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AUGEN AUF IN DER PORTRAITFOTOGRAFIE


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digit! - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 24.06.2022
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Bildquelle: digit!, Ausgabe 3/2022

Augen-Autofokus anders herum (links). Bei der Canon EOS R3 gibt es nicht nur die Augenerkennung für das Motiv, auch die Augenbewegung des Fotografen wird erfasst. Dort wo er hinschaut, kann er den Autofokusmesspunkt durch Tastendruck aktivieren. Das funktioniert auch für den Wechsel von Gesichtern, wobei der Fotograf nur in die Nähe der Person schauen muss. Der Gesichts- oder Augenautofokus erkennt sie als solche und der Fokus springt auf das neue Ziel.

Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit für meine Portraitjobs sehr konventionell mit dem Autofokus umgegangen bin. Selbst mit der neuen DSLM-Kamera habe ich dem einmaligen oder dem einfachen kontinuierlichen Autofokus mehr vertraut als der neuen Technologie, die Personen, Tiere, Fahrzeuge und Augen erkennt und verfolgt. Bis zu meinem letzten Auftrag – es ging um Mitarbeiterportraits für interne Nutzungen. Dieser Job war, um im Bild zu bleiben, wahrhaftig ein „eye opener“. Da ich für meine Motive genug Zeit hatte, habe ich die Augen-AF-Funktion an der Kamera aktiviert. Zugegeben: Portraits im Studio mit Blitzlicht sind keine große Herausforderung, auch nicht für den konventionellen Autofokus. Dennoch gibt es immer wieder Ausschuss, auch wegen falscher Fokussierung. Dieses Mal aber nicht. 100 % der Bilder waren an den entscheidenden Stellen im Motiv, den Augen, brutal scharf. Das hat mich dann dazu ...

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... gebracht, mehr zum Thema herauszufinden. Was können die Gesichtserkennung, der Augen-Autofokus und das Tracking noch, wie kann ich den Autofokus noch besser für mich einstellen und welchen Herausforderungen in der Portraitfotografie allgemein kann ich mich damit stellen? Dazu habe ich mit Kameraherstellern und Kollegen gesprochen.

Die Herausforderungen in der Portraitfotografie

Ganz allgemein soll der Autofokus bei der Portraitfotografie oder anderen Aufnahmen mit Menschen möglichst die Augen scharf stellen. Bei Portraits ist zudem das dem Betrachter nähere Auge das wichtige. Sind die Augen bzw. das nahe Auge scharf, wird ein Portrait als korrekt fokussiert wahrgenommen.

Eine Studiosituation ist in der Regel eher statisch. Trotzdem ist auch dabei das Fokussieren nicht ohne. Bei einer Portraitbrennweite von etwa 85 bis 135 mm und einem Aufnahmeabstand für ein nahes Portrait wird die Schärfentiefe bei Blendenwerten um 5,6 schon recht gering, und auch kleinere Bewegungen von Model oder Fotograf können die Schärfe schnell vom Auge zur Nase wandern lassen. Auch der normale kontinuierliche Autofokus kann danebenliegen, wenn das Autofokusfeld nicht manuell den Bewegungen nachgeführt wird. Der Augen-Autofokus mit Tracking, also der Verfolgung des erkannten Auges, muss solche Herausforderungen bewältigen können.

Bei einer Gruppenaufnahme stellt sich die Aufgabe etwas anders. Hier sollte der Gesichtserkennungs- und Augenautofokus so eingestellt werden können, dass die scharf zu stellende Person schnell ausgewählt werden kann und dann verlässlich auch im Fokus bleibt. Das können die Technologien in den aktuellen DSLM-Kameras leisten. Aber auch wenn die Automatik und das Tracking den Fokus übernehmen, sollte man nicht alles vergessen, was man einmal gelernt hat. Zum Beispiel bleibt natürlich gültig, dass der Bereich der Schärfentiefe immer zu einem Drittel vor und zu zwei Dritteln hinter dem Fokuspunkt ausgedehnt ist. Es macht also Sinn, eine Person in der Gruppe zu wählen, die nicht ganz vorn, aber auch nicht ganz hinten steht, wenn nicht eine oder mehrere Personen, wie ein Brautpaar beim Hoch- zeitsgruppenfoto, bevorzugt scharf gestellt werden.

Anspruchsvoller für den Autofokus sind die dynamischen Situationen. Aus diesem Grund werben die Hersteller ja auch damit, um die AF-Fähigkeiten der Kameras herauszustellen. Diese Situationen gibt es natürlich ebenso bei der Portraitfotografie, zum Beispiel wenn Kinder oder Hochzeiten und Events fotografiert werden. Die Herausforderung für den Autofokus besteht hier neben der exakten Erkennung eines Gesichts oder der Augen in der Nachführung, dem sogenannten Tracking, des gewählten Objekts, Gesichts oder Auges. In den Kameras arbeiten Bildprozessoren, welche die Verfolgung übernehmen. Je präziser die Erkennung ist, desto anspruchsvoller ist auch das Tracking, und desto mehr muss der Prozessor rechnen, was sich auch in einer ganz leicht verringerten Geschwindigkeit des Autofokus und der Nachführung bemerkbar machen kann. Selten wird das aber so extrem, dass die Trefferquote sinkt oder eine Fokussierung nicht mehr möglich ist.

Eine weitere Herausforderung für den Autofokus sind extreme Lichtverhältnisse wie Low Light oder Gegenlichtsituationen. Generell sind die Autofokussysteme in spiegellosen Kameras lichtstärker als die in Kameras mit Spiegel. Hier wird die Schärfe über den Bildsensor, der ja auch immer lichtstärker wird, und den Prozessor in der Kamera ermittelt. Das hat neben der Lichtstärke den Vorteil, dass Strukturen durch die hohe Auflösung der Sensoren sehr exakt erkannt werden und für die Verfolgung genutzt werden können. Bei den speziellen AF-Sensoren in DSLR-Kameras ist die Auflösung dagegen sehr gering, und jene hatten sowohl bei wenig Licht, also auch bei Situationen wie Gegenlicht oder sehr geringen Kontrasten, Schwierigkeiten.

Die Technik dahinter

Die einer Objekt- und damit auch einer Gesichts- und Augenerkennung zugrunde liegende Technik kommt aus dem mathematisch-physikalischen Bereich der Mustererkennung. Der Elektronik bzw. dem Prozessor einer Kamera werden über maschinelles Lernen sogenannte Trainingsdaten beigebracht. Diese Daten werden mithilfe von aufwendigen Algorithmen in ein statistisches Modell überführt. Es werden also nicht einfach alle möglichen gespeicherten Bilder mit dem realen Motiv verglichen, sondern Muster und Gesetzmäßigkeiten erkannt und diese dann für die zu lösende Aufgabe, hier die Fokussierung, genutzt. Das Ganze ist ein rechnerisch hoch aufwendiger Prozess. Und dass dies in aktuellen DSLM-Kameras so schnell und präzise funktioniert, wird nur durch neueste und schnellste Verarbeitungsprozessoren möglich.

Bei allen Herstellern, die diese Technologie in ihren Kameras nutzen, ist die Grundlage also die gleiche. Was damit aber angestellt wird, unterscheidet sich jeweils mehr oder weniger. So beschreibt Guido Krebs von Canon, dass die Kameras der EOS-R-Reihe Personen, Tiere und Fahrzeuge schon in relativ großer Entfernung erkennen. Dabei gibt es eine Staffelung bei der Erkennung. Zunächst wird der Körper, dann das Gesicht und dann das Auge erkannt. Aber schon bei der Körpererkennung kann das System auch das Auge bei günstigen Bedingungen erkennen. Und wenn ein Gesicht erkannt wird, liegt eine Gewichtung des Fokus schon auf dem Auge. Mittlerweile erkennen die Canon-Kameras auch Gesichter mit Maske, Köpfe von hinten, Helme in oder auf Fahrzeugen und die Augen hinter dem Visier.

Christian Reding, Produktspezialist bei Nikon, führt aus, dass sogar Lokomotiven und Flugzeuge als solche erkannt, fokussiert und verfolgt werden können. Auch bei den Nikon-Z-Modellen ist die Motiverkennung, zu der die Gesichts- und Augenerkennung gehört, ein Zusammenspiel des AF-Systems allgemein mit dem Bildsensor, dem Hochleistungs-Prozessor und fortschrittlichen KI-Algorithmen.

Markus Nierhaus von Fujifilm gibt an, dass die Algorithmen, die in den Kameras des Herstellers bei der Gesichtserkennung arbeiten, anhand der biometrischen Merkmale Augen, Nase, Mund und deren Abstände zueinander Gesichter erkennen.

Die Vorteile für die Praxis

Aus der Vorstellung der Technologie wird klar, wo die Vorteile der Gesichts- und Augenerkennung liegen. Die Technologie allein macht es nicht. Zwar kann das System bei allen Herstellern voll automatisch genutzt werden, hilfreich wird es aber, wenn es den Arbeitsweisen eines Fotografen und den Situationen angepasst werden kann.

Verlässt der Fotograf sich auf die automatische Erkennung von Gesicht und Auge, ist das in der Studiosituation schnell, einfach und verlässlich. Hier ist man meist in einer Entfernung von der Person, in der die Augen sofort als solche erfasst werden. Bei Nikon und Canon wird standardmäßig das dem Betrachter nahe Auge fokussiert, es kann aber jederzeit zum anderen gewechselt werden. Bei Fujifilm wählt man vorher das rechte, das linke oder das nahe Auge. Thomas B. Jones fotografiert mit den Kameras X-T4 und GFX100S von Fujifilm: „ Mir hilft die Gesichtserkennung ungemein. Gerade in Reportagesituationen erspart es mir das Verschieben des Fokuspunktes oder das ‚Fokussieren – Ausschnitt neu wählen‘-Spiel, das man noch von den DSLRs mit wenigen Fokuspunkten gewohnt ist. Bei reinen Portraitaufnahmen kann ich durch den Augen-Autofokus immer sicherstellen, dass nicht die Nase, sondern eben das mir am nächsten gelegene Auge scharf ist.“

Bei Gruppen, wie sie zum Beispiel in der Hochzeitsfotografie oft und viel vorkommen, zeigt sich die Flexibilität der Systeme. Zuerst wird immer ein Gesicht präferiert, wenn mehrere im Bild sind. Fujifilm setzt dabei auf die Mitte. Dort wird ein erkanntes Gesicht für den Autofokus markiert. Die weiteren Gesichter erhalten auch einen AF-Rahmen, um darzustellen, dass sie als solche erkannt werden. Möchte der Fotograf wechseln, so verschiebt er den aktiven Rahmen einfach mit dem Joystick auf der Rückseite der Kamera.

Canon und Nikon gehen einen etwas anderen Weg. Bei den AF-Systemen dieser Hersteller werden zunächst das dem Betrachter nächste Gesicht und die Augen für den Fokus und die Verfolgung ausgewählt. Natürlich ist auch das nicht immer die erste Wahl für das Foto, und so können auch bei den EOS-R- und den Nikon-Z-Kameras die Gesichter gewechselt werden. Bei Canon geht das besonders schnell und effizient über das Touchdisplay, auch wenn durch den Sucher geschaut wird.

Ingomar Leitner von Carmen and Ingo Photography, international tätige Hochzeitsfotografen, arbeitet mit Canon-Kame- ras und beschreibt es so: „Es wird nicht mehr in Einzel-AF fotografiert. Der Wechsel der Gesichter per Touch auf dem Display ist schnell und akkurat, ohne Joystick etc.“ Das Gleiche gilt bei den beiden übrigens auch für die Arbeit mit Video.

Apropos Video: Bei den Nikon-Kameras der Z-Reihe funktioniert die Gesichts- und Augenerkennung wie bei den anderen Herstellern auch beim Videodreh. Da es aber beim Filmen nicht unbedingt auf das superschnelle Nachfokussieren, sondern auf einen sanften Wechsel ankommt, kann die AF-Geschwindigkeit verlangsamt, aber auch beschleunigt werden.

Alle Fotografen, mit denen ich für diesen Artikel gesprochen habe und welche die Gesichts- und Augenerkennung mit AF-Verfolgung nutzen, haben ihre Arbeit voll darauf umgestellt. Die Einstellung ist bei ihnen Standard geworden. Ingomar Leitner von Carmen and Ingo Photography: „Die Gesichts- und Augenerkennung erleichtert mir die Arbeit enorm. Ich muss mir beim Arbeiten über eine Sache weniger den Kopf zerbrechen. Zudem unterstützt uns dieses AF-System bei den teilweise sehr extremen Gegenlichtsituationen, wie wir sie lieben, sie sind unser Markenzeichen geworden. Mit einer DSLR war das deutlich schwieriger.“ Thomas B. Jones konstatiert: „Für mich ist dadurch vieles einfacher geworden, und die Zahl an fehlfokussierten Bildern definitiv geringer. Letztlich macht das nicht nur meine Bilder besser, sondern beschleunigt auch meinen Workflow, da ich weniger Zeit mit dem Aussortieren von Bildern verbringe. Beim Fotografieren selbst sind die Gesichtserkennung und der Augenautofokus willkommene Helfer, die mir mehr Freiraum schaffen, mich ganz auf die Komposition und auf mein Gegenüber zu konzentrieren.“ Und Tali von Tali Photography, die mit Nikon-Kameras arbeitet, bringt es auf den Punkt: „Bei einem Durchschnitt von 6.000 Bildern pro Hochzeit ist eine Kamera mit Gesichtserkennung und Autofokus ein Gamechanger“.

Toptipps der Praktiker

Spannenderweise ähneln sich die AF-Tipps der Fotografen. Thomas B. Jones: „Jede Automatik hat ihre Grenzen und Schwachstellen. Diese lernt man durch viel Üben kennen und kann sie dann im Zweifelsfall umgehen. Für den Fall, dass die Automatik mal danebenliegt, habe ich mir deshalb auch eine Taste an der Kamera konfiguriert, mit der ich bei Bedarf die Gesichtserkennung abschalten und mit dem normalen Autofokus arbeiten kann.“ Ähnlich handhabt es Ingomar Leitner: „Auf eine programmierbare Taste, z. B. auf die ‚Sterntaste‘, die normalerweise für den AF-Speicher genutzt wird, den Wechsel zwischen Gesichts- und Augenerkennung legen. Die Augenerkennung braucht bei Gesichtern in der Ferne etwas mehr Zeit aufgrund der höheren Präzision, die dann nicht einmal mehr nötig ist.“

Fazit

Objekterkennung – und damit auch die Personen-, Tier-, Fahrzeug-, Gesichtsund Augenerkennung – für den Autofokus ist das Feature in den neuesten DSLM-Kameras aller Hersteller, welches am stärksten von den aktuellen schnellen Prozessoren profitiert. Sie ist schnell, akkurat und kann dabei flexibel den eigenen Wünschen gemäß genutzt werden: voll automatisch oder mit ein wenig manueller Hilfe. Aber warum nutzen nicht schon längst alle Fotografen – und hier besonders die, die es mit Menschen vor der Kamera zu tun haben – diese Funktion? Genau erklären kann es auch Markus Hillebrand von Nikon nicht. Aber: „Selbstverständlich gibt es immer auch noch die Fotografen, interessanterweise vor allem männliche Kollegen, welche lieber selbst definieren wollen, auf welchen Punkt die Kamera fokussieren soll und die auch Automatiken gegenüber grundsätzlich skeptischer sind. Da empfehlen wir immer, es doch einfach mal auszuprobieren – meist mit positiv überraschten Rückmeldungen.“ Und Guido Krebs von Canon meint: „Einfach mal die Bedienungsanleitung lesen. So komplex ist das Ganze nicht, man sollte sich aber einmal damit befassen und dann die neuen Technologien den eigenen Arbeitsweisen anpassen.“

Und auf die Frage, wo das mit dieser Technologie noch hinführen könnte, antwortet er: „In Zukunft könnte man sich vorstellen, dass sich die Kameras einzelne Gesichter merken können und diese, wenn sie im Bild erscheinen, wiedererkennen und vorzugsweise fokussieren. Das wäre eine große Hilfe, zum Beispiel in der Hochzeitsfotografie.“