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Aufrüstungs-verhandlungen


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Stereo - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 07.12.2022

UPGRADES

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Bildquelle: Stereo, Ausgabe 1/2023

Gute Geräte sind mitunter durch Upgrades technisch wie auch klanglich aufrüstbar

Die während der Corona-Krise nicht freiwillig ausgesuchte „Gefangenschaft“ oder Isolation während Lockdown, akuter Erkrankung oder aber auch die erweiterten Homeoffice-Aufenthalte haben gezeigt, dass die Rückbesinnung auf die eigenen vier Wände sich durchaus auch auf die HiFi-Anlage fokussiert hat. Es war dann beileibe nicht immer die teure Neuanschaffung, sondern auch das Zubehör, die Peripherie oder die womöglich vernünftige Überholung vorhandener Komponenten, bei denen man sich mal etwas gönnen wollte. Wenn schon „Cocooning“, dann richtig.

Der zukunftsorientierte Gedanke von Auffrischung und Verbesserung hat etwas zutiefst Nachhaltiges und ist im Grunde genau das Gegenteil von Wegwerfmentalität und Obsoleszenz. Deshalb haben wir uns bei STEREO einmal intensiver damit befasst und dabei insbesondere ...

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... Werks-Upgrade, aber auch Tuning, nachrüstbare Netzteile sowie modulare Systeme zum Thema genommen, die wir hier näher beleuchten. Dabei sind die Grenzen zwischen Update, Upgrade und Tuning durchaus fließend und eine über Beispiele hinausgehende Vollständigkeit undenkbar. Verstehen Sie diese Zusammenstellung deshalb bitte auch als Anregung, stets als Erstes bei Ihrem Fachhändler und Hersteller nachzufragen, ob es für Ihre Geräte Ergänzungen oder Modifikationen gibt.

PER SE MODULARES KONZEPT

Plattenspieler sehen wir hier und heute mal als derart modular – man denke allein an Tonabnehmer und Tonarm, aber auch Basen und Motoren – an, dass wir sie hier bewusst ausklammern möchten. Diese Geräteart ist das manifestierte Tuning- und Upgradeprojekt an sich und eigene Geschichten wert, die auch immer wieder vorkommen. Zu älteren Thorens-Laufwerken etwa hat STEREO bereits ein Spezial, zu anderen Einzel-Storys veröffentlicht. Auch mehr RAM oder größere Festplatten tangieren uns hier nicht. Geräte mit gesockelten Chips oder Modulen kommen dem Upgrade-Gedanken entgegen.

FREMD-TUNING

Neben den herstellereigenen Upgrades, die von Firmwareupdates über Chipbis hin zum Platinentausch oder Erweiterungen reichen, gibt es auch unabhängige Anbieter, die über gezielten Bauteile- oder Baugruppenaustausch, bessere Netzteile, Clocks oder Bedämpfungen/Abschirmungen zu besserer Klangqualität kommen wollen. Vor Jahren gab es hier unserem Gefühl nach mehr Angebote. Aber auch davon stellen wir an dieser Stelle nur als Beispiele zwei Unternehmen vor, deren Modifikationen sehr tief gehen, bis auf SMD-Ebene, zum Teil sogar den Segen der Hersteller haben und damit die offizielle Garantie nicht tangieren.

OPTIONALE NETZTEILE UND STROM-»BOOSTER«

Werkseigene Nachrüstungen sind diesbezüglich etwa von Audionet (EPS), Cyrus (PSX-R(2)), Naim (XPS), Octave (SBB mit erweiterter Siebkapazität) und T+A (PS 3000 HV) bekannt. Die zusätzliche Stromversorgung/-verstärkung sorgt für separate und damit besonders sorgsame Energiezufuhr wichtiger funktionaler Teile und macht sich hinsichtlich Ruhe, Struktur, Transparenz, aber auch Souveränität und Druck häufig in einer gesteigerten Klangqualität bemerkbar.

PHONO/DAC

Überraschend viele – auch hier nicht genannte – Marken lassen die Nachrüstung ihrer Geräte etwa mit Phonoplatinen oder DACs zu, was zum Teil einer besonders umsichtigen, modularen Bauweise geschuldet ist. Dazu gehören etwa Accuphase, Exposure oder auch T+A. Machen Sie sich zu Ihren Verstärkern schlau, wenn Sie den Anschluss von Plattenspielern oder Digitalquellen planen.

KLEINE KNIFFE

Eine bessere Feinsicherung, ein anderes Netzkabel, eine Unterstellbasis, das sind beliebte Tricks, mit denen man selbst klangliche Verbesserungen erzielen kann. Von tieferen Eingriffen in die Topologie sollten Laien unbedingt die Finger lassen.

Accustic Arts

Grundsätzlich bietet Accustic Arts Upgrades seiner höchstwertigen Erzeugnisse an, so etwa die Aufrüstung der Endstufen Amp II Mk1-Mk3 auf den neuesten Stand Mk4 oder Mono II/Mono III und Amp III jeweils auf Mk2. Auch für die Modelle Power I (auf II) und Player I (auf III) oder II (auf IV) sind Upgrades möglich. Zu Preisen möchte man sich nicht äußern, sondern die angebotenen Arbeiten im direkten Kontakt mit interessierten Kunden besprechen.

AUFSTIEG MÖGLICH

Die Investition in ein Accustic Arts-Gerät ist offenbar auch eine in die Zukunft: Die Upgradefähigkeiten sind immens.

ASR

Die auch unter dem früheren Firmennamen Schäfer und Rompf bekannten „Emitter“-Vollverstärker sind legendär. Der Konstrukteur und Firmeninhaber Friedrich Schäfer bietet in der Tat die Aktualisierungen selbst recht alter Geräte an. So können „Emitter“ ab 1997 auf den Stand 2004 und ab 2007 auf den Stand 2015 aktualisiert werden. Weitere Aufrüstungen, etwa durch neuere Ausgangs-OP-Amps werden ebenfalls angeboten. Fragen Sie für Ihr spezielles Modell Basis HD ab 2000 bis Exclusive ab 2005 nach.

AVM

Tatsächlich war die Ankündigung des neuen Topmodells Ovation CS 8.3 Black Edition von AVM der eigentliche Auslöser für diesen Report. Der laut AVM „klangstärkste All-in-One der Welt“ hatte es uns in der „Standardversion“ für derzeit 13.990 Euro schon angetan. Eine enorme Ausgangslesitung von 2 x400 Watt, Komplettausstattung mit CD, DAC und Streamer vom Allerfeinsten in extrem hochwertigem Design, superb verarbeitet und handgemacht in Deutschland, zudem platzsparend ohne Kompromisse gegenüber separaten Komponenten in einem Gehäuse, das ist schon ein solitäres Angebot. Nun gibt es für einen Aufpreis von 1.000 Euro die „Black Edition“ einschließlich sämtlicher Bedienungselemente in Nachtschwarz, allerdings neben kleineren Details auf Bauteilebene intern nochmals klangrelevant aufgewertet durch höhere Selektionsgrade für den ESS-Wandlerchip, die spezielle Röhre, eine Silberverkabelung und WBT-Lautsprecherterminals.

Und zu allem Überfluss lässt sich jeder Ovation CS 8.3, ob silbern oder schwarz, auf Wunsch zum Preis von rund 3.000 Euro im Werk auf den technischen „Black Edition“-Stand bringen. Mit Ausnahme der schwarzen Knöpfe und des Deckerschriftzugs kann also auch ein bereits vorhandenes Gerät dieses Upgrade erfahren. Interessierte Eigentümer sollten sich am besten an ihren Fachhändler wenden. Auch Besitzer von MP- oder CS-Komponenten des Hauses AVM mit der älteren Streaming-Technologie – erkennbar an der „.2“-Nomenklatur in der Typenbezeichnung – können von der klugen Upgrade-Politik der Malscher profitieren und, wenn sie es wünschen, auf „X-Stream“, sprich die „.3“-Generation aufrüsten. Das kostet 2.500 Euro und dauert etwa drei bis vier Wochen, denn auch diese Geräte müssen dafür ins Werk in Malsch, wobei sich die mitgelieferten Flightcases für die Topgeräte erneut bezahlt machen. Die eventuelle Garantiezeit verlängert sich um oder beträgt nach Umbau jeweils zwölf Monate. Die angegebenen Preise gelten ab Februar 2023. Kleiner Tipp: Bis Ende Januar kostet auch das „BE“-Upgrade für den Ovation CS 8.3 rund 2.500 Euro. Wer sich sputet, kann also 500 Euro sparen. Fragen Sie Ihren Fachhändler oder wenden Sie sich direkt an AVM ().

Burmester

Zuden sehr umfassenden Upgrade-Anbietern muss man das renommierte Unternehmen Burmester aus Berlin zählen. Hier verrät die Preisliste, welche Arbeiten an welchen High End-Komponenten (Vorverstärker 035, 077, 088 und Phono-Pre 100 durch Module und 909, 911, 956 sowie die Lautsprecher 961 und 995 durch verbessernde Modifikationen mit jeweils erneuerter Garantie) möglich sind. Darüber hinaus stellt etwa der Vorverstärker Burmester 808 in seinen über die Jahre weiterentwickelten Versionen geradezu ein Synonym für modulare Erweiterbarkeit und Zukunftssicherheit dar.

Bluesound/DALI/NAD

NADs MDC-Prinzip (Modular Design Construction) sieht seit 2009 vor, alle alterssensitiven Technologien auf einer hochwertigen Steckkarte zu integrieren, die von einem qualifizierten Techniker schnell und einfach gegen eine neuere oder erweiterte Version ausgetauscht werden kann. Zudem ermöglichen die MDC-Module eine individuelle Bestückung der entsprechenden NAD-Verstärker.

Auch DALIs Sound Hub von 2018 basiert auf modularer Erweiterungsmöglichkeit. Anfangs stand das BluOS-Streaming-Modul zur Verfügung, mit dem das System ganz einfach dem Thema Streaming nähergebracht werden konnte. Zudem gibt es seit 2020 auch ein HDMI-Modul, dass einen HDMI-eARC-Eingang, aber auch die Chance auf reales 5.1 Active Wireless bietet – sogar bis 7.1. Und auch beim Thema aktiver Lautsprecher zum Sound Hub hat der Kunde die Qual der Wahl, denn beginnend mit einer Oberon 1C (um 550 Euro pro Stück) bis hin zu einer Rubicon 8C (um 4.500 Euro pro Stück) soll hier alles möglich und miteinander kombinierbar sein, Aufstieg inklusive.

Bis heute werden bei Bluesound die Geräte der 1. Generation (2014) mit jeweils aktueller Firmware versorgt, was wohl keine Selbstverständlichkeit ist.

, www.dali-speakers.de, www.bluesound-deutschland.de

Upgradefähigkeit bedeutet eingebaute Zukunf tssicherheit

Cyrus

Seit jeher ist Cyrus als Hersteller sehr kompakter, klangstarker und zukunftssicherer Geräte in Erscheinung getreten und hat sich dabei auch mit den optionalen Netzteilen (PSX-R) einen Namen gemacht. Auch steckbare DAC-Module waren Bestandteil der Entwicklung und kamen immer wieder zum Einsatz. Aktuell, so der Cyrus-Vertrieb, kann der QXR-DAC in bis zu zehn Jahre alte Cyrus-Vor- und Vollverstärker sowie DACs implementiert werden. Die optionalen PSX-R-Netzteile stellen sich selbsttätig auf die Geräte ein und umgekehrt, es findet also eine Kommunikation statt. Auch das bei Vorgängergenerationen mitunter noch notwendige Umstecken von Jumpern auf der Platine entfällt, womit aktuelle Cyrus-Komponenten zukunftssicher wie kundenfreundlich ausgelegt sind. Nach dem Brexit ist man dazu übergegangen (geschuldet den hohen Transportkosten und Zollproblemen), dem Endkunden eine Tauschmöglichkeit anzubieten. Bei Inzahlungnahme eines älteren Cyrus-Gerätes erhält der Kunde 30 % Nachlass auf den Neupreis, die Tauschgeräte werden nicht entsorgt, sondern für Servicezwecke wiederverwertet respektive gehen die Gehäuse in den Recyclingprozess für Aluminium.

Denon/Marantz

Sound United bietet Upgrades für die AV-Flaggschiffe von Denon (Receiver) und die für STEREO-Leser womöglich besonders attraktiven Marantz (AV-Vorverstärker) AV 8802 (auf 8802A für 200 Euro) und 8805 (auf 8805A für 750 Euro) an. Daneben gibt es immer wieder kostenfreie wie kostenpflichtige Firmware/Software-Aufrüstungen. Besonders erwähnenswert ist hier auch das proprietäre Multiroom/Streaming-System HEOS, dessen offene Architektur etwa das Hinzufügen weiterer Streaming-Dienste und anderes gestattet.

, www.marantz.de

Gauder

Zuden Upgrade-Möglicheiten der Lautsprecher von Gauder Akustik gehört vor allem die Aufwertung durch den optionalen, die schon sehr hochwertige Keramikversion ersetzenden Diamanthochtöner für die Serien Berlina, Ceramic und DARC. Das kostet – ohne Transport – zwischen 3.000 und 4.500 Euro das Stück. Daneben sind aber auch für die Serien Arcona, Ceramic (uneingeschränkt ab Baujahr 2008) und Berlina neue Innenverkabelung, Weichen, Terminals und weitere Services möglich. Selbstverständlich ist dies mit einem Aufpreis verbunden und die Organisation erfolgt durch den Hersteller selbst, meist dauert das Upgrade rund 10-14 Werktage. Individuelle Anfragen sind erwünscht.

Lua

Seit mehr als 20 Jahren bietet LUA für alle seine Geräte Upgrades an. U.a. eine Sammlung von NOS-Röhren aus der Zeit von 1952–2003 ermöglicht es immer wieder, diese Geräte „klanglich“ an neuere Entwicklungen des Herstellers anzupassen. Zusätzlich werden diese Geräte teilweise auch mit noch besseren Bauteilen und technologischen Verbesserungen der Nachfolge-Geräte getunt. So werden z.B. Frequenzgang, Kanalgleichheit etc. optimiert. Inzwischen ist es sogar möglich, nach vorheriger Prüfung ältere Geräte auf CLASS A zu tunen. Voraussetzung für alle diese Möglichkeiten ist, dass sich die Geräte im authentischen, ursprünglichen Original-Lieferzustand befinden, mit Ausnahme möglicherweise ausgetauschter Röhren.

Symphonic Line

Rolf Gemein nimmt für sich und seine Vernissage-Endstufe „Kraft 100“ in Anspruch, vor über 40 Jahren gewissermaßen der Erfinder von Geräte-Upgrades gewesen zu sein. Seine legendären Symphonic Line-Geräte, insbesondere die Vollverstärker, lassen umfangreiche Upgrades zu. Selbst ältere Geräte können auf einen aktuelleren Stand oder sogar auf größere Komponenten aufgewertet werden. Dabei erfolgt neben der klompletten Demontage und „Neufertigung“ auch stets eine erneute Gesamtabstimmung durch Rolf Gemein persönlich. So kann man das „Einsteigermodell“ RG 14 problemlos auf den Stand RG 9 (ab 1.200 Euro) oder gar RG 10 bringen lassen – und das für durchaus überschaubaren Geldeinsatz. Individuelle Anfragen sind erwünscht.

MS -Technik

Michael Schiffers ist mit seinem Unternehmen aus Simmerath auch unter dem Spitznamen eines Mitarbeiters „Cinemike“ über die Landegrenzen hinaus bekannt für sehr weitreichende Modifikationen, vor allem hochwertiger AV-Komponenten wie den Marantz-A/V-Vorstufen und den offiziell nicht mehr lieferbaren Blu-ray-Playern von Oppo, die auch der eine oder andere STEREO-Leser besitzen dürfte. Offenbar sind diese bei MS-Technik auf Anfrage sogar noch neu zu bekommen – getunt womöglich ungleich besser als im Werkszustand. Ein Blick auf die Website oder www.cinemike.de offenbart vielfältige Aktivitäten, eine Anfrage dort könnte sich lohnen!

Tuning macht Spaß. Nach dem Upgrade bekommt man quasi ein besseres Neugerät zurück, mitunter sogar mit Garantie

Hoer-Wege

Stephan Horwege, der seine Firma clever benannte, greift mit seinem Tuning in bekannte Gerätschaften ein. Hier lohnt sich die Historie der bereits geleisteten Arbeiten auf der Website. Die klangliche Hochrüstung der Geräte von Audiolab und Auralic zählen zu seinen Standards, aber es gibt auch Spezialitäten. „Der Audiolab 8300A kann so modifiziert werden, dass es erheblich besser klingt und sogar mehrfach teurere Verstärker kaum noch überlegen sind. Somit ist mit überschaubarem Aufwand (der Umbau kostet ab 440 Euro), ein Neukauf zwecks klanglicher Verbesserung nicht mehr erforderlich. Wir können den 8300A auch gleich mit hoer-wege-Modifikation anbieten, dann kostet es zusammen 1.600 statt 1.799 Euro.“ Die Garantie des deutschen Vertriebs bleibt erhalten. Diese Modifikationen sind für alle Geräte der 8300er-Serie, aber auch für die 6000er-Serie sowie die älteren 8200er- und 8000er-Serien im Angebot.

Bei Auralic G1 und G2 wird der 1:1-Austausch des internen PSU angeboten. Da alle Kabel gesteckt sind, soll der Austausch von (fast) jedermann selbst möglich sein: „Das hoer-wege Power-Supply verwendet statt der zwei preiswerten Brücken-Gleichrichter jeweils vier schnelle Dioden, und statt der jeweils nur zwei mittelmäßigen Elektrolyt-Kondensatoren reichlich sehr viel hochwertigere Panasonic-FM und Würth Polymer-Elektrolyt-Kondensatoren, WIMA-Folien sowie eine sehr störarme, diskrete und klanglich überlegene Spannungsregelung usw. Die PSU kosten ab 500 uro, dazu gibt es eine ausführliche Anleitung und 30 Tage Rückgaberecht. Auch hier entfällt die Notwendigkeit neue Geräte zu kaufen, da die alten Geräte mit dem hoer-wege Power-Supply deutlich besser klingen als die neueren Modelle. Die Geräte kommen zwecks Modifikation über den Handel oder direkt zu uns, die PSU für die Auralic-Geräte werden an den Handel und direkt an den Endkunden verschickt, auf Wunsch nehmen wir auch den Einbau vor.“

T+A

Dass T+A um zukunftssicheres Design bemüht ist, zeigen die Upgradekits für den MP 2000 R (MK1 auf MK2) und den MP 3000 HV (MK1 auf MK2) samt Mainboard-Tausch auf die jeweils aktuelle Streaming-Technologie, diese sind jedoch ausgelaufen. Darüber hinaus werden etwa für PA und P 3000/3100 HV, also die Vor- und Vollverstärker-Flaggschiffe, Phonomodule angeboten, die Serie 200 kann mit HDMI-Anschlüssen nachgerüstet werden. Im Rahmen der Nachhaltigkeit und Produktpflege bietet T+A zudem Software-Updates und auch Hardware-Upgrades an.

Dieses Konzept findet laut Hersteller auch heute in jede Entwicklung Eingang, da die Upgradefähigkeit der Produkte in Herford ein Kernbestandteil der Produkt- und Nachhaltigkeitsstrategie ist. Daher sind auch zukünftig Upgradekits geplant, die es unter anderem ermöglichen sollen, vorhandene Geräte insbesondere auf neueste Streaming-Funktionalität aufzurüsten.

Neben dem Hersteller sollte der Fachhändler des Vertrauens auch bei Upgrades erster Ansprechpartner sein. Die STEREO wünscht viel Erfolg und weitere Jahre musikalischen Hochgenuss mit der verbesserten Maschinerie und Technologie!