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Aus zwei mach eins


Der Treasurer - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 12.12.2019

Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung hat E.on den Wettbewerber Innogy übernommen. Finanzleiterin Verena Volpert gibt Einblicke in die finanzielle Integration der beiden Essener Energiekonzerne.


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Bildquelle: Der Treasurer, Ausgabe 4/2019

Verena Volpert im Foyer der E.on-Konzernzentrale


Der Grugapark ist für viele E.on-Mitarbeiter eine Art Naherholungsgebiet mitten in Essen. Im Sommer genießen einige Angestellte hier ihre Mittagspause oder den Feierabend. Und selbst an diesem trüben Mittag im November verlässt eine Handvoll Mitarbeiter die beiden ellipsenförmigen Glastürme der E.on-Konzernzentrale in Richtung des botanischen Gartens.

Verena Volpert ...

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... läuft jeden Morgen durch den Park zur Arbeit. Die Sauerländerin, die jedes Wochenende von Essen in ihre Heimat pendelt, genießt die 20 bis 30 Minuten Fußweg durchs Grüne. Sie mag es ohnehin am liebsten bequem in Turnschuhen und legerem Freizeitdress. Für ihre Verhältnisse habe sie sich heute ganz schön in Schale geworfen, scherzt die 59-Jährige, als sie den Besuch im weitläufigen Atrium der Konzernzentrale empfängt – selbstverständlich in Turnschuhen. Erstaunlich locker präsentiert sich die Finanzmanagerin, die seit 2005 den Finanzbereich des Energieversorgers leitet und zuvor lange für Bertelsmann arbeitete. Denn Volpert ist derzeit an vielen Ecken gefordert. Als Bereichsleiterin Finanzen mit Berichtslinie zu E.on-CFO Marc Spieker verantwortet sie die finanzielle Integration von Innogy in den E.on-Konzern.

Gerade sechs Wochen liegt das Closing der Übernahme des Wettbewerbers zum Zeitpunkt des Gesprächs zurück: Am 18. September kaufte E.on der bisherigen Innogy-Mutter RWE ihre Anteile in Höhe von 76 Prozent ab, intern ist der Tag als „Day One” bekannt. Im Gegenzug erhielt RWE 16,7 Prozent der E.on-Anteile – und ist nun größter Aktionär des einstigen Rivalen.

Mit dem milliardenschweren Tauschgeschäft wollen sich beide Energiekonzerne strategisch neu aufstellen: E.on fokussiert sich künftig auf Stromnetze und den Vertrieb, RWE auf die Energieerzeugung. E.on hat deshalb Ende September sein Erneuerbare-Energien-Geschäft an RWE abgegeben, die Renewables-Sparte von Innogy folgt im ersten Halbjahr 2020. Für die hoffnungsvolle gestartete RWE-Abspaltung Innogy bedeutet das das Ende der Eigenständigkeit.


»Wir haben uns ein Jahr auf den Day One vorbereitet.«


Der Deal wird E.on noch über Jahre beschäftigen: Bis 2022 geben sich die Essener Zeit, um die geplanten Synergien von 600 bis 800 Millionen Euro zu erzielen. So viel Zeit hat der Finanzbereich für die Integration von Innogy nicht: „Wir haben uns ein Jahr auf den Day One am 18. September vorbereitet, um finanziell handlungsfähig zu sein”, verrät Volpert. „Denn wir mussten sicherstellen, dass die wichtigsten Baustellen bereits vor der Übernahme abgearbeitet waren.”

Finanzierung, Liquiditätsplanung und das Management des Pensionsvermögens – die Liste der zeitkritischen Themen war lang. Da her suchte das Team um Finanzleiterin Volpert bereits im Sommer 2018 das Gespräch mit den Kollegen des Innogy-Finanzbereichs unter der Leitung von Susanne Weitz.

Doch die Annäherung musste strengen Regeln folgen, schließlich hatte das Bundeskartellamt die Übernahme noch nicht genehmigt. Daher mussten die Treffen auf neutralem Boden stattfinden. In eigens angemieteten Büroräumen in der Alfredstraße 52 – exakt in der Mitte der nur drei Kilometer voneinander entfernten Konzernzentralen von Innogy und E.on – kam man zusammen, erinnert sich Volpert: „Wir haben im Vorfeld umfassende Schulungen bekommen, wo die kartellrechtlichen Grenzen der Zusammenarbeit liegen.” Die Agenda der Gespräche mussten E.on und Innogy im Vorfeld jeweils von internen Clearing-Teams freigeben lassen, während der Gespräche wurde Protokoll geführt. „Im Finanzbereich gab es – von Bankgebühren abgesehen – aber zum Glück wenige heikle Themen, die wir komplett ausklammern mussten”, so Volpert.


»Wir haben schnell festge-stellt, dass die Finanzbereiche von Innogy und E.on unter-schiedlich aufgestellt waren.«


Entsprechend konnte E.on früh damit beginnen, die künftige Aufstellung des Finanzbereichs zu definieren – das Future Operating Model, wie es im Konzernjargon heißt. „Wir haben recht schnell festgestellt, dass die Finanzbereiche von Innogy und E.on sehr unterschiedlich aufgestellt waren”, sagt Volpert.

So gab es bei Innogy keine Abteilung Asset Management, das Pensionsvermögen wurde noch immer von der ehemaligen Mutter RWE verwaltet. Für Versicherungen und die Abwicklung von Finanztransaktionen (Financial Settlement) war bei Innogy wiederum nicht der Finanzbereich zuständig, bei E.on dagegen schon. Durchgesetzt hat sich – wenig überraschend – die Struktur der Mutter E.on: „Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass unsere deutlich breitere Aufstellung die richtige ist”, sagt Volpert.

Derzeit haben E.on und Innogy noch zwei separate Finanzbereiche, aber: „Im Außenauftritt gegenüber Banken und Ratingagenturen sprechen wir seit Day One mit einer Stimme, die Binnenorganisation ist aber noch getrennt”, betont die 59-Jährige. Das habe zum einen aktienrechtlichen Gründe – Innogy ist mit 10 Prozent Streubesitz weiterhin börsennotiert. Bis Mitte kommenden Jahres will der Dax-Konzern die verbleibenden Aktionäre herauskaufen (Squeeze-out). Zum anderen verhandeln die Essener derzeit noch mit den Gewerkschaften über einen Sozialplan. Insgesamt will E.on bis 2022 rund 5.000 Stellen streichen. Davon bleibt auch der Finanzbereich nicht verschont.

Neue alte Abteilungsleiter

Einige Personalfragen sind aber bereits geklärt. So wird der bisherige Leiter Treasury & Corporate Finance bei Innogy, Volker Heischkamp, im Laufe des kommenden Jahres in den Ruhestand gehen. Die Leitung der Abteilung Treasury und Asset Management wird auch bei der „neuen E.on” Stefan Hloch übernehmen. Der bisherige Leiter Corporate Finance, Henryk Wuppermann, bleibt ebenfalls im Amt. Er hat zudem zusätzlich die Verantwortung für das Thema Structured Finance erhalten. Christian Ellsieppen, der bei Innogy für Structured Finance zuständig war, wird dagegen zurück zu RWE wechseln.

Während die personelle Integration noch ansteht, läuft die sachliche Zusammenführung der Finanzbereiche bereits auf Hochtouren. Über Monate hatten sich Abteilungsleiter regelmäßig getroffen, um sicherzustellen, dass FX-Deals ab Day One über E.on geroutet werden und dass die Cash-Management-Systeme stehen. „Bei einem Workshop Anfang September mussten die jeweiligen Abteilungsleiter gemeinsam vortragen, welche Herausforderungen in ihrem Aufgabenbereich durch die Übernahme entstehen und wie diese adressiert werden”, berichtet Volpert.

Pensionen im Fokus

Ein besonders zeitkritisches Thema betraf die Verwaltung des Pensionsvermögens von Innogy. Dieses musste schnell von RWE an E.on übertragen werden – eine Herausforderung, da ein Teil in einem Bafin-regulierten Pensionsfonds liegt. „Daher haben wir die Verwaltung mit Day One zunächst an einen externen Dienstleister übertragen”, erklärt Volpert. Erst im nächsten Schritt wird der Konzern selbst die Verwaltung des Innogy-Pensionsvermögens übernehmen.

Ein weiteres Augenmerk lag zu Beginn auf der Finanzierung. Innogy hatte sich nach dem Börsengang im Jahr 2016 eigenständig über Kredite und Anleihen finanziert. Unter dem Dach von E.on ist damit Schluss: „Seit der Übernahme finanzieren wir Innogy”, sagt Volpert. „Am Fremdkapitalmarkt treten wir nun nur noch als E.on SE auf.” Bereits gut einen Monat nach der Übernahme zurrte der Energieriese einen neu en syndizierten Kredit fest. Mit einer Linie über 3,5 Milliarden Euro lösten die Essener nicht nur ihre alte Revolving Credit Facility (RCF) über 2,75 Milliarden Euro ab, sondern auch den Innogy-Konsortialkredit über 2 Milliarden Euro.

Pläne für Green Bonds in der Schublade: Verena Volpert im Interview mit DerTreasurer


Dass das Volumen geringer ausfällt als die Summe der beiden alten Kredite, hat Volpert zufolge mehrere Gründe: So falle durch den Verkauf des Geschäfts mit Erneuerbaren Energien an RWE auch Umsatz weg. Zudem sei der RCF ohnehin nur eine „Reservelinie, die wir lediglich in Ausnahmefällen anzapfen würden”, so Volpert: Nach einer Analyse der Liquiditätsbedürfnisse von Innogy sei man zu dem Schluss gekommen, mit 3,5 Milliarden Euro „einen soliden Base Case zu haben”. Für den Fall, dass das Volumen nicht reicht, hat das E.on-Finanzteam eine Akkordeonlinie über 750 Millionen Euro in den Vertrag aufgenommen. Für diese Komponente zahlt der Konzern keine Bereitstellungsgebühr, hat aber im Gegenzug auch keine Sicherheit, dass die Banken dieses Geld wirklich zur Verfügung stellen. Es gibt E.on lediglich das Recht, diese Mittel anzufragen. „Wir sehen diese Komponente mehr als Signal an die Banken, dass eine solche Nachfrage grundsätzlich möglich ist”, sagt Volpert.

Die Finanzleiterin

Verena Volpert leitet seit 14 Jahren den E.on-Finanzbereich. Die 59-Jährige kam 2005 von Bertelsmann zu E.on. Bei dem Medienkonzern war Volpert seit 1998 ebenfalls Finanzleiterin.

Über mangelndes Interesse der Banken kann sich E.on nach eigener Darstellung nicht beklagen. „Bereits kurz nach der Ankündigung des Deals 2018 haben uns alle 18 Kernbanken signalisiert, dass sie im Konsortium bleiben wollen”, erinnert sich die Finanzexpertin. „Da wir ebenfalls sehr zufrieden waren und zu einzelnen Häusern schon jahrzehntelange Beziehungen pflegen, stand schnell fest, dass wir an dieser Zusammensetzung nichts ändern werden.”

Auf der Innogy- Seite war das Feedback etwas verhaltener. Die frühere RWE-Tochter hatte bis dato 22 Kernbanken, 14 davon waren auch bei E.on vertreten, acht waren nur für Innogy tätig. „Die meisten dieser Häuser haben uns aktiv angesprochen, ein bis zwei allerdings nicht”, sagt Volpert. Am Ende entschied E.on, drei für den Konzern neue Banken zur Syndizierung einzuladen, die von der Unicredit und der Commerzbank begleitet wurde. Da alle Banken mitzogen, haben die Essener nun 21 Kernbanken, die sich um Cross-Selling streiten.

E.on finanziert sich grün

Der Energiekonzern nutzte die Übernahme auch, um seine Finanzierung an Nachhaltigkeitsziele zu knüpfen. So haben die Essener die Verzinsung ihres Konsortialkredits an drei Nachhaltigkeitsratings gekoppelt, wie es zuletzt auch Henkel und Voith getan hatten. Zudem platzierte E.on Ende August zum ersten Mal in der Firmengeschichte Green Bonds über 1,5 Milliarden Euro. „Die Pläne hatten wir schon länger in der Schublade, was uns fehlte, war der Finanzierungsbedarf”, schmunzelt Volpert. Als E.on im Frühjahr 2017 zum letzten Mal den Anleihemarkt anzapfte, waren grüne Emissionen für die meisten Unternehmen noch ein Nischenthema.

Das hat sich geändert: „Nachhaltigkeit ist ein Mega-Trend, die Bedeutung wird weiter zunehmen”, ist Volpert überzeugt. Für E.on sei die Emission eines Green Bonds sehr wichtig gewesen. Erstens sei es ein Signal nach innen: „E.on ist den Nachhaltigskeitszielen zutiefst verpflichtet. Wir wollten, dass die Mitarbeiter mit dieser abstrakten Aussage etwas Konkretes verbinden.” Die grünen Anleihen haben das geschafft. Zweitens ging es um die Außenwahrnehmung. Denn im Zuge der Neuaufstellung verkauft E.on sein Geschäft mit Erneuerbaren Energien an RWE. „Deshalb war es uns wichtig, darzustellen, dass wir weiterhin grüne Projekte machen – und beispielsweise Wind- und Solarparks ans Energienetz anschließen”, so Volpert. Drittens gibt es einen handfesten finanziellen Grund: Durch die Innogy-Übernahme schwollen die Kapitalmarktverbindlichkeiten der Essener auf fast 30 Milliarden Euro an, pro Jahr stehen etwa 2 bis 4 Milliarden Euro zur (Re)finanzierung an. „Bei diesen Summen müssen wir über Investorendiversifikation nachdenken”, sagt Volpert. „Grüne Anleihen spielen dabei eine Schlüsselrolle.” Denn die Zahl der Anleger, die einen nachhaltigen Anlageansatz verfolgen, steigt. Analysen der begleiteten Banken zufolge galt dies im E.on-Bond für knapp drei Viertel der Investoren, dies aber in unterschiedlichem Ausmaß.

Finanzleiterin Volpert im Atrium der E.on-Konzernzentrale


Der Finanzbereich

Im E.on-Finanzbereich arbeiteten vor der Innogy-Übernahme 60 Mitarbeiter, die sich auf sieben Abteilungen aufteilen. Neben Treasury, Corporate Finance und Asset Management ist der E.on-Finanzbereich auch für das Management von Versicherungen zuständig.

Als der Energiekonzern im Oktober zwei gewöhnliche Anleihen über insgesamt 1,5 Milliarden Euro folgen ließ, war das grüne Projektvolumen vorerst ausgeschöpft. „Die Transaktionen sind zwar schwer vergleichbar, das Timing des Green Bonds direkt nach der Sommerpause war einfach ideal”, so Volpert. Dennoch bleibt der Eindruck: Der Green Bond lief etwas besser als die gewöhnlichen Anleihen. Zur Investorendiversifikation hat E.on in der Vergangenheit zudem gern auf andere Währungen gesetzt – und Bonds in britischen Pfund, US-Dollar oder Schweizer Franken begeben. „Das werden wir künftig aber nicht mehr machen. Wir sind primär ein Euro-Emittent”, stellt Volpert klar. E.on habe inzwischen weniger originäres Geschäft in diesen Währungen. Und Finanzierungen über Swaps in Euro zu drehen, damit habe sie schon schlechte Erfahrungen gemacht, berichtet die erfahrene Finanzerin. „Entsprechend bleiben uns primär Schuldscheine und grüne Instrumente zur Diversifizierung.”

Neues Treasury-System

Während die Finanzierungsbaustellen geschlossen sind, bleibt an anderer Stelle viel zu tun. Ein sehr großes Projekt betrifft die Wahl des Treasury Management Systems. E.on hat derzeit Wall Street Systems im Einsatz, Innogy hatte erst vor drei Jahren nach der Abspaltung von RWE FIS Quantum eingeführt. „Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, welches System wir künftig einsetzen wollen”, sagt Volpert.

Sollte die Wahl auf ein neues TMS fallen, dann wird der Roll-out nicht mehr unter ihrer Ägide erfolgen. Denn die 59-Jährige übergibt den Bereichsleiterposten im Sommer 2020 an die jüngere Susanne Weitz von Innogy. Anschließend wird Volpert einige Spezialprojekte für den Konzernvorstand betreuen – ein Thema über das sie selbst jedoch ungern spricht: „Wir haben noch so viel mit der Integration zu tun. Da sollten wir jetzt noch nicht an Personalien denken.” Ein bisschen lässt sich Volpert über ihre künftigen Aufgaben aber entlocken. So sei angedacht, dass sie sich stärker im Aufsichtsrat der zwei türkischen Joint Venture von E.on einbringt. „Heute kann ich dort nicht so viel Zeit investieren, wie ich es gern hätte”, so Volpert. Auch Funktionen beim Pensionsfonds seien denkbar. „Das ist allerdings noch nicht im Detail festgelegt.”


»Grüne Anleihen spielen eine Schlüsselrolle bei der Investo-rendiversifikation.«


Leicht wird es der langjährigen Bereichsleiterin jedenfalls nicht fallen, loszulassen. In dem Gespräch wird deutlich, dass sie sich weiter voller Elan einbringt. Für das ambitionierte Ziel, die finanzielle Integration im Sommer abgeschlossen zu haben, wird sie diese Kraft auch benötigen.


Frank Beer

Frank Beer