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AUFREGENDE TRÄUME!


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Spa Inside - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 02.05.2022

Ein schickes Doppelzimmer ist eine feine Sache. Doch wieviel spannender ist es, von Vogelgezwitscher in einem Baumhaus geweckt zu werden? Nachts vom Glas-Iglu aus Polarlichter zu bestaunen? Oder im Cockpit eines Jumbo-Jets zu schlafen? SPA inside verrät zehn ganz besondere Übernachtungsplätze in Europa.

WIDDER HOTEL IN ZÜRICH

Nobel campieren in einer Seifenblase

Träume, heißt es, zerplatzen so schnell wie Seifenblasen. Gut, dass die Penthouse-Bubble im noblen Widder Hotel in Zürich zumindest ein paar Monate bestehen bleibt. Von Frühjahr bis Oktober können Gäste sich alljährlich auf der 8 Quadratmeter großen Dachterrasse des 7. Stocks in ein komfortables King-Size-Bett schwingen, das in einer durchsichtigen Hülle steht – und von dort der Sonne beim Untergehen zuschauen. Dank des 360-Grad-Panoramas gewährt die Bubble außerdem Sicht auf den Zürichsee und die Alpen. Selten war der Begriff Himmelbett ...

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... passender und Glamping so urban. Schließlich liegt das 5-Sterne-Haus, das zu den Leading Hotels of the World gehört, im Herzen von Zürichs Altstadt.

Seine 700-jährige Historie hat die Schweizer Architektin Tilla Theus gekonnt im Inneren wiedergegeben mit einem Mix aus originalen Bauelementen aus dem Mittelalter und internationalen Designklassikern. Ein modernes Gym, ausgewählte Spa-Behandlungen und eine prämierte Zwei-Sterneküche im Haus runden das einmalige Glamping-Erlebnis perfekt ab. Noch dazu, weil der Bubble-Gast exklusiven Zugang zur darunter liegenden Luxussuite hat, die sich über zwei Etagen erstreckt. Als Teil des The Living Circle, einer jungen Schweizer Hotelgruppe, bietet das Widder außerdem im Rahmen einer Kooperation mit dem nahe gelegenen Alex Lake Hotel Bootstouren über die Limmat und den Zürichsee an. Beim Sundowner mit Blick auf Berge und Wasser können Zürich-Besucher schnell mal denken, dass sie träumen – auch ohne Seifenblase. www.widderhotel.com

HIDEAWAY MANNA RESORT IN SÜDTIROL

Jede Nacht ein anderes Land

Heimat ist dort, wo das Herz ist, heißt es so schön. Im Südtiroler Hideaway Manna Resort können sich Gäste nur schwer entscheiden, wo genau dieser Platz ist Denn das 5-Sterne-Hotel nahe Bozen ist quasi ein Haus, in dem die Welt zu Gast ist. So offenbart jedes der 15 schmucken Suiten mit eigener Terrasse eine andere Region – von Japan über Europa bis Arabien, Afrika und Thailand. Der Begriff Heimat wurde von Inhaberin Maria Luisa Manna gekonnt neu definiert. So gleichen die individuellen Zimmer kleinen Schatzkammern, in denen Gäste Deko-Elemente, historische Möbel und charmante Souvenirs aus dem jeweiligen Land entdecken können. Dazu passend: die internationale Küche. In der tropisch angehauchten L’Orangerie im Wintergarten-Look kommen mediterrane Gerichte mit asiatischem Twist auf die Teller, während das Luisa Gourmet weltoffene Mehrgang-Menüs vom begabten Küchenchef Manuel Astuto serviert. Harmonisch fügt sich in das multikulturelle Konzept des Hauses auch das Spa ein – mit Fokus auf thailändische Behandlungen von qualifizierten Therapeuten aus Asien. Sauna, türkisches Hamam und mehrere Pools runden den eleganten Wellnessbereich ab.

Bei so viel fernöstlichem Flair und hinreißender Architektur könnten Urlauber fast meinen, sich auf Mini-Weltreise statt am Fuß des Naturparks Trudner Horn in Norditalien zu befinden – wirklich besonders! www.mannaresort.it

DAS KRANZBACH IN KRÜN/OBERBAYERN

Zwischen den Kronen thronen

Blätterrauschen, Vogelgezwitscher und Panorama-Blick auf die Zugspitze: Im Baumhaus-Zimmer des Nobelhotels Kranzbach in Oberbayern schlafen Gäste zwischen Erdboden und Himmel – und das äußerst komfortabel. XXL-Terrasse, Badewanne mit Wald-Ausguck und Kronleuchter über dem Chillout-Sofa machen die Unterkunft in luftiger Höhe zu einem lässigluxuriösen Refugium für Naturliebhaber ebenso wie für Romantiker. Und das Beste: Nur 100 Meter Spaziergang sind es, um alle Annehmlichkeiten des 5-Sterne-Hauses zu erreichen. Das wäre zum einen die Gourmet-Küche.

Neben dem reichhaltigen Frühstücksbuffet bis 11 Uhr, wo es die wohl besten Schoko-Crêpes Bayerns gibt, begeistert auch das abendliche 6-Gang-Menü. Das kommt teils exklusiv rüber mit Gerichten wie Jakobsmuscheln und Wagyu-Rind, aber auch traditionell dank Klassikern wie Schnitzel oder Kaiserschmarrn – und schmeckt immer vorzüglich! Die Auswahl an hausgemachter Bruchschokolade als Betthupferl sollte sich übrigens niemand entgehen lassen. Und auch nicht die vielen Kuchen am Nachmittag. Wenn das Wetter es zulässt, können Gäste die köstliche Kranzbach-Küche statt im Restaurant auf tannengrünen Samt-Sofas, auch draußen auf der Terrasse im Strandkorb genießen – selbstverständlich mit phänomenalem Bergblick.

Weiteres Highlight, für das es sich als Baumhaus-Gast lohnt, in Richtung Haupthaus zu hüpfen: das riesige Spa mit acht Saunen und Dampfbädern sowie fünf Pools, darunter ein japanischer Onsen. Sich im heißen Wasser treiben zu lassen und den Wolken beim Vorbeiziehen zuzusehen, hat fast so etwas Kontemplatives wie eine Yoga-Stunde im verglasten Meditationshaus, das sich neben dem Baumhaus im Wald befindet. Es wurde vom Architekten-Guru Kengo Kuma aus Tokio entworfen und gilt als ganz besonderes „piece of art“. Passend zu den höheren Sphären, in denen Gäste danach wandeln geht es wieder zurück, pardon hoch, in die Kronen. www.kranzbach.de

Wildromantisch! Man kann sich kaum satt sehen an der Natur draußen und den heimeligen Plätzen drinnen.

Die Holzhäuser sprechen eine einfache, sehr klare und reduzierte Sprache

48° NORD LANDSCAPE HØTEL IN BREITENBACH/VOGESEN

Skandinavisches Flair auf elsässischem Boden

Emil Leroy-Jönsson ist nicht nur Hotelbesitzer, sondern auch Landschaftsarchitekt. In einem Schutzgebiet des EUweiten Netzwerks Natura 2000 am Rand des elsässischen Dorfes Breitenbach hat er seinen Lebenstraum realisiert: „48° Nord ist ein Aufeinandertreffen meiner beiden Leidenschaften, meiner beiden Kulturen: Natur und Architektur, Dänemark und Elsass.“ Dafür hat er norwegische und französische Architekten beauftragt, um mit ihnen zusammen das 48° Nord Land-scape Høtel zu bauen. „Es ist mehr als ein Hotel, es ist ein Universum.“ Das besteht aus einem Hauptgebäude, mit Rezeption, Restaurant, Küche sowie kleinem Wellnessbereich, und 14 Holzhäusern, sogenannte Hyttes, die eine einfache, klare und reduzierte Sprache sprechen.

Zu unserer Hütte Nummer 9 werden wir mit dem E-Car gebracht. Für zwei Personen ist sie konzipiert und in die Höhe gebaut. Die schlanke Silhouette erinnert an einen Baum. Alles ist aus naturbelassenem Holz gefertigt, große Fenster holen die Natur herein. Man muss sich mögen, da der Platz sehr begrenzt ist, doch wird man mit vielen Glücksmomenten belohnt. Vom Eingang geht es treppauf zum Bett, das die gesamte Breite der Hytte ausfüllt. Von hier aus den Sternenhimmel zu sehen und den Sonnenaufgang zu erleben, ist wunderschön. Genauso wie früh am Morgen die erste Tasse Tee eine Treppe höher zu genießen – der Natur ganz nah. www.hotel48nord.com

EINFACH REIZVOLL

Von der Natur umgeben. Sogar von der Dusche aus kann man auf die Vogesen schauen. Besonders schön ist das Frühstücken auf der obersten Etage mit Blick in die weite Landschaft. Abends notieren die Gäste ihre Wünsche, morgens werden die frischen Köstlichkeiten aus der Region mit dem E-Car angeliefert. Natur, Ökologie und moderne Architektur gehen im 48° Nord Landscape Høtel eine sehr gelungene Verbindung ein

EIN HAUCH VON URLAUB

... für zuhause. Das sind die praktischen Ringbücher von Cedon – mit viel Platz für Notizen, aber auch um Fotos oder Restaurantrechnungen einzukleben. So entsteht auf Reisen ein kleines Tagebuch. Die Ringbücher im angesagten Retro-Design gibt es mit klugen Worten auf dem Cover. Im Format A5 (7,95 €) oder A4 (9,95 €). www.cedon.de

SOUKI LODGES & SPA IN SÜDFRANKREICH

Ein Traum mitten in der Natur

Ab in den Süden! In der französischen Region Cabrières, inmitten des Departements Hérault – rund 50 Kilometer von Montpellier entfernt – haben Fabien Morcel und Gilles Pascal ihren Traum wahr werden lassen. Nah dran an der Natur: Das ist das Konzept von Souki Lodges & Spa – zwei atemberaubende Lodges, die direkt am Hang eines Hügels errichtet wurden. Und die die Gäste in eine geschützte, wilde Vegetation eintauchen lassen.

Das Refugium verspricht Service und Entspannung der Spitzenklasse. Dazu gibt es kulinarisch außergewöhnliche Erlebnisse von Köchen aus der Region, die Spezialitäten ihrer Heimat zubereiten. Inspiriert von der unberührten Umgebung von Cabrières, der Wiege des Roséweins, entstand Souki. Der Namen stammt von dem Okzitanischen Wort „Souquious“ ab, was so viel wie Weinstock bedeutet.

Am Fuße des Pic de Vissou, zwischen Bergen und Hügeln, Steineichen und Weinbergen, wurde das Haus so konzipiert, dass es vollständig mit der Natur verschmilzt. Nach Süden ausgerichtet, mit einem Rundum-Blick ins Freie, wurden die Lodges aus französischem Holz gefertigt. Große Fensterfronten lassen Natur in das Zimmer – und viel Licht. Von den Terrassen und privaten Whirlpools aus lässt sich die Landschaft aus nächster Nähe bewundern. www.souki-lodges.com

MOHR LIFE RESORT IN TIROL

Wohnen wie ein Geheimagent

Ein Zimmer mit Balkon, Bergblick und Designermöbeln klingt immer gut. Doch die maskulin-markante 007 Suite des Mohr Life Resorts im österreichischen Tirol trumpft noch mit einem weiteren Gimmick auf: einer verglasten Garage im Raum. Alle Autobesitzer können ihren motorisierten Begleiter also unentwegt vom Sessel aus im beleuchteten Showroom bewundern – und sich dabei wie Agenten-Legende James Bond fühlen. Passend dazu gibt es im 90 Quadratmeter großen Zimmer auch eine Bar, an der der Gast stilecht seinen Martini – natürlich geschüttelt, nicht gerührt – genießen kann. Wer mag, relaxt im Anschluss in der freistehenden Wanne, am offenen Kamin mit filmreifem Bergblick oder in der Infrarot-Sauna, die ebenfalls Teil der geräumigen 007 Suite ist.

Für mehr Adrenalin können Motor-Fans einen Abstecher zum italienischen Café-Shop „Il Ducatisti“ machen, gegenüber vom Hotel. Ducati-Motorräder, Bikes, Scooter und Segways stehen dort parat, auf denen die Umgebung sportlich erkundet werden kann. Einen Abstecher lohnen nicht nur der nah gelegene Golfplatz und der idyllische Blindsee, sondern auch die drei exklusiven Penthouse-Ferienwohnungen „Mohr Backstage“, die seit 2021 zum 4-Sterne-Superior-Haus gehören. Wer dort eincheckt, hat jede Menge Privatsphäre, kann aber auch jederzeit ins Hotel kommen und das dortige Spa genießen. So sollten sich Gäste auf keinen Fall den Infinity-Outdoorpool im neuen Wellness-Areal „Mohr Escape“ entgehen lassen. Schon alleine der Zugang ist movie-like gestaltet mit violettem Teppich, Reklame-Leuchtschild und Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus der Theater-und Kinowelt an den Wänden. Sehr passend, denn schon in seinen Anf ängen hat das von Familie Künstner-Mantl geführte Wellnessund Lifestylehotel die damalige High Society zu Gast gehabt, allen voran Märchenkönig Ludwig II.

Heute ist der heimliche Promi im Hotel Kater Moses, der sich als Garfield-Double mit Vorliebe in der Lobby niederlässt und um Streicheleinheiten bittet. Die gewährt man gerne, vor allem, wenn man davor selbst verwöhnt wurde und zwar in Form des hervorragenden Mehrgang-Menüs, das Küchenchef Wolfgang Lenz und sein Team allabendlich zaubert – einfach großes Kino! www.mohr-life-resort.at

GOLDFINGER-LUXUSYACHT/ IBIZA

Mit Meeresrauschen schlafen

Die Goldfinger-Luxusyacht lässt nicht nur die Herzen von Design-Fans höherschlagen, sondern auch die aller Liebhaber von einem Badeurlaub à la Hollywood. Denn bei dem schwimmenden Gef ährt am südwestlichen Ufer der Balearen-Insel Ibiza handelt es sich um ein exklusives Boutique-Hotel mit Platz für bis zu sechs Personen. Statt Lobby und Rezeption gibt es auf 160 Quadratmeter zwei schwimmende Etagen mit Bar, Lounge, Terrasse mit Außendusche, zwei Schlafzimmer – und natürlich einen Master Bedroom. Drinnen trifft moderne Loft-Architektur auf marokkanische Möbel und Farbakzente im Stil von Yves Saint Laurent – mit viel Sorgfalt ausgesucht von den deutschen Betreibern, dem Geschwisterpaar Peter Hütter und Christine Hütter-Bönan. Den mondänen Retro-Chic vervollständigen Bronze-und Goldelemente, handbearbeitetes Walnussholz und hochwertiges Leder. Große Fensterfronten und transparente Sliding-Türen verstärken das Gefühl von Weite und Freiheit auf der Nobelyacht.

Für Sicherheit und Komfort an Bord sorgen ein Captain und ein Steward, auf Wunsch werden Concierge, Barmanager und Gourmetkoch dazu gebucht. Wem nach Action ist, schnappt sich eines der Wassersport-Equipments wie Standup-Paddle und Wakeboard oder geht schnorcheln. Die besten Partys werden an Deck gefeiert – oder in einem der schicken Nachtclubs auf der Nachbarinsel Formentera, nur elf Seemeilen von Ibiza entfernt. That’s the glamourous life! www.goldfingeryacht.com

Goldene Zeiten für die Gäste der Yacht Goldfinger

LEUCHTTURM DAGEBÜLL

Im Watt Schäfchen zählen

Nah am Wasser und den Sternen: Der Leuchtturm Dagebüll an der Nordsee hat schon mehr als 90 Jahre auf dem Buckel. Und doch bietet er einen komfortablen Schlafplatz mit allen Annehmlichkeiten der Neuzeit wie Whirlpool, Minibar, Fernseher und Ipod-Dockingstation. Nur auf 24-h-Room-Service und Rezeption müssen Gäste verzichten. Dafür gibt es traumhafte Ruhe, exklusive Intimität und einen unverstellten Blick aufs Meer, grüne Deiche und weites Watt – wie im Pilcher-Roman! Wer trotz frischer Brise und bequemem Bett nicht einschlafen kann, zählt Schäfchen. Immerhin grasen jede Menge der wollig-weißen Vierbeiner rund um den Leuchtturm. Und der Morgen danach? Statt wuseligem Buffet steht der voll bepackte Frühstückskorb zur gewünschten Uhrzeit wie von Zauberhand parat. Gegessen wird (natürlich!) mit Blick aufs Meer. www.leuchtturm-dagebuell.de

Blick aufs Meer – oder doch lieber auf Starts und Landungen? Beides ist möglich!

JUMBO STAY IN STOCKHOLM

Im Luxus-Cockpit übernachten

Kein Langstreckenflug kann so erholsam sein wie eine Nacht im Jumbo Stay in Stockholm. Denn es handelt sich um ein Hotel in einer umgebauten Boeing 747, die dauerhaft auf dem Boden parkt – und zwar auf dem Gelände des internationalen Flughafens Arlanda. In der charmanten Cockpit-Suite, wo einst die Crew am Steuerknüppel saß, sind nun Doppelbett, Flatscreen-TV und Mini-Badezimmer zu finden. Weitere 33 Zimmer, besser gesagt Kabinen, stehen Gästen in dem „Königin der Lüfte“ genannten Flieger zur Verfügung. Frühstück und warme Mahlzeiten werden im Restaurant mit Retro-Barhockern in Knallorange serviert. Kaffee genießen können Gäste aber auch auf einem der Flügel der Boeing – mit Blick auf startende Flugzeuge. Ein ebenso außergewöhnliches wie praktisches Airport-Hotel: So kurz ist der Weg zum Check-in-Schalter wohl nur selten. www.jumbostay.com

PAIRI DAIZA ZOO IN BRUGELETTE, BELGIEN

Neben Löwen schlummern

Zoos ähneln sich doch sehr, mag so mancher denken. Schließlich spazieren Besucher auf einem Areal an Gehegen vorbei und freuen sich über jedes Fellund Federkleid, das sie entdecken. Der Pairi Daiza Zoo im belgischen Brugelette zeigt, dass Tier-Erlebnisse auch spannender aussehen können. Von den meisten der 2019 eröffneten 100 Zimmer aus haben nämlich Gäste nicht nur einen unverstellten Blick auf die Gehege, sondern sie nächtigen teils sogar direkt Tür an Tür mit den Tieren – nur getrennt mit einer Plexiglasscheibe. Besonders beliebte Zimmernachbarn sind übrigens Eisbären, Pinguine und Tiger. Tagsüber lassen sich Pandas, Koalas, Gorillas & Co. in neun Themengebieten erkunden. Wer die 80 Hektar große Fläche nicht zu Fuß bewältigen will, springt auf eine Dampfeisenbahn. www.pairidaiza.eu

DER HIMMEL FUNKELT

Diese Farben! Dieses Leuchten! Ist es echt – oder doch nur ein Traum? Wer es zum ersten Mal sieht, das sagenumwobene Nordlicht, auch Polarlicht oder Aurora Borealis genannt, weiß es tatsächlich nicht so genau. Fast unwirklich, aber unglaublich schön sieht das Naturschauspiel aus.

Ein beeindruckendes Erlebnis – und je weiter es in Finnlands Norden geht, desto größer ist die Chance, am Abend und in der Nacht fündig zu werden. Nordlichter entstehen durch elektronisch geladene Sonnenpartikel. Bringen Solarwinde das Gas in der Atmosphäre in Bewegung, entstehen die farbigen Lichtbänder. Es soll Menschen geben, die süchtig danach sind – und deswegen oft nach Finnland reisen. Vor allem in Nordlappland kann zwischen September und März die Erscheinung in jeder zweiten klaren Nacht erlebt werden.

ARCTIC SNOW HOTEL IN SINETTÄ, FINNLAND

Nachts Polarlichter bestaunen

Cool, cooler, Glas-Iglu. Das finnische Arctic Snow Hotel am Polarkreis macht Gästen ein außergewöhnliches Himmelsgeschenk. Ob Tierkreise,

Sternbilder oder die berüchtigten Polarlichter – alle 30 Zimmer des Schneehotels in Skandinavien haben ein Panorama-Glasdach mit perfektem Blick in die Wolken. Wer Angst hat, das Naturspektakel zu verpassen, weil es meist nachts stattfindet, aktiviert den Aurora-Borealis-Weckservice, der einen rund um die Uhr benachrichtigt, sobald Polarlichter zu sehen sind.

Allen Frostbeulen sei gesagt: Kalte Füße kriegt man dank Fußbodenheizung und extra kuschlig-dicken Decken im Arctic Snow Hotel nicht. Sauna und Whirlpool am benachbarten See Lehtojärvi heizen einem zudem ein. Auch die schicke Sky-Bar im zweiten Stock mit Glasdach lohnt einen Abstecher. Wer mehr Action inmitten der unendlichen weißen Winterlandschaft sucht, sollte eine Schneeschuhwanderung machen oder sich im Eisfischen mit einem ortskundigen Guide ausprobieren. www.arcticsnowhotel.fi/snowhotel/

Tür an Tür mit wilden Tieren? Oder lieber relaxt bei magischem Licht? Es muss ja nicht immer das Standard-Doppelzimmer sein ...

Zimmer frei! Weinhotel, Sternwarte im Hochgebirge – oder lieber eine Nacht auf der Bohrinsel? Autorin Verena Tölle entführt auf eine Reise zu den verrücktesten Hotels der Welt. 120 S., DuMont, 14,99 €

Reisen mit der Eisenbahn Unterwegs mit dem Schnellzug durch Japan oder im Bernina-Express durch die Schweiz: Nicht nur für Kinder spannend (und schön gezeichnet) ist dieses Buch. 72 S., Gestalten Verlag, 19,90 €

Accidentally Wes Anderson Dieser Bildband, Fotosammlung und Reiseführer zugleich, führt zu den Drehorten von Filmen des Regisseurs Wes Anderson (u. a. „Grand Budapest Hotel“). 368 S., DuMont, 28 €

FUR NAH & FERN