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Aromatherapie


Schlank & Gesund - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 04.01.2021

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Bildquelle: Schlank & Gesund, Ausgabe 1/2021

DANK entspannender, harmonisierender und vitalisierender ätherischer Öle kann Stress einfach verduften

Obwohl der Begriff „Aromatherapie“ erstmals im 20. Jahrhundert geprägt wurde, fanden ätherische Öle schon vor Jahrtausenden in vielen verschiedenen Kulturen Anwendung.

Nachdem die therapeutische Verwendung von aromatischen Düften etwas in Vergessenheit geraten war, erfreute sich die Aromatherapie in den letzten Jahren wieder wachsender Beliebtheit. Eingesetzt werden die Essenzen zur Linderung von Krankheitsbeschwerden oder zur Steigerung des Wohlgefühls, wobei die Duftstoffe durch Einatmen in den Körper gelangen. Die Aromatherapie ist Bestandteil der Naturheilkunde, die den Menschen als Ganzes betrachtet. Krankheit wird hier als Folge eines, oft auch psy chisch, unausgeglichenen Zustandes angesehen.

Naturreine ätherische Öle sind Essenzen, die mittels Wasserdampfdestillation, Extraktion oder Auspressen von Pflanzen oder deren Bestandteilen gewonnen werden.

Dabei kommen die unterschiedlichsten ...

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... Pflanzenteile zum Einsatz, zum Beispiel Blüten, Blätter, Früchte, Wurzeln, Rinde, Holz, Harz oder Samen.

AUF QUALITÄT ACHTEN

Wie bei vielen Dingen gibt es auch bei den ätherischen Ölen zum Teil große Qualitätsunterschiede. Der wichtigste Punkt ist, dass es sich um ein 100% naturreines ätherisches Öl und nicht um ein „naturidentisches“ Produkt handeln sollte. Letzteres wird nämlich synthetisch im Labor hergestellt und ist den natürlichen Pflanzenessenzen nur nachempfunden. Öle aus Wildsammlung sind meist von hoher Qualität, da die Pflanzen an ihrem natürlichen Standort gewachsen sind. Eine gute Alternative sind ätherische Öle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), beziehungsweise in demeterzertifizierter Bioqualität.

1. BERGAMOTTE

Bergamotte, eine Kreuzung aus Limette und Bitterorange, gehört zu den Zitrusfrüchten und ist in der Aromatherapie ein äußerst beliebter Duftstoff. Das fruchtig-herb riechende Bergamotte- Öl hilft vor allem Menschen in depressiver Stimmung. Es löst Anspannungen und Ängste, wirkt stimmungsaufhellend und vitalisierend. Bergamotte-Öl kann darüber hinaus Symptome wie Müdigkeit, Niedergeschlagenheit und Desinteresse lindern – das perfekte Öl für den Herbst-Blues und die dunkle Jahreszeit.

2. LAVENDEL

Lavendel gehört zweifelsohne zu den beliebtesten ätherischen Ölen. Bei Angstzuständen, Panikattacken, Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit wirkt Lavendel beruhigend und wohltuend. Die größte Stärke des Lavendels ist seine ausgleichende Wirkung, das heißt, bei Stress wirkt Lavendel beruhigend, bei Abgeschlagenheit anregend und aufbauend. Es ist nicht selten, dass Pflanzen solch scheinbar paradoxe Wirkungen auf den menschlichen Organismus ausüben.

3. WEIHRAUCH

Den warmen, beruhigenden Duft von ätherischem Weihrauchöl verbinden viele Menschen in erster Linie mit Weihnachten oder dem Gang in die Kirche, in der das getrocknete Harz während der Messe geräuchert wird. Weihrauchöl wird eine antidepressive und stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben. Denn es kann helfen, den Geist zu beruhigen, die Konzentrationsfähigkeit zu fördern und für neue Inspirationen Platz zu schaffen. In der östlichen traditionellen Medizin wird Weihrauch daher bereits seit Jahrtausenden für diese Eigenschaften geschätzt und verwendet.

4. KAMILLE

Der Duft von Kamille ist fast jedem bekannt, ebenso der phytotherapeutische Einsatz als Tee bei Magen- und Darmbeschwerden. In der Aromatherapie kommen insbesondere die Sorten Römische Kamille und Kamille blau zum Einsatz. Mit seinem warmen, umhüllenden, sanft krautigen Duft sorgt Kamille für psychische Entspannung bei innerer Unruhe oder Burn-Out, spendet Trost und beruhigt Ängste. Der Duft findet auch bei unruhigen, zahnenden Kindern Einsatz.

5. NEROLI

Neroliöl ist eine sehr wertvolle Essenz aus den Blüten des Neroli- Baumes. Der süße, blumige, euphorisierende Duft gehört sicherlich zu den beliebtesten wohlriechenden Essenzen, die es gibt, leider auch zu den teuersten. Neroliöl wirkt direkt auf die Psyche. Es vertreibt depressive Stimmungen und schenkt neuen Mut. Der Duft von Neroliöl schenkt innere Ruhe und Gelassenheit und hilft dabei, Sorgen und Ängste gehen zu lassen.

6. MUSKATELLERSALBEI

Der Duft von Muskatellersalbei ist ein interessantes Erlebnis von frisch, leicht süß, über nussig bis hin zu leicht blumig. Muskatellersalbei findet seinen Einsatz bei depressiven Verstimmungen, nervlicher Überreiztheit und Angstzuständen. Der wohlige Duft ruft ein Gefühl der Entspannung hervor und hilft, Stress abzubauen und den Blutdruck zu senken.

7. SANDELHOLZ

Sandelholzöl verströmt einen süßlich-warmen und samtigen Geruch. Das Öl wird schon seit Jahrhunderten verwendet, u.a. bei religiösen Zeremonien oder zur Meditation.

Auf den psychisch-emotionalen Bereich wirkt Sandelholzöl harmonisierend und beruhigend. Der Duft hilft gegen innere Unruhe, er erdet und stabilisiert – der perfekte Duft zum Meditieren und um neue Energie zu sammeln.

Ätherische Öle gelten als duftende Seele der Pflanzen

8. ROSE

Rosenöl wirkt aufgrund seines zartblumigen Duftes positiv auf unsere Psyche. Es gilt als Stimmungsaufheller und wirkt entspannend und beruhigend bei allgemeiner Nervosität. Rose ist das ideale ätherische Öl, wenn Trauer, Kummer und Leid unser Herz verhärtet haben und die Gefühle abgestumpft sind. Seine ausgleichende Wirkung kann bei Müdigkeit auch anregend wirken.

9. ORANGE

Orangenöl befindet sich oft in winterlichen Duftmischungen. Zu Recht, denn es ist in der Lage, depressive Stimmung zu vertreiben, auch eine Winterdepression durch Lichtmangel. Der süße fruchtige Duft wirkt beruhigend und gleichzeitig aufbauend und belebend. Das warme Aroma kann durch seine entspannende Wirkung bei Angst, Gereiztheit und Kummer befreiend wie auch erheiternd wirken und unser seelisches Gleichgewicht wiederherstellen. Der Duft von Orangenöl während der Geburt kann wirksam Stress lindern.

10. MELISSE

Der frische, zitrusähnliche Duft der Melisse ist bewährt bei Stress, nervösen Verspannungen, Depressionen und Schlafstörungen. Melissenöl gilt als das Öl mit der stärksten beruhigenden Wirkung. Der Duft der Melisse wirkt befreiend und harmonisierend auf Körper und Geist und ist ideal bei Stimmungsschwankungen und Melancholie.

ANWENDUNGSTIPPS

Es gibt viele Wege, in den Genuss der wohltuenden Wirkung der ätherischen Öle zu kommen. Um einen ganzen Raum zu beduften, eignen sich am besten Aromalampen oder Diffuser. Letztere haben den Vorteil, dass die Laufzeitdauer voreingestellt werden kann. Man kann sie also bedenkenlos zum Einschlafen laufen lassen. Es gibt viele hübsche Designs, zum Teil mit zusätzlicher Farblichtfunktion, um die Entspannung zu vertiefen. Eine weitere Möglichkeit ist die Raumbeduftung über einen Duftstein. Das aufgeträufelte Öl wird absorbiert und danach kontinuierlich abgegeben. Die Reichweite ist hier weniger groß, weshalb sich ein Duftstein eher für einen begrenzten Bereich eignet.

Wer seinen Lieblingsduft während eines wärmenden Bades genießen möchte, sollte das ätherische Öl vorher in etwas Milch oder Honig rühren oder auf Meersalz tropfen.

Pur verbindet es sich nicht mit dem Wasser. Es gibt auch fertige Badezusätze mit ätherischen Ölen. Ähnlich verhält es sich mit Massageölen.

Wie bei einem Bad kommen die ätherischen Öle hier auch mit der Haut in Kontakt. Wer kein fertiges Massageöl möchte, muss unbedingt ein Trägeröl verwenden. Ätherische Öle pur auf der Haut können Reizungen verursachen. Unterwegs helfen 2-3 Tropfen ätherisches Öl auf ein Taschentuch geträufelt, um daran zu riechen. Im Handel gibt es auch Roll-ons für die Handtasche.