Lesezeit ca. 9 Min.
arrow_back

AUF IN DIE NEUE SAISON! FITNESS fördern UND KONDITION verbessern


Logo von Mein Pferd
Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 50/2022 vom 08.04.2022

THEMA DES MONATS

Tipps to go

Unsere Tipps können Sie gratis auf Ihr Handy laden: Einfach diesen QR-Code scannen und Datei speichern!

Artikelbild für den Artikel "AUF IN DIE NEUE SAISON! FITNESS fördern UND KONDITION verbessern" aus der Ausgabe 50/2022 von Mein Pferd. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mein Pferd, Ausgabe 50/2022

Der Wunsch jedes Reiters: ein Aufgalopp nach Maß in die neue Saison

Bei den Profis scheint die Vorbereitung häufig ganz locker zu gelingen. Doch diese nutzen nicht selten die Möglichkeiten unter spanischer oder arabischer Sonne sowie in Florida, um ihren Pferden die idealen Bedingungen für einen „Frühstart“ zu schaffen. Wer nicht in der höchsten Wettkampfklasse reitet, muss zwar auf Optionen vor Ort setzen, um die Fitness des Pferdes zu steigern. Die Möglichkeiten während der Wintermonate sowie für das Aufbautraining im Frühjahr sind dennoch vielfältig.

Winter voller Kreativität

Winterpause – ja oder nein? Diese Frage steht insbesondere bei Gelegenheitsturnierreitern ohne Ambitionen auf eine Hallensaison im Vordergrund. Gerade Vielseitigkeitsreiter geben ihren Pferden gerne auch eine längere Winterpause von etwa zwei Monaten. Dennoch ist ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,99€statt 4,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Mein Pferd. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 50/2022 von MAN SIEHT SICH IMMER ZWEIMAL. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
MAN SIEHT SICH IMMER ZWEIMAL
Titelbild der Ausgabe 50/2022 von Königliche Pferde. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Königliche Pferde
Titelbild der Ausgabe 50/2022 von TELEGRAMM. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TELEGRAMM
Titelbild der Ausgabe 50/2022 von TELEGRAMM. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TELEGRAMM
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Lisa Röckener
Vorheriger Artikel
Lisa Röckener
GRAS RICHTIG ANWEIDEN
Nächster Artikel
GRAS RICHTIG ANWEIDEN
Mehr Lesetipps

... Pause nicht gleichbedeutend mit „in der Box stehen“. Die aktive tägliche Bewegung auf dem Paddock oder der Winterweide ist wichtig, stärkt das Immunsystem und sorgt dafür, dass das Pferd fit bleibt. Außerdem sollten so häufig wie möglich auch in der kalten Jahreszeit Ausritte eingebaut werden.

Gerade nach großen Turnieren oder wenn – auch in kleinerem Rahmen – Leistungsspitzen erreicht werden, ist eine Art „Aktivurlaub“ zur Erholung von Körper und Psyche fürs Pferd sinnvoll. Der Winter bietet sich dafür an. „Schrittausritte und vermehrte Weidezeit, leichtes Jogging unter dem Reiter und an der Longe, Cavaletti-Arbeit, Springgymnastik“, empfiehlt etwa Para-Dressur-Reiterin Regine Mispelkamp, die im vergangenen Jahr in Tokio olympische Bronze gewann.

„Kein Pferd kann eine ganze Saison gleichbleibend top in Form sein“, erklärt Vielseitigkeitsreiter Jörn Warner. Deshalb bekommen die Pferde bei ihm immer wieder einige Zeit komplett Urlaub. „Die Leistungsfähigkeit unterliegt einer Wellenbewegung, und wenn ich möchte, dass mein Pferd zu einem bestimmten Event auf höchstem Niveau läuft, muss ich davor und danach ein künstliches Tief einbauen. So gehen meine Vielseitigkeitspferde nach einer langen Prüfung mindestens für drei Wochen reell in den Urlaub. In dieser Zeit sehen sie keinen Sattel und keine Trense. Danach fange ich mit leichtem Dressurtraining wieder an, um dann sechs bis acht Wochen nach dem großen Turnier erneut mit einer kleinen Prüfung zu starten. Während der Aufbauphase wechseln sich intensivere Trainings, wie zum Beispiel Galoppieren am Berg, mit entspannteren Tagen beim Ausreiten ab. Generell haben meine Pferde nach einer anstrengenden Einheit nicht einfach frei. Da kann sich der Muskelkater nur schön breitmachen. Ich reite dann lieber eine lockere Runde Dressur.“ Er betont, dass er diese Taktik nicht nur auf die Wintermonate, sondern auf das gesamte Jahr anwendet. Doch für Gelegenheitsturnierreiter empfiehlt er, dass der Aufbau ebenfalls nach diesem Prinzip nach einem Winter mit leichter Arbeit erfolgen kann.

Nachwuchsvielseitigkeitsreiterin Anais Neumann gönnt ihren Pferden – wie viele Vielseitigkeitsreiter – nach der Saison eine längere komplette Pause von vier bis sechs Wochen. „Zuvor trainiere ich sie natürlich über mehrere Wochen hinweg ab“, erklärt die junge Reiterin. „Sie können sich in dieser Zeit im Offenstall komplett regenerieren. Neben der Weide werden sie teilweise ausgeritten, haben aber oft mehrere Tage komplett Pause.“

Neues ausprobieren

Der Winter ist ideal, um Neues bei der täglichen Arbeit einzubauen und an einzelnen Fragestellungen konzentriert zu arbeiten. „Die Pferde sollen Abwechslung haben, und gemeinsam soll die Arbeit Freude machen. Ich versuche, jeden Tag ein bisschen anders zu gestalten, damit es spannend bleibt für sie“, berichtet Jessica von Bredow-Werndl über ihre Winterarbeit. „Dazu gehört auch das Reiten ohne Sattel oder Scheutraining. Auch steht für alle Pferde Freispringen auf dem Programm oder die Pferde dürfen sich frei in der Halle bewegen. Außerdem spiele ich immer gern mit den Pferden und fördere damit die Neugier. Die spielerische Arbeit macht die Pferde selbstbewusst und sie bekommen ein besseres Körpergefühl. Abwechslung kann so einfach sein – und macht gerade einen augenscheinlich zunächst tristen Wintertag so viel interessanter. Von der anderen Seite aufsteigen, ohne Sattel – aber besser mit Polster oder Schabracke – reiten, die veränderte Landschaft draußen im Winter bei Schnee oder Raureif am Morgen, Bodenarbeit mit einbauen, schöne Musik zum Reiten hören, Trainingsabläufe ändern – das bringt viel Spaß für alle Beteiligten.“

Weltmeisterin Simone Blum nutzt den Winter, um gezielt mit ihren jungen Pferden am Heranführen an den Sport zu arbeiten. Für sie, aber auch für ihre Cracks steht insbesondere Dressurarbeit auf dem Programm. „Die Pferde gehen je nach Alter und Ausbildungsstand Traversalen, Schulterherein und viele weitere Lektionen bei uns. Wir trainieren regelmäßig Versammlung, Zulegen, und anders, als vielleicht manch einer denken möchte, geht das auch mit einem Springsattel. Mein Mann und ich finden, dass das Training der Pferde mit der passenden Dressurarbeit perfekt unterstützt wird und diese auch die Basis bildet. Unsere Pferde müssen durchgeritten sein. Viele Sprünge trainieren bringt nichts, wenn es an der Rittigkeit des Pferdes hapert. Deshalb steht gerade bei den erfahrenen Pferden auch kaum Springtraining auf dem Programm.“

„Grundsätzlich gilt für uns immer: vom Leichten zum Schweren und rechtzeitig aufhören, bevor das Pferd erschöpft ist“, fährt Blum fort. „Schlechte Erfahrungen soll es auf keinen Fall machen. Das klappt nur mit stetiger Aufmerksamkeit des Reiters für sein Pferd. Wenn man im Winter selbst mal einen Durchhänger hat, sollte man das Training sausen lassen und einfach für Abwechslung sorgen. Diese ist überhaupt ganz wichtig, was oft im grauen Hallenalltag vergessen wird. Aber sie macht nun mal – und das nicht nur sprichwörtlich – das Leben süß!“

Wenn es wärmer wird ...

Schon im Februar kann je nach Wetterlage wieder mit dem konkreten Aufbautraining im Gelände begonnen werden.

Abwechslung im Training ist alles, betont Reitmeisterin und Olympiasiegerin Ingrid Klimke. Nicht nur junge Pferde sollten mit möglichst vielfältigen Situationen konfrontiert werden. Das gilt für Pferde aller Disziplinen, nicht nur für jene, die in der Vielseitigkeit an den Start gehen.

„Die Arbeit im Gelände kräftigt die Rückenmuskulatur und lockert sie zugleich“, erklärt Klimke. „Die Pferde werden trittsicherer, besser ausbalanciert und können sich besser konzentrieren. Außerdem sorgt das Training im Gelände auch dafür, dass sie insgesamt ruhiger werden, da sie dort alle möglichen Situationen bereits kennenlernen. Für die Gesunderhaltung und das Wohl der Pferde ist regelmäßiges Reiten im Gelände enorm wichtig.“

Auch für die Dressurpferde im Stall Klimke gehört das Training am Berg daher einfach mit dazu. „Es kräftigt die gesamte Muskulatur des Pferdes, bringt Kondition und sorgt für deutlich bessere Balance und Trittsicherheit“, beschreibt Ingrid Klimke. „Das kann man damit vergleichen, wenn wir Menschen nur im Fitnessstudio etwas für den Körper tun oder eine Joggingrunde durchs Gelände drehen. Gerade in Sachen Koordination tut sich im Körper und im ganzheitlichen Muskelaufbau ganz viel.“

Klimke empfiehlt jedem Reiter und nicht nur fürs Gelände, einen Trainingsplan zu erstellen. So lassen sich die Aktivitäten sowohl auf dem Reitplatz und als auch im Gelände besser gestalten.

Nicht nur Ingrid Klimke hält insbesondere die Arbeit am Berg für den Aufbau von Kondition für empfehlenswert. Bei einem Berg muss man nicht an die Alpen denken, ein kleiner Hügel genügt bereits, um sinnvoll damit arbeiten zu können. Ingrid Klimke selbst nutzt etwa alle fünf Tage die Option für Arbeit am Berg. Der Grund für die eher seltene Trainingseinheit liegt in der Tatsache, dass „der Organismus innerhalb dieses Zeitrahmens Trainingsreize erhalten kann, aber ebenfalls die Erholungsphase lang genug ist, wenn das Pferd an den anderen Tagen ,normal‘ weitergearbeitet wird. Nach dem Training am Berg plane ich immer einen Erholungstag ein, an dem die Pferde von morgens bis abends auf die Weide gehen oder nur an der Longe gearbeitet oder unter dem Sattel gelöst werden.“

Vorbereitung ist alles

Konditionsaufbau vor der Saison am Berg sollte jedoch gut geplant werden. „Selbstverständlich sollte man aber zuvor kontrollieren, ob der Hügel gut bereitbar ist, das heißt, keine Gefahr durch Abrutschen oder „Stolperfallen“ vorhanden ist“, betont Klimke. Dies gilt insbesondere fürs Frühjahr, wenn die Wetterlage doch eine gewisse Unsicherheit darstellt. Wenn es draußen matschig ist oder durch Stürme größere Äste herumliegen, sollte man eher vorsichtig agieren und auf derartiges Training vorerst verzichten.

„Die Arbeit im Gelände kräftigt und lockert die Rückenmuskulatur. Die Pferde werden trittsicherer und können sich besser konzentrieren.“

Ganz wichtig ist zudem vor der Arbeit an einem Hügel im Gelände die Lösungsphase im Schritt, bei der sich das Pferd zehn bis fünfzehn Minuten aufwärmen kann. Training am Berg als „Kaltstart“ im Galopp ist gefährlich. Das ist genauso wie bei einem Fußballspieler, der ja auch nicht „kalt“ ins Training einsteigt. Zu Beginn einer Trainingseinheit wählt Klimke eher einen flacheren Anstieg bzw. Abstieg. „Das Pferd muss beim Aufstieg energisch abfußen und dabei die gesamte Rückenmuskulatur gebrauchen“, beschreibt sie. Auch für jüngere bzw. unerfahrene Pferde gilt, dass sie zunächst langsam an das Training am Berg herangeführt werden.

Oft reichen zu Beginn kürzere Einheiten am Berg aus, die man langsam steigert – sowohl in der Intensität als auch von den Anforderungen (sprich der Steigung im Gelände) her.

„Nicht vergessen sollte man gerade bei jungen Pferden“, rät Klimke, „dass es unheimlich viel zu sehen gibt fürs Pferd. Das sollte man auch zulassen und keinesfalls Zwang ausüben. Dieser ist sowieso immer fehl am Platz. Konsequente Arbeit und auch das Fordern sind aber wichtig, um das Training effektiv zu gestalten.“

Nach der Lösungsphase im Schritt (bergauf und bergab) empfiehlt Ingrid Klimke das Reiten im Trab. Auch hierfür plant sie wieder etwa fünfzehn Minuten ein. Wichtig ist beim Reiten am Berg vor allem die Körperhaltung des Reiters, betont Klimke. Denn mit dieser kann er das Pferd unterstützen oder es eben auch daran hindern, einen ausbalancierten Bewegungsablauf zu entwickeln.

„Wenn die jungen Pferde erst einmal lernen müssen, wie sie ihr Gleichgewicht beim Traben bergauf halten, ist es sinnvoll für den Reiter, sie dadurch zu unterstützen, dass er seinen Oberkörper etwas zurücknimmt, um immer im Gleichgewicht mit dem Pferd zu sitzen. Generell ist es aber die bessere Haltung, wenn der Reiter bergauf etwas nach vorne gebeugt sitzt und sein Gewicht mit tiefem Absatz im Bügel trägt.“

Bergab sollte er nicht zu sehr mit der Bewegung mitgehen, sich nach Möglichkeit gerade halten und sich nur bei Bedarf leicht nach hinten lehnen.

Die Bügel sollten so eingestellt sein, dass ein Federn in Fuß-, Knie-und Hüftgelenk möglich ist. Das bedeutet, dass der Reiter problemlos in den Entlastungssitz gehen kann. Bei jüngeren Pferden sind kürzere Bügel empfehlenswert.

Im Galopp sollte der Reiter das Pferd erst am Berg arbeiten, wenn es sich im Schritt und Trab absolut sicher und ausbalanciert bewegt. „Bei jungen Pferden empfehle ich außerdem, erstmal verhalten zu galoppieren“, rät Klimke. „Mit all meinen Pferden beginne ich nach der Trabphase zunächst sehr ruhig anzugaloppieren. Erfahrene Pferde beschleunigen schon von allein, wenn der Berg steiler wird, da es ihnen so leichter fällt.“

Fütterung im Fellwechsel wichtig

Der Fellwechsel stellt im Frühjahr obendrein eine nicht unbedeutende Belastung für den Organismus des Pferdes dar. Das Aufbautraining muss dem angepasst werden. Unterstützend kann jedoch auch eine individuell passende Fütterung angewendet werden. So kann etwa eine Kur mit Bierhefe eingesetzt werden, um den Organismus zu unterstützen, einen gesunden und schnellen Fellwechsel voranzutreiben und das Immunsystem zu stärken. Hefe liefert B-Vitamine und Biotin (=Vitamin H). Erstere sorgen vor allem für einen gesunden Stoffwechsel, letzteres für glänzendes Haar und festes Hufhorn. Die Hefekur (ca. 10 Gramm pro 100 Kilogramm Körpergewicht) kann zudem durch Kieselerde ergänzt werden.

Etwa 50 ml Leinöl bzw. die Beifütterung von gekochten Leinsamen über dem Futter stärkt das Immunsystem und beeinflusst die Darmtätigkeit im Frühjahr, die durch das Anweiden beansprucht wird, positiv. Leinöl ist besonders reich an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren.

Im Organismus steigt zudem der Bedarf an speziellen Nährstoffen zur Haarneubildung. „Zu den Nährstoffen, die gefüttert werden sollten, gehört vor allem Zink. Das Spurenelement ist nicht nur an der Bildung von Keratin beteiligt, das den Hauptbestandteil der Haare ausmacht, sondern fördert auch die Zellteilung und das Wachstum der Haare und Haarwurzeln“, beschreibt die auf Pferde spezialisierte Ernährungswissenschaftlerin Susanne Weyrauch-Wiegand.

„Neben Kupfer, Mangan und Selen sind auch Folsäure und Biotin, die zur Familie der B-Vitamine gehören, am Zellwachstum und der Haarneubildung beteiligt. Grundlegend für eine gute Hautdurchblutung sind aber auch Magnesium und Vitamin E. Schwefel und Silizium kommt ebenso eine Bedeutung für die Haar-und Hautentwicklung zu.“

Eine Kräutermischung ins Futter zu mischen ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, ein Pferd fit durch das beginnende Frühjahr zu bringen und den Fellwechsel durch Vitamine und Mineralstoffe anzukurbeln. Besonders geeignet sind Löwenzahn, Brennnesselblätter, Klebkraut, Goldrute oder Hagebutten, um den Körper zu entgiften bzw. das Immunsystem zu stärken. Zudem hat Weißdorn insbesondere bei älteren Pferden eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Eine Kräuterkur sollte etwa zwei bis drei Wochen angewendet werden. Der Einzelfall sollte jedoch mit dem behandelnden Tierarzt besprochen werden.