Lesezeit ca. 8 Min.
arrow_back

Augen lügen nicht


Logo von Gehirn & Geist
Gehirn & Geist - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 03.12.2021

KOMMUNIKATION

Artikelbild für den Artikel "Augen lügen nicht" aus der Ausgabe 1/2022 von Gehirn & Geist. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Gehirn & Geist, Ausgabe 1/2022

LASS BLICKE SPRECHEN! | Die Mund-Nasen-Bedeckung ist im Alltag allgegenwärtig. Sie beeinflusst auch, wie wir miteinander umgehen.

Auf einen Blick: Hören, sehen, verstehen

1 Die im öffentlichen Raum verbreiteten Mund-Nase-Bedeckungen beeinflussen unsere Alltagskommunikation. Wichtige optische Signale der unteren Gesichtshälfte fallen dabei weg.

2 Da wir unsere wahren Emotionen häufig durch überspielendes Lächeln kaschieren, können Masken aber auch einen authentischen Ausdruck fördern.

3 Um die erschwerte nonverbale Kommunikation auszugleichen, sollten Maskenträger auf deutliche Aussprache, Gestik und Körpersprache achten. Das geschieht ohnehin oft automatisch, ohne bewusstes Nachdenken.

Was gibt es doch für schöne Augen! Wie liebevoll sie blicken können, aber auch wie giftig! Seit wir auf Grund der Maskenpflicht vielerorts nur noch die obere Gesichtshälfte voneinander sehen, weil die untere bedeckt ist, nehmen wir die fremden Augen intensiver wahr. Sie fallen uns heute schlichtweg mehr auf, werden mehr beachtet. Es ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Gehirn & Geist. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 1/2022 von Liebe Leserin, lieber Leser,. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Titelbild der Ausgabe 1/2022 von Hirnscanner verzerrt die Wahrnehmung. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Hirnscanner verzerrt die Wahrnehmung
Titelbild der Ausgabe 1/2022 von Doch kein Wundermittel bei Autismus. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Doch kein Wundermittel bei Autismus
Titelbild der Ausgabe 1/2022 von Begabte Underachiever. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Begabte Underachiever
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Zwischen Spaß und Verzicht
Vorheriger Artikel
Zwischen Spaß und Verzicht
Was KI besser kann und was nicht
Nächster Artikel
Was KI besser kann und was nicht
Mehr Lesetipps

... scheint, als würden wir die Kraft, die in Blicken liegt, dank Corona neu entdecken. Und das müssen wir wohl auch: Denn in der Zeit der Maskierung spielt sich unsere Alltagskommunikation noch mehr als sonst über die Augen ab.

Während etwa bei den Maskenspielen an den Fürstenhöfen des 18. Jahrhunderts die Augenpartie verborgen wurde und man bloß sprechende Münder sah, ist es nun umgekehrt. Auf Bahnsteigen, im Bus oder in Geschäften gucken einen lediglich Augenpaare an, und man fragt sich: Wie sieht wohl der Rest des Gesichts aus?

Blicke können betören, weshalb man ihnen manchmal lieber ausweicht. So wie bei Medusa in der antiken Sage, einem Geschöpf, das man besser nur im Spiegel betrachtete, weil einen der Blick in ihre Augen sonst zu Stein erstarren ließ.

Blicke können töten, sagt man umgangssprachlich, sie durchdringen einen. Andererseits können sie das Böse abhalten. Manchen wurde in alter Zeit eine apotropäische Wirkung zugeschrieben, wie man in der Kunstgeschichte sagt, also die Kraft eines Abwehrzaubers: Mittels eines magischen Blicks ließen sich böse Geister vertreiben.

Doch Blicke können genauso gut Brücken zwischen den Menschen sein. Diese Art zu kommunizieren ist zunächst ziemlich problemanfällig. Im Kiosk oder an der Supermarktkasse können wir einander oft nicht mehr so gut verstehen. Man denkt, der andere rede zu leise oder vernuschelt. Oder die Maske sei daran schuld, dass das Gesagte undeutlich ankommt. Das stimmt aber nicht unbedingt. Vielmehr sind viele Kommunikationssignale, die wir normalerweise registrieren, nonverbal.

UNSER AUTOR

Martin Hecht ist Politikwissenschaftler und Soziologe und arbeitet als freier Autor in Mainz. 2021 erschien im Dietz-Verlag sein Buch »Die Einsamkeit des modernen Menschen«.

Das Problem an den Mund-Nase-Bedeckungen ist, dass uns in der Unterhaltung die Lippenbewegungen, ja fast die gesamte Gesichtsmimik des Gegenübers fehlt. Diese Signale benötigen wir allerdings, um uns leicht zu verständigen. In Corona-Zeiten wird uns bewusst, was Kognitionswissenschaftler längst wissen: Einander zu verstehen, erfordert immer ein komplexes Zusammenspiel von Mimik, Gestik und Phonetik.

Welche große Rolle visuelle Eindrücke beim Verstehen spielen, demonstrierten der englische Psychologe Harry McGurk und sein Kollege John MacDonald schon 1976. Eines ihrer Experimente ging unter dem Begriff »McGurk-Effekt« in die Lehrbücher der Wahrnehmungspsychologie ein.

Die Forscher präsentierten ihren Versuchspersonen einen kurzen Film, in dem ein Mund im Großformat zu sehen war, der immer wieder die Silbe »ga« aussprach. Zuvor veränderten die Wissenschaftler jedoch die Tonspur, so dass die Probanden statt »ga« stets »ba« hörten. Das Ergebnis: Fast alle Zuschauer reimten sich daraus die Silbe »da« zusammen.

Der McGurk-Effekt beweist, wie sehr wir uns bei der mündlichen Kommunikation nicht bloß auf akustische Signale verlassen, sondern gleichzeitig die Lippen des Gegenübers lesen. Das Gehirn nutzt alle verfügbaren Signale – auch optische –, um dem Gesagten einen Sinn zu verleihen.

Ich sehe was, was du nicht sagst

Kommen widersprüchliche Informationen zusammen, etwa gesprochene Silben, die (wie »ba«) Labiale aufweisen, und Lippen, die sich nicht berühren (so bei »ga«), dann erzeugt das Gehirn aus beidem einen virtuellen Eindruck. Die erstaunliche Folge: Man hört tatsächlich einen anderen Klang als den, der real ausgesendet wird.

Hinter der Maske fällt die Lippenbewegung zur Einordnung des Gehörten weg. Wenn wir nur noch ein akustisches Signal empfangen und dazu lediglich die Restmimik um die Augenpartie herum, reichen diese Eindrücke nicht immer zuverlässig aus, um den ande­ ren zu verstehen. Oft bleiben semantisch bloß Bruchstücke übrig, aus denen wir dann manchmal keine Bedeutung mehr gewinnen können.

Das Ausblenden der Mimik erschwert es also, den Inhalt des Gesagten zu verstehen. Ebenso störend ist es aber, wenn wir nicht erfassen, wie etwas gemeint ist. Bei der Ironie steht der mimische Ausdruck dem wortwörtlich Gesagten oft entgegen. Viele Indizien wie ein begleitendes Lächeln sind maskiert kaum zu erkennen, es sei denn, man sagt etwas wirklich augenzwinkernd. Noch gravierender ist der Fokus auf die Augenpartie für Hörgeschädigte. Sie sind in der Maskenzeit besonders schlecht dran, weil für sie das mimische Signal erst ein Verstehen ermöglicht. Die Reduzierung auf den Augenkontakt verkompliziert die Kommunikation allerdings nicht nur, sie birgt auch Chancen. Wenn allein die Augen sprechen, werden Begegnungen womöglich authentischer. Denn vieles, was eine offene Kommunikation verhindert, fällt nun weg. Auch empirisch lässt sich zeigen: Augen lügen nicht.

Laut Erkenntnissen der Wahrnehmungspsychologie besitzen wir sozusagen eine ehrliche und eine unehrliche Gesichtshälfte. Während wir im unteren Teil durch überspielendes Lächeln und andere Mundbewegungen gut verbergen können, was wir wirklich empfinden, ist die Augenpartie in der oberen Hälfte ziemlich unbestechlich. Die Augen sind zwar nicht unbedingt ein »Fenster zur Seele«, aber sie verraten viel darüber, wie es in uns aussieht.

Menschen versuchen permanent herauszubekommen, was in anderen vorgeht. Welche Wünsche und Interessen, welche Gesinnung, welche Absichten hat mein Gegenüber? Was denkt oder fühlt es? Vor allem an den Augen versuchen wir abzulesen, welche Gefühle wir in jemandem auslösen. Sie drücken nahezu jede Emotion aus, starke ebenso wie schwache, ja sogar Trübsinn. »Hast du heut das fade Aug?«, sagt man im Wiener Dialekt zu einem, dem man ansieht, dass ihm etwas auf die Stimmung drückt.

Um einzuschätzen, ob und wie gut dieses Lesen fremder Emotionen gelingt, hat der Psychologe und Autismusforscher Simon Baron-Cohen vom Trinity College in Cambridge den »Reading the Mind in the Eyes«-Test (kurz RMET) entwickelt. Baron-Cohen zeigte Probanden verschiedene Augenpaare und bat sie anzugeben, in welchem Gemütszustand sich die Person befand. Die meisten können innere Zustände am Ausdruck der Augen gut erkennen. Anders zum Beispiel Menschen mit einer Störung aus dem Autismus-Spektrum. Sie können die Gefühle, die der Blick verrät, meist weniger gut decodieren. Baron-Cohens Test wird heute vor allem als Forschungsinstrument bei verschiedenen psychischen Erkrankungen eingesetzt. Er zeigt aber auch, wie gut wir allein durch den Eindruck eines Augenpaars entschlüsseln können, welche Emotionen jemanden bewegen.

MEHR WISSEN AUF »SPEKTRUM.DE«

Wie gegenseitiges Verständnis gelingen kann, behandelt unser digitales Spektrum Kompakt »Kommunikation Zwischen Konversation und Konflikt«: www.spektrum.de/shop

An der Zornesfalte zwischen den Brauen etwa erkennen wir Ärger oder Unmut. Doch auch die Augen selbst, beispielsweise die Pupillen, offenbaren die innere Gefühlslage. Sie weiten sich, wenn wir Schmerz oder Peinlichkeit empfinden, wie Frieder Paulus und Sören Krach von der Universität Lübeck zeigten.

Und selbst Geräusche, die wir emotional bewerten, sind an den Augen ablesbar. So berichteten die Kognitionsforscher Andreas Widmann und Nicole Wetzel in einer Studie von 2018, dass überraschend einsetzende Geräusche wie das Weinen eines Säuglings oder das Knurren eines Hundes ebenfalls die Pupillenweite beeinflussen.

Die Kunst der Verstellung

Dass die Augen derart authentisch kommunizieren, ist uns allerdings nicht immer recht – und wir steuern bei Bedarf in der unteren Gesichtshälfte gegen. Wenn wir auf einen Menschen treffen, den wir unangenehm finden, liegt in unserem Blick zunächst Ablehnung, manchmal sogar Ekel. Wir sind jedoch fähig, blitzschnell ein gespieltes Lächeln nachzuschieben, um den zwar richtigen, aber unerwünschten offenen Eindruck zu verbergen und unserem Gegenüber mit gespielter Freundlichkeit zu begegnen. Das haben wir schon früh gelernt, denn davon hängt in unserem Leben unter Umständen eine Menge ab – etwa im Umgang mit Lehrern, Eltern oder Freunden, beim Einstellungsgespräch mit einem potenziellen Chef oder bei der Preisverhandlung im Autohaus.

Wie man seit Längerem weiß, unterscheidet sich ein aufgesetztes Lächeln jedoch erkennbar von einem echten. Das falsche erreicht die Augenpartie nicht, während letzteres Muskeln aktiviert, deren Kontraktion die markanten Krähenfüße um die Augen erzeugen. Dies berichtete schon im Jahr 1862 der Franzose Guil laume- Benjamin Duchenne. Während wir sowohl beim echten als auch beim falschen Lächeln den Zygomaticus-Muskel einsetzen, der die Mundwinkel hochzieht, aktiviert nur das echte Lächeln zugleich den Orbicularis um die Augen. Dann senkt sich die Augendeckfalte zwischen Braue und Lid ab.

Damit wir die Kontrolle über unseren Emotionsausdruck behalten, machen wir immer wieder von der Möglichkeit Gebrauch, die unverstellte Gefühlsmimik der Augen »rückzumaskieren«, indem wir eine Art mimische Maske aufsetzen. Wie das gelingt, zeigten in einer Studie von 2016 die japanischen Forscher Miho Iwasaki und Yasuki Noguchi. Sie konnten nicht nur bestätigen, dass Menschen vor allem durch unmittelbar nachgeschobenes Lächeln versuchen, den ersten, spontanen Emotionsausdruck zu korrigieren. Selbst wenn sich die wahre Emotion einer Person kurzzeitig offenbart, wird ihre bewusste Erkennung durch Folgebewegungen in anderen Teilen des Gesichts gehemmt.

Das Lächeln – und sei es nur nachgeschoben – ist demnach der stärkere Reiz und lässt den Empfänger die ursprüngliche Botschaft der Augen rasch vergessen. In der Zeit der Maskenpflicht fällt dies ebenfalls weg. Es gelingt uns dadurch nicht mehr so leicht, einen unerwünschten Ausdruck zu überspielen.

Der Kognitionspsychologe Claus-Christian Carbon von der Universität Bamberg hat getestet, wie Mund- Nase-Bedeckungen die Lesbarkeit von Emotionen beeinflussen. Die Teilnehmer seiner Studie sollten maskierten beziehungsweise unmaskierten Gesichter die emotionalen Ausdrücke wütend, angewidert, ängstlich, glücklich, neutral und traurig zuordnen. Schon bei Gesichtern ohne Masken irren sich die Probanden gelegentlich. Mit der Mund-Nase-Bedeckung aber kam es noch zu weit mehr Fehlinterpretationen. Beispielsweise schätzten die Versuchspersonen einen angewiderten Gesichtsausdruck mit Maske oft als wütend ein. Andere Emotionen, wie Glück oder Trauer, wurden eher als neutral bewertet.

Gefühle mitteilen wird erschwert

Jeder von uns liegt manchmal falsch mit seiner Interpretation der Emotionen, die er in den Augen anderer liest. Das hat einerseits mit einem unterschiedlich ausgeprägten Talent fürs Gefühlelesen zu tun. Andererseits hängt es aber auch damit zusammen, dass einige Zeitgenossen ihre Emotionen einfach nicht so stark über das Gesicht ausdrücken. Das wiederum kann in der Persönlichkeit oder im kulturellen Hintergrund derjenigen wurzeln.

Kommunikation verkompliziert sich also durch die Masken. »Ohne die Mundpartie zu sehen«, so Frieder Paulus, »ist das Lächeln eines Gegenübers schwerer zu erkennen. Emotionen wie Ärger, für deren Verständnis Bewegungen in der Augenpartie wichtig sind, könnten hingegen erkennbar bleiben. Mit einem Lächeln Sympathie und Aufgeschlossenheit zu bekunden, kann also erschwert werden.« Und sein Fachkollege Carbon empfiehlt: »Die Schwierigkeit, Emotionen zu lesen, lässt sich ausgleichen. Zum Beispiel indem wir vermehrt Körpersprache, Gesten und mündliche Kommunikation einsetzen.«

Beim Flirten freilich ist die verbale Kommunikation ohnehin weniger wichtig. Es kommt hier nicht so sehr auf die gesprochenen Worte an als vielmehr auf den nonverbalen Ausdruck. Dazu gehören Stimmlage und -höhe, Betonung und Körpersprache, Gestik und Mimik. Aber auch Länge und Intensität des Blickkontakts sind entscheidend, der Wechsel zwischen Hin- und Abwendung.

Das Spannende beim Kennenlernen mit Corona- Maske ist, dass der eigene emotionale Zustand stärker verborgen bleibt als ohne. Das bestätigt Psychologe Carbon: »Viele berichten mir, dass sie es manchmal sogar wohltuend finden, wenn das Gegenüber weniger mitbekommt.« Ob der erste Eindruck über die Augen Bestand hat, zeigt sich oft erst, wenn man sich näherkommt – und die Masken fallen.

So fördern die Corona-Einschränkungen einerseits Konflikte im Miteinander. Doch andererseits können sie auch die interessanten Spannungen, das Knistern zwischen zwei Menschen verstärken. ★

QUELLEN

Carbon, C.-C.: Wearing face masks strongly confuses counterparts in reading emotions. Frontiers in Psychology 11, 2020

Iwasaki, M., Noguchi, Y.: Hiding true emotions: Micro-expressions in eyes retrospectively concealed by mouth movements. Science Reports 6, 2016

Krach, S. et al.: Evidence from pupillometry and fMRI indicates reduced neural response during vicarious social pain but not physical pain in autism. Human Brain Mapping 36, 2015

Müller-Pinzler, L. et al.: Neural pathways of embarrassment and their modulation by social anxiety. Neuroimage 119, 2015

Widmann, A. et al.: Emotion lies in the eye of the listener: Emotional arousal to novel sounds is reflected in the sympathetic contribution to the pupil dilation response and the P3. Biological Psychology 133, 2018

Dieser Artikel im Internet: www.spektrum.de/artikel/1946932