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Auf Expansionskurs: Nach dem Mustang kommt auch der Ford Explorer zu uns


Gasoline - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 14.03.2019

Der neue Ford Explorer schneidet nicht nur technisch alte Zöpfe ab – wie wir aus gut informierten Quellen erfuhren, avanciert das populäre SUV auch zu einem Highlight innerhalb der europäischen Produktpalette: Zum regulären Marktstart ab Spätsommer 2019 rollt der neue Explorer nicht nur in der Neuen, sondern auch in der Alten Welt ganz offiziell in die Showrooms.


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Bildquelle: Gasoline, Ausgabe 2/2019

Für ein Fahrzeug, das auf einer völlig neuen Plattform sitzt, sieht der neue Explorer dem satte neun Jahre gefertigten Frontantrieb-Modell der Vorgängergeneration bemerkenswert ähnlich. Tatsächlich gestattet jene auch vom Lincoln Aviator ...
Auch hierzulande verkaufen sich SUVs wie geschnitten Brot – kein Wunder, dass Ford in Deutschland für den großen Explorer als Ergänzung zu EcoSport, Kuga und Edge Chancen sieht. Warum auch nicht? Immerhin kommt der Explorer der sechsten Generation mit klassischem Hinterradstatt Frontantrieb und hierzulande vollends vertretbaren Hubräumen. Der klassische großvolumige V8 ist abermals nicht erhältlich, als Basistriebwerk für die Grund-, XLT- und Limited-Modelle fungiert der 2,3-l-EcoBoost-Reihenvierzylinder mit 300 PS und 420 Nm. Nochmals kräftiger ist der im Explorer Platinum verbaute 3,0-l-Biturbo-V6 mit 365 PS und 515 Nm. Der von Ford Performance erstmalig kreierte Explorer ST mobilisiert aus dem gleichen Hubraum sogar 400 PS und 563 Nm, was ein elektronisch begrenztes Spitzentempo von 230 km/h erlauben soll. Stets an Bord: die aus dem F-150 bekannte Zehnstufen-Automatik. Wer es statt roter Lettern auf dem Grill lieber grüner will, greift zum Explorer Limited Hybrid. Dessen 3,3-l-V6-Sauger erzielt dank Elektrounterstützung 318 PS Systemleistung und bei entkoppelter Vorderachse voraussichtlich über 800 km Reichweite mit einer Tankfüllung. ...

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Für ein Fahrzeug, das auf einer völlig neuen Plattform sitzt, sieht der neue Explorer dem satte neun Jahre gefertigten Frontantrieb-Modell der Vorgängergeneration bemerkenswert ähnlich. Tatsächlich gestattet jene auch vom Lincoln Aviator genutzte Bodengruppe mit Hinterradantrieb einen wesentlich kürzeren vorderen Überhang und einen längeren Gepäckraum, wodurch der neue Explorer insgesamt schlanker wirkt. Im Vergleich zum Vorgänger baut das neue Modell etwas größer, der längere Radstand verleiht dem Innenraum mehr Raum. Die selbsttragende Karosserie ist dank mehr Aluminium und mehr hochfestem Borstahl rund 90 kg leichter. Gut so, denn der Explorer trifft im schwer umkämpften Feld der Midsize-SUVs auf kompetente Konkurrenten wie Chevrolet Traverse, Dodge Durango, Honda Pilot, Nissan Pathfinder und Toyota Highlander. Im vergangenen Jahr verkaufte Ford mehr als 261.000 Einheiten – sehr beeindruckend angesichts des Alters des Modells – und verteidigte damit seinen Rang als Klassenprimus. Überhaupt ist der Explorer laut Ford das meistverkaufte SUV aller Zeiten: Von den mehr als 7,7 Mio. verkauften Exemplaren seit seinem Debüt 1991 sind 3,6 Mio. Fahrzeuge heute noch unterwegs.
Auch hierzulande verkaufen sich SUVs wie geschnitten Brot – kein Wunder, dass Ford in Deutschland für den großen Explorer als Ergänzung zu EcoSport, Kuga und Edge Chancen sieht. Warum auch nicht? Immerhin kommt der Explorer der sechsten Generation mit klassischem Hinterradstatt Frontantrieb und hierzulande vollends vertretbaren Hubräumen. Der klassische großvolumige V8 ist abermals nicht erhältlich, als Basistriebwerk für die Grund-, XLT- und Limited-Modelle fungiert der 2,3-l-EcoBoost-Reihenvierzylinder mit 300 PS und 420 Nm. Nochmals kräftiger ist der im Explorer Platinum verbaute 3,0-l-Biturbo-V6 mit 365 PS und 515 Nm. Der von Ford Performance erstmalig kreierte Explorer ST mobilisiert aus dem gleichen Hubraum sogar 400 PS und 563 Nm, was ein elektronisch begrenztes Spitzentempo von 230 km/h erlauben soll. Stets an Bord: die aus dem F-150 bekannte Zehnstufen-Automatik. Wer es statt roter Lettern auf dem Grill lieber grüner will, greift zum Explorer Limited Hybrid. Dessen 3,3-l-V6-Sauger erzielt dank Elektrounterstützung 318 PS Systemleistung und bei entkoppelter Vorderachse voraussichtlich über 800 km Reichweite mit einer Tankfüllung.
Bis zu sieben wählbare Fahrmodi stehen zur Verfügung, um das Fahrverhalten an Straßen-, Wetter- und Geländebedingungen anzupassen. Die Hecktriebler umfassen die Modi Normal, Sport, Trail, Matsch, Hängerbetrieb und Eco, während mit intelligentem Allradantrieb und Terrain Management System ausgestattete Fahrzeuge zusätzlich mit Tiefschnee- und Sandmodus ins Gelände ziehen. Mit dem Umzug der Antriebsachse nach hinten legte auch die Anhängelast zu: Der neue Explorer V6 vermag bis zu 2.540 kg zu ziehen, 12 Prozent mehr als das auslaufende Modell mit 3,5-l-EcoBoost. Die künftigen Reihenvierer mit dem Klasse-III-Anhängerpaket nehmen gar bis zu 2.400 kg an den Haken, während ihre noch aktuellen Vorgänger schon bei 1.360 kg die Segel streichen.

Darf es etwas mehr sein?

Wer große Anhänger schleppt, nimmt auch große Frachtgüter auf: Die optionale dritte Power-Fold-Sitzreihe und neue Gleitsitze in der zweiten Reihe erlauben satte 2.486 Liter Stauraum bei glattem Ladeboden. Bei regulärer Zweireihen-Bestuhlung fasst das Ford SUV 1.356 Liter, die Ladekante liegt zwischen 79 und 80,5 cm. Entsprechend üppige Raumverhältnisse gelten auch für die Hybrid-Version, Einbußen durch Akkus sind Geschichte – ihr flüssigkeitsgekühlter Stromspeicher sitzt unterhalb der zweiten Reihe. Auch bei kleineren Gegenständen versagt der neue Explorer nicht, bietet in der gesamten Kabine für Flaschen, Smartphones und Co. über 123 Liter Ablagevolumen. Höchst familienfreundlich sind die Isofix-Aufnahmepunkte zur Installation von Kindersitzen an beliebiger Stelle in der zweiten und dritten Reihe.
Ferner umfasst die Standardausstattung eine elektrische Heckklappe, SYNC3 samt 8-Zoll-Touchscreen und den FordPass-Connect-WLAN-Service für bis zu 10 Geräte. FordPass Connect erlaubt ferner, den Explorer via Smartphone zu verschließen, zu entsperren, zu orten und zu starten sowie Diagnosen durchzuführen. Auf Wunsch gibts im Explorer einen 10,1-Zoll-Touchscreen im Hochformat auf der Mittelkonsole. Navigationskarten können den gesamten Bildschirm für die einfache Anzeige ausfüllen oder den Bereich mit Audioinformationen aufteilen. Der Touchscreen teilt Informationen mit dem optionalen 12,3-Zoll-All-Digital-Kombiinstrument. Für Musikliebhaber bietet Ford ein B-&-O-Premium-Audiosystem mit 980 Watt und 14 Lautsprechern an. Der Zugriff auf SiriusXM-Satellitenradio ist – zumindest in den US-Versionen – Standard; das dort bei Limited- und Platinum-Modellen serienmäßige HD-Radio dürfte hierzulande DAB/DAB+ weichen.

Die Zehnstufen-Automatik mit Stellrad ist bei allen Varianten serienmäßig


Perforierte Ledersitze und das 12,3-Zoll-LED-Cockpit zeichnen den Explorer ST aus


Es fehlt an nichts

Dem Fahrer steht regulär das Ford-Co-Pilot360-Paket zur Seite, das den Pre-Collision Assist inklusive automatischer Notbremsung, Fußgängererkennung, Auffahrwarnung und dynamischer Bremsunterstützung, das Toter-Winkel-Informationssystem mit Querverkehrswarnung, ein Spurhaltesystem, eine Rückfahrkamera mit eingebautem Linsenreiniger sowie automatisch einschaltende Scheinwerfer mit selbstständig abblendendem Fernlicht beinhaltet. Als Extras für alle Versionen mit Ausnahme des Platinum – da bereits serienmäßig – sind etwa der Active Park Assist 2.0, der auf Knopfdruck ohne jegliches eigenes Zutun parallel oder rechtwinklig zur Straße einparkt, oder der Rückfahrassistent mit Notbremsfunktion lieferbar. Weiterhin steht gegen Aufpreis die intelligente Adaptive Cruise Control mit Verkehrszeichenerfassung und automatischer Berücksichtigung detektierter oder im Navi hinterlegter Geschwindigkeitsbegrenzungen durch den Tempomat zur Verfügung. Ergänzen lassen sich die Co-Pilot360-Technologien um den evasiven Lenkassistenten, der eine Lenkunterstützung zur Kollisionsvermeidung bietet und Post-Impact Braking, das nach einem Aufprall weiterbremst, um Verletzungen und Schäden durch einen Folgeunfall zu verringern.

Gegen Aufpreis ist das induktive Ladesystem erhältlich


Vorsicht, ihr Lümmel aus der letzten Bank: Eure Sitzgelegenheit lässt sich elektrisch einklappen


Die EZ-Entry-Sitze lassen sich einhändig umherschieben


Mit all diesen Annehmlichkeiten entfernt sich der ab 32.675 Dollar erhältliche Explorer erwartungsgemäß weit von seinem attraktiven Basispreis. Wie der hierzulande ausfallen wird, steht noch in den Sternen; für einen aktuellen Platinum oder Sport rufen die freien Importeure zwischen 60.000 und 70.000 Euro auf.

Selbst bei drei Sitzreihen bleiben 515 Liter Stauraum übrig


Optisch bringt der neue Explorer kaum Neues – Experimente könnten den langjährigen Klassenprimus den Thron kosten

2020er Ford Explorer ST

Motor: EcoBoost V6, Hubraum: 2.956 cm³ (318 ci), Bohrung: 84,5 mm, Hub: 86 mm, Kompression: 9:5, Leistung: 400 PS bei 4.400 U/min, Drehmoment: 563 Nm bei 2.400 U/min. Gemischaufbereitung: Direkteinspritzung. Allantrieb mit abschaltbarer Vorderachse. Getriebe: Zehnstufen-Automatik. Aufhängung: Vorderachse: McPherson-Federbeine, Hinterachse: Multilink-Einzelradaufhängung. Bremsen: rundum Scheibenbremsen. Räder: 20-Zoll-Aluräder; Reifen: 255/55R/20. Karosseriemaße (mm): L: 5.062, B: 2.004, H: 1.783. Gewicht (kg): 2.132. Radstand (mm): 3.025. Tankinhalt (l): 73,4. Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h.


Fotos: Ford Motor Company