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Auf dem Vormarsch?


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St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 70/2022 vom 20.06.2022

EQUINE PIROPLASMOSE

Artikelbild für den Artikel "Auf dem Vormarsch?" aus der Ausgabe 70/2022 von St.GEORG. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
Schildzecken übertragen die Erreger, die die Equine Piroplasmose auslösen.

In einer jüngst veröffentlichten Studie sorgen sich Parasitologen um die Ausbreitung einer Krankheit, die Zecken auf Pferde übertragen und die in Europa auf dem Vormarsch ist: die Equine Piroplasmose. Prof. Christina Strube, Direktorin des Instituts für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, hat an dieser Studie mitgearbeitet. Für unsere Pferde in Deutschland gibt sie erstmal Entwarnung, die Krankheit ist noch nicht endemisch, also „heimisch“ geworden: „Die Ausbreitung der Equinen Piroplasmose betrifft Deutschland derzeit nicht, bei uns ist diese Erkrankung eine Importparasitose.“ Heißt: Pferde, die aus endemischen Gebieten (der Erreger kommt dort recht häufig vor) zu uns importiert werden oder sich dort zwecks Urlaubs oder Turniers aufgehalten haben, können infiziert sein und die Erreger der Piroplasmose in sich tragen. So geschehen auch bei einem Pferd nach ...

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... Turnierteilnahme in der Slowakei, über dessen Fall Dr.

Bianca Schwarz aktuell in einer medizinischen Publikation („Der Pferdespiegel“) berichtet. Sollte man also hierzulande konsequenter auf diese Krankheit testen, damit sich nicht immer mehr Pferde anstecken? „Definitiv!“, meint die Internistin für Pferde. „In Deutschland gibt es zwar immer wieder sporadische Fälle im Sinne von sog. autochthonen Infektionen (Die Pferde haben sich in Deutschland mit der Krankheit angesteckt, Anm. d. Red.), jedoch besteht eine Häufung bei Importpferden aus Gebieten wie Frankreich, Spanien und Portugal aber auch Russland und Ungarn. Von diesen Pferden können die Erreger auf Zecken übergehen. Diese Zecken stellen dann eine Ansteckungsquelle für andere Pferde dar. Es gibt derzeit keine Importuntersuchung auf Piroplasmose aus endemischen Gebieten oder Gebieten, die vermehrt von Piroplasmose betroffen sind! Viele Pferdebesitzer, die sich Pferde aus endemischen Gebieten kaufen, wissen nichts über die Erkrankung.

Ebenso verhält es sich häufig mit Besitzern, deren Pferde vermehrt durch Europa (oder auch die Welt) und damit auch Gebieten mit höherer Ansteckungsgefahr transportiert werden oder sich sogar teilweise länger dort aufhalten.“

Zecken übertragen die Krankheit

Die Equine Piroplasmose wird durch zwei Blutparasiten ausgelöst: Theileria equi und Babesia caballi – eine Infektion mit Theileria equi verläuft oft schwerer als eine Infektion mit Babesia caballi. Beide Erreger schädigen ähnlich wie Malaria die roten Blutkörperchen.

Allerdings gelangen sie nicht über Mücken ins Pferd, sondern werden über infizierte Schildzecken, Spritzen oder via Bluttransfusion übertragen. „Für eine Endemisierung bei uns sind einerseits infizierte, unbehandelt bleibende Pferde und andererseits Vektorzecken in genügend hoher Dichte gefährlich“, erklärt Dr. Bianca Schwarz. „Eine Ausbreitung der Erkrankung erfolgt jedoch manchmal auch durch eine Übertragung mittels Bluttransfusion. Auch die intrauterine Infektion ist bei Theileria equi beschrieben, weshalb auch bei der Zucht mit chronisch infizierten Stuten Vorsicht geboten ist.“ Intrauterin bedeutet, dass sich der Embryo bereits in der Gebärmutter mit den Erregern infiziert.

Die Hyalomma-Zecke – auch als tropische Riesenzecke bekannt, da sie bis zu zwei Zentimeter groß werden kann – wird von Zugvögeln eingeschleppt.

Sie kann sich im Ursprungsland mit den Erregern der Equinen Piroplasmose infiziert haben und bei uns ein Pferd anstecken. Unter entsprechenden klimatischen Bedingungen und mit ausreichenden (Zwischen-)Wirten kann diese Zeckenart in Deutschland überwintern (s. nächste Seite). Auch die Zeckenart Dermacentor reticulatus, die ebenfalls die Erreger der Equinen Piroplasmose überträgt und unter dem Namen Auwaldzecke bekannter ist, scheint sich auszubreiten. In Mitteleuropa bleibt sie auch im Winter aktiv, wenn es einige wärmere Tage gibt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die ganzjährige Aktivität dieser Zeckenart ausschlaggebend für das Auftreten einiger Fälle der Equinen Piroplasmose in Deutschland ist. Sind denn viele Pferde hierzulande betroffen? „Man geht bei Deutschland von einer niedrigen Seroprävalenz von unter zehn Prozent aus“, erklärt Dr.

Bianca Schwarz. Seroprävalenz bedeutet, dass im Blut der Pferde Hinweise auf eine akute oder durchgemachte Infektion zu finden sind.

Vielfältige Symptome

Bei einer Infektion befallen die Erreger der Piroplasmose die roten Blutkörperchen, die für den Sauerstoff-Transport im Körper verantwortlich sind, und zerstören diese. Es kommt zu einer sogenannten hämolytischen Anämie, also einem erhöhten Zerfall roter Blutkörperchen. In der Folge steht den Zellen und Organen nicht mehr genug Sauer- stoff zur Verfügung. Das Pferd wirkt bei einem milden Verlauf matt und abgeschlagen, im akuten Stadium sind hohes, immer wiederkehrendes Fieber und blasse oder gelblich verfärbte Schleimhäute häufig ein Anzeichen für eine Piroplasmose. Bei der Zerstörung der roten Blutkörperchen fällt ein gelbes Abbauprodukt an, das Bilirubin, das zur Gelbsucht führt. Tierärzte berichten von Fällen, in denen die Pferde Quaddeln oder Ödeme hatten. Auch Gewichtsverlust und Probleme mit dem Fellwechsel wurden beobachtet. In schweren Fällen färbt sich der Urin dunkelrot. Dies entsteht ebenfalls durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen.

Bei trächtigen Stuten können Theileria equi zudem zum Verfohlen führen.

Piroplasmose

So lässt sich eine Ausbreitung und Ansteckung vermeiden

Zeckenbefall vorbeugen und so das Übertragungsrisiko minimieren

Identifikation chronisch infizierter Pferde, d.h. auch von Pferden ohne klinische Symptome (diese stellen das Reservoir der Erkrankung dar) und möglichst verhindern, dass diese Pferde die Erreger weiter auf Zecken (und damit Pferde) übertragen

Sich darüber bewusst sein, dass in bestimmten Gebieten Europas und der Welt ein erhöhtes Risiko besteht und bei der Reise des Pferdes in diese Gebiete prophylaktische Maßnahmen ergreifen (Anti-Zeckenmittel, vor Import cELISA-Test auf die Erreger)

Eine Infektion kann aber auch unauffällig bleiben. Manchmal treten überhaupt keine Symptome auf. Das macht die Diagnose der Krankheit und deren Eindämmung nicht immer einfach. „Chronisch infizierte Pferde zeigen häufig keine Symptome oder nur sehr unspezifische Symptome wie Leistungsschwäche. Man weiß jedoch auch, dass chronisch infizierte Pferde im Blut häufig mehr weiße Blutzellen (Leukozyten) als normal haben. Chronisch infizierte Tiere können jederzeit, z. B. durch Stress, eine Reaktivierung der Infektion erleben“, weiß Dr. Bianca Schwarz.

Bei Importpferden und Auslandsreisen: ins Bewusstsein rücken

Die Tierärztin hat zusammen mit Kollegen einen Artikel in einem Tierarztmagazin verfasst mit dem Titel „Die equine Piroplasmose im deutschsprachigen Raum – eine unterdiagnostizierte Krankheit?“ Warum wird diese Krankheit bei uns nur so selten erkannt? „Zum einen wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit selten diagnostiziert, weil nicht auf die Erkrankung untersucht wird.

Zum anderen ist sie vielen Pferdebesitzern nicht bekannt, auch Besitzern nicht, die Pferde aus endemischen Gebieten bzw. aus Gebieten mit deutlich höherer Seroprävalenz importieren. Die Erkrankung wird häufig nicht berücksichtigt, weil sie bei uns derzeit (noch) nicht endemisch ist.“ Dr. Bianca Schwarz hofft, dass sich gerade die Besitzer von Pferden aus dem Ausland bzw. von Pferden, die oft im Ausland unterwegs sind, bewusst sind über diese Krankheit und wie sie sich deren Ausbreitung durch entsprechende Untersuchungen vermeiden lässt.

2022 – ein Zeckenjahr?

INFIZIERTE SCHILDZECKEN

übertragen die Equine Piroplasmose. Heimisch bei uns sind bereits verschiedenste Schildzeckenarten, immer häufiger sind zudem die Auwaldzecken anzutreffen, und auch die Tropenzecke wurde ein paar Mal gefunden. Diese Zeckenart unterscheidet sich deutlich von anderen Arten: Sie wird fast bis zu zwei Zentimeter groß und kann sich so schnell wie eine Spinne bewegen. Sie sieht ihre Opfer schon von weitem und verfolgt sie mehrere hundert Meter weit. Hyalomma gilt als Überträger des Krim-Kongo-Fiebers und einer Variante des tropischen Zecken-Fleckfiebers – Erkrankungen, die ausschließlich den Menschen betreffen –, sie kann aber auch die Equine Piroplasmose übertragen. An Zugvögel angehaftet gelangt sie nach Deutschland. An der Universität Hohenheim hatte man drei Jahre lang dazu aufgerufen, auffällig große und schnelle Zecken einzusenden, um herauszufinden, wie oft die „Tropenzecke“ Hyalomma bei uns zu finden ist. 2019 und 2020 wurden 191 Hyalomma-Exemplare eingeschickt, 2021 waren es nur zehn. Wird sich diese Art weiter bei uns ausbreiten oder nicht? „Man kann bei Hyalommazecken nicht von einer Ausbreitung sprechen, da diese Zeckenarten in Deutschland kein Vorkommen haben, sondern lediglich jedes Jahr erneut eingeschleppt werden“, erklärt Dr. Alexander Lindau, Parasitologe an der Universität Hohenheim. „Die Entwicklung dieser Zecken ist besonders von der Temperatur abhängig. Außerdem sind sie auf längere sehr trockene Perioden angewiesen. Daher kann man davon ausgehen, dass in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich häufiger Hyalommazecken in Deutschland gefunden werden.

Was genau für diesen Sommer/Herbst zu erwarten ist, kann ich jedoch nicht sagen.“ Bei dem Forschungsprojekt der Universität Hohenheim wurde sehr oft die Auwaldzecke eingeschickt, die ebenfalls viel größer ist als anderen bei uns heimischen Schildzeckenarten. „Die Auwaldzecke ist in Deutschland heimisch und hat sich in den letzten Jahren deutlich weiter verbreitet. Grundsätzlich ist eine weitere Verbreitung, besonders in der nördlichen Hälfte Deutschlands durchaus zu erwarten“, so Dr. Lindau.

Und wie sieht es allgemein in diesem Jahr mit dem Zeckenaufkommen aus?

„Grundsätzlich ist, zumindest im süddeutschen Raum, die Zeckenaktivität sehr hoch. Dies liegt wahrscheinlich an dem recht milden Winter und dem zumindest hier ausgebliebenen starken Temperatureinbrüchen. Daher gehe ich zumindest in dieser Region von einem hohen Zeckenaufkommen aus“, erklärt der Experte. „Wie sich dies beispielsweise in Norddeutschland darstellt, kann ich nicht sagen. Ich würde jedoch eine sehr ähnliche Situation annehmen. Diese Aussage bezieht sich jedoch auf den gemeinen Holzbock, Ixodes ricinus. Diese Zeckenart ist kein Überträger der von Ihnen angesprochenen Krankheitserreger.“

Der Winter war recht mild, viele Pferdebesitzer befürchten, dass dieses Jahr sehr viele Zecken unterwegs sein werden. Von welchen Bedingungen hängt es ab, ob es ein Zeckenjahr wird? „Ob es in einem Jahr viele Zecken ,gibt‘, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einerseits spielt der vorherige Winter eine entscheidende Rolle. Hierbei sind besonders längere, plötzlich einsetzende Kälteperioden schädlich für das Überleben der Zecken. Dieser Effekt wird nochmal verstärkt, wenn es keine geschlossene Schneedecke gibt, da diese einen isolierenden Effekt auf den Bereich darunter hätte. Außerdem spielt natürlich auch das Vorjahr eine Rolle. Das Nahrungsangebot für die Nagetiere ist besonders entscheidend für die Frage, wie viele davon den Winter überleben. Hier haben besonders Mastjahre einen sehr starken Einfluss.“ Mast ist ein Begriff aus der Forstwirtschaft und steht für die Früchte der Buchen, Eichen, Kastanien etc. Die Mastjahre sind ein regelmäßig wiederkehrendes Phänomen, bei dem ein Baum besonders viele Früchte trägt. Je nach Baumart wiederholen sich die Mastjahre in unterschiedlichen Abständen. „Des Weiteren ist das Klima im eigentlichen Jahr wichtig. Ist es zu kalt, so sind die Zecken zwar vorhanden, aber nur wenig aktiv. Das gleiche gilt, wenn es sehr trocken ist. Grundsätzlich werden Jahre nur dann als Zeckenjahre wahrgenommen, wenn es auch zu häufigen Kontakten zwischen Mensch und Zecke kommt.

Dies ist aber nicht unbedingt von der Anzahl vorhandener Zecken abhängig, sondern auch von dem menschlichen Verhalten. Nur wer Zeit in der Natur verbringt, kann auch Zecken bemerken.“

Je nach Zustand des Pferdes und Krankheitsstadium gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Krankheit zu diagnostizieren. Im akuten Stadium sind die Erreger in einem Blutausstrich unter dem Mikroskop zu erkennen.

Hierfür muss das Blut aber speziell auf diese Erreger im Labor untersucht werden. Bei einem „normalen“ Bluttest wird dies nicht geprüft. Auch ein PCR-Test liefert Hinweise auf die Erreger und zeigt an, ob es sich um Babesia caballi und Theileria equi handelt. „Eine weitere, jedoch indirekte Möglichkeit, die Erreger nachzuweisen, ist die Antikörperbestimmung, d. h. man weist im Blut Antikörper gegen die Erreger nach und weiß dann, dass das Pferd auch die Erreger im Blut hat, da es sich bei Babesia caballi und Theileria equi um sog. chronische Infektionen handelt, d. h. die Erreger bleiben im Pferd und werden nur sehr selten vom Immunsystem komplett beseitigt, wobei dies bei Babesia caballi häufiger passiert als bei Theileria equi.

Diese Untersuchungsmethode empfiehlt sich bei chronisch infizierten Pferden. Bei manchen Pferden müssen auch Tests kombiniert werden, um eine Diagnose stellen zu können“, erläutert Dr.

Bianca Schwarz.

Erreger abtöten

„Die akute Piroplasmose ist behandelbar, zum einen symptomatisch, zum anderen mit Medikamenten, welche die Babesien und Theilerien zurückdrängen und abtöten. Hierfür gibt es unterschiedliche Behandlungsprotokolle. Für Deutschland wird derzeit auch für chronisch infizierte Pferde empfohlen, möglichst eine Erregerelimination anzustreben“, erklärt Dr. Bianca Schwarz. So soll sichergestellt werden, dass sich die Erreger hierzulande nicht weiter ausbreiten können.

In anderen Ländern, in denen die beiden Erreger Babesia caballi und Theileria equi endemisch sind, wird keine vollständige Elimination angestrebt. Man geht davon aus, dass eine geringe Anzahl der Erreger die Immunantwort anregt und Pferde auf diese Weise besser vor einer Infektion geschützt sind.

Allgemein gilt: Um Pferde vor der Equinen Piroplasmose zu schützen, sollten sie mit einem zeckenabwehrenden Mittel behandelt und regelmäßig auf Zecken untersucht werden – vor allem bei Reisen in endemische Gebiete ist das besonders wichtig. Ein Test bei der Rückkehr bzw. beim Import eines Pferdes bringt Gewissheit und mehr Sicherheit.

Expertin

Dr. Bianca Schwarz

Europäische Spezialistin für Innere Medizin des Pferdes, hat kürzlich eine medizinische Publikation zur Equinen Piroplasmose verfasst.

Pferdeinternist.de