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Weltkunst - epaper ⋅ Ausgabe 199/2022 vom 24.05.2022
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Bildquelle: Weltkunst, Ausgabe 199/2022

Das rege Interesse an asiatischer Kunst und fernöstlichen Antiquitäten in Deutschland und in der Schweiz sowie die Kompetenz des darauf spezialisierten Auktionswesens mögen auf den ersten Blick überraschen. Schließlich hatte Deutschland im Unterschied etwa zu England und Frankreich einst nur vergleichsweise bescheidene koloniale Interessen an Asien.Im Gefolge der kolonisierungsskeptischen Haltung Bismarcks und der auf Afrika ausgerichteten Kolonialpolitik Kaiser Wilhelms beschränkten sich diese tatsächlich auf einige handelspolitisch nützliche Pachten, Konzessionen und protektoratsähnliche Einflusszonen in China mit Schwerpunkten wie den östlichen Hafenstädten Tientsin (heute Tianjin) und Tsingtau (heute Qingdao) oder der Binnenprovinzstadt Hankau, aus der übrigens die heutige Stadt Wuhan hervorging.

Die Schweiz hatte als reines Binnenland überhaupt keine Kolonien, sondern wickelte ihre ...

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... Handelsbeziehungen mit Asien, beispielsweise im Bereich der damals besonders gesuchten Meisterwerke der Genfer Goldemailuhrenkunst, über spezialisierte Niederlassungen ab. Vielleicht ließen aber gerade diese unkriegerischen Handelsbeziehungen in der Schweiz jene vergleichsweise große Sammlerschaft fernöstlicher Kunst heranwachsen, die bis heute die Spezialversteigerungen nährt. Zu deren wichtigsten gehören jene von Koller in Zürich, die in den 1960er-Jahren von Antoinette Koller, der Schwester des Firmengründers Pierre Koller, und ihrer Mitarbeiterin Berti Aschmann begonnen wurden. Diese Schweizer Auktionen und die anschließenden deutschen Versteigerungen sind Pflichttermine für die internationalen Asiatikasammler auf dem Kontinent.

Ein musealer Höhepunkt der Koller-Auktion im Juni ist ein großes, als Hu-Vase bezeichnetes Weingefäß der Song/Ming-Dynastie im Schätzwert von 60 000 bis 90 000 Franken, das die Virtuosität der hochmittelalterlichen Bronzegießer dieser frühen Blütezeit chinesischen Kunsthandwerks zeigt.Eine zeitlos elegante, in Chickenbone-Jade gearbeitete Hochzeitsschale der Qianlong-Periode, sozusagen dem chinesischen Rokoko, soll um 10 000 bis 15 000 Franken zu haben sein, während für eine farbstark illuminierte Seite aus einem iranischen Schahname-Manuskript der Zeit um 1650 zwischen 6000 und 9000 Franken erwartet werden. Schließlich spiegelt auch das Koller-Angebot das aktuelle westliche Interesse an zeitgenössischer asiatischer Malerei, die hier etwa durch eine an Gauguins Tahitiszenen erinnernde »Sonnendurchflutete Landschaft mit badenden jungen Frauen und Kindern« des 2001 verstorbenen, der Tradition der französischen Moderne verhafteten vietnamesischen Künstlers Le Pho im Schätzwert von 30 000 bis 50 000 Franken vertreten ist.

Als nächster Paukenschlag in diesem Auktionskonzert folgt die Asiatikaversteigerung des Kölner Auktionshauses Lempertz, das schon vor rund 100 Jahren als eines der ersten Häuser auf dem Kontinent Asiatikaauktionen abhielt. Besonderen marktfrischen Glanz erhält deren Angebot durch die Museumsraritäten aus der Sammlung des 2020 in seinem 101. Lebensjahr verstorbenen Siegener Internisten Ludwig Jansen. Diese geht bis auf die 1950er-Jahre zurück und repräsentiert somit über 70 Jahre Sammlungsund Rezeptionsgeschichte südostasiatischer Kunst in Deutschland. Sie reicht von einer hinreißend erotisch eleganten Bronze der Schönheits-und Fruchtbarkeitsgöttin Lakshmi (Shridevi) der südindischen Vijayanagara-Zeit des 15. Jahrhunderts im Schätzwert von 25 000 bis 35 000 Euro über eine wohl aus der zentralindischen Region von Madhya Pradesh stammende, auf 14 000 bis 18 000 Euro veranschlagte große steinerne Stele des Parshvanatha, eines Mitbegründers des Jainismus, bis zu der barocken, mit Türkiseinlagen geschmückten feuervergoldeten tibetischen Bronze der Weißen Tara oder Sitatara, einer der weiblichen Bodhisattvas des tibetischen Buddhismus, aus dem 18. Jahrhundert, für die 10 000 bis 15 000 Euro erwartet werden.

Zwei Tage später folgt das Stuttgarter Auktionshaus Nagel mit rund 1800 Losen Asiatika im Gesamtschätzwert zwischen 3 und 5 Millionen Euro. Das spektakuläre Ergebnis von 2021 wird damit kaum zu toppen sein: Vor einem Jahr versteigerte Nagel eine Buddha-Bronze für 14 Millionen Euro – der höchste jemals auf einer deutschen Auktion erzielte Preis für ein Kunstobjekt. Zu den diesjährigen Paradelosen zählt eine vom Sammler Otto Rose vor 1918 in China erworbene monumentale feuervergoldete Bronze des mitfühlenden Bodhisattva Avalokiteshvara auf dem Lotusthron aus dem 14. Jahrhundert, die 200 000 bis 300 000 Euro erzielen soll. Die seltene polychrome Stucco-Statue des Guanyin aus der Ming-Dynastie, 15. Jahrhundert, ein weiblicher Bodhisattva des Mitgefühls, soll für 150 000 bis 250 000Euro zu haben sein, während ein reliefierter Pinselbecher in hellgrün-weißer Jade aus dem höfischen 18. Jahrhundert Chinas auf 50 000 bis 80 000 Euro veranschlagt ist. Und wer in diesen Auktionen nicht fündig wird, mag sein Glück am 9. Juni bei Hargesheimer in Düsseldorf oder vom 20. bis 24. Juni bei Schuler Auktionen in Zürich versuchen.

CHRISTIAN VON FABER-CASTELL

Koller, Zürich, 1. Juni Lempertz, Köln, 11. Juni Nagel, Stuttgart, 13./14. Juni

EXPERTENTALK

Warum malte Nolde mit Wasserfarben, Frau Ittershagen?

Fast lässt sich beim Aquarell von Emil Noldes Markenzeichen sprechen, so hoch ist der Stellenwert des Mediums in seinem Werk. Hier zeigt sich seine jahrelange Erfahrung mit den Wasserfarben, die so viel einfacher zu handhaben sind als die vergleichsweise behäbige Ölmalerei oder die zeitraubende Druckgrafik. Beim Aquarell muss alles sitzen, nichts lässt sich korrigieren. Die spontane Technik dient dem Maler 1910 in Berlin bei Theater-und Konzertbesuchen, aber auch 1913/1914 auf seiner medizinisch-demografischen Expedition nach Deutsch-Neuguinea zu Dokumentationszwecken. Nicht nur Bilder der Menschen, sondern auch vor allem Meerlandschaften im Spiegel der Elemente entstehen dort in schneller Folge. Auch nach der Schiffsexpedition bleibt die Liebe zum Meermotiv dem an der Nordsee beheimateten Künstler erhalten. Sein Interesse gilt vor allem den eigentümlichen Wetterphänomenen der weiten norddeutschen Landschaft. Die mit den Jahren gewachsene Präzision in dem Medium ist im vorliegenden Aquarell zur Meisterschaft gereift. »Abendmeer mit Segelboot und Dampfer« malte Nolde 1946 in St. Peter. Die Farben schwimmen gleichsam glühend wie in einem unendlichen Meer; lediglich die Boote verweisen gegenstandsgebunden auf ein Raum-Zeit-Kontinuum. Das Aquarell erhielt der deutsche Ufa-Schauspieler Mathias Wiemann, mit dem sich Emil Nolde 1942 in Wien befreundet hatte, anlässlich der Feier seines 80. Geburtstags 1947 vom Maler als Geschenk. Durch Erbschaft war es die vergangenen Jahrzehnte in kanadischem Privatbesitz. Leider durften wir es nicht, wie zunächst angekündigt, schon im letzten Jahr anbieten, da es Kanada aus Kulturschutzgründen im Land halten wollte. Der Eigentümer konnte dem aber mit schlüssigen Argumenten begegnen und schließlich doch Lempertz mit der Auktion dieser schönen Arbeit betrauen, die wir am 1. Juni zur Taxe von 120 000 bis 150 000 Euro versteigern.

Ulrike Ittershagen ist Expertin für Moderne Kunst bei Lempertz in Köln

HAMMERPREISE

12 000€

Verschiedene Werke des Hanauer Künstlers Reinhold Ewald kamen bei Döbritz in Frankfurt zum Aufruf. Den höchsten Preis erzielte sein melancholisches Ölbild »Spaziergang« von 1919. In diesem Jahr war Ewald der Darmstädter Sezession und der Künstlergruppe Das Junge Rheinland beigetreten.

85 000€

Die Kunst der Romanik hat Skulpturen von großer Erhabenheit hervorgebracht. Eine Madonna mit Christuskind, die ein Bildschnitzer wohl in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in Frankreich schuf, vervielfachte bei Hargesheimer Kunstauktionen in Düsseldorf ihre Schätzung.

90 000€

Für Furore sorgte eine spätantike Goldmünze im Münchner Auktionshaus Gerhard Hirsch Nachfolger. Der Solidus aus den Jahren 351/352 verewigt den Caesaren Decentius. Dieser war kurz zuvor von seinem Bruder, dem Gegenkaiser Magnentius, mit der Sicherung der Rheingrenze betraut worden.

110 000€

Rekord für Marija Prymatschenko: In einer Benefizauktion zur Eröffnung der Biennale in Venedig versteigerte Simon de Pury das Bild »Mein Haus, meine Wahrheit« (1989) der ukrainischen Künstlerin. Schon in den ersten Tagen der russischen Invasion fielen Werke von ihr dem Krieg zum Opfer.

HUBERT DE GIVENCHY

Christie’s, Paris, 14. bis 17. Juni

Christie’s versteigert rund 1200 Lose aus Hubert de Givenchys Besitz. Eng war der 2018 verstorbene Modeschöpfer dem Auktionshaus verbunden: Er saß im Aufsichtsrat, und 21 Stücke seiner Giacometti-Sammlung erzielten im Jahr 2017 insgesamt 32,7 Millionen Euro. Nun hoffen seine Erben auf 50 Millionen Euro Umsatz. In New York, Palm Beach und Hongkong werden vorher Toplose gezeigt. Der 1927 in wohlhabendem Adelshause geborene Hubert de Givenchy gab nicht nur Audrey Hepburn Modegestalt, sondern war auch ein exzellenter Kenner des 18. Jahrhunderts – rund 800 Möbel sind unter den Losen. Eine Gruppe Rokokosessel, mit dreifarbigem Leder bezogen, wird bei 100 000 Euro aufgerufen, ein Schreibtisch aus der Zeit Louis-seize, von Josef Baumhauer klassizistisch in Ebenholz ausgeführt, ist auf 800 000 Euro taxiert, und ab 1,5 Millionen Euro wird ein um 1700 in Bronze ausgeführter, François Girardon zugeschriebener Bacchus versteigert. Reich ist die Kunstsammlung auch dank langjähriger Freundschaft mit den Brüdern Giacometti. Ein 1955 von Fiorini ausgeführter Guss einer kopfund armlosen »Femme qui marche« ist dabei (Taxe 20 bis 30 Mio. Euro), aktuell passend ist der weiße Vogel, 1937 für den Designer Jean-Michel Frank geschaffen – in Kriegszeiten wird das ab 200 000 Euro angebotene Objekt zur Friedenstaube. Ähnlich lässt sich, nachdem Frankreich seinem Freiheitsgeist beinahe den Rücken gekehrt hätte, der kleine weiße Vogel aktualisieren, den Joan Miró 1968 in Blau malte. »Le passage de l’oiseau migrateur« soll mehr als 2,5 Millionen Euro bringen.

J. EMIL SENNEWALD

SOMMERAUKTIONEN

Kornfeld, Bern, 16./17. Juni

Die Berner Galerie Kornfeld Auktionen, wie das 1864 von Heinrich Gottlieb Gutekunst in Stuttgart begründete und heute älteste in der Schweiz tätige Auktionshaus vollständig heißt, kehrt mit einem triumphalen Angebot zur Tradition seiner Sommerauktionen zurück. Schon lange vor der Abstimmung mit der Art Basel dienten sie nicht nur als verlässlicher Umschlagplatz hochwertiger Kunst, sondern vor allem als Treffpunkt ganzer Sammlergenerationen.

Und auch das diesjährige Kornfeld-Angebot soll dafür sorgen, dass dies so bleibt: Angeführt wird es von Moderneklassikern wie Marc Chagalls zeitlos schönem und konservativ auf 2 Millionen Franken angesetztem Großformat »Le grand bouquet« von 1978 aus einer Sammlung von insgesamt 40 bedeutenden Chagall-Arbeiten. Dazu gesellt sich als Spitzenbei- spiel musealer Schweizer Kunst Ferdinand Hodlers 1906 in expressionistischer Farbgewalt gemaltes Gebirgsporträt »Der Brienzersee von Breitlauenen aus« im Schätzwert von 3 Millionen Franken. Dass schließlich das mit 6 Millionen Franken höchsttaxierte Paradelos dieses Kornfeld-Angebots, Alberto Giacomettis 1958 geschaffene Bronze »Grande femme assise«, in einem posthumen Guss von 1978 ungeachtet der Tessiner Abstammung der Künstlerdynastie der Giacomettis kaum als Schweizer Kunst angesprochen wird, gehört zu den Seltsamkeiten des Kunstmarktes.

CHRISTIAN VON FABER-CASTELL

KUNST UND AUTOS

Dorotheum, Wien, 1. Juni und 2. Juli

Der langjährige österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky war ein Meister des humorvollen, qualitätsbewussten Understatements. So ließ er seine Anzüge beim besten Schneider Wiens, der schon für den Kaiserhof tätig war, anfertigen und genoss es, mit SPD-und Gewerkschaftspolitikern aus Deutschland ins Luxushotel Sacher zum Lunch zu gehen. Auf deren Anmerkungen, dass ihnen das zu Hause von ihren Wählern niemals verziehen werden würde, entgegnete Kreisky, man speise eh im Roten Salon. In den 1970er- Jahren lenkte der Staatsmann mit Freuden einen sonnengelben VW-Käfer über die Straßen seines Urlaubsdomizil, der Baleareninsel Mallorca. Und demonstrierte damit seine Volksnähe. Galt doch der VW-Käfer als einfaches, gutes und kostengünstiges Auto für den Normalbürger. Bei Kreisky, der mit einer großen Staatskarosse hätte herumgefahren werden können, kam als i-Tüpfelchen das Cabrio und die auffällige Farbe dazu. Das lässige, voll fahrtaugliche Gefährt war lange Jahre im Wiener Technischen Museum ausgestellt, und die Erbengemeinschaft hat es nun für die Auktion am 2. Juli freigegeben. Der Schätzpreis beträgt 35 000 bis 45 000 Euro.

Eine coole Socke war sicherlich auch Man Ray. Zumindest auf dem beeindruckenden Porträt des Fotografen mit Zigarre im Mund von Andy Warhol. Das intensive Werk aus Acryl und Siebdrucktinte aus dem Jahr 1974 wird in der Zeitgenossen-Auktion im Juni zwischen 300 000 und 500 000 Euro taxiert. Ein weiteres Highlight ist das überaus kräftige wie vielschichtige Bild »Deux amis noutchi« des Künstlers Aboudia, der in diesem Jahr die Elfenbeinküste auf der Venedig-Biennale vertritt (Taxe 70 000 bis 100 000 Euro).

CHRISTOF HABRES

1 Alberto Giacometti, »Femme qui marche«, 1932–36, Bronze, 150,5 cm, Christie’s, Taxe 20 bis 30 Mio. Euro

2 Ferdinand Hodler, »Der Brienzersee von Breitlauenen aus«, 1906, Kornfeld, Schätzung 3 Mio. Franken

3 VW-Käfer 1303, aus dem Besitz von Bruno Kreisky, Dorotheum, Taxe 35 000 bis 45 000 Euro