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Auf die Plätze


daheim - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 23.08.2021

STADTBUMMEL

Alexanderplatz

Kommt ein Zar zum preußischen König. So beginnt die Geschichte des Alexanderplatzes, so benannt zu Ehren des russischen Gasts. Schon damals, 1805, war er ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, und bis heute ist er einer der wuseligsten Orte Berlins. Besucher lassen sich gern vor der Welt zeituhr fotografieren, der Fernsehturm steht gleich nebenan. Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ von 1929 wurde sogar zur Weltliteratur. Heute machen diverse Kaufhäuser „den Alex“ zum Shoppingparadies.

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Bildquelle: daheim, Ausgabe 5/2021

Platz der Luftbrücke

Vor dem ehemaligen Flughafengebäude Tempelhof ragt ein Brückenelement senkrecht in die Höhe. Das Denkmal auf ...

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... dem „Pladelu“ erinnert an die Luftbrücke der Alliierten während der sowjetischen Blockade 1948/49. Durch große Verkehrsachsen ist der so geschichtsträchtige wie schlichte Rasenplatz ein eher unwirtlicher, isolierter Ort. Doch das wird sich ändern. Der Pladelu soll Teil eines neuen attraktiven grünen Quartiers werden, ein Platz, an dem sich die Menschen gerne aufhalten.Damit wandelt Berlin – wieder einmal – sein Gesicht. Tipp: Mit dem Fahrrad aufs Tempelhofe r Flugfeld und dort über Start- und Landebahnen sausen.

Kollwitzplatz

Er ist der Mittelpunkt des Kollwitzkiez in Prenzlauer Berg und bei jungen Familien wie Besuchern aufgrund seines Charmes extrem beliebt. Gerne bummeln sie über den schönen Wochenmarkt, stöbern in kleinen Läden. Stuckfassaden schmücken die Häuser aus der Gründerzeit, und nirgendwo in Berlin findet man so viele Lokale. Gleich ums Eck liegt auch die denkmalgeschützte Kulturbrauerei.Der Platz ist nach der Bildhauerin Käthe Kollwitz benannt, die einst hier lebte.

Gendarmenmarkt

Für viele ist er der schönste Platz Berlins. Flankiert von drei Monumentalbauten, den Zwillingen Französischer Dom und Deutscher Dom mit ihren markanten Kuppeltürmen sowie dem Schinkelschen Konzerthaus, strahlt er wahrhaft Grandezza aus. Wo einst Soldaten, die Gens d’armes, marschierten, flanieren heute Touristen, finden im Sommer Classic-Open-Air-Konzerte und im Winter ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt. Der Deutsche Dom beherbergt die parlamentshistorische Ausstellung des Deutschen Bundestags „Wege –Irrwege – Umwege“, im Französischen Dom befindet sich das Hugenottenmuseum.

Pariser Platz

Meist führen die ersten S chritteauf Berliner Boden zu diesem Platz am Ende der Prachtstraße Unter den Linden. Denn hier steht das Brandenburger Tor, Wahrzeichen der Hauptstadt, Symbol des einst getrenn- ten Berlin und nun wiedervereinigten Deutschland. Das Stimmengewirr ist international, Rikschafahrer warte n auf Kunden. Nach der Wiedervereinigung wurde das Areal neu bebaut und wirkt dennoch harmonisch. Neben den Botschaften der USA und Frankreichs befinden sich an dieser ersten Adresse Berlins die Akademie der Künste sowie der Prachtbau des Hotels Adlon Kempinski. Tipp: Auch Nicht-Hotelgäste können hier Luxusatmosphäre schnuppern und ihren Berlin-Besuch mit Kaviar und Champagner krönen.

Platz der Republik

Picknick- und Liegewiese, Fotospot, Versammlungsort – dieser offene Platz ist alles zugleich und bietet dabei den besten Blick auf das Herz unserer Demokratie: das Reichstagsgebäude. Er bildet quasi die Schnittstelle zwischen städtischem Leben und Parlamentsbetrieb. Näher ran kommt nur, wer nach Anmeldung die Reichstagskuppel besucht, an einer Führung durch den Bundestag teilnimmt oder eine Plenarsitzung verfolgt (siehe auch Seite 38). Auf der weiten Rasenfläche, die seitlich mit Heckenbändern verziert ist, sowie rund um das Brandenburger Tor findet am 3. Oktober das Fest zum Tag der deutschen Einheit statt.

Potsdamer Platz

Dort, wo in den 1920er-Jahren Berlins Amüsierviertel lag, wo nach dem Mauerbau ödes Niemandsland zurückblieb, befindet sich heute ein postmodernes, dynamisches Zentrum, erbaut von namhaften Architekten. Zwischen den futuristischen Hochhäusern und im Sony Center mit seiner spektakulären Kuppel kommen nun wieder Gastronomie, Kinos und Läden, Wirtschaft, Kunst und Musik an einem Ort zusammen. Deshalb ist der Potsdamer Platz bei Besuchern so beliebt. An die Goldenen Zwanziger erinnern der Nachbau einer der ersten Ampeln in Deutschland von 1924 (Verkehrsturm) sowie Reste des historischen Hotels Esplanade im Sony Center.