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Auch im Alter die Rente steigern


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Rente & Co - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 12.10.2022

FÜR RENTNER

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Bildquelle: Rente & Co, Ausgabe 6/2022

1. Wichtiges Datum ist die Regelaltersgrenze: Wer diese noch nicht überschritten hat, kann weiter freiwillige Beiträge einzahlen – und so die eigene Rente steigern bzw. Abschläge reduzieren. Dass das lohnt, zeigen viele Beispiel-Rechnungen. Vor allem auch, weil es an sicheren Geldanlagen fehlt, die eine ähnliche Rendite liefern wie die Rentenkasse. Experten gehen für die nächsten Jahre weiter von zwei bis drei Prozent stabiler Rendite pro Jahr aus.

2. Dw egen Erwerbsminderung as heißt: Wer eine Rente oder eine Rente für langjährig Versicherte bezieht, sich über die Abschläge ärgert, die ja lebenslang bleiben, hat bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze noch die Gelegenheit, diese Abschläge durch Einzahlungen auszugleichen.

3. Ds teigern, steht auch allen mit ieser Weg, die Rente zu einer Rente für besonders langjäh- rig Versicherten offen. Zwar haben sie keine Abschläge – erhöhen aber ...

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... durch zusätzliche Einzahlungen trotzdem deutlich die Rente.

4. Besonders lukrativ sind die höheren Renten-Ansprüche für Privat-Krankenversicherte. Denn deren Zuschuss zur Krankenversicherung errechnet sich aus dem Brutto-Rentenbetrag – je höher dieser ist, desto höher der Zuschuss. Das heißt, gerade Privatversicherte sollten darauf achten, den Brutto-Betrag zu erhöhen, auch wenn die Renten-Steigerung zuerst gar nicht so attraktiv erscheint – über den höheren Zuschuss kann das sehr interessant werden.

5. Finanziell lohnenswert sind freiwillige Beiträge schließlich auch für alle Frauen, die sich vor Jahren die eingezahlten Rentenbeiträge mit der Hochzeit zurückzahlen ließen – auch dies darf heute noch rückgängig gemacht werden. Und interessant sind ein paar freiwillige Beiträge für alle, die womöglich in jungen Jahren ein paar Jahre in die gesetzliche Rente einzahlten, dann aber z. B. als Beamte oder Selbstständige einen anderen beruflichen Weg einschlugen: Um eine gesetzliche Rente zu erhalten, sind 60 Monate Beitragszeiten Voraussetzung. Fehlen mit Rentenbeginn noch ein paar Monate, dann unbedingt entsprechend aufstocken, um dann eine zusätzliche kleine gesetzliche Rente zu erhalten – die Investition rechnet sich oft schon nach einem Jahr Renten-Bezug.

6. Doch auch wer die Regelaltersgrenze bereits überschritten hat, kann dieses Renten-Steigerungs-Instrument noch nutzen – mit einem Trick:

► Dazu beantragt man form- und fristenlos ab dem nächsten Monat eine 99%-Rente – man verzichtet also zuerst auf 1% Rente.

So erhöht Pflege die Rente

Maßgeblich ist der Pflegegrad des Angehörigen und die Art der Leistungen, die man erhält.

► Dann sind wieder neue Einzahlungen (als Geldanlage) möglich.

► Anschließend wieder die 100%-Rente beantragen. Die wird ebenso unkompliziert wieder gewährt. Dabei werden automatisch die vorhandenen Entgeltpunkte neu berechnet, sodass die neuen Entgeltpunkte die Rente deutlich erhöhen.

7. Dieser Trick hilft auch allen Rentnern, die einen Angehörigen pflegen. Denn Entgeltpunkte für die Pflege (siehe auch rechts) gibt es nur bis zur Regelaltersgrenze. Wechselt man aber als pflegender Angehöriger (nach Erreichen der Regelaltersgrenze) zu einer 99%-Rente, schreibt die Pflegekasse des Pflegebedürftigen wieder Entgeltpunkte gut. Und zwar jedes Jahr von Neuem. Pflegt man irgendwann nicht mehr, beantragt man wieder eine 100%-Rente, die auch sofort bewilligt wird. Die in der Zwischenzeit durch die Pflege neu gutgeschriebenen Entgeltpunkte bleiben aber ein Leben lang erhalten.

Fast 20 % mehr Rente in drei Jahren

Wie lukrativ die 99%-Teilrente bei der Pflege eines Angehörigen ist, zeigt dieses Beispiel.

Ingrid Göbel aus Bad Wimpfen, Jahrgang 1952, ist seit Jahren in Rente (850 Euro pro Monat). Da ihre Mutter im letzten Jahr einen Schlaganfall erlitt und pflegebedürftig (Pflegestufe 4) ist, hat sie ihre Mutter zu sich geholt und kümmert sich um sie. Sie reduziert ihre volle Rente um 1%.

8. Wichtig dabei: So früh wie möglich einen Antrag auf Anerkennen eines Pflegegrads stellen – gerade Ältere neigen dazu, erst mal abzuwarten, ob sich z. B. der Gesundheitszustand des Partners wieder bessert. Doch Pflege-Beiträge (das heißt auch das 99%-Renten-Modell) gibt es erst, wenn die Pflege bzw. ein Pflegegrad offiziell anerkannt ist.

9. Ea uch geschiedene Rentner ine höhere Rente können erreichen, die über einen Versorgungsausgleich Entgeltpunkte abgeben mussten. Auch sie können diesen „Verlust“ durch neue Einzahlungen ausgleichen. Dieser Ausgleich muss auch nicht in einer Summe erfolgen, sondern kann über Jahre gestückelt werden.

10. Nachrechnen sollten dab ei besonders geschiedene Väter, deren Scheidung vor 2014 stattfand. Denn wahrscheinlich haben sie zu viele Entgeltpunkte abgegeben. Denn 2014 und 2019 wurden den (geschiedenen) Müttern über die Mütterrente zusätzliche Entgeltpunkte geschenkt. Da aber die Kinder zum Zeitpunkt der Scheidung bereits geboren waren, hätten auch die Entgeltpunkte aus der Mütterrente geteilt werden müssen. Das heißt, geschiedene Väter sollten spätestens mit dem Rentenbeginn eine Neu-Berechnung des Versorgungsausgleichs beim Familiengericht beantragen. Die Folge dürfte meist sein, dass Rentenpunkte zurückübertragen werden, sodass die eigene Rente steigt.

Scheidungs-Verluste ausgleichen

Wer durch eine Scheidung Rentenpunkte verloren hat, kann diese ausgleichen. Das muss nicht in einer Summe geschehen.

11. Dies lässt sich auch erreic hen, wenn im Ruhestand per Mini-Job noch etwas hinzuverdient wird – was Millionen Rentner tun, meist aus Spaß am Arbeiten. Die allermeisten wählen dann die Rentenversicherungsfreiheit, zahlen also keine eigenen Rentenbeiträge; nur der Arbeitgeber zahlt ein, was die eigene Rente etwas im Folgejahr erhöht. Noch kräftiger fällt aber die Renten-Steigerung aus, wenn man Renten-Abzüge vom Mini-Job zulässt, also selbst ein paar Euro einzahlt. Das reduziert zwar etwas den Verdienst, erhöht aber im Folgejahr die Rente um maximal 5 Euro pro Monat – und zwar lebenslang.

12. Vorteile haben auch alle Rentner, die einen Mini-Job in einem Privathaushalt annehmen – hier ist ein eigener Beitrag nicht sinnvoll. Hier zahlt zwar auch der private Arbeitgeber ein – maximal erhöht das die monatliche Rente für ein Jahr Arbeit um 1,34 Euro pro Monat lebenslang. Das Aufstocken auf volle Rentenbeiträge lohnt hier aber meist nicht, da Arbeitgeber vom vollen Rentenbeitrag (18,6 %) nur 5 % übernehmen, anders als bei gewerblichen Arbeitgebern, die 15 % tragen müssen. Hier würde man also selbst einen viel höheren Anteil übernehmen.

13. Lohnenswert ist aber, sich R enten-Beiträge abziehen zu lassen, wenn man im Ruhestand erwerbstätig ist, auch wenn man nicht verpflichtet ist. Arbeitgeber übernehmen weiter die Hälfte.

So erhöht ein Mini-Job die Rente

Angaben in Euro*

14. WR egelaltersgrenze gibt es ichtig: Mit Erreichen der keine Hinzuverdienstgrenzen bzw. Einschränkungen mehr (wichtig z. B. für alle, die zuvor eine Rente wegen Erwerbsminderung erhalten haben). Das bedeutet: Ab der Regelaltersgrenze darf unbegrenzt dazuverdient werden.

15. Genaurechnen bzw. plan en sollten alle, die eine vorgezogene Altersrente anstreben, also eine Rente für langjährig bzw. besonders langjährig Versicherte. Überaus lukrativ ist es nämlich, die Rente z. B. mit 63 oder 64 zu beziehen – und unverändert weiterzuarbeiten. Der parallele Bezug von ungekürzter Rente und Gehalt ist nämlich dank der aktuell hohen Hinzuverdienstgrenzen (46.060 Euro pro Jahr) für Millionen Rentner möglich. Und durch den Hinzuverdienst entstehen auch neue Entgeltpunkte, obwohl man schon Rente bezieht, die die Rente weiter erhöhen.

16. Gd ie Rente natürlich auch esteigert werden kann dadurch, dass über die Regelaltersgrenze hinaus gearbeitet wird. Denn niemand darf zur Rente gezwungen werden – für jeden Monat, den man über die Regelaltersgrenze hinaus berufstätig ist und keine Rente beantragt, erhält man einen Zuschlag von 0,5 %, pro Jahr sind es bereits 6 %.

Das kostet der Ausgleich von Abschlägen

Angaben in Euro

Auch wer bereits in Rente ist, kann die Rente weiter erhöhen.

17. Finanziell interessant ist es so zum Beispiel, die Arbeitszeit mit Erreichen der Altersgrenze auf 75 % zu reduzieren, ein Jahr später auf 50 % und zusätzlich eine 50%-Teilrente zu beantragen und erst ein Jahr später die volle Rente – alle Entgeltpunkte, die nach der Regelaltersgrenze hinzugekommen sind, werden dann entsprechend höher gewertet.

18. Ähnlich lukrativ ist es, bei einem gewünschten frühen Ausstieg aus dem Berufsleben, z. B. mit 63, nicht sofort eine Rente zu beantragen, sondern sich z. B. arbeitslos zu melden. Auch wenn man theoretisch schon einen Rentenanspruch hat, ist es möglich, sich arbeitslos zu melden und Arbeitslosengeld zu erhalten. Das dann in der Regel viel höher ist als die eigentliche Rente. Gleichzeitig schiebt dieser Weg den eigentlichen Rentenbeginn nach hinten, sodass sich die Rente erhöht, weil z. B. weniger Abschläge anfallen.

19. Da uch genutzt werden, er gleiche Weg kann wenn man vor Jahren eine Altersteilzeit vereinbarte – auch nach der passiven Phase ist eine Arbeitslos-Meldung möglich. Das heißt: Es besteht keine Pflicht, eine Rente mit Abschlägen zu beantragen.

20. Gd ie Rente auch, wenn esteigert werden kann z. B. statt eines Mini-Jobs im Ruhestand ein freiwilliges soziales Jahr gewählt wird. Und da viele Rentner sich ohnehin ehrenamtlich engagieren – warum das Sinnvolle nicht mit dem Nützlichen verbinden. Bei einem Freiwilligendienst übernimmt nämlich die soziale Orga- nisation, für die man tätig ist, volle Renten-Beiträge und zahlt auch noch 400 Euro Gehalt. Der Clou: Die Renten-Beiträge werden aber deutlich höher gewertet, sodass das ehrenamtliche Engagement eine gut 30 Euro höhere Rente liefert. Diese Möglichkeit ist auch noch nach der Regelaltersgrenze machbar – dann muss allerdings der Trick der 99%-Rente während des freiwilligen Jahres gewählt werden. Danach wieder auf die 100%-Rente wechseln – und sich über gut 36 Euro mehr Rente im Monat freuen.

Immer höhere Regelaltersgrenze

Von diesem Zeitpunkt an entfallen viele Beschränkungen; gleichzeitig werden von diesem Datum aus Abschläge berechnet.

21. Auf möglichst hohe eigene Renten-Ansprüche sollten vor allem diejenigen schauen, deren Ehepartner relativ geringe eigene Renten-Ansprüche hat. Denn: Mit dem Steigern der eigenen Rente erhöhen sich auch die Ansprüche für Hinterbliebene. Und da Frauen deutlich länger leben und damit auch länger Rente beziehen, sollte auch dies immer in Amortisations-Rechnungen einbezogen werden.

22. Gd ie Rente natürlich auch, esteigert werden kann indem Abzüge reduziert werden. Am wichtigsten sind dabei die Krankenkassen-Beiträge – hier zahlen Rentner die Hälfte. Wer zu einer Krankenkasse mit geringerem Zusatzbeitrag wechselt (Achtung, ab 1. 1. 2023 heben viele Kassen ihre Zusatzbeiträge drastisch an), erhält unterm Strich netto mehr Rente. Der Wechsel von einer teuren zu einer günstigen Kasse bringt schnell 100 Euro mehr Netto-Rente im Jahr (s. re.).

23. Auf Abzüge sollten besonders alle Rentner schauen, die freiwillig gesetzlich krankenversichert sind, weil sie die 9/10-Regel für die Aufnahme in die Pflichtversicherung nicht geschafft haben. Denn: Sie zahlen auf fast alle Einkünfte im Rentenalter eigene Krankenkassen-Beiträge, sodass am Ende drei-, vier- oder fünfmal pro Monat Beiträge bezahlt werden müssen. Wichtig dabei sind zwei Dinge:

► Vor dem Rentenantrag genau rechnen, ob man die 9/10-Regel schafft (90 % der Zeit in der zweiten Hälfte des Berufslebens muss man Mitglied einer gesetzlichen Kasse gewesen sein). Wenn es knapp nicht reicht, den Rentenantrag etwas hinausschieben, z. B. indem man sich ein paar Monate arbeitslos meldet.

► Prüfen, ob die Krankenkasse Kinderzeiten berücksichtigt hat. Je Kind werden nämlich drei Jahre Mitgliedschaft dieser zweiten Berufshälfte zugeordnet, unabhängig davon, wann das Kind geboren ist. Das gilt auch für Väter. Im Zweifel eine Neu-Berechnung der Vorversicherungszeiten bei der Krankenkasse beantragen.

24. WR entenbeginn privat er unmittelbar vor dem krankenversichert ist, kann versuchen, doch noch in die gesetzliche Pflichtversicherung zu kommen, um hohe Versicherungsbeiträge im Alter zu vermeiden. Der „einfachste“ Weg, wenn der Partner gesetzlich versichert ist: die Familien-Versicherung. Das ist dann möglich, wenn man selbst prak- tisch kein Einkommen hat. Ist man ein Jahr familienversichert (und damit in einer gesetzlichen Kasse), stellt man den Rentenantrag, bleibt dann in der gesetzlichen Kasse als freiwilliges Mitglied. Doch diesen Schritt genau prüfen. Sinnvoll ist dies nur, wenn es neben der Rente keine weiteren Einkünfte im Alter gibt – und es nur um das Vermeiden hoher privater Versicherungsbeiträge geht.

Manchmal hilft der 1%-Trick, um deutlich mehr Geld zu erhalten.

180 Euro mehr

Wie stark die Netto-Rente steigt, wenn eine günstige Krankenkasse gewählt wird, zeigt dieses Beispiel.

Sybille Wichmann ist Rentnerin (72) und lebt in Worms. Sie erhält 1.153 Euro eigene Altersrente, 621 Euro Witwen-Rente und 135 Euro Witwen-Betriebsrente, 218 Euro VBL-Betriebsrente sowie 94 Euro aus einer Direktversicherung. Sie ist bisher bei der Barmer krankenversichert (16,1 % Beitragssatz).

25. Schließlich kann die Rente auch dadurch gesteigert werden, indem die Steuerlast im Ruhestand reduziert wird. Wichtig dabei: Jede Rente ist steuerpflichtig. Aber es wird nur ein Teil der Rente steuerlich gewertet. Das heißt im Umkehrschluss: Auch wenn man in Rente ist, alle Absetz-Möglichkeiten weiter nutzen, die das Steuerrecht bietet.

26. UR entner: den Bescheid nd dann gilt gerade für bzw. die jährlichen Anpassungen kontrollieren. Studien zeigen: Etwa jeder dritte Rentenbescheid ist falsch berechnet, nämlich zu niedrig. Dies gilt besonders für Frauen, alle, die z. B. über freiwillige Beiträge, Mini-Job oder Pflege, im Ruhestand zusätzliche Entgeltpunkte erhalten. Wirklich jedes Schreiben genau nachrechnen.

27. Gd ieser Punkt alle, die eine anz besonders betrifft Hinterbliebenen-Rente erhalten – einerseits wird ein großer Teil der Renten für Witwen und Witwer (zum Teil deutlich) gekürzt, weil eigenes Einkommen angerechnet wird, andererseits gelten beim Zusammentreffen von zwei Renten (eigene Altersrente + Hinterbliebenenrente) unterschiedliche Freibeträge beim steuerpflichtigen Anteil der jeweiligen Rente.