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Ausblick auf die LivingKitchen 2021: Eigene Halle für die digitale Küchenwelt


KÜCHENPLANER - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 28.02.2020

Dass die Elektrogeräteindustrie zuletzt mit der LivingKitchen fremdelte, will die Koelnmesse nicht auf sich sitzen lassen. Zur Veranstaltung im Januar 2021 sollen Unternehmen wie Miele, die BSH und andere wieder am Rhein ausstellen. Und das mit einem komplett neuen Konzept in der neuen Messehalle 1+.


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Bildquelle: KÜCHENPLANER, Ausgabe 2/2020

Gerald Böse, Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse (Foto links), und Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, skizzierten die Zukunft der LivingKitchen im Zeitalter der Digitalisierung - und wie die Elektrogeräteindustrie mit diesem Konzept von einer Rückkehr nach ...

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... Köln überzeugt werden soll.


Foto: Koelnmesse

Urban Connected Living - unter dieser Überschrift stellt sich die Koelnmesse in Sachen vernetztes Wohnen neu auf. Damit soll der Digitalisierung von Industrie, Handel und Publikumsgewohnheiten Rechnung getragen werden. „Unsere Aufgabe ist es, diese Veränderungen gemeinsam mit der Industrie aufzunehmen und darzustellen“, sagte Messe-Chef Gerald Böse im Rahmen einer Pressekonferenz gestern während der imm cologne. Böse: „Einen wichtigen Schritt gehen wir im nächsten Jahr, indem wir in der Halle 1+ das Thema Urban Connected Living zeigen. Damit entwickeln sich die imm cologne und LivingKitchen immer mehr zu dem Platz, der die Frage beantwortet, wie wir in Zukunft leben werden.“

Von Strom bis Kommunikation

„Dieses Konzept sehen wir als einen Anknüpfungspunkt zur Rückgewinnung wichtiger Living Kitchen-Aussteller aus der Einbauelektrogeräte-Industrie“, nahm Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koeln messe, den thematischen Faden auf und nannte konkret die Namen Miele und BSH Gruppe. Aber auch mit Unternehmen wie Haier, Panasonic, LG und anderen wolle man sprechen. Zudem sehen die Messemanager Anknüpfungspunkte in den Bereichen Vernetzung und Steuerung, Gebäudesicherheit, Komfort und Licht sowie Home Entertain ment. Hinzu kommen digitale Dienst leister. Eine solche Präsentation bot im Kern bereits die aktuelle imm cologne 2020 mit der Sonderausstellung „Let’s be smart“. Doch die Koelnmesse will künftig noch größer denken und setzt Telekommunikationsriesen wie die Telekom und Vodafone auf die Zielkundenliste. Ebenso wie Energie-Konzerne (Innogy, Rheinenergie). Eingebettet werden die Angebote dann in die thematischen Messe-Schwerpunkte „Smart Village“, „ Connected Kitchen“, „ Supermarket and Food Delivery“, „Infrastructure“, „ Telecommunication & Energy“ und „Education“. Diese deutlich erweiterte thematische Bandbreite rund um die Digitalisierung soll auch den Handel einschließen. Mit Antworten auf die Frage, wie Küchen in der Zukunft verkauft werden.

Forum für digitale Plattformen

„Gerade in der Zielgruppe Handel sehen wir in den nächsten Jahren deutliche Veränderungsprozesse bei der Kundenansprache“, führte Gerald Böse den Gedanken Pollmanns fort. Für den Handel seien digitale Angebote insbesondere dort interessant, wo Wohnräume und Küchen virtuell dargestellt werden. „Hier gibt es immer mehr Unternehmen, die sich mit Augmented Reality, der computergestützten Wahrnehmungserweiterung, in die Öff entlichkeit begeben werden“, so Böse. Und weiter: „Die ganze Bandbreite an digitalen Möglichkeiten nutzen - diesem Credo hat sich die imm cologne verschrieben.

Langfristiges Ziel sei es, einen eigenen Schwerpunkt für die Digitalwirtschaft zu schaff en und Online-Händlern, Plattformen und Portalen sowie Zulieferern ein eigenes Forum zu bieten.

Erlebnisraum auf drei Säulen

Mit dem, was die Koelnmesse zur imm cologne und LivingKitchen 2021 in der Halle 1+ plant, richtet sie sich an eine Vielzahl innovativer Unternehmen aus den Bereichen Elektrogeräte, Telekommunikation, Energie und Mobilität. Das Konzept für die Halle 1+ soll einen Erlebnisraum schaff en, der auf drei Säulen basiert: 1. dem inhaltlichen Rahmen, 2. einer auf einan der abgestimmten räumlichen Inszenierung und 3. einem Wissens trans fer durch Eventformate. Ziel des Austausches zwischen Experten, Wissenschaftlern und Industrievertretern sei die Gewinnung neuer Besucherzielgruppen aus den Bereichen B2C sowie B2B und dem Handel.

Mehr als eine Produktschau

„Mit dem weiteren Ausbau solcher übergreifenden Inszenierungen wollen wir in der Zukunft den Ausstellern die Möglichkeit bieten, ihre Produkte und Dienstleistungen in einem lebensweltlichen Kontext der Nutzer zu positionieren“, machte Gerald Böse den konkreten Weg deutlich. „Dabei erhalten die Aussteller die Möglichkeit, ihre Markenwelt und ihre Ideen zu präsentieren oder diese wie jetzt schon in der Sonderschau ‚Let‘s be Smart‘ umgesetzt thematisch zu integrieren. Unser Ziel ist es, dass die Darstellung einzelner Unternehmen noch mehr zum thematischen Teil des gezeigten Gesamtbildes wird, das es so bis heute nirgendwo gibt.

700-Mio.-Euro-Invest

Die neue Halle 1+ ist Teil des Maßnahmenplanes „Koelnmesse 3.0“, der bis 2030 Investitionen von rund 700 Mio. Euro umfasst. So soll das Gelände und die Infrastruktur auf die Anforderungen des Messegeschäfts in den kommenden Jahren ausgerichtet werden

Die Koelnmesse im digitalen Alltag

„Smart Home, Internet of Things und künstliche Intelligenz sind die drei Begriff e, die unser Leben in der Zukunft prägen werden“, resümierte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koeln messe, bei seinem Medienauftritt zur Zukunft des Wohnens und wie sich die aktuellen Entwicklungen auf die Strategien des Messeveranstalters auswirken. Im Detail sagte er: „Schon heute wächst der Markt für Smart-Home-Geräte zwar stetig, doch das volle Potenzial, das die vernetzte Technologie bietet, steht immer noch am Anfang. Die Prognose für den Umsatz, die die Smart-Home-Technologie bis 2025 erwirtschaftet, liegt alleine für den deutschen Markt bei 19 Mrd. Euro (Quelle: Deloitte), Tendenz weiter stark steigend. Betrachtet man also die Potenziale, die dieses Thema bietet, sieht man, welche hohe Relevanz Smart Living - also das vernetzte Zuhause - für viele Branchen hat. Solche Entwicklungen und Lösungen, die auf die Erleichterung des Alltagslebens in den privaten Haushalten abzielen, zählen zu den potenziellen Schlüsseltechnologien dieses Jahrzehnts. Die Frage ist aber: Wie lassen sie sich einbinden in das gesamte Leben? Wie vernetzen wir Prozesse außerhalb unserer eigenen Wände und kommen so von Smart Home zu Smart oder besser noch zu Urban Living?

Klar ist: Das gesamte Leben wird in nicht allzu ferner Zukunft viel digitaler werden. Die Küche, oftmals Herzstück unserer Wohnung, bietet schon heute viele Bereiche, in denen smarte Anwendungen eine sinnvolle Aufgabe erfüllen können. Viele Hersteller von Küchen und Küchengeräten haben dies erkannt und erweitern ihre Produkte für den Küchenbereich mit intelligenter Technik und Vernetzungsmöglichkeiten. Aber nicht nur die Küche, sondern unser ganzes Zuhause ist immer mehr permanent online. Die Entwicklung steht dennoch erst am Anfang. Ganze Straßenzü ge, Städte und Regionen werden miteinander vernetzt sein. Das betriff t insbesondere die Bereiche Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung. Die Stadt der Zukunft wird smart - und auch das Zuhause von uns allen wird smart und vernetzt. Nur zeigt dies bisher niemand in ausreichendem Maße und in einer Art und Weise, die Zukunft erkennbar werden lässt. Dies wollen wir ändern. Denn was heute definitiv sowohl in europäischer als auch in internationaler Hinsicht fehlt, ist eine thematische Aufbereitung entlang der künftigen lebensweltlichen Realitäten anstelle von Technologie- und Branchensilos, die immer nur Einzelaspekte beleuchten. Dies wollen wir ändern!