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Aus der Welt des Adels: König Albert: So macht er seiner Tochter das Leben zur Hölle!


Sieben Tage - epaper ⋅ Ausgabe 7/2020 vom 08.02.2020

Erschütternd, was die Künstlerin über ihre verzweifelte Lage erzählt


Artikelbild für den Artikel "Aus der Welt des Adels: König Albert: So macht er seiner Tochter das Leben zur Hölle!" aus der Ausgabe 7/2020 von Sieben Tage. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sieben Tage, Ausgabe 7/2020

Delphine Boël hat zwar endlich erreicht was sie wollte, doch der Weg zum Ziel war hart und steinig


Die „Royal Bank of Scotland“ kündigt der Malerin und ihrer Mutter, einer Baronesse 2012, die Konten. Und auch für ihren Sohn kann Delphine hier kein Konto eröffnen


Die Künstlerin mit ihrem Gatten James O’Hare sowie den Kindern Oscar (12) und Josephine (16). Sie alle litten sehr

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Durch sein Schweigen macht der Albert seiner unehelichen Tochter das Leben schwer


Delphine versteht sich gut mit ihrer Mutter. Die Baroness hatte 18 Jahre ein Verhältnis mit dem König


Die königliche Familie muss sich erst daran gewöhnen, dass es jetzt offiziell ein neues Familienmitglied gibt …


Sieben Jahre kämpfte sie darum, dass der König sie als seine Tochter anerkennt. Doch Albert von Belgien (85) weigerte sich. Bis er vom Gericht zum DNA-Test gezwungen wurde. Das Ergebnis bestätigte, was ohnehin jeder sehen konnte: Die Künstlerin Delphine Boël (51) ist sein Kind, das aus einer 18 Jahre andauernden Affäre mit Baroness Sybille de Selys Longchamps (78) entstammt. Doch nicht etwa Gefühle des Triumphs werden jetzt in der Belgierin wach – es ist vielmehr Genugtuung, die sie umtreibt.

Denn Albert machte seiner Tochter jahrelang das Leben zur Hölle. Sein Benehmen hat den Alltag für sie und ihre beiden Kinder nahezu unmöglich gemacht. Sie wurde behandelt wie eine Aussätzige.

Die Bank kündigte ihre Konten – fristlos

Der Zeitung „Welt am Sonntag“ erzählte Delphine Boël, dass die „Royal Bank of Scotland“ ihr und ihrer Mutter vor sieben Jahren die Konten gekündigt habe. Das sei nach über 20 Jahren passiert – fristlos und ohne Erklärung. Als sie kürzlich ein Sparkonto für ihren Sohn eröffnen wollte, gab es ebenfalls Probleme. „,Risiko-Level hoch‘ stand in seinem Bank-Dossier“. Wohlgemerkt, ihr Sohn war elf Jahre alt!

Grund für den Ärger war ein Eintrag auf einer Art „schwarzen Liste“. „Als ,angebliche‘, ,uneheliche’ Tochter von König Albert II. bin ich automatisch in den Risikofilter gerutscht“, so die Künstlerin. Man habe ihr angeboten, ihren Namen zu streichen, wenn sie versichert, dass Verbindungen zu Albert II. nur Gerüchte seien. Doch das kam für Delphine Boël nicht infrage. Lieber lebte sie weiter mit den Problemen. Denn weltweit verwenden Banken diese Liste als Glaubwürdigkeitszeugnis, um Kriminelle, Geldwäscher und Terroristen zu blockieren. Wer sich darauf wiederfindet, kann keine normalen Bankdienstleistungen nutzen, vielleicht auch keine Wohnung mieten oder ins Ausland reisen, wo man Geld wechseln muss.

Man kann nur ahnen, welchen anderen Problemen sich König Alberts uneheliche Tochter in all den Jahren noch stellen musste. Mal ganz abgesehen von der öffentlichen Diffamierung, die sie ertragen musste, weil er seine Vaterschaft über viele Jahre abstritt …


Fotos: ddp images (3), Imago Images, Koniklijk Paleis, picture alliance