Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 17 Min.

Aufsatz: Dipl.-Kfm. Jens Berger, CPA, und Dipl.-Kffr. Anja Fink, WP/CPA


Betriebs-Berater - epaper ⋅ Ausgabe 42/2019 vom 14.10.2019

Praktische Herausforderungen bei der Durchführung des Werthaltigkeitstests nach IAS 36


Berger/Fink · Praktische Herausforderungen bei der Durchführung des Werthaltigkeitstests nach IAS 36

Die Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts, von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten sowie von sonstigen nichtfinanziellen Vermögenswerten ist nach den Vorschriften der IFRS komplex und in der Umsetzung aufwändig. In der Praxis stellen sich vielfältige Fragen, sowohl hinsichtlich der Auslegung von IAS 36 „Wertminderung von Vermögenswerten“, als auch bei seiner Überführung in ein robustes ...

Artikelbild für den Artikel "Aufsatz: Dipl.-Kfm. Jens Berger, CPA, und Dipl.-Kffr. Anja Fink, WP/CPA" aus der Ausgabe 42/2019 von Betriebs-Berater. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Betriebs-Berater, Ausgabe 42/2019

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 18,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Betriebs-Berater. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 42/2019 von Die Erste Seite: Referentenentwurf zur Umsetzung der elektronischen Finanzberichterstattung nach ESEF –Weitreichende Änderungen für Unternehmen, Aufsichtsrat und Prüfer. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Die Erste Seite: Referentenentwurf zur Umsetzung der elektronischen Finanzberichterstattung nach ESEF –Weitreichende Änderungen für Unternehmen, Aufsichtsrat und Prüfer
Titelbild der Ausgabe 42/2019 von Die Woche im Blick. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Die Woche im Blick
Titelbild der Ausgabe 42/2019 von Aufsatz: Dr. Felix M. Wilke, LL.M.. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Aufsatz: Dr. Felix M. Wilke, LL.M.
Titelbild der Ausgabe 42/2019 von Entscheidungen: BGH · 12.9.2019 – IX ZR 190/18. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Entscheidungen: BGH · 12.9.2019 – IX ZR 190/18
Titelbild der Ausgabe 42/2019 von Die Woche im Blick. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Die Woche im Blick
Titelbild der Ausgabe 42/2019 von Aufsätze: Dr. Bastian Liegmann, RA/StB, und Francesco Farruggia-Weber. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Aufsätze: Dr. Bastian Liegmann, RA/StB, und Francesco Farruggia-Weber
Vorheriger Artikel
Die Woche im Blick
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Entscheidungen: Bünning | BB-Kommentar zu BFH · 27.2.…
aus dieser Ausgabe

... Bewertungsmodell, um die Brücke zwischen Rechnungslegungsvorschriften und Bewertungsusancen zu schlagen. Derzeit steht der Impairment-only-Ansatz beim IASB, aber auch bei anderen Gremien wie FASB und IVSC erneut auf dem Prüfstand. Der nachfolgende Beitrag greift verbreitete Fragestellungen wie die Testebene, die Konsistenz von Zahlungsstrom und Kapitalkosten im Bewertungsmodell und die Ableitung des nachhaltigen Zahlungsstroms, aber auch Aspekte wie den Umgang mit Ertragsteuern, einer begrenzten Nutzungsdauer der zahlungsmittelgenerierenden Einheit sowie den Auswirkungen der neuen Leasingnehmerbilanzierung, auf.

Der WACC ist um solche Risiken anzupassen, die bewertungsrelevant, aber nicht bereits im FCF enthalten sind (IAS 36.A18). Ein häufiges, auch in IAS 36.A18 explizit genanntes Praxisbeispiel für derartige CGU-spezifische Risiken sind Länderrisikozuschläge. Diese sind zu berücksichtigen, sofern die Risiken nicht bereits implizit im Beta-Faktor, der das systematische Risiko der CGU abbilden soll und üblicherweise aus einer Gruppe börsennotierter Vergleichsunternehmen abgeleitet wird (peer group), enthalten sind. Die Praxis greift hierfür, ungeachtet theoretischer Schwächen, objektivierungsbedingt gerne auf die regelmäßig vonAswath Damodaran veröffentlichten Daten37 zurück. Darüber hinaus haben sich Zu- oder Abschläge vom WACC in der Praxis des Werthaltigkeitstests nach IAS 36 nicht etabliert, was ganz wesentlich daran liegt, dass eine willkürfreie Ermittlung faktisch nicht möglich ist.38 Eine Anpassung des FCF ist insoweit methodisch vorzuziehen.
Die Kapitalkosten sind laufzeitkongruent abzuleiten,39 bei Ansatz einer ewigen Rente sind dementsprechend langlaufende Staats- und Industrieanleihen (üblicherweise je nach Liquidität mit Restlaufzeiten zwischen 20 und 30 Jahren) zu berücksichtigen.
Im WACC-Konzept werden die Eigenkapitalkosten über das Capital Asset Pricing Model (CAPM) bestimmt.40 Dabei bietet die Ableitung des Beta-Faktors in der Praxis sehr viele „technische“ Stellschrauben. Neben der Auswahl der Vergleichsunternehmen, die ermessensbehaftet ist und große Spielräume eröffnet, hängt die Höhe des Beta-Faktors von verschiedenen Parametrisierungen ab, u. a. vom gewählten Referenzindex, dem Regressionszeitraum, der Anzahl der Datenpunkte sowie der zugrunde gelegten Währung. Zudem besteht die Gefahr, dass der aus börsennotierten Unternehmen abgeleitete WACC systematisch zu niedrig ist, weil er größen- und fungibilitätsbedingte Risiken der CGU unterschätzt.41
Im Rahmen einer Gesamtwürdigung des WACC sind deshalb ein einseitiges Ausreizen von Parametern zu vermeiden und die Wechselwirkung mit der Planung zu beachten (z.B. ambitionierte Planung vs. am unteren Ende einer plausiblen Bandbreite ermittelter WACC).

7. Besonderheiten der Modellierung des „Asset Impairment Test“ bei bestimmter Nutzungsdauer

Während viele Unternehmen einen jährlichen Werthaltigkeitstest für den Goodwill erstellen und dadurch Erfahrungen mit DCF-Modellen haben, die analog zur klassischen Unternehmensbewertung eine ewige Rente beinhalten, bestehen oftmals Unsicherheiten bei der Modellierung von anlassbezogenen Werthaltigkeitstests auf CGU-Ebene für Vermögenswerte mit endlicher Nutzungsdauer, z.B. Produktionsstraßen oder selbstgenutzte Produktmarken.
Die (Rest-)Nutzungsdauer einer CGU leitet sich aus der längsten Nutzungsdauer mehrerer für den laufenden Betrieb der CGU bedeutenden Vermögenswerte oder ggf. aus dem Vermögenswert, der die CGU prägt, ab.42 Demzufolge ist grundsätzlich keine ewige Rente anzusetzen. 43 Gleichwohl kann es im Einzelfall sachgerecht sein, eine ewige Rente zu modellieren. Verbleibt am Ende der bestimmten Nutzungsdauer ein verkaufsfähiges Geschäftsmodell, kann die ewige Rente geeignet sein, einen erwarteten Verkaufserlös zu approximieren. 44 Im Nutzungswertkonzept ist der „nachhaltige“ Cashflow ggf. an marktbasierte Parameter, und Annahmen anzupassen.

Bei endlicher Nutzungsdauer gilt es, für das letzte Planjahr zusätzliche Annahmen zu treffen. In der Praxis übliche, auf Angemessenheit im Einzelfall zu prüfende, Annahmen sind:
– Realisierung des fortentwickelten Buchwerts des NWC, mit i. d. R. FCF-erhöhender Wirkung;
– Verkauf des noch vorhandenen (Sach-)Anlagevermögens zu fortentwickelten Restbuchwerten (als Approximation ihres nach IAS 36.52 und IAS 36.53 zu bestimmenden Verkaufserlöses abzüglich Veräußerungskosten), mit zumeist FCF-erhöhender Wirkung.
Der FCF ist unter Beachtung der Endlichkeit der CGU fortzuentwikkeln. 45 Dies kann Auswirkungen auf das EBIT (z. B. vorzeitig eingeschränkte Möglichkeiten der Umsatzerzielung, Einsparen von Marketingaufwendungen), nahezu immer aber auf die geplanten Investitionen haben. Ersatzinvestitionen für unterstützende Vermögenswerte sind nur noch insoweit zu berücksichtigen, als sie dem Erhalt der Funktionsfähigkeit des die Nutzungsdauer der CGU bestimmenden Vermögenswerts dienen.
Die Kapitalkosten sind kongruent zur Restnutzungsdauer der CGU zu bestimmen. Eine unbesehene Übernahme der (langfristigen) Kapitalkosten, die für Zwecke des Werthaltigkeitstests des Goodwill ermittelt werden, ist nicht sachgerecht.

8. Auswirkungen der Leasingnehmerbilanzierung nach IFRS 16

Mit IFRS 16 ergeben sich für Unternehmen, die intensiv Leasing nutzen und dies bisher in Einklang mit IAS 17 „Leasingverhältnisse“ als Operating Lease, d. h. nicht bilanzwirksam, abgebildet haben, signifikante Auswirkungen auf Bilanz, GuV und Kapitalflussrechnung. Dies liegt darin begründet, dass – mit wenigen Ausnahmen – alle Leasingverhältnisse als Right-of-Use Assets (RoU) aktiviert und die zugehörigen Leasingverpflichtungen passiviert werden. RoU sind nach IAS 36 auf Werthaltigkeit zu testen. Die Berücksichtigung von RoU im Buchwert einer CGU erfordert daher auch Anpassungen der bestehenden DCF-Modelle zur Ermittlung des erzielbaren Betrags, um dem Äquivalenzprinzip Rechnung zu tragen. Die Praxis stellt dieses Querschnittsthema derzeit vor große Herausforderungen. Viele Unternehmen wenden IFRS 16 im laufenden Geschäftsjahr 2019 erstmalig an, so dass Planungsrechnungen künftig die Abbildung von Leasing als Finanzierungssachverhalt widerspiegeln werden. Statt wie bisher operativ als Leasingaufwendungen im EBIT, werden künftig Abschreibungen und Zinsaufwendungen sowie Tilgungen der Leasingverbindlichkeiten und Erneuerungen auslaufender Leasingvereinbarungen zu berücksichtigen sein. Ob und in welchem Umfang diese Neuklassifizierung auch Auswirkungen auf die verwendeten DCFModelle, d. h. die FCF und die Kapitalkosten hat, ist derzeit Gegenstand intensiver Diskussionen. Während eine Eliminierung bisher im EBIT enthaltener Leasingaufwendungen und deren Ersatz durch planmäßige Abschreibungen unstrittig ist, gibt es anhaltende Debatten z.B. zur Behandlung eines ggf. erforderlichen Ersatzes von vor Ende des Planungshorizonts auslaufenden Leasingverträgen und zu der Umsetzung der Auswirkungen von IFRS 16 bei der Ableitung der Kapitalkosten.

IV. Zusammenfassung

1. Ein komplexes Zusammenspiel von Rechnungslegungs- und Bewertungsfragen prägt den Werthaltigkeitstest nach IAS 36.
2. Nach IAS 36 ist die Werthaltigkeit eines Vermögenswerts über dessen erzielbaren Betrag als höherem Wert aus Nutzungs- und Nettoveräußerungswert zu bestimmen.
3. Während die CGU-Abgrenzung faktenbasiert anhand der Mittelzuflüsse aus dem Geschäft zu erfolgen hat, ist für die Testebene des Goodwill die interne Steuerung durch das Management maßgeblich – begrenzt durch den Zuschnitt der operativen Segmente.
4. Im DCF-Modell wird die Zählergröße i. d. R. als FCF abgeleitet. Dieser ist in Einklang mit etablierten Grundsätzen der Unternehmensbewertung, insbesondere aber auch den spezifischen Vorgaben des IAS 36 zu bestimmen. Das kann im Einzelfall umfangreiche Anpassungen der Unternehmensplanung erfordern.
5. Bei der Modellierung sind FCF, nachhaltiger Wachstumsrate und Kapitalkosten konsistente Inflationserwartungen und Währungsräume zugrunde zu legen (Äquivalenzprinzip).
6. Der FCF der ewigen Rente muss nachhaltig erzielbar sein. Daher ist regelmäßig zu überprüfen, ob das letzte Jahr der Detailplanung diese Anforderung bereits erfüllt oder ob angepasst werden muss.
7. Ertragsteuern sind in Buchwert und DCF-Modell konsistent zu behandeln. Werden die Steuerzahlungen auf Basis eines IFRS-EBIT ermittelt, bleibt kein Raum für die Berücksichtigung latenter Steuerposten im Buchwert.
8. Bei Werthaltigkeitstests für CGU mit bestimmter Nutzungsdauer ist die reguläre Planungsrechnung mit Blick auf die Endlichkeit der CGU an den unterstellten Zeithorizont anzupassen. Insbesondere im letzten Planjahr sind gesonderte Annahmen zu treffen.
9. Die erstmalige Anwendung von IFRS 16 erfordert bei Leasingnehmern Anpassungen der Bewertungsmodelle, um dem Äquivalenzprinzip Rechnung zu tragen.

Dipl.-Kfm.Jens Berger , CPA, ist Partner bei Deloitte und Leiter des IFRS Centre of Excellence. Er ist Mitglied des Global IFRS Leadership Teams von Deloitte und wirkt in diversen Arbeitskreisen und -gruppen bei EFRAG, Accountancy Europe, IDW und DRSC. Der Autor gibt in diesem Beitrag seine persönliche Meinung wieder.


Dipl.-Kffr.Anja Fink , WP CPA, ist Senior Managerin im IFRS Centre of Excellence bei Deloitte. Die Autorin gibt in diesem Beitrag ihre persönliche Meinung wieder.


1 Dies ist angesichts des seit Jahren hohen Anteils von Goodwill an der Bilanzsumme von besonderer Bedeutung, s. dazu z. B.Bonk/Janke , PiR 2018, 13 ff.
2 S. IASB (Hrsg.), In brief, Better information about business combinations, September 2019, ein aktueller Überblick zum Stand des Projekts ist abrufbar unter https://www.ifrs.org/-/media/project/goodwill-and-impairment/in-brief-goodwill-and-impairment-factsheet.pdf?la=en (Abruf: 24.9.2019).
3 Vgl. FASB (Hrsg.), Invitation to Comment, Identifiable Intangible Assets and Subsequent Accounting for Goodwill, 9.7.2019, abrufbar unter https://www.fasb.org/cs/Satellite?c=Document_C&cid=1176172950529&pagename=FASB%2FDocument_C%2FDocumentPage (Abruf: 24.9.2019).
4 S. IVSC (Hrsg.), IVSC Perspectives Paper: Business Valuation – Is Goodwill a Wasting Asset?, September 2019, abrufbar unter https://www.ivsc.org/news/article/is-goodwill-awasting-asset (Abruf: 24.9.2019).
5 Praxisrelevante Beispiele sind etwa Unternehmensmarken und F&E-Projekte.
6 Vgl. IDW RS HFA 40, IDW Life 7/2016, 550 ff., Tz. 16.
7 Für den Nutzungswert aus IAS 36.A19 abgeleitet.
8 Unterschiede können sich grundsätzlich nur bei der Bemessung von Risikozuschlägen ergeben, vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 17.
9 Zur Berücksichtigungsfähigkeit beim Nettoveräußerungswert vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 5.
10 Im Zuge des Post-Implementation Review des IASB zu IFRS 3 war dies ein häufig geäußerter Kritikpunkt, vgl. IFRS Foundation (Hrsg.), Report and Feedback Statement, Postimplementation Review of IFRS 3 Business Combinations, Juni 2015, abrufbar unter https://www.ifrs.org/-/media/project/pir-ifrs-3/published-documents/pir-ifrs-3-reportfeedback-statement.pdf (Abruf: 24.9.2019), S. 22.
11 Die möglichen Änderungen befinden sich noch in der Anfangsphase des Standardsetting-Prozesses. Der IASB plant, im vierten Quartal 2019 zunächst ein Diskussionspapier zu veröffentlichen, das u. a. diese Punkte adressiert.
12 Für den Goodwill ist ein Test auf Ebene einer CGU oder Gruppe von CGU nach IAS 36.80 obligatorisch.
13 Vgl. IAS 36.BCZ114; Deloitte (Hrsg.), iGAAP 2019, A10 8.2.4-1.
14 Vgl. Deloitte (Fn. 13), A10 8.2.5.1-5.
15 Für eine Darstellung des WACC-FCF-Ansatzes vgl. IDW (Hrsg.), WPH Edition, Bewertung und Transaktionsberatung, 2018, A.139 ff. mit weiterführenden Nachweisen.
16 Ein Beispiel dafür sind langfristige Einkaufsverträge, deren günstige Konditionen auf früheren gesellschaftsrechtlichen Beziehungen mit Lieferanten beruhen.
17 Als Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und erzielbarem Betrag.
18 Die Verwendung integrierter Planungsrechnungen ist in der Praxis noch nicht Standard, vgl. KPMG (Hrsg.), Cost of Capital Study, 2018, S. 11.
19 Vgl.Braun , WPg 2018, 751 f.
20 Vgl. dazu auch IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 40 ff.
21 In der Praxis wird z. B. mit der Verwendung von periodenspezifischen Forward Rates versucht, unterschiedlichen Inflationserwartungen in den Währungsräumen Rechnung zu tragen.
22Lüdenbach/Hoffmann/Freiberg , Haufe IFRS-Kommentar, 17. Aufl. 2019, § 11, Rn. 50 in Bezug auf Konsistenz von FCF und Kapitalkosten.
23 Vgl.Brealey/Meyers/Allen , Principles of Corporate Finance, 2014, S. 695 ff. zu den grundlegenden Zusammenhängen.
24 Vgl. KPMG (Fn. 18), S. 17.
25 Vgl. IDW (Fn. 15), A.433.
26 Vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 21.
27 Vgl.Braun (Fn. 19), 750 f.
28 Ggf. auch durch Abbildung der Zyklizität in einer Nebenrechnung mit anschließender Umwandlung in eine Annuität, vgl. IDW (Fn. 15), A.439.
29 In diesem Sinne auch IDW, IDW S1, IDW Life 8/2016, 731 ff., Tz.78 f.
30 Vgl. dazu auch EY (Hrsg.), International GAAP 2019, Chap. 20, 7.1.1.
31 Vgl. in diesem Sinne z. B. IDW (Fn. 15), A.437.
32 Nettoumlaufvermögen = Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten.
33 Im Anschluss werden zur Erfüllung der Angabepflichten nach IAS 36.134(d)(v) die Kapitalkosten iterativ in eine Vorsteuergröße überführt.
34 S. dazu auch IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 34 ff. Die Berücksichtigung latenter Steuern scheidet zumeist aus praktischen Erwägungen aus: Sie setzt eine dezidierte Planung der latenten Steuerentwicklung auf CGU(!)-Ebene voraus – in der Praxis liegt diese regelmäßig nicht vor.
35 Vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 37. Dies ist auch insofern konzeptionell überzeugend, als eine CGU als künstliches Konstrukt lediglich ihr operatives Geschäft in den Grenzen von IAS 36 abbildet, und damit nicht deckungsgleich mit dem Steuersubjekt ist, auf das sich der Verlustvortrag bezieht.
36 Vgl. zum WACC-Konzept z. B. IDW (Fn. 15), A 139 ff. m.w.N.
37 Abrufbar unter http://pages.stern.nyu.edu/~adamodar/New_Home_Page/datafile/ctryprem.html.
38 Für die in der angloamerikanischen Bewertungspraxis verbreiteten „Size Premia“ etwa existieren auf den US-amerikanischen Kapitalmarkt bezogene empirische Ableitungen. Diese lassen sich jedoch nicht 1:1 auf andere, weniger ausgeprägte, Kapitalmärkte übertragen und sind zudem mit dem CAPM nicht vereinbar. S. ablehnend auch IDW-Praxishinweis 1/2014, FN-IDW 4/2014, 282 ff., Tz. 51.
39 Vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), 50.
40 Vgl. zu Details zum CAPM IDW (Fn. 15), A 348 ff. mit weiterführenden Nachweisen.
41 Vgl.Braun (Fn. 19), 749.
42 Vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 31.
43 Vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 29.
44 Vgl. PwC (Hrsg.), Manual of accounting IFRS, 2019, 24.72.
45 Vgl. IDW RS HFA 40 (Fn. 6), Tz. 29.