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Aus dem Klostergarten: Heilkräftiges Gemüse


LandApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 11.03.2020

Die therapeutische Anwendung von Pflanzen, die als Nahrungsmittel bekannt sind, ist seit Hildegard von Bingen Tradition. Biolandwirtin Petra Rothütl stellt Rezepturen aus mittelalterlichen Quellen vor.


Artikelbild für den Artikel "Aus dem Klostergarten: Heilkräftiges Gemüse" aus der Ausgabe 2/2020 von LandApotheke. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Zwiebeln, Knoblauch, Artischocken, Meerrettich, Sellerie, Kohl, Rauke - es gibt eine ganze Reihe von heimischen Gemüse- und Salatsorten, die heilkräftige Inhaltsstoffe besitzen


FOTOS: PETER RAIDER. STYLING: ANDREA WIMMER. PRODUKTION UND TEXT: ANGELIKA KRAUSE

Im Garten von Kloster Oberzell bei Würzburg hat die Biolandwirtin Petra Rothütl für uns einige Hausmittel aus der mittelalterlichen Klosterheilkunde ...

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... zubereitet, mit denen die Ordensleute früher die einfache Bevölkerung medizinisch versorgten


Einfache Hausmittel aus dem Gemüsebeet


Sie setzten geheimnisvolle Elixiere an, drehten Pillen, köchelten Salben und stellten Teemischungen zusammen: Im Mittelalter waren die Mönche und Nonnen in den Klöstern - neben Badern und Hebammen - die Einzigen, die sich um die medizinische Versorgung der einfachen Bevölkerung kümmerten. „Dabei stützten sie sich größtenteils auf die Kräuter und Pflanzen, die sie selbst in ihrem Klostergarten anbauten. Dieser war in drei verschiedene Bereiche unterteilt: Es gab einen Obst-, einen Gemüse- und einen Heilpflanzengarten“, erklärt die österreichische Biolandwirtin Petra Rothütl, die der renommierten Forschergruppe Klostermedizin angehört.

KUR MIT KOHL

Die Zutaten für die Herstellung ihrer Arzneimittel fanden die Ordensleute jedoch nicht nur in den Kräuterbeeten, auch einige Nahrungspflanzen dienten ihnen für therapeutische Behandlungen - wie beispielsweise der Kohl. Petra Rothütl: „Bei keiner anderen Pflanze gehen die Begriffe Lebens- und Arzneimittel so ineinander über wie beim Kohl. Schon im ,Macer floridus‘ aus dem 11. Jahrhundert, einem mittelalterlichen Standardwerk der Kräuterheilkunde, wurde er sehr gepriesen. Innerlich wie äußerlich angewendet, sollte er unter anderem die sogenannten schlechten Säfte lösen, die nach damaliger Ansicht für viele Arten von Entzündungen verantwortlich waren.“

Auch heute noch wird das Gemüse in der Naturheilkunde entsprechend genutzt: Eine Kur mit Weißkohlsaft soll bei saurem Aufstoßen, Schleimhautentzündungen und Magenleiden unterstützen, äußerlich werden seine Blätter zur Linderung von Hautentzündungen, Geschwüren und Ausschlägen auf die betroffene Körperpartie aufgelegt. Die Anwendung dieses Kohlumschlags zeigt uns die Steirerin, die in ihrer Heimat Duftrosen für edle kulinarische Produkte anbaut, auf Seite 42.

HEILENDE ARTISCHOCKE

Viel später als der Kohl hat sich die Artischocke im mitteleuropäischen Medizinalpflanzenschatz etabliert. „Im Lorscher Arzneibuch, das um 795 entstand, wurde sie noch erwähnt, danach nicht mehr. Wahrscheinlich scheiterte damals der Anbau der wärmeliebenden Pflanze in den Klostergärten nördlich der Alpen“, vermutet die Bäuerin. „Die Kultivierung gelang erst gegen Ende des Mittelalters - und heute ist die Heilwirkung ihrer Blätter bei Magen-Darm-Beschwerden sogar wissenschaftlich anerkannt. Auch für die Anwendung zur Senkung des Cholesterinspiegels liegen positive Studienergebnisse vor.“

Im Heilpflanzengarten von Kloster Oberzell, den die Forschergruppe Klostermedizin betreut und für ihre Führungen nutzt, sammelt Petra Rothütl frische Kräuter und Gewürze. Sie benötigt diese für die Zubereitungen nach den alten Rezepturen


ALLHEILMITTEL KNOBLAUCH

Ein weiteres Gemüse, das auf eine lange Karriere als Arzneipflanze zurückblicken kann, ist der Knoblauch. Er kam bereits im alten Ägypten zum Einsatz und wurde in der Klostermedizin als ein Allheilmittel gerühmt, das bei Verdauungsproblemen, Vergiftungen, Erkältungen, Hautkrankheiten, Haarausfall, Kopfschmerzen und weiteren Beschwerden helfen sollte. Heute dient er insbesondere zur Unterstützung bei Bluthochdruck und Arterienverkalkung, roh oder ganz leicht angedünstet, denn schon die heilkundige Äbtissin Hildegard von Bingen bemerkte, dass er nur so seine Kräfte vollständig weitergeben könne.

Eine ähnliche Erfolgsgeschichte kann die Gemüsezwiebel vorweisen. „Der schon erwähnte ,Macer floridus‘ liefert zu ihr viele Anwendungen, die zum Teil heute noch in der volkstümlichen Medizin genutzt werden - etwa bei Schnupfen, Husten, Mittelohrentzündung, Insektenstichen, leichten Hautentzündungen, kleinen Verbrennungen, Warzen und Blutergüssen“, fasst die Österreicherin zusammen. Wissenschaftlich anerkannt ist der Gebrauch der Zwiebel bei Appetitlosigkeit und zur Vorbeugung von Arteriosklerose.

LANGJÄHRIGE PIONIERARBEIT

Einige der traditionellen Einsatzmöglichkeiten von heilkräftigen Gemüsepflanzen stellt Petra Rothütl auf den nächsten Seiten vor. Sie kann dabei auf die Pionierarbeit der Forschergruppe Klostermedizin zurückgreifen, die in jahrelangem und mühevollem Quellenstudium den alten Erfahrungsschatz der Ordensleute vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse analysiert hat. Entsprechend wurden manche Rezepturen den modernen Untersuchungsergebnissen angepasst, andere auch aus geschmacklichen Gründen verändert. Wer sich für die Heilkräuter- und Ausbildungskurse der Forschergruppe Klostermedizin interessiert, bekommt bei unten stehendem Kontakt weitere Informationen.

Rezepte für Haut und Gefäße:


Hildegard von Bi ngen schätzte die Heilkräfte vieler S alate und Gemüse


Gartensalat: Paste (nach Hildegard von Bingen)

bei schmerzendem und geschwollenem Zahnfleisch

ZUTATEN:
2-3 Salatblätter, etwas Kerbelkraut, etwas Weißwein

ZUBEREITUNG:
1 Salat und Kerbel fein schneiden.
2 Einen Schuss Wein dazugeben und alles zu einer streichfähigen Paste verrühren.

ANWENDUNG:
Die Paste auf die betroffenen Stellen schmieren und kurz im Mund lassen. Danach schlucken oder ausspucken. Frischer, unbelasteter Bio-Salat enthält alle wichtigen B-Vitamine, die die Entzündungen der Mundschleimhaut lindern können, Kerbel regt die Entgiftung an.

Weißkohl: Auflage

(aus „Macer floridus“, 2. Hälfte 11. Jh.)

bei Hautentzündungen und Ausschlägen

ZUTATEN:
1 Weißkohlkopf

ZUBEREITUNG:
1 Einige Blätter vom Kohlkopf abnehmen und die Innenrippe mit einem Messer entfernen.
2 Die Blätter mit einer leeren Glasflasche auf einer Unterlage flach walzen, um die Blattrippen aufzubrechen - sodass der Saft austreten kann.

ANWENDUNG:
Die Blätter werden bei Hautentzündungen, Geschwüren, Ausschlägen und schlecht heilenden Wunden direkt auf die betroffene Stelle überlappend aufgelegt. Ein trockenes Leintuch darüberlegen und den Wickel mit einer elastischen Binde locker befestigen. Die Anwendung 4 Wochen lang täglich einige Stunden, am besten über Nacht einwirken lassen. Auch bei Gelenkschmerzen und stumpfen Verletzungen hat sich der entzündungshemmende, wundheilende und schmerzstillende Kohlwickel bewährt.

Knoblauch: pur

(nach Hildegard von Bingen)

und in Kräuterbutter

stärkt die Abwehrkräfte und wirkt vorbeugend gegen Bluthochdruck und Arterienverkalkung

ANWENDUNG PUR:
Täglich 2-3 Knoblauchzehen roh verzehren - pur, auf einem Brot oder in Salaten. Man kann ihn auch ganz leicht andünsten.

ZUTATEN KRÄUTERBUTTER:
2-3 Knoblauchzehen, 2 EL frischer oder 1 TL getrockneter Rosmarin, 1 Zitronat-Zitrone oder 1 Zitrone (Schale und Saft), 5 weiche EL Butter, Pfeffer

ZUBEREITUNG KRÄUTERBUTTER:
1 Den Knoblauch schälen und klein schneiden und den Rosmarin fein hacken. Die Zitrone abreiben und auspressen.
2 Alle Zutaten mit einer Gabel oder dem Rührgerät miteinander vermischen. Im Kühlschrank hält sich die Knoblauchbutter mindestens 1 Woche.

ANWENDUNG KRÄUTERBUTTER:
Möglichst häufig essen. Die Knoblauchbutter passt zu Brot, Gemüse, Fisch und Fleisch. Knoblauch hat eine fett- und cholesterinsenkende Wirkung und wird zur unterstützenden Therapie bei erhöhten Blutfettwerten und zur Vorbeugung von altersbedingten Gefäßveränderungen eingesetzt.

Meerrettich (Kren): Honig

bei Husten und anderen Beschwerden der Atemwege

ZUTATEN:
1 frischer Meerrettich, 500 g regionaler Bio-Honig, getrockneter Thymian

ZUBEREITUNG:
1 Den Meerrettich reiben und in den Honig einrühren. 2 Mindestens 2 Stunden durchziehen lassen. Der Honig verliert von Tag zu Tag an Schärfe und hält etwa 1 Woche.

ANWENDUNG:
Bei Bedarf mehrmals täglich 2 TL des Honigs in eine Tasse frisch gekochten Thymiantee einrühren (2 TL Kraut auf 200 ml heißes Wasser, 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen). Man kann auch einen anderen Kräutertee verwenden - aber Thymiankraut wirkt zusätzlich schleimund krampflösend. Meerrettich besitzt darüber hinaus keimtötende, entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften.

Zwiebel: Sirup

bei Schnupfen und anderen Infekten der oberen Luftwege

ZUTATEN:
3 EL Zucker, 1 Zwiebel, 10 g getrockneter Thymian

ZUBEREITUNG:
1 Den Zucker mit 125 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Abkühlen lassen.
2 Die Zwiebel klein schneiden und mit dem Thymian zugeben.
4 Stunden ziehen lassen, dann den Saft abseihen. Dabei den Rückstand gut auspressen. Im Kühlschrank ist der Sirup nur 3-4 Tage haltbar, deshalb sollte er bald aufgebraucht und wenn nötig neu zubereitet werden.

ANWENDUNG:
Bei Bedarf täglich 3-5 Mal 1-2 TL des Safts einnehmen. Zwiebeln können Krankheitserreger abtöten, Entzündungen hemmen und helfen bei Erkältungsbeschwerden den zähen Schleim in den Atemwegen zu verflüssigen, sodass er leichter abgehustet werden kann.

Erbsen: Brei

bei Bronchitis und Husten

ZUTATEN:
2 Tassen junge Erbsen, 1 Tasse Milch, 40-50 g ungesäuertes Brot (z. B. Fladenbrot oder Matzebrot), 1 kleines Stück Ingwer, 3 EL Petersilie, etwas Salz

ZUBEREITUNG
1 Die Erbsen in Milch etwa 5 Minuten weich kochen. Das Brot klein schneiden und in etwas Wasser einweichen.
2 Die Masse ausdrücken, zu den gekochten Erbsen geben und alles pürieren.
3 Den Ingwer und die Petersilie hacken und mit dem Salz einrühren.

ANWENDUNG:
Bei Erkältungskrankheiten den Brei täglich essen. Erbsen besitzen einen hohen Gehalt an sogenannten bedingt essenziellen Aminosäuren, die das Immunsystem beim Kampf gegen die Infekte unterstützen.

Fladenbrot

ZUTATEN:
300 g Mehl, 250 g Wasser, ½ TL Salz

ZUBEREITUNG
1 Alle Zutaten vermischen und zu einem lockeren Teig kneten. Der Teig darf nicht mehr kleben. Danach 30 Minuten ruhen lassen.
2 Aus dem Teig kleine Kugeln formen und mit dem Nudelholz 2-3 cm dünn auswalken.
3 Die Fladen in einer aufgewärmten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze backen, bis sie leicht braun sind, dann wenden. Falls die Fladen zu hart werden liegt es daran, dass die Hitze zu niedrig war.

Rezepte bei Atemwegsinfekten:


Natürliche Helfer für das Immunsystem


Rezepte bei Magen-Darm-Problemen:

Gartensenfrauke (Rukola): Trunk

(nach dem Lorscher Arzneibuch)

bei Verdauungsproblemen

ZUTATEN:
1 Handvoll Rukola, 100 g Joghurt, Salz, 25 g Pfeffer

ZUBEREITUNG:
1 Den Rukola klein schneiden und mit dem Joghurt in ein hohes Gefäß geben.
2 Mit dem Pürierstab mixen und langsam 150 ml Wasser einrühren. Zum Schluss Salz und Pfeffer unterrühren.

ANWENDUNG:
Den Trunk täglich einnehmen. Er schmeckt säuerlich und erfrischend, auch wenn der Rukola sehr scharf ist. Rukola besitzt viele Bitterstoffe, die die Verdauung anregen und die Darmtätigkeit aktivieren. Sie halten die Darmflora gesund und unterstützen so auch das Immunsystem.

Sellerie: Essig

(nach Walahfrid Strabo)

bei Übelkeit

ZUTATEN:
400 g Knollensellerie, 1 Bund Staudensellerie, davon 6 Stangen und das Kraut, 1 l Apfelessig

ZUBEREITUNG:
1 Die Knolle und die Stangen reiben und gut auspressen, so dass 250 g feuchter Trester entsteht.
2 Den Trester mit dem Essig in ein verschließbares Gefäß geben und dieses an einen kühlen und dunklen Ort stellen.
3 Den Gemüseessig 3-4 Wochen ziehen lassen, anschließend abseihen. Dunkel und kühl gelagert ist er mindestens 1 Jahr haltbar.

ANWENDUNG:
Bei Bedarf vor den Mahlzeiten 1 TL bis zu maximal 2 EL mit 200 ml Wasser in ein Glas geben und in kleinen Schlucken einnehmen. Die Inhaltsstoffe des Selleries regen das Verdauungssystem an und tragen zur Verbesserung der Darmflora bei. Zusammen mit dem Apfelessig begünstigt das Gemüse die Bildung von Verdauungsflüssigkeit und macht schwere Speisen leicht verdaulich. Bitte beachten, dass Sellerie in der Allergenliste steht.

Artischocke: Tee

bei Völlegefühl und zur Entgiftung

ZUTATEN:
2-3 frische Artischockenblätter oder 1 TL getrocknete Artischockenblätter

ZUBEREITUNG:
1 Frische Blätter klein schneiden. 200 ml heißes Wasser über frische oder getrocknete Blätter gießen.
2 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

ANWENDUNG
Als Kur täglich 2-3 Tassen trinken. Nach 6 Wochen mindestens 2 Wochen pausieren. Bei Völlegefühl, Übelkeit und anderen Magen-Darm-Problemen 1 Tasse vor dem Essen trinken. Wer sich Artischocken als Gemüse zubereitet, sollte das Kochwasser nicht weggießen, sondern trinken (im Kühlschrank ein paar Tage haltbar): Es besitzt viele Inhaltsstoffe (z. B. Bitterstoffe), die die Verdauung anregen und die Entlastung und Entgiftung von Leber, Galle und Nieren unterstützen. Auch zur Senkung des Cholesterinspiegels soll die Artischocke beitragen. Vorsicht ist allerdings geboten bei Gallenproblemen.

KONTAKTE

Petra Rothütl

Geidörfl 24

A-8430 Leibnitz (Steiermark)

Tel.: +43/6 64/3 92 31 49

Mail: office@rosengenuss.at

Internet: www.rosengenuss.at

Forschergruppe Klostermedizin Tobias Niedenthal Tel. +49(0)1 71/6 98 88 70 Mail: niedenthal@klostermedizin.de Internet: www.klostermedizin.de