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Auf den Sattel, fertig – jünger!


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 28/2022 vom 08.07.2022

Gesundheit

Regelmäßig in die Pedale zu treten ist gesund – das weiß jeder. Doch welche verblüffenden Effekte Radfahren schon nach wenigen Minuten auf unseren Körper hat, erstaunt sogar Forscher. Bereits nach fünf Minuten täglich im Sattel sinken erwiesenermaßen die Risiken für Zivilisationskrankheiten wie etwa Herzinfarkt, Bluthochdruck oder Diabetes.

Gesundheitliche Probleme bleiben auf der Strecke

Wenn wir schon mal losfahren, sind wir aber meist deutlich länger auf Tour – und jede weitere Minute bewirkt noch viel mehr Positives im Körper (siehe rechts). Britische Wissenschaftler konnten in einer Langzeit-Studie sogar belegen: Freizeitradler sind biologisch um bis zu zehn Jahr jünger als Nicht-Radler! Dazu reicht es schon, sich öfter für alltägliche Wege, etwa zum Einkaufen oder zur Arbeit, auf den Sattel zu schwingen. ...

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Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 28/2022

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... Die Belohnung dafür, nicht alles mit dem Auto zu erledigen, ist ein um 24 Prozent geringeres Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Dabei ist gerade ein moderates Tempo besonders förderlich für unsere Gesundheit und das Immunsystem. Einzig auf eine gute Sitzposition und die passende Einstellung von Sattel und Lenker gilt es zu achten (siehe rechts unten). Das verhindert Fehlbelastungen und Beschwerden – beste Voraussetzungen für ungetrübten Fahrspaß! So ist es auch kein Wunder, dass wir beim Radeln den Stress ganz leicht abhängen und einer Tübinger Studie zufolge sogar Depressionen regelrecht davonfahren.

Radfahren …

… schont den Rücken, lindert Schmerzen

Die Bewegung fördert die Nährstoffversorgung der Bandscheiben, stärkt die Stützmuskulatur um die einzelnen Wirbel. Gut gegen Verspannung!

… senkt den Blutzuckerspiegel

Mit 30 Minuten moderatem Radfahren 5-bis 6-mal in der Woche können Typ 2-Diabetiker laut der Deutschen Diabetes-Hilfe ihre Insulingaben reduzieren.

… trainiert Muskeln und mobilisiert Gelenke

Durch die Trittbewegungen wird die körpereigene Produktion von Gelenkflüssigkeit angeregt. Diese wirkt wie ein Schmiermittel in Knien und Hüften.

… senkt das Krebsrisiko

US-Forscher konnten zeigen: Die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu bekommen, ist bei Radlern im Vergleich zu Nicht-Radlern um 11 Prozent kleiner. Als Grund nennen die Experten das aerobe Training. Dieses aktiviert die körpereigenen Killerzellen, die dann Krebszellen aus dem Verkehr ziehen.

… schenkt erholsamen Schlaf

Wissenschaftler der Universität von Oregon (USA) fanden heraus: Ausdauersport am Abend, etwa eine entspannte Runde auf dem Rad, erleichtert das Einschlafen und verbessert die Qualität der Leichtund Tiefschlafphasen deutlich.

… kräftigt die Lunge

Radfahren trainiert und vertieft die Atmung und fördert die sogenannte Ventilation. Das heißt, der Austausch von neuer und verbrauchter Luft aus der Lunge ist effektiver.

… stärkt das Herz, beugt Infarkten vor

Wer mindestens dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten in die Pedale tritt, reduziert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden um das 20-Fache und senkt sein Infarktrisiko um die Hälfte. Denn Schlagvolumen und Pumpleistung des Herzens steigen.

… drosselt leichten Bluthochdruck

Ärzte raten Menschen mit erhöhtem Blutdruck zu Ausdauersport und Stressabbau. Radeln kann beides! Tipp fürs Tempo: Sie sollten dabei noch reden können. Bei Bluthochdruck ab 160/95 mmHg nicht trainieren.

So schnell wirkt Radfahren auf den Körper

Im Minuten-Takt gesünder und fitter werden – auf dem Rad ist das leicht! Tipp: Lieber einen kleineren Gang wählen und öfter treten. Das schont Muskeln und Gelenke

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Ab jetzt geht der Körper an die Fettdepots, killt Kilos. Wichtig: viel trinken!

40 Min.

Die Ausdauer wird trainiert, der Fettstoffwechsel läuft nun auf Hochtouren

5 Min.

Die Muskeln werden warm, der stärkende Effekt nimmt Fahrt auf

30 Min.

Die Herzfunktion wird stärker, Glückshormone fluten das Blut.

Stress, adé!

10 Min.

Die Gelenke werden jetzt geschmeidiger – gut auch bei Arthrose!

20 Min.

Es entstehen neue Abwehrzellen und die Blutfettwerte bessern sich

Kann man das Radeln eigentlich verlernen?

„Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht“, heißt es. Und es stimmt, fanden Forscher mit Menschen heraus, die lange nicht auf dem Sattel saßen! Ihre Erklärung: Motorische Fertigkeiten wie Schreiben, Schwimmen und Radeln speichert das Langzeitgedächtnis in stets abrufbarer Form ab.

Reine Einstellungssache

Wenn die Höhe von Sattel und Rahmen stimmt, fährt es sich leichter:

1. Sattel so hoch stellen, dass Ihr Knie noch leicht gebeugt ist, wenn das Pedal mit Ihrem Fuß unten ist.

2. Die Neigung des Sattels möglichst klein halten, um Arm- und Rumpfmuskeln zu entlasten.

3. Der Lenker sollte nicht zu hoch sein, sonst sitzen Sie zu aufrecht.

4. Der Lenker sollte so stehen, dass Ihr Rumpf leicht nach vorn kommt.

5. Ihr Becken sollte etwas vorkippen– das schont die Wirbelsäule.

6. Der Abstand von Sattel und Lenker passt, wenn Sie weder Buckel noch Hohlkreuz machen müssen.

Tipp: Fachhändler können Ihr Rad passend für Sie einstellen.