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AUDIOEFFEKTE: SPECIAL AUDIOEFFEKTE: DER TON MACHT DIE MUSIK


Keys - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 04.07.2019

Audioeffekte sind in der digitalen Welt längst keine Mangelware mehr. Aber trotz der großen Flut an Effekten sollte man sich ganz genau überlegen, wie viel Effekt ein Mix braucht und verträgt.


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Bildquelle: Keys, Ausgabe 8/2019

Bodeneffekte können auch vom Musiker selbst gesteuert werden.


Digitale Mischpulte bieten heute viele integrierte Effekte. Große und doch oft nur knapp bestückte Sideracks findet man heute kaum mehr. Sollte die Effektflut moderner Digitalmixer trotzdem einmal nicht ausreichen, sei es aufgrund der Quantität, Qualität oder der Funktionen, gibt es die Möglichkeit, Effekte aus der Box, also aus dem Rechner zu nutzen. Mit ...

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... modernen digitalen Interfaces – und deren geringen Latenz – werden Laptops zu High-End-Sideracks. Auch wenn man inzwischen nicht mehr überlegen muss, wie man seine knappen Effekt-Ressourcen sinnvoll verteilt, sollte man sich doch Gedanken darüber machen, welche Effekte wirklich sinnvoll sind und was man sich getrost sparen kann. Dass jeder Kanalzug im Digitalmixer einen Kompressor und ein Noise- Gate bietet, bedeutet noch lange nicht, dass man diese auch einsetzen muss – man möchte seinen Mix ja nicht kaputt optimieren. Wie Effekte sinnvoll eingesetzt werden und wie sie sich auf den Sound auswirken, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Sound wie von CD

Eigentlich soll ein PA-System doch nur den Sound der Musiker auf der Bühne möglichst natürlich wiedergeben, auf der anderen Seite erwartet aber der Zuhörer, dass es so klingt wie auf der im Studio eingespielten CD. Die Kunst des Tontechnikers besteht nun darin, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln diese Brücke zu bauen. Seine Werkzeuge sind dabei unter anderem die Effekte, die das von der Bühne kommende Signal so bearbeiten sollen, dass es wie das im Studio aufgenommene klingt. Dabei übernehmen Effekte nicht nur die klangformenden Aufgaben, sie erweisen sich außerdem noch als technische Helfer, um beispielsweise Feedbacks zu vermeiden oder einem eher zaghaft klingenden Mix den nötigen Druck zu verleihen. Die dabei eingesetzten Effekte lassen sich in folgenden Gruppen zusammenfassen:

Dynamische Effekte

Dynamische Effekte beeinflussen die Lautstärke des Signals. Dazu gehören zum Beispiel Kompressoren, Limiter, Gates, Hi- und Low-Pass-Filter.

Modulationseffekte

Modulationseffekte verändern die Tonhöhe des Signals. In dieser Gruppe finden wir Effekte wie Chorus, Flanger, Phaser, Vocoder, Pitch-Shifter, Harmonizer und Auto-Pitch-Correction.

Raumeffekte

Raumeffekte sind Signalwiederholungen in bestimmten und zeitlichen Abständen. Diese Gruppe beinhaltet etwa Echo (Delay), Hall (Reverb) und den Doubling- Effekt.

Klangverändernde Effekte

Effekte dieser Gruppe wirken sich direkt auf den Klang des Signals aus. Dazu gehören der Equalizer, Verzerrer, Expander sowie Exciter und Wah-Wah.

Signal-Flow

Um den Studiosound auch unter Live- Bedingungen reproduzieren zu können, muss man den gesamten Signalweg (Signal-Flow) unter die Lupe nehmen. Dies beginnt bereits mit der Signalabnahme auf der Bühne und endet mit der Signaloptimierung (DSP-Steuerung) für das zum Einsatz kommende Lautsprechersystem. Welche Geräte und Effekte auf dem Weg des Signals von der Bühne bis zur Wiedergabe durch die Lautsprecher zum Einsatz kommen können, haben wir für Sie etwas genauer unter die Lupe genommen. Ob ein Instrument oder eine Stimme „gut klingt“, entscheidet sich oft bereits bei der Signalabnahme auf der Bühne. Deshalb sollte man besonders darauf achten, dass möglichst hochwertige Mikrofone und DI-Boxen verwendet werden, denn nur was diese an Sound einfangen, kann über die Lautsprecher wiedergegeben werden.

Klassische Effekte mit Retrosound jeglicher Coleur sind als Plug-ins verfügbar.


Um eine möglichst genaue Reproduktion des Signals zu ermöglichen, verwenden Profis für die Abnahme ihrer Instrumente häufig live die gleichen Mikrofone wie im Studio. Natürlich unterscheiden sich die Bedingungen auf der Bühne erheblich von den Aufnahmebedingungen im Studio und Mikrofone für den Bühneneinsatz müssen konzeptionell auf diese Bedingungen abgestimmt sein, jedoch sollte live, wie im Studio, auf die Qualität und den richtigen Einsatz der Mikros geachtet werden. Wie im Studio, erfolgen auch im Live-Betrieb die eigentliche Signalbearbeitung und die Mischung der Einzelsignale zu einem Stereo-Summensignal am Mischpult. Jeder Live-Mischer hat bei der Kanalvergabe seine eigenen persönlichen Vorlieben, oft auch abhängig von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle und Kanalgruppen. Alle Instrumente des gleichen Charakters, wie beispielsweise mehrere E-Gitarren, und alle Vocal-Mikrofone können in Gruppenkanälen zusammengefasst werden. Dies erleichtert zum einen die gemeinsame Lautstärkenregelung für den Mix und ermöglicht zum anderen die gemeinsame Nutzung von Effekten für die ganze Gruppe.

Send- und Insert-Effekte

Grundsätzlich unterscheidet man beim Einsatz von Effekten zwei Gruppen, die sogenannten Send-Effekte, welche zusätzlich zum Originalsignal hinzugemischt werden, und die Insert-Effekte, die das Signal direkt durchläuft und die das Originalsignal verändern. Hier haben wir einige Beispiele: Send-Effekte ergänzen das Originalsignal und werden – wie beispielsweise auch Delay, Reverb oder Chorus – zum Originalsignal hinzugemischt. Kommen dabei externe Effektgeräte zum Einsatz, werden nicht selten deren Ausgänge, wie im Studio, auf eigene Kanäle des Mischpults gelegt, um so schnell über einen Fader den Effektanteil regeln zu können. Der Eingang dieser Effektgeräte wird mit dem AUX-Ausgang eines bestimmten AUX-Weges verbunden. Verbinden wir beispielsweise den AUXAusgang 3 mit dem Eingang eines Hallgerätes und routen die Stereoausgänge L/R auf Kanal 23 und 24 unseres Mischpults, so können wir am Mischpult für jeden Kanal über den Regler für AUX 3 bestimmen, wie viel Hall wir für den jeweiligen Kanal haben wollen. Über die Fader für Kanal 23 und 24 können wir nun den Hallanteil für alle Kanäle gleichzeitig nochmals anpassen oder über den Mute-Schalter für beide Kanäle den Hall auch ganz einfach abschalten, zum Beispiel während Ansagen zwischen den Songs. Natürlich muss bei den Kanälen 23 und 24 dann der AUX 3 Regler auf „0“ stehen, um ein internes Feedback zu vermeiden. Der Pan-Regler sollte entweder ganz links oder ganz rechts eingestellt sein, je nach Ausgang des Effektgerätes, um das Stereobild des Halls zu erhalten. Braucht man die Regelbarkeit über die Fader nicht oder sind keine Kanäle am Pult mehr frei, werden die Ausgänge des Hallgeräts mit den AUX-3-Returns L/R des Mischpults verbunden, die dann meist noch über einen Drehregler eingestellt werden können. Nachteil des AUX-Returns ist, dass er meist über keinen Equalizer zum Nachbearbeiten des Effektsignals verfügt. Insert-Effekte verändern das Originalsignal und werden mit Hilfe sogenannter Insert-Kabel in den Signalweg eines Kanals oder einer Kanalgruppe eingeschleift – bei Digitalmischpulten sind sie meist schon in die Kanäle und Gruppen integiert und müssen nur noch angeschaltet werden. Beispiele für Insert-Effekte sind Verzerrer, Kompressor, Limiter, Gates, Auto-Pitch- Correction, Equalizer, High- und Low-Pass-Filter.

Effekte

Kompressor / Limiter / Gate

Obwohl es sich dabei eigentlich um drei vollkommen unterschiedliche Effekte handelt, werden diese oft in einer Einheit zusammengefasst, da alle Effekte die Dynamik beziehungsweise das Vorhandensein des Signals und dessen Lautstärke beeinflussen. Auch handelt es sich bei diesen Effekten um die wohl am meisten zum Einsatz kommenden Signalveränderungen. Der Kompressor verringert in einem frei wählbaren Verhältnis (Ratio) die Dynamik eines Signals, das heißt, leise Signale werden lauter und laute Signale werden leiser. Kompressoren kommen überall dort zum Einsatz, wo eine möglichst gleichbleibende Signallautstärke gewünscht wird, also beispielsweise bei den Drums, dem Bass und den Vocals. Aber Achtung: bei Signalen, die schnell zur Rückkopplung neigen, verstärkt der Kompressor die Gefahr, Feedbacks zu produzieren. Also immer mit Vorsicht genießen! Anders als der Kompressor, der auch leise Signale anhebt, beschränkt der Limiter das Signal nur nach oben auf eine eingestellte Maximallautstärke, die den Wert von zum Beispiel 0 dB nicht übersteigen sollte. Gates lassen das Signal nur durch, wenn die Lautstärke einen einstellbaren Minimalwert übersteigt (etwa beim Einsatz als Noise-Gate zur Unterdrückung von Grundrauschen), und schließen wieder automatisch nach einer bestimmten einstellbaren Zeit (Release) oder wenn das Signal schwächer als der eingestellte Minimalwert wird. Gates kommen meist bei den Kanälen für die Bassdrum, die Snare und die Toms zum Einsatz, um die Ausklingzeiten der einzelnen Kessel zu begrenzen und so einem Dröhnen vorzubeugen.

Moderne Digitalmischpulte sind mit einer Vielzahl von Effekten ausgestattet.


Equalizer

Jeder Raum klingt anders und oft gibt es sogar Klangunterschiede innerhalb eines Raumes, wenn zum Beispiel die eine Wand aus Stein und die andere aus einem Vorhang besteht. Um auf diese räumlichen Unterschiede reagieren zu können und beispielsweise nur auf einer Seite die Höhen etwas anzuheben, sollte zur Einstellung des Klangs des Summensignals ein zweikanaliger 31-Band-Graphic- Equalizer, auch Terzband-EQ genannt, genutzt werden. Terzband-EQs werden auch in den AUX-Wegen für das Bühnen- Monitoring genutzt, um dort gezielt Frequenzen zu ziehen, die Feedbacks verursachen. Das Frequenzband des Feedbacks wird dazu einfach abgesenkt. Parametrische Equalizer dienen der Bearbeitung einzelner Signale im Mischpult- Kanal. Mit Shelf-Filtern können Höhen und Bässe abgesenkt oder erhöht werden. Bell-Filter sind zur schmalbandigen Bearbeitung einzelner Frequenzbänder gedacht, um beispielsweise Resonanzfrequenzen abschwächen zu können.

Reverb

Eines der klassischen Werkzeuge zur Soundverfeinerung ist der sogenannte Reverb oder Nachhall. Ein trockenes Gesangssignal wirkt über eine PA wiedergegeben meist leblos und hebt sich unangenehm vom Bandsound ab, daher ist der Reverb bei den Vocals Pficht. Verschiedene Hallalgorithmen bezeichnen verschiedene komplexe Anordnungen von Schallrückwürfen und Cross-Delays. Vereinfacht dargestellt handelt es sich bei Hall/Reverb um frühe Reflexionen (engl.: Early Reflections), die noch als einzelne Schallereignisse wahrnehmbar sind, sowie je um eine Hallfahne, die sich als eher diffuses Klangereignis präsentiert. Die Early Reflections sind in hohem Maße für den vermittelten Raumeindruck verantwortlich, ihre Patterns können daher in guten Reverb-Geräten separat editiert werden. Zwischen folgenden Reverb- Kategorien wird normalerweise unterschieden: Room (kleiner Raum), Chamber (mittelgroßer Raum), Hall (größere Konzerthalle bis Kathedrale), Plate (Simulation eines analogen Plattenhall- Geräts) und Spring (Simulation eines analogen Federhall-Geräts).

Reverbs sind essenziell für einen lebendigen Live-Sound.


Modulationseffekte wie Flanger, Phaser und Chorus sollten sehr vorsichtig verwendet werden.


Delay

Aktuelle Produktionen zeichnen sich durch vergleichsweise trockene Vocals aus. Aufgrund des immer noch andauernden Achtziger-Revivals sind aber auch superlange Hallfahnen durchaus wieder anzutreffen. Viele Produzenten und Engineers verzichten in puncto Gesang trotzdem gänzlich auf klassischen Nachhall und setzen stattdessen Delay-Effekte ein. In diesem Fall bietet sich zum Beispiel ein Delay in Kombination mit einem Low-Pass-Filter an. Ein Delay nimmt erheblich weniger Platz im Mix ein als Reverb, verleiht dem Signal aber dennoch zusätzliches Volumen. Wie beim Reverb handelt es sich auch im Fall von Delays gewissermaßen um simulierte Reflexionen eines Schallereignisses.
Ein gesungenes Wort erklingt zum Beispiel noch einmal, so als wäre es von einer Fläche zurückgeworfen worden. Typischerweise sind diese beim Delay (deutsch: Verzögerung) jedoch als gesonderte Klangeinheit wahrnehmbar, sie setzen sich vom ursprünglichen Schallereignis ab.
Um diesen Effekt zu erreichen, muss die Reflexion mit einer Verzögerung von mindestens 30 ms erklingen. Das menschliche Ohr wäre sonst nicht in der Lage, sie als konkret separiertes Schallereignis zu identifizieren.

Modulationseffekte

ModulationsEffekte sind zwar in Sachen Vocal-Processing seltener im Signalfluss anzutreffen als etwa Delays. Hauptsächlich werden diese Effekte bei Synthesizern, Keyboards oder auch als GitarrenEffekt verwendet. Die Funktionsweise von Effekten auf Basis von Delay-Modulationen basiert auf folgendem Grundmuster: Das Originalsignal wird verzögert und das entsprechende Delay zeitlich per LFO (Low-Frequency-Oscillator) moduliert. Die Summe aus Original- und Delay- Signal erklingt jeweils als Chorus-, Flanger- oder Phaser-Effekt. Hier muss man allerdings anmerken, dass diese Effekte einen großen Einfluss auf den Gesamtsound haben können. Also sollte man den Einsatz mit der Band besprechen – oder ihr den Einsatz von der Bühne aus und vom Musiker gesteuert empfehlen. Viele Gitarristen und Keyboarder haben ihre Effekte sowieso mit dabei.

Chorus

Der wohl gebräuchlichste Effekt dieser Gruppe ist der Chorus. Mit ihm kann die Dopplung eines Instrumenten- oder Gesangsparts simuliert werden. Neben der zeitlichen Modulation fügt der Chorus dem Signal allerdings auch leichte Tonhöhenschwankungen hinzu. Es entstehen Schwebungen, was zu einem breiteren und weicheren, teilweise sogar etwas räumlicheren Klang führt. Ein leichter Chorus empfiehlt sich vor allem, möchte man Background-Gesänge oder Akustikgitarren andicken. Hier ist dann auch eher zu vernachlässigen, dass Chorus-Effekte im Allgemeinen ähnlich wie der Reverb dazu neigen, Sounds in den Hintergrund eines Mixes zu rücken.

Flanger

Der Flanger arbeitet mit einer kürzeren Verzögerungszeit als der Chorus-Effekt. Er erzeugt statt Schwebungen daher sogenannte KammfilterEffekte, also partielle und vergleichbar extreme Absenkungen im Frequenzspektrum. Über eine Feedback-Schaltung wird hier ein Teil des Output-Signals wieder an den Eingang der Verzögerungsschaltung zurückgeführt. Die Folge sind metallische Klänge mit Jet-Effekt.

Per Notebook und Audio-Interface können Plug-ins auch in Digitalpulte gepatcht werden.


>> Mit modernen digitalen Interfaces – und deren geringen Latenz – werden Laptops zu High-End-Sideracks. <<


Phaser

Der Phaser erzeugt – sein Name deutet es bereits an – Phasenverschiebungen. Durch die Modulation entstehen wie beim Flanger charakteristische Auslöschungseffekte. Diese klingen beim Phaser jedoch runder und weniger metallisch, dafür aber sehr spacig.

Weniger kann mehr sein

Wie bei vielem im Leben, so gilt auch hier der Grundsatz „So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich“. Schließlich ist und bleibt die primäre Aufgabe der PA die möglichst naturgetreue Verstärkung des Originalsignals. Hat die Band beispielsweise entschieden, dass ein besonders mittenbetonter Gitarrensound zum Klangbild der Gruppe gehört, darf der Tontechniker nicht durch eine extreme Mittenabsenkung das Gitarrensignal in seinem Grundsound verändern. Extreme Klang abweichungen von der Norm sollten auf alle Fälle spätestens beim Soundcheck besprochen werden. Bei der Nutzung von mehreren Effekten sollte man auch auf die Reihenfolge der Effekte achten. So sollte beispielsweise ein Limiter immer am Ende der Effektkette liegen, da sonst die 0-db-Grenze zum Beispiel durch die Frequenzanhebung eines Equalizers wieder überschritten werden könnte. Vorsichtig sollte man mit ModulationsEffekten wie Flanger, Phaser und Chorus umgehen, die mit Phasenverschiebungen arbeiten. Sie könnten bei der Nutzung von Mono-Center- oder Mono-Nearfill-Lautsprechern ungewollte Ergebnisse wie Auslöschungen erzeugen. Auch sollten die signalverändernden Insert-Effekte immer vor den additiven Send-Effekten liegen. Ansonsten ist alles erlaubt, was funktioniert und gut klingt.

Michael Hennig, Florian Zapf, Steffen Sauer


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