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Audio System M 100 Evo2 + M 130 Evo2: Sound für Sparfüchse


Car & Hifi - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 04.10.2019

M 100 Evo2 und M 130 Evo2 – günstige Einsteigerkompos von Audio System


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Bildquelle: Car & Hifi, Ausgabe 6/2019

Nach dem 16er-System schiebt Audio System jetzt Evo2-Versionen seiner günstigen 10er-und 13er-M-Systeme nach. Wir testen, was M 100 Evo2 + M 130 Evo2 dem Einsteiger bringen.


Bei den Weichen sind Tieftonzweig und Hochtonzweig getrennt, sodass sie sich sehr einfach installieren lassen


Audio System bietet bekanntlich eine riesige Auswahl verschiedener Lautsprechersysteme. Von der HX-Serie für Klangfreaks, über die H-und X-Serien für den Powerhörer zieht sich der auch preislich gehobene Bereich. Günstiger sind die R-und M-Serien, von denen ...

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Audio System bietet bekanntlich eine riesige Auswahl verschiedener Lautsprechersysteme. Von der HX-Serie für Klangfreaks, über die H-und X-Serien für den Powerhörer zieht sich der auch preislich gehobene Bereich. Günstiger sind die R-und M-Serien, von denen die besonders günstige M-Serie den Einstieg bildet. Zum Einheitspreis von 120 Euro gibt es, je nachdem, was ins Fahrzeug passt, 10er-, 13er-und 16er-Sets, um die gängigsten Einbausituationen abzudecken. Alle M-Systeme kommen mit vollwertigen Hochtönern, Kabelweichen und Tiefmitteltönern. Geschickterweise haben die Tieftöner 3-Ohm-Schwingspulen, das hilft gerade bei schwächlichen Endstufen, etwas Mehrleistung gegenüber 4-Ohm-Typen herauszukitzeln. Natürlich ohne die Verstärker über Gebühr zu belasten, denn dieser Trick zielt wohl weniger auf Nachrüstverstärker, sondern vielmehr auf Werksradios. Die Tiefmitteltöner machen vom Fleck weg einen guten Eindruck. Sie bauen auf sauber gestanzten und lackierten Blechkörben auf, die angesichts der leichten Lautsprecher keine Probleme mit der Stabilität haben. Auch die Polplatten sind sauber gestanzt und nicht wie bei Billigheimern mit uralten Werkzeugen hergestellt. In den zierlichen Antrieben mit 70-Millimeter-Ferriten verstecken sich 25-Millimeter-Schwingspulen. Also erst einmal nichts Besonderes, aber solide Ware.
Die hellgrauen Membranen entpuppen sich sogar als echte Glasfasertypen, was sie von den billig gemachten Fakes wohltuend unterscheidet. Auch die Weichteile wie Spider und Sicke hinterlassen einen ordentlichen Eindruck. Am Hochtöner gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, wir haben eine 25-Millimeter-Gewebekalotte vor uns, die wie die Tiefmitteltöner solide gefertigt ist. Die Frequenzweiche kommt mit wenigen Bauteilen aus. Die Tiefmitteltöner sehen nur eine Tiefpassspule, für die Hochtöner stehen zwei Kondensatoren als Hochpass erster Ordnung bereit. Durch die Kombination der beiden unterschiedlich großen Caps lassen sich drei Pegelstufen realisieren, die natürlich bei genauerer Betrachtung drei Trennfrequenzen sind. Indem die Trennfrequenz nach oben zu hohen Frequenzen geschoben wird, bleibt untenrum weniger Pegel übrig.

Beide Tiefmitteltöner verfügen unter den Gummischutzkappen über 70-mm-Ferrite, die Antriebe arbeiten standesgemäß mit 25-mm-Schwingspulen


Den M-Systemen liegt eine 25-mm-Kalotte aus hauchfeinem Gewebe bei


Audio System M 100 Evo2: Das kleinere M 100 Evo2 hält sich im Mittelton vornehm zurück. Grobe Schnitzer gibt es keine zu verzeichnen, die Membranresonanz bei 8,5 kHz verschwindet zudem unter Winkel


Audio System M 130 Evo2: Das M 130 Evo2 läuft insgesamt ausgeglichen. Auch sein 13er ist kein Tiefbasswunder


Messungen und Sound

Der bei beiden Systemem identische Hochtöner gibt sich unauffällig, wie es sich für eine Gewebekalotte gehört. Er spielt ohne Weiteres bis 20 kHz und glänzt mit sehr niedrigen Verzerrungen. Der kleine 100er-Tiefmitteltöner zeigt ebenfalls einen gutmütigen Frequenzgang. In seinem Übertragungsbereich bis 4 kHz läuft er blitzsauber, erst bei 8,5 kHz wird eine Membranresonanz sichtbar. Bei niedrigem Pegel ist der Kleine sogar hervorragend klirrarm, erst, wenn es etwas lauter wird, setzt es etwas Verzerrung. Der 130er-Kollege verhält sich ähnlich. Er zeigt sogar noch einen ausgeglicheneren Amplitudengang mit einer stärker bedämpften Materialresonanz bei 6 kHz. Auch mit seinem Verzerrungsverhalten kann man zufrieden sein.
Gerade, weil er fast nur den geraden K2 produziert, sind keine Klangverschlechterungen zu erwarten. Im Hörtest wissen die beiden M-Evo2 dann auch zu gefallen. Der Hochtöner produziert einen gut durchgezeichneten Hochtonbereich, der immer angenehm bleibt. Demgegenüber gefallen die Tieftöner mit knackigen Mitten, bei denen der Pep nicht fehlt. Das 100er-System hält sich im Bass zurück, spielt dafür seinen Frequenzbereich sauber. Der 130er-Tieftöner kommt erwartungsgemäß etwas weiter in den Basskeller, doch auch er kann keine Bäume ausreißen und freut sich über Subwooferunterstützung.
Die Pegelfähigkeiten der Systeme stellen durchaus zufrieden, gerade angesichts des niedrigen Preises, zudem ist nicht viel Leistung zum Betrieb erforderlich, sodass das Gesamtpaket stimmt.

Fazit

M 100 Evo2 und M 130 Evo2 liegen preislich in einem durchaus erfreulichen Rahmen und bieten dafür jede Menge Sound. Zur Klangverbesserung mit wenig Aufwand sind sie absolut zu empfehlen.