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Assassin’s Creed: Valhalla


Play5 - epaper ⋅ Ausgabe 7/2020 vom 03.06.2020

Zuletzt Ägypten und Griechenland,jetzt der Hohe Norden: Assassin’s Creed steckt uns in Wikinger-Stiefel!


Artikelbild für den Artikel "Assassin’s Creed: Valhalla" aus der Ausgabe 7/2020 von Play5. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Play5, Ausgabe 7/2020

ACTION-ADVENTURE Ganz als Gameplay-Enthüllung lassen wir Ubisoft und Microsoft den Trailer mit dem ersten Ingame-Material zu Assassin’s Creed: Valhalla,der kürzlich bei der Präsentation der ersten Xbox-Series-X-Spiele gezeigt wurde,nicht durchgehen. Nach wie vor haben wir viele Fragen. Allerdings,seit dem ersten CGI-Trailer zum Spiel und jetzt eben bis zum neuen Material wurden stückchenweise doch schon viele handfeste Infos zum nächsten Assassin’s Creed bekanntgegeben. Erst einmal das Grundsätzliche: ...

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... das Setting. Nach Ägypten und Griechenland in den Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung finden wir uns diesmal im neunten Jahrhundert wieder. Und zwar sind es gleich zwei Länder,die wir diesmal erforschen dürfen,nämlich Norwegen und England. Warum? Weil wir diesmal ein Wikinger sind und von unserer skandinavischen Heimat aus auf Beutezug gehen! Wir,das ist Eivor,seines Zeichens Mitglied der damals noch nicht unter diesem Namen agierenden Assassinen-Bruderschaft: Die versteckte Klinge ist ein untrügliches Zeichen! Und natürlich geht es wieder gegen die Templer respektive deren Vorgängerorganisation zur Sache in der ewigen Glaubensfrage „Freiheit gegen Ordnung“.

Wikinger und Wikingsie

Eivor sehen wir im Trailer nur in männlicher Form,es wird aber wie in Odyssey auch möglich sein,eine Frau zu spielen; anders als in Odyssey aber keine extra Figur,sondern eine weibliche Version von Eivor. Auf Bildern und in den Videos ist sie bisher noch nicht zu sehen,immerhin wurde ihr Design aber durch eine der Collector’s Edition beiliegende Statue enthüllt. Der Grund für die Geschlechterwahl soll auch innerhalb der Handlung Sinn ergeben. In Norwegen wissen wir noch nicht genau,wo Eivor unterwegs sein wird. Wohl aber,dass eine unserer Hauptaufgaben im Spiel sein wird,sein respektive ihr Heimatdorf aufzubauen. Da können wir dann nach und nach zum Beispiel den örtlichen Tattoo- Künstler oder den Laden des Schmieds upgraden. Na,wer fühlt sich da noch an Assassin’s Creed 2 und Brotherhood erinnert? In England verschlägt es uns in die vier Königreiche der damaligen Zeit,Wessex,Northumbrien,Ostanglien und Mercien. An Städten wartet unter anderen London auf uns,welches bestimmt wenig mit dem London aus Assassin’s Creed: Syn- dicate zu tun haben wird,außerdem Winchester und Jorvik (heute: York). Insgesamt soll die Spielwelt von Valhalla groß sein,aber nicht mehr so gigantisch wie jene aus Odyssey. Das Spiel soll etwas kompakter sein und weniger Leerlauf enthalten.

Als Wikinger zieht es uns von den skandinavischen Gefilden aus nach Nordengland,wo es dankenswerterweise nicht dauernd nur regnet.


Wenn Ubisoft eines kann,dann wunderschöne,offene Spielwelten. Auf grandiose Landschaften kann man sich wohl auch in Valhalla einstellen.


Zurück in der Realität

Neben der alten Zeit verschlägt es uns in Gestalt von Protagonistin Layla übrigens auch wieder in die Gegenwart außerhalb der Erinnerungs- Reisemaschine Animus. Obwohl Assassin’s Creed mit Valhalla nicht zu Ende gehen soll,so soll die aktuelle Handlung mit dem Spiel doch eine Art Abschluss finden. Als Eivor geht es übrigens neben weiteren,noch unbekannten Widersachern gegen König Alfred von Wessex in die Schlacht. Vielleicht wird es aber auch möglich sein,sich mit ihm zusammenzutun? Zumindest versprechen die Entwickler eine noch nicht näher definierte Art von Politik-System,das es uns erlaubt,Allianzen zu schmieden. Überhaupt müssen viele storyrelevante Entscheidungen getroffen werden. Wir selbst können uns auch wieder fröhlich mit allerlei Mitgliedern beider Geschlechter vergnügen.

Die neue Art,sich abzumetzeln Was erwartet uns spielerisch? Der Erfahrungspunkte-Grind aus Odyssey,der zumindest dann notwendig war,wenn man nicht allzu viele Nebenmissionen machte,soll diesmal wegfallen. Wohl aber wird es weiterhin ausgeprägte Rollenspielelemente geben,inklusive Loot und vieler Individualisierungsmöglichkeiten. Diesmal soll jeder Ausrüstungsgegenstand,den wir finden können,einzigartig sein. Unser Menü wird diesmal also anscheinend nicht von lauter Klon-Items geflutet. Überhaupt soll sich die Ausrüstung deutlich mehr als bisher anpassen lassen. Wieder haben wir bei der Erkundung der Welt einen Vogel an unserer Seite,diesmal thematisch passend einen Raben. Er wird uns wohl wieder bei der Suche nach Sammelkram und Missionen helfen,ebenso,wenn wir heiß auf Minispiele sind; diese umfassen unter anderem Fischen,Wettsaufen,Würfeln und die Jagd. Außerdem wartet das sogenannte Flyting auf uns,eine historisch akkurate Form von Wikinger- Rap-Battles. Ja,echt jetzt.

Hafen ist dort,wo Wasser ist

Um von Norwegen nach England zu gelangen,werden wir erneut hinter dem Steuer eines Schiffes Platz nehmen. Allerdings sollen Schiffskämpfe weniger relevant sein,als das vor allem in Black Flag,Rogue und Odyssey der Fall war. Primär soll unser schwimmbarer Untersatz der Fortbewegung dienen. Gekämpft wird dafür natürlich an Land,und zwar mittels eines angepassten Kampfsystems. Inwiefern es genau verändert wurde,ist noch nicht bekannt. Wohl wissen wir aber,dass wir nun zweihändig losschnetzeln und unter anderem mit Äxten werfen werden können. Außerdem wird es diesmal groß angelegte Eroberungen von Festungen geben,wie der Gameplay- Trailer zeigt. In diesen gehen wir mit Rammbock und Co. vor und machen unserer Wikinger-Natur alle Ehre. Diese Schlachten sind wohl als eine Art Weiterentwicklung der Massenmetzeleien aus Odyssey zu verstehen. Während der klassische Multiplayermodus aus den frühen Assassin’s Creed nicht zurückkehrt,wird es zumindest möglich sein,Wikingerschlachten auch selbst zu gestalten und mit anderen Spielern zu teilen,wohl ähnlich den Storys aus Odyssey.

Das Kampfsystem soll im Vergleich zu den beiden Vorgängern Origins und Odyssey überarbeitet werden.


Meinung


„Ohne echtes Gameplay ist noch kein tiefergehendes Urteil möglich.“


Lukas Schmid Redakteur

„Gameplay“-Trailer war dann doch eine etwas euphemistische Bezeichnung für das knapp einminütige Video,welches während des Xbox- Series-X-Streams gezeigt wurde. Spannender finde ich da schon die vielen Details,welche die Entwickler abseits davon preisgegeben haben und die auf ein fokussierteres Spiel als Origins und Odyssey hindeuten: Kleinere Welt,überarbeitetes Kampfsystem,kein Grinding - das klingt vielversprechend! Das Setting an sich ist freilich Geschmacksache,ich persönlich mag die Wikinger-Thematik auf jeden Fall. Ginge es nach meinem persönlichen Wunsch,so sollte die Serie zwar noch weiter zu ihren Wurzeln zurückkehren - nicht bis zum eher mauen ersten Spiel,aber zu den frühen Fortsetzungen -,aber auch so denke ich,dass ein Schritt hin zu einer etwas definierteren Identität wichtig und richtig ist.

Darauf basiert unsere Meinung

Lukas hat das Material und die Infos zu Valhalla genaustens analysiert und kennt sämtliche AC-Spiele in- und auswendig,weil er sonst kein Leben hat.