Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 8 Min.

Auge in Auge mit dem Hai


Reader´s Digest Deutschland - epaper ⋅ Ausgabe 8/2018 vom 30.07.2018

Als Tauchneuling schwimmt der Autor mit den gefährlichsten Raubfischen des Meeres


Artikelbild für den Artikel "Auge in Auge mit dem Hai" aus der Ausgabe 8/2018 von Reader´s Digest Deutschland. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

FOTO: © BRIAN J. SKERRY/NATIONAL TIONAL GEOGRAPHIC CREATIVE

IM JAHR 1975 , dem Jahr seiner Premiere, sah ich den FilmDer weiße Hai . Ich war neun Jahre alt, und der Film hatte mich restlos in seinen Bann gezogen. In jener Nacht träumte ich, ein Hai sei aus der Toilette aufgetaucht und würde mich durch den Flur verfolgen.

Als Kind verbrachte ich viel Zeit im Wasser beim Haus meiner Großeltern an der Küste des US-Bundesstaats Connecticut. Beim Schwimmen im Meer begleitete mich immer die vage Furcht, es könnten sich plötzlich ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 1,99€
NEWS 30 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Reader´s Digest Deutschland. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Zuallererst: Die Kleiderordnung. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Zuallererst: Die Kleiderordnung
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Helden: Mit der Axt in der Hand. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Helden: Mit der Axt in der Hand
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Gesundheit: 7 Dinge, die auf die Knochen gehen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Gesundheit: 7 Dinge, die auf die Knochen gehen
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Fallgeschichte aus dem Krankenhaus: Schwierige Diagnose. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Fallgeschichte aus dem Krankenhaus: Schwierige Diagnose
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Nicht jeder Patient braucht Cholesterinsenker: Vor- und Nachteile von Statinen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Nicht jeder Patient braucht Cholesterinsenker: Vor- und Nachteile von Statinen
Titelbild der Ausgabe 8/2018 von Neues aus der Welt der Medizin. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Neues aus der Welt der Medizin
Vorheriger Artikel
Im Fokus: Zu Hause wird niemand verhaftet
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Eine brennende Frage
aus dieser Ausgabe

... Zähne in mein Bein graben. Seit dem Jahr 1900 hatte es dort zwar nur zwei Haiunfälle gegeben. Aber Fakten zählen meist weniger als Gefühle.

Als ich den Auftrag für diesen Artikel annahm, beschloss ich, etwas zu tun, was ich nie hatte tun wollen: mit Haien zu schwimmen. Ich würde Unterricht nehmen und zur Tiger-Beach-Zone bei den Bahama-Inseln reisen. Dort wollte ich zu den Tigerhaien tauchen – jener Spezies, die nach dem Weißen Hai für die meisten Angriffe auf Menschen bekannt ist. Es würde mein erster Tauchgang nach erfolgreich absolviertem Lehrgang sein und mein erster Tauchgang außerhalb eines Swimmingpools oder eines Baggersees – zudem ohne Käfig. Die meisten Leute, die von meinem Plan erfuhren, fanden mich entweder sehr mutig oder sehr dumm.

Doch diejenigen, die Haie am besten kennen, haben zumeist am wenigsten Angst vor ihnen, und keiner kommt Haien so nahe wie ein Taucher. Die Tauchbasenbetreiber bei der Tiger Beach sprechen über die Tigerhaie ähnlich liebevoll wie andere Leute über ihre Haustiere. Sie geben ihnen Spitznamen und berichten mit sichtlichem Vergnügen von ihren eigenwilligen Charakterzügen. In ihren Augen sind diese Haie keine Menschenfresser. Im Jahr 2017 gab es weltweit nur fünf Todesfälle aufgrund von Haiangriffen.

Einen Mythos entzaubern zu wollen ist nicht einfach, denn die Wirklichkeit besteht selten in nur einer einfachen Antwort. Am Tag vor meinem ersten Tauchgang im Jahr 2015 bei der Tiger Beach berichteten die Medien, ein Tigerhai habe in Hawaii einen Mann angegriffen. Ihm hatte ein Fuß amputiert werden müssen. Es war in jenem Monat bereits der dritte Angriff vor der Küste von Oahu gewesen, einer der acht Hauptinseln des Hawaii-Archipels. Damit setzte sich ein beunruhigender Trend der letzten Jahre fort, der die Regierung von Hawaii dazu veranlasst hatte, eine Studie in Auftrag zu geben, die die Bewegungsmuster von Tigerhaien untersuchen sollte.

Doch die Bedeutung der Tigerhaie leitet sich nicht nur davon ab, wie viele Menschen sie angreifen. Sie stehen an der Spitze der Nahrungskette. Sie spielen eine entscheidende Rolle für das ökologische Gleichgewicht der Weltmeere, indem sie beispielsweise das Verhalten von Meeresschildkrö- ten beeinflussen. Dadurch sind sie ein unverzichtbarer Faktor für den Erhalt des Ökosystems, dem Lebensraum für viele Meerestiere.

Kiefer und Zähne, die Schildkrötenpanzer zerbrechen können, erlauben es einem Tigerhai, erst zuzubeißen und danach zu entscheiden, ob die Beute essbar ist


FOTO: © NATIONAL GEOGRAPHIC

Falls die globale Erwärmung weiter voranschreitet, wird auch die Bedeutung der Tigerhaie für die Ökosysteme der Ozeane weiter zunehmen. Tigerhaie lieben warmes Wasser, sie sind nahezu Allesfresser und produzieren Nachwuchs in großer Zahl, was sie zu einer der zählebigsten Haiarten macht. Und sie zählen zu den größten Haien: Ausgewachsene Weibchen können mehr als 5,5 Meter lang werden und über 540 Kilogramm wiegen. Nur der Weiße Hai und wenige andere Haiarten können größer werden. Mein Tiger-Beach-Ausflug hatte also auch noch einen weiteren Grund: Ich wollte jene Haie näher kennenlernen, die in Zukunft häufiger in unseren Weltmeeren heimisch sein würden.

TIGER BEACH ist kein Strand, wie es der Name vermuten ließe. Vielmehr ist es eine Flachwasserzone etwa 40 Kilometer nördlich der Insel Grand Bahama, die aus einem Flickenteppich aus Sand, Seegras und Korallenriffen besteht und seit rund zehn Jahren immer mehr Taucher anlockt. Sie bietet den optimalen Lebensraum für Tigerhaie und dazu ideale Bedingungen für deren Beobachtung. Das Wasser ist dort sechs bis 13,5 Meter tief und ungewöhnlich klar. Man schnallt sich Gewichte um, lässt sich auf den Meeresboden sinken und beobachtet die vorbeischwimmenden Haie.

Die Zeichnung auf dem einen Meter langen Körper eines neugeborenen Tigerhais gibt dem Tier seinen Namen. Sie verblasst, wenn der Hai größer wird


FOTO: © NATIONAL GEOGRAPHIC

Zwar ist dieser Tauchausflug technisch gesehen wenig anspruchsvoll, dennoch bereiten sich Taucher in der Regel ausgiebig darauf vor. Die Taucher, mit denen ich unterwegs war, hatten Hunderte von Tauchgängen hinter sich. Während der Fahrt zu unserem Ziel hörte ich immer wieder: „Wow, ich kann kaum glauben, dass du heute zum ersten Mal tauchst.“

Doch die Kommentare verstummten, als wir unser Ziel erreicht hatten und unsere Tauchgangleiter Vincent und Debra Canabal anfingen, blutige Fischstücke über Bord zu werfen. Fast schlagartig füllte sich das Wasser mit Dutzenden eineinhalb bis zwei Meter langen Karibischen Riffhaien, die sich auf das Mahl stürzten. Dann tauchten hier und da Zitronenhaie auf, die etwas länger und schlanker als Riffhaie sind, und zuletzt erspähte Vincent eine große, dunkle Silhouette. „Tigerhai!“, rief er, aufs Wasser zeigend.

Er zog seinen Tauchanzug an und sprang mit einer Kiste Makrelen ins Meer, um den Hai am Grund zu füttern. Einerseits, um ihn zu beschäftigen, während wir anderen nachkamen, andererseits, damit der Raubfisch dann nicht zu hungrig war. Kaum unten, musste ich sofort den ersten Tigerhai abwehren – ein Prachtexemplar von 360 Kilo.

Debra Canabal sagte später, „Sophie“ sei nur neugierig gewesen. Dass Sophie mich während des Tauchgangs mit so viel Aufmerksamkeit bedacht hatte, erklärte Debra damit, dass die Hai-Dame mich „ins Herz geschlossen“ habe. Ich war mir indessen nicht so sicher. Wie ein übereifriger Ninja fuchtelte ich mit meiner einen Meter langen Kunststoffstange herum, die mir die Haie vom Leib halten sollte.

Doch im Lauf der Woche konnte ich beobachten, wie Vincent und Debra mit den Tieren umgingen: Nachdem sie einen Hai mit Fisch gefüttert hatten, streichelten sie ihn und schoben ihn sanft weg, um ihm zu bedeuten, dass die Fütterung zu Ende war. So erschienen die Haie als durchaus gutmütige Wesen. Nie näherten sie sich einem Menschen in plötzlicher oder aggressiver Art und Weise. Stattdessen bewegten sie sich langsam und besonnen, zogen weite Kreise und glitten anschließend geradewegs auf die Futterkiste zu. Ich fühlte mich überraschend sicher in ihrer Gegenwart.

Die meisten der Tigerhaie bei Tiger Beach haben sich an die Taucher und die Fütterungen gewöhnt. Doch sogar diejenigen, denen das Ritual noch nicht vertraut ist (und auf einen solchen trafen wir an unserem ersten Tag), werden Tauchern in der Regel nicht gefährlich. Tigerhaie setzen auf den Überraschungseffekt: Sie pirschen sich an ihre Beute heran und schlagen dann urplötzlich aus dem Hinterhalt zu. Doch die Taucher bei Tiger Beach paddeln oder schwimmen nicht an der Oberfläche wie die meisten Haiopfer. Sie befinden sich im Wasser auf Augenhöhe mit den Haien und werden daher nicht als Beute wahrgenommen – was das Tauchen mit ihnen relativ sicher macht. Aber eben nur relativ. Es gibt Aufnahmen von ungeklärten Haiattacken: In einem Video steuert ein Tigerhai auf das Bein eines Tauchers zu, und im Jahr 2014 verschwand ein Taucher auf Nimmerwiedersehen.

Sogar unsere Gruppe erlebte eine brenzlige Situation, als ein Kaiserfisch in unsere Mitte schwamm, was die Riffhaie und Zitronenhaie in helle Aufregung versetzte. Sie jagten ihm hinterher, während er sich zwischen unseren Beinen versteckte. Alle glaubten, gleich könnte einer von uns gebissen werden – während um uns herum drei 450-Kilo-Haie schwammen, die sich von einem auf den anderen Moment für einen verwundeten Taucher interessieren konnten.

Am nächsten Tag tauchten wir wieder. Doch der Vorfall hatte uns gezeigt, dass Haie wilde und grundsätzlich unberechenbare Tiere sind. Und laut Biologen, die ihr Verhalten wissenschaftlich erforschen, sind Tigerhaie ganz besonders unberechenbar.

ICH FLOG NACH OAHU, um an der Universität von Hawaii mit Carl Meyer über seine Untersuchungen zu den Häufungen von Haiunfällen in den letzten Jahren zu sprechen. Meyer und sein Team haben Hunderte von Tigerhaien mit Satellitensendern und akustischen Ortungsgeräten ausgestattet. Seiner Aussage zufolge haben die Wissenschaftler lediglich erste Erkenntnisse gewinnen können.

Die Bewegungsmuster der meisten Haiarten seien ziemlich gut vorhersagbar, so Carl Meyer. Hingegen: „Tigerhaie können zu jeder Tages- und Nachtzeit auftauchen; mal sind sie an einem Tag an einem bestimmten Ort und kommen auch am folgenden Tag wieder. Mal erscheinen sie für einen Tag und sind dann die nächsten drei Jahre verschwunden.“


BISHER HAT MAN NOCH KEINE ERKLÄRUNG FÜR DIE ZUNAHME DER HAIANGRIFFE VOR HAWAII GEFUNDEN


Diese Unberechenbarkeit liegt bis zu einem gewissen Grad an ihrem Jagdverhalten, so Meyer. Tigerhaie nutzen beim Beutefang den Überraschungseffekt. „Wenn man sich berechenbar verhält, kann sich die Beute darauf einstellen. Das erklärt, dass sie plötzlich in einem bestimmten Gebiet auftauchen, aber nicht lange bleiben.“

Carl Meyer hat bisher noch keine Erklärung für die Zunahme der Haiangriffe vor Hawaii gefunden. Die Zahl der jährlichen Attacken im Zeitraum von 2000 bis 2011 stieg von durchschnittlich vier pro Jahr auf über zehn zwischen 2012 und 2016 an. Allerdings erwartet Meyer langfristig einen weiteren Anstieg, weil immer mehr Touristen an die hawaiischen Strände kommen.

Dass im Herbst regelmäßig mehr Haiunfälle zu verzeichnen sind, ist unter einheimischen Hawaiianern seit Generationen bekannt. Ein Grund dürfte sein, dass in dieser Jahreszeit mehr Haie die Gewässer rund um Hawaii aufsuchen. Dann, sagt Meyer, kommen Tigerhaie zu den Hauptinseln, um zu gebären. Die Weibchen verbrauchen bei der Eiproduktion viel Energie. Ihre Eier sind gut tennisballgroß, und ein Wurf kann bis zu 80 Junge umfassen. Wenn die weiblichen Tigerhaie die Inseln erreichen, sind sie womöglich ausgehungert und müssen nach dem Gebärvorgang ihre Energiereserven auffüllen.

Eine andere Theorie hängt mit der Ausbreitung von Meeresschildkröten zusammen. Nachdem die Grüne Meeresschildkröte jahrzehntelang stark bejagt worden war, stellte die US-Regierung sie im Jahr 1978 unter Schutz. Heute ist sie vor der Küste Hawaiis weit verbreitet und eine gute Nahrungsquelle für Tigerhaie. Dank ihrer breiten Kiefer und abgewinkelten starken Zähne können Tigerhaie im Gegensatz zu anderen Haiarten den harten Schildkrötenpanzer durchtrennen. Je mehr Menschen sich also die Gewässer mit Meeresschildkröten teilen, desto häufiger werden sie vermutlich auch Opfer von Haiangriffen.

Die Beziehung zwischen Tigerhaien und Meeresschildkröten könnten den Bestand der ozeanischen Ökosysteme stark beeinflussen. An der Shark Bay an der australischen Küste hat ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Mike Heithaus von der Florida International University dokumentiert, wie Tigerhaie verhindern, dass Meeresschildkröten und Gabelschwanzseekühe die Seegraswiesen zu sehr abweiden, die Basis des ökologischen Gleichgewichts der Küstengewässer. Die Haie bejagen diese Tiere. Und wegen der Haie passen Schildkröten und Seekühe ihr Weideverhalten an, um das Risiko eines Angriffs zu senken.

„An den Orten, an denen die Haipopulation zurückgegangen ist und die Meeresschildkröten unter Schutz stehen, etwa bei den Bermuda-Inseln, scheinen diese Gebiete unter einem Rückgang der Seegraswiesen zu leiden“, sagt Mike Heithaus.

Rund um die Bahamas, wo im Jahr 1993 die Langleinenfischerei verboten wurde, richtete man im Jahr 2011 eine Haischutzzone ein. Heute ist das Meeresökosystem dort relativ gesund.

Doch im angrenzenden westlichen Atlantik, wo die Bermuda-Inseln liegen, werden Haie weniger geschützt; die negativen Folgen sind erkennbar.

Neil Hammerschlag ist Meeresökologe an der Universität von Miami und erforscht Tigerhaie im Westatlantik. „Ich bin beruflich oft in Florida und auf den Bahamas – der Unterschied ist enorm“, erzählt er mir. „Zahl und Größe der Exemplare sind bei den Haipopulationen sehr verschieden. Bei den Bahamas geht es den Haien gut, aber vor der Küste Floridas treffen wir fast nie welche an. Dabei trennen diese Gebiete nur 80 Kilometer“, fügt er hinzu. Der US-Bundesstaat Florida hat 2012 als einziger Ostküstenstaat das Fangen und Töten von Tigerhaien durch die Berufs- und Hobbyfischerei in seinem Einflussbereich verboten.

JA, HAIE KÖNNEN furchteinflößend sein. 2015 stand in der amerikanischen TageszeitungUSA Today , vor der Küste von South Carolina sei ein 360-Kilo-Tigerhai gefangen worden. Der Hai sei „monströs“, die Fischer „tapfer“. Als ich das Foto des ausgeschlachteten Tieres sah, musste ich an Sophie denken – aber an keines der Worte, die den Hai und die Fischer beschrieben.

Bestien sind in den Augen des Menschen Tiere, die sich verteidigen, wenn man sie angreift.
JEAN DE LA BRUYÈRE, franz. Schriftsteller(1645-1696)