Das MacBook Pro verfügt über ein aktives Kühlsystem, wohingegen das MacBook Air rein passiv gekühlt wird. Der (in den meisten Fällen wohl theoretische) Nachteil ist, dass du das MacBook Air nicht ganz so lange wie das MacBook Pro unter Volllast betreiben kannst und dass der Akku des MacBook Air unter Volllast nicht ganz so lange durchhält.

Technisch gesehen gibt es keinen Grund, weshalb du mit dem MacBook Air nicht viele Jahre Spaß haben solltest. Ratsam ist es dafür allerdings, beim Kauf weder beim Arbeitsspeicher noch beim SSD-Speicherplatz zu sparen. Ein nachträgliches Aufrüsten jenseits externen Speicherplatzes ist nämlich auch beim MacBook Air nicht möglich.

Unser Tipp

Neuling: MacBook Air, 13 Zoll, M1-Chip, 8 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 7‐Kern-GPU, 256 GB Flash-Speicher, Preis: 1.100 Euro

Upgrader: MacBook Air, 13 Zoll, M1-Chip, 16 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 8‐Kern-GPU, 512 GB Flash-Speicher, Preis: 1.587 Euro

MacBook Pro

Den Anfang beim Wechsel von Intel-auf Apple-Prozessoren machte Apple mit dem MacBook Air, gefolgt vom Einstiegsmodell des MacBook Pro mit 13-Zoll-Bildschirmdiagonale. Zu haben seit Ende 2020, gehört es zu den ersten Macs mit dem M1-Chip. Apples Eigenentwicklung löst die Intel-Prozessoren ab, sie bieten deutlich mehr Leistung bei merklich höherer Energieeffizienz. Das 13-Zoll-Modell kommt mit M1-Chip, in der Grundkonfiguration (ab 1450 Euro) mit 8-Kern-CPU sowie 8-Kern-GPU, 256-GB-SSD (maximal 2 TB) und 8 GB RAM (maximal 16 GB) sowie zwei Thunderbolt-Buchsen.

Das 16-Zoll-Intel-Modell aus 2019 macht einem neu designten Apple-Silicon-Gerät mit ProMotion-Display Platz, das alternativ auch mit 14-Zoll-Bildschirm zu haben ist. Somit sind nun alle mobilen Macs mit „System auf einem Chip“-Prozessoren von Apple ausgestattet. Außerdem ist die Touch Bar inzwischen Geschichte, ihren Platz nehmen im neuen Modell Funktionstasten in voller Größe ein. Bestückt sind die Geräte mit den leistungsstärkeren M1-Varianten M1 Pro respektive M1 Max in Konfigurationen von bis zu 10-Kern-Prozessor, 32-Kern-GPU und bis zu 64 GB Arbeitsspeicher, maximal 8 TB Speicherplatz lassen sich beim Kauf konfigurieren. Integriert sind drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, eine HDMI-Buchse, ein SDXC-Kartenleser und eine verbesserte Webcam. Den MagSafe-Ladeadapter gibt es obendrauf. Das alles hat (s)einen Preis: Das 14-Zoll-Modell startet bei 2250 Euro, das 16-Zoll-Gerät ist ab 2750 Euro erhältlich.

Unser Tipp

Neuling: MacBook Pro, 13 Zoll, M1-Chip, 8 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 8‐Kern-GPU, 256 GB Flash-Speicher, Touch Bar, Preis: 1.449 Euro

Upgrader: MacBook Pro, 14 Zoll, M1-Pro-Chip, 16 GB RAM, 8‐Kern-CPU, 14‐Kern-GPU, 512 GB Flash-Speicher, Touch ID, Preis: 2.249 Euro

Profi: MacBook Pro, 16 Zoll, M1-Max mit 10-Kern-CPU und 32-Kern-GPU, 32 GB RAM, 1 TB Flash-Speicher, Touch ID, Preis: 3.849 Euro

iMac

Seit 1998 der berühmte erste iMac in „Bondi Blue“ das Licht der Welt erblickte, setzt der „All-in-One“-Computer von Apple mit seinem ikonischen Design und in Bezug auf seine Leistung Maßstäbe. Der iMac war der erste Mac(intosh), der die Floppy zugunsten eines CD-Laufwerks fallen ließ. Seine farbenfrohe Ästhetik hob ihn aus einer Welt von beigen und grauen Schachteln hervor – dieses Kunststück wiederholte Apple im Frühjahr 2021 mit der Enthüllung des neuen Modells.

Der komplett überarbeite iMac setzt auf ein vollständig neues Design, das noch mehr vom Bildschirm dominiert ist und die Frage aufkommen lässt, wo da überhaupt noch Platz für einen Computer sein soll. Der basiert auf Apples eigenem M1-Chip mit 8-CPU-Kernen, ist entsprechend kompakt und benötigt wenig Raum. Der 24-Zoll-Bildschirm mit 4,5K-Auflösung sorgt für ein scharfes Bild, die Ausstattung an Arbeitsspeicher und Speicher ist allerdings knapp bemessen – rüste hier direkt beim Kauf auf, nachträglich funktioniert das nämlich auch beim iMac nicht mehr. Toll ist die Auswahl an bis zu sieben verschiedenen Farben, sogar die Peripherie ist in den neuen Pastelltönen zu haben – das Magic Keyboard ist mit dem neuen iMac mit Touch-ID erhältlich. Preislich startet der neue iMac bei 1.450 Euro.

Aus dem Programm genommen wurde das bei Profis beliebte 27-Zoll-Modell mit Intel-Chip und dediziertem Grafikchip. Die entstandene Lücke in der Mac-Produktpalette füllt der neue Mac Studio in Kombination mit dem Studio Display. Leistung bietet diese Kombination satt, der Nachteil dieses Duos gegenüber bisherigen 27-Zoll-iMac-Modellen ist der deutlich höhere Preis.

Unser Tipp

Neuling: iMac, 24 Zoll, M1, 8 GB RAM, 256 GB SSD, 4,5K-Display Preis: 1.449 Euro

Upgrader: iMac, 24 Zoll, M1, 16 GB RAM, 512 GB SSD, 4,5K-Display Preis: 2.129 Euro

Profi: Der 27-Zoll-iMac ist nicht länger erhältlich, Ersatz findet sich im Duo aus Mac Studio und Studio Display.

Apple Pay

Apple hat zwar das kontaktfreie und digitale Bezahlen nicht (neu) erfunden, aber deutlich sicherer und einfacher gemacht. Inzwischen sind auch fast alle Banken an Bord – inklusive der Sparkassen.

Mac mini

Den kleinen Schreibtisch-Mac bietet Apple noch immer in einer Art Übergangszeit parallel in Varianten mit Intel-Prozessor oder dem hauseigenem M1-Chip an. Die M1-Version mit je 8 CPU-und Grafikkernen sowie 8 Gigabyte Arbeitsspeicher gibt es ab 800 Euro. Die Verdoppelung des Arbeitsspeichers schlägt mit 230 Euro zu Buche – mehr als 16 GB sind nicht möglich. Alle Modelle sind standardmäßig mit SSDs ausgestattet, die von 256 GB bis zu 2 TB reichen.

Apples „Keksdosen“ bieten genügend Leistung fürs Büro, haben aber satte Leistungsreserven für anspruchsvollere Aufgaben, etwa in den Bereichen Bildbearbeitung, Musikproduktion und mehr. Außer wenn du externe Grafikkarten betreiben musst, mehr als zwei Bildschirme anschließen möchtest oder mehr als 16 GB Arbeitsspeicher benötigst, solltest du zu den M1-Geräten greifen. Sie sind zukunftssicherer als der Intel-Mini, der ab 1260 Euro erhältlich ist. Der Arbeitsspeicher lässt sich hier (inoffiziell) selbst auf bis zu 64 GB upgraden, beim M1-Modell hingegen entscheidest du dich beim Kauf fix für 8 oder 16 GB RAM.

Wie bei anderen neueren Macs ist auch beim Mac mini der T2-Sicherheitschip integriert, der eine bis zu 30-mal schnellere Festplattenverschlüsselung ermöglicht. Der Mac mini kommt ohne Tastatur (ab 110 Euro) und Maus (ab 85 Euro) respektive Trackpad (ab 135 Euro).

Die Letzten ihrer Art

Apple hat den Wechsel hin zu eigenen Chips-Designs auf ARM-Basis in den Macs weitestgehend abgeschlossen. Noch ist der Mac mini alternativ zur M1-Variante mit Intel-CPU zu haben, der Mac Pro sogar ausschließlich. Darüber hinaus finden sich vielerorts noch iMacs mit Intel-Chip im Abverkauf. Wir raten von vermeintlichen Schnäppchen ab – nur, wenn du genau weißt, warum du heute noch einen Intel-Mac benötigst, solltest du für solch ein Gerät Geld ausgeben.

Mac Studio

Der Mac Studio ist Apples erster neuer Desktop-Mac seit dem Mac mini anno 2005. Das neue Gerät ähnelt in Größe und Design zwar Apples Kleinstem, legt in Sachen Leistung aber ordentlich zu. Im Mac Studio schlägt ein Chip-Herz nach Apples eigenem Design, bereits in der Einstiegskonfiguration ist ein M1 Max (ab 2.300 Euro) verbaut, auf Wunsch lässt sich der Rechner sogar mit einem M1 Ultra bestellen (ab 4.600 Euro). Der besteht aus zwei auf der Prozessorebene gebündelten M1 Max. In der höchsten Ausbaustufe sind bis zu 128 GB Arbeitsspeicher möglich, den bis zu 20 CPU-Kernen stehen bis zu 64 GPU-Kerne zur Seite. Der Mac Studio ist kein „Bürorechner“, er richtet sich an Profis im Bereich der Video-und Bildbearbeitung, 3D-Grafik sowie der Musikproduktion und kann ganz generell im Umgang mit leistungshungrigen Anwendungen glänzen.

Auf der Rückseite finden sich vier Thunderbolt-4-Anschlüsse, eine 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, zwei USB-A-Buchsen, ein HDMI-Port sowie ein Kopfhöreranschluss. An der Gerätefront befinden sich beim M1-Max-Modell zwei USB-C-Buchsen, beim M1-Ultra-Modell hingegen zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Daneben findet sich in beiden Varianten ein leicht zugänglicher SDXC-Kartenslot. Kabellose Kommunikation beherrscht das Gerät via WiFi 6 und Bluetooth 5. In Sachen Leistung sind Mac Studio und Mac Pro in vielen Punkten vergleichbar. Der größte Unterschied: Der Mac Studio hat keine PCI-Express-Steckplätze, zudem bleibt der Mac Pro König in Sachen Arbeitsspeicher, denn dort lassen sich bis zu 1,5 TB RAM konfigurieren.

Bildschirme

Schon zu Zeiten von Röhrenmonitoren bot Apple immer wieder auch eigene Bildschirme an – oftmals mit Ausstattungsmerkmalen, mit denen sich das Unternehmen deutlich von der Konkurrenz absetzen konnte, wie etwa mit dem für seine Zeit geradezu gigantischen 30-Zoll-Cinema-Display.

Auch aktuell klotzt Apple, statt nur zu kleckern. Das Pro Display XDR hat eine Bildschirmdiagonale von 32-Zoll, das Display löst mit 6K auf. Helligkeit, Kontrast und Farben sind Spitzenklasse, der Monitor erreicht bis 1.600 Nits Helligkeit in der Spitze. Günstig ist das luxuriöse Anzeigegerät für Profis nicht, der Preis: ab 5.500 Euro.

Mit ab 1.750 Euro deutlich erschwinglicher (aber noch immer recht teuer) ist das zeitgleich mit dem Mac Studio vorgestellte Studio Display. Der 27-Zoll-Bildschirm mit 5K integriert eine Webcam mit Folgemodus. Für die und das Dolby-Atmos-fähige Soundsystem mit seinen sechs Lautsprechern steckt im Bildschirm ein eigener A13-Chip, außerdem integriert das Studio Display drei USB-Csowie eine Thunderbolt-Buchse.

Mac Pro

Der Mac Pro steht in der Tradition der PowerMac. An Kreativprofis gerichtet, wurde der High-End-Rechner von Apple so konzipiert, dass er möglichst viel Leistung und vor allem Flexibilität liefert. Leider erwies sich der vorherige „Mülleimer“ dabei als eine Sackgasse, und so kehrte Apple zum „Käsereiben-Design“ in Anlehnung an das des altehrwürdigen PowerMac G5 zurück. 

Wen der Startpreis von 6.500 Euro zusammenzucken lässt, sollte sich andere Konfigurationen gar nicht erst ansehen. Allerdings zielt Apple nicht auf Privatkund:innen: Der Mac Pro ist ein Rechner für den Einsatz im professionellen Umfeld, etwa im Bereich der Videobearbeitung, für die die maximal 66.000 Euro eine Investition darstellen.

Der Mac Pro kommt noch mit Intel-Chips. Zwei Gründe sprechen aktuell noch für ihn: Das Gerät lässt sich mit PCI-Express-Steckkarten bestücken, außerdem finden hier bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher Platz.

iPad

Das klassische iPad mit seinem 10,2-Zoll-Display ist zum Preis ab 380 Euro noch immer im Programm – nicht aber ohne im Rahmen seiner Aktualisierung im September 2021 neue Funktionen spendiert bekommen zu haben. Das Einstiegsgerät ist mit dem Smart Keyboard und dem Apple Pencil der 1. Generation kompatibel, verfügt nun über einen A13-Bionic-Chip, bietet einen Folgemodus in der Frontkamera sowie ein „True-Tone“-Display – das alles wie gehabt mit bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit.

Wer es kompakter mag, greift zum iPad mini. Die runderneuerte 6. Generation des Kleinen integriert den leistungsstarken A15-Bionic-Chip. Das neue iPad Air setzt in Sachen Prozessor noch einen drauf, in ihm steckt der M1-Chip. Ansonsten bieten beide Geräte abgesehen von der Bildschirmgröße ähnliche Eckdaten: Sie verfügen über ein All-Screen-Design, unterstützen den Apple Pencil 2, integrieren Touch ID in der Ein-/Ausschalttaste und erlauben den Anschluss von Peripherie über ihre USB-C-Buchse. Das iPad Air startet bei 680 Euro, das iPad mini ist ab 550 Euro erhältlich.

Das iPad Pro ist noch auf dem Stand von 2021 und wahlweise mit 11-Zolloder 12,9-Zoll-Display erhältlich. Nur im größeren Modell kommt der neue Bildschirm mit Mini-LED-Technik zum Einsatz. Als Chip verwendet Apple den M1. Die USB-C-Buchse unterstützt Thunderbolt. Der optionale Apple Pencil der 2. Generation (135 Euro) lädt drahtlos und hält am iPad per Magnet. Preislich startet das iPad Pro bei 880 Euro. In Kombination mit dem Magic Keyboard (ab 340 Euro) bietet sich das iPad Pro als Notebook-Ersatz an.

Unser Tipp

Neuling: iPad 10,2 Zoll, A13 Bionic, 64 GB, Touch ID, Lightning, Preis: 379 Euro

Upgrader: iPad Air 10,9 Zoll, M1, 256 GB, Touch ID in Seitentaste, USB-C, Preis: 849 Euro

Profi: iPad Pro 12,9 Zoll, M1, 256 GB, Face ID, Thunderbolt, Preis: 1.309 Euro

AirPods

Neben den sich nicht mehr im iPhone-Lieferumfang befindlichen EarPods hat Apple mit den kabelfreien AirPods 2 (150 Euro) und AirPods 3 (200 Euro) auch noch die AirPods Pro (280 Euro) im Angebot. Letztere bieten eine mehr als beachtliche aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Die neuen AirPods 3 verfügen über viele Funktionen des Pro-Modells, bieten aber kein ANC. Neu ist neben dem Design zudem das MagSafe-Ladecase, das ab sofort auch bei den AirPods Pro mitgeliefert wird. Mit den AirPods Max hat Apple auch vielfach gelobte Over-Ears im Programm (613 Euro).

HomePod mini

Das große, klanggewaltige Modell des HomePod hat Apple gestrichen. Verfügbar ist nur noch der im Herbst 2020 vorgestellte Home-Pod mini. Für 100 Euro hat er technisch sogar mehr auf dem Kasten als der „große Bruder“ – insbesondere in Sachen Smarthome. Schließlich unterstützt er das neue, reichweitenstarke und schnellere Thread-Protokoll. Klanglich indes ist er merklich schwachbrüstiger als sein Vorgänger, aber dennoch eine Empfehlung wert. Seit November 2021 ist der Mini nicht nur ganz klassisch in Schwarz oder Weiß, sondern auch Gelb, Orange und Blau erhältlich.

Apple TV

Apple TV stellt Apples Versuch dar, das Wohnzimmer zu erobern. Ob die Set-Top-Box, die diverse Streaming-Dienste, Apps und Spiele auf den Fernseher bringt, eine große Zukunft hat, steht zur Debatte – viele TVs und Konsolen bieten etwa bereits eine Apple-TV-App. Aktuell ist die 2. Generation des Apple TV 4K. Gegenüber ihrem Vorgänger bietet sie einen etwas besseren Prozessor (A12 Bionic statt A10X), WiFi 6 (statt WiFi 5), Unterstützung für HFR-HDR-Inhalte, HDMI 2.1 sowie Thread-Unterstützung. Dazu kommt eine neugestaltete, deutlich verbesserte Siri Remote. Weiterhin erhältlich, aber nur unwesentlich günstiger: Apple TV HD.

iPod touch

Schon, dass es den iPod touch überhaupt noch gibt, wird manche überraschen. Dass die jüngste Aktualisierungsrunde vor gar nicht allzu langer Zeit stattfand, im Mai 2019 nämlich, vielleicht noch mehr. Für den privaten Gebrauch nur noch in sehr speziellen Fällen zu empfehlen, findet er immer noch und vermehrt Einsatz als Teil von digitalen Kassensystemen in der Gastronomie.