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AUF DER ÜBERHOLSPUR


connect - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 02.11.2018

Mit den neuen iPhones dreht Apple erneut an der Preisschraube und festigt seine Sonderrolle im Smartphone-Universum. Vor allem das XS Max macht den Unterschied.


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Bildquelle: connect, Ausgabe 12/2018

Das Einstiegsmodell XS mit 64 GB kostet sagenhafte 1149 Euro, die teuerste Konfiguration XS Max mit 512 GB sogar 1649 Euro. Zum Vergleich: Das mit High-End vollgestopfte Mate 20 Pro (Test S.16) gibt’s mit 128 GB für 999 Euro. Aber Apple bietet seinen Käufern etwas, das Huawei nicht hat: eine eigene Plattform. Wer ein iPhone kauft, bekommt Zugang zum iOSÖkosystem, und wer es einmal betreten hat, bleibt in der Regel drin. Nicht zuletzt deshalb, ...

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... weil Apple beim Thema Privatsphäre und Datenschutz andere Wege geht als Google mit Android. Die Plattform macht den Unterschied, und mit dem iPhone XS Max kann Apple nun auch jenen Kunden ein Angebot machen, die ein XXL-Display möchten.

Neuer Display-Rekord

Mit einer Diagonale von 6,5 Zoll stellt das Max nicht nur einen neuen iPhone-Rekord auf, es bietet tatsächlich so viel Display wie kaum ein anderes Smartphone, selbst Samsungs Note 9 (6,4 Zoll) kann da nicht mithalten. Auf der gewaltigen Anzeige sehen nicht nur Filme gut aus, man kann auch längere Mails schreiben oder bequem den Posteingang aufräumen. Die Qualität ist hervorragend, das OLED besticht mit knackiger Auflösung und ist dank der hohen Leuchtkraft von 635 cd/m2 auch an hellen Tagen gut ablesbar.

Trotz der komfortablen Darstellung ist das XS Max vergleichsweise kompakt, die Maße entsprechen in etwa dem 8 Plus. Auffällig ist allerdings das hohe Gewicht von 208 Gramm. Das XS gibt sich im Vergleich leichter und handlicher, die Anzeige ist mit 5,8 Zoll aber auch nicht so imposant. Beide iPhones bieten eine exzellente Haptik und Verarbeitung, besonders gut gefällt der Rahmen aus Edelstahl, der im Vergleich mit Aluminium einen Tick wertiger wirkt. In den Varianten Grau und Gold ist er farblich optimal auf die Rückseite abgestimmt. Überhaupt, die Farben: Die uns vorliegende goldene Variante wird ihrem Namen nicht gerecht, sie schimmert vielmehr in einem Kupfer-/ Bronzeton und sieht außerordentlich gut aus. Die verbesserte Schutzklasse (IP68 statt IP67) hat im Prinzip keine Relevanz. Während Apple angibt, dass das iPhone X 30 Minuten in bis zu einem Meter tiefem Wasser unbeschadet übersteht, schaffen die beiden XS 30 Minuten in bis zu zwei Meter tiefem Wasser. Eine Garantie für Flüssigkeitsschäden übernimmt Apple nicht.

DIREKTER VERGLEICH
ORIGINALGRÖSSE
Das XS Max ist für Besitzer älterer Plus-Modelle eine echte Bereicherung. Der Wechsel vom X aufs XS lohnt dagegen kaum. Schade: Für das kompakte 8er gibt es keinen Ersatz.


A12 ist eine Leistungsrakete

Dass das neue A12-SoC eine herausragende Performance liefert, ist keine Überraschung; Apple ist bekannt dafür, seine Hardware optimal einzustellen. In Bench- marks lässt der Sechskerner, der wie Huaweis Kirin 980 im 7-Nanometer- Verfahren produziert wird, Qualcomms Top-Prozessor 845 weit hinter sich. Im Alltag wirkt sich dieser Leistungszuwachs nicht weiter aus, schließlich ist man bereits mit der Kombi aus iPhone X und A11 flink unterwegs. Anspruchs volle Augmented- Reality-Anwendungen und Spiele können den A12 im kommenden Jahr aber an seine Grenzen bringen. Apple führte auf der Key note das 3-D-Spiel „The Elder Scrolls: Blades“ vor, das mit PC-ähnlicher Grafik auf dem XXL-Display des XS Max bombastisch aussieht.

Der Star der Show

Beide iPhones bringen neben dem normalen SIM-Schlitten, der eine Nano-SIM aufnimmt, auch eine Embedded SIM mit, sie sind also Dual-SIM-fähig. Momentan ist die E-SIM aber noch nicht in Betrieb, eine Freischaltung soll per Software-Update zum Ende des Jahres erfolgen. Während die Funkeigenschaften im wichtigen LTE-Netz überzeugen können, zeigen beide Phones im UMTS- und im GSM-Netz unerwartete Schwächen. Die Akustik bewegt sich auf gutem Niveau, die Akkulaufzeit geht sogar darüber hinaus. Das XS liegt mit 8:33 Stunden im sehr guten Mittelfeld bei Premium- Smartphones. Das Max gehört mit 10:31 Stunden zu den Ausdauerprofis, die länger durchhalten als 90 Prozent aller Smartphones. Das Max ist denn auch der Star im neuen Portfolio, der trotz seines hohen Preises viele Käufer finden dürfte. Die werden die Tatsache, dass Apple ein mickriges 5-Watt-Netzteil beilegt (mehr als drei Stunden Aufladezeit) und auf einen Klinkenadapter verzichtet, achselzuckend zur Kenntnis nehmen.

iPHONE XR

Für 850 Euro gibt’s High-End-Androiden. Bei Apple nur ein abgespecktes iPhone.

Das XR ist im Gegensatz zu den XS-Modellen mit einem LCD ausgestattet, das zudem niedriger auflöst (1792 x 828 Pixel). Auch an anderer Stelle setzt Apple den Rotstift an: Der Rahmen besteht nicht aus Edelstahl, sondern aus Aluminium, außerdem ist das Gehäuse „nur“ mit IP67 zertifiziert. Beides lässt sich verkraften, schwerer wiegt der Verzicht auf eine Tele-Brennweite, sodass man nicht mehr optisch zoomen kann. Stark sind dagegen die flippigen Farben, die man so noch nicht bei Apple gesehen hat: Neben knalligem Rot stehen auch Blau und Gelb zur Auswahl.

Die neue „Bildschirmzeit“ gibt Aufschluss über die Nutzung und erlaubt zudem, Limits festzulegen.

Geschützte Privatsphäre: In den Einstellungen kann man das Tracking zu Werbezwecken verhindern.

Siri Shortcuts ist ein mächtiges Tool: Man kann Signalwörter festlegen und mit Aktionen verknüpfen.