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Ausdauernd, stark & versatil – so spielerisch werden Fußböden sauber


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 29.04.2022

ROWENTA XForce Flex 15.60 Animal RH99F1

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 5/2022

Wesentliches

Für wen?

Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich regelmäßig der Fußbodenreinigung in ihrem Haus annehmen und ein ausdauerndes Modell mit imponierender Power suchen, um wirklich alle Fußböden – einerlei ob aus Holz, Stein,Textil o. Ä. – schnell und simpel säubern zu können.

Was ist interessant?

Das Zubehörpack dieses Modells schließt auch eine außerordentlich stabile, von allein stehen könnende Station ein. Dies ist wertvoll, weil all den Modellen, die vor dem uns hier interessierenden kamen, nur eine an der Wand zu verschraubende Station verliehen wurde.

Was ist hervorzuheben?

Das Modell ist solchermaßen smart, dass es von allein erkennen kann, wie es sich mit dem Material des Fußbodens unter ihm verhält: Das Modell passt dann bspw. an, wie viel Strom in den Motor hinein schießen und wie schwach oder stark derselbe placken soll.

Einerlei ob ...

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... man sich seiner Fußböden nun ein-oder mehrmals pro Woche annehmen sollte: Wenn die Fußböden am Ende wirklich makellos aussehen sollen, so muss man sich mit einem Staubsauger ans Werk machen, der sich in allen wesentlichen Aspekten – wie bspw. dem Aktionsradius, dem Motor und dem Arsenal des Zubehörs nach – durch eine außerordentliche Qualität auszuzeichnen weiß. Was aber ist in der jetzigen Zeit darunter zu verstehen? Mittlerweile sind vor allem solche Modelle populär, die ihren Strom aus einem mobilen Stromreservoir – also einem modernen Akkumulator – holen und die man daher in alle Winkel des Wohnraums hinein manövrieren kann, ohne sie währenddessen auch nur einmal ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen zu müssen. Während die ersten Modelle der 1980er Jahre noch von durchwachsener Qualität waren, verhält es sich mittlerweile vollkommen anders: Schließlich versuchen die Technikerinnen und Techniker der hier verantwortlichen Hersteller schon seit mehr als 40 Jahren all das, was sich Verbraucherinnen und Verbraucher während der Arbeit an ihren Fußböden wirklich wünschen, zu verwirklichen. Vor allem die Ausdauer der Akkumulatoren ist nunmehr so stark, dass man mit ihnen ein volles Haus in einem Mal abrollen kann. Genauso verhält es sich mit den Motoren, die mit wirklich allen Fußböden auskommen. Ein Musterexemplar der immer weiter voranschreitenden Mechanik-und Technikevolution ist der neue des Traditionsherstellers Das neue Modell, das sich in Anbetracht der hier vorhandenen und – das stellen wir hier schon einmal als Eindruck aus den letzten vier Wochen voran – durch und durch exquisiten Technik als aktuelles Flagship des Herstellers verstehen lässt, will Verbraucherinnen und Verbraucher mit archaischer Power verzücken.

Dass dieses Modell alleine ausreichen kann, um alle Fußböden eines Hauses ansehnlich zu halten – einerlei welches Material diese Fußböden auch auszeichnen sollte –, lässt sich bspw. schon daran erkennen, dass der Hersteller seine Ausdauer mit vollen 67 Minuten (beim Saugen im Eco-Modus mit Fußbodendüse) ausweist: Wenn das wahr sein sollte, ließen sich mit dem Modell auch Fußböden von pompösen Maßen in einem Mal voll abrollen, ohne das Modell zwischenzeitlich wieder ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen zu müssen. Das aber ist noch nicht alles: Der Motor soll stattliche 230 Air Watts verwirklichen können – das ist mehr als ausreichend, um sich auch die anspruchsvollsten Fußböden wie bspw. Teppiche mit voluminösem Textil vorzunehmen. Obendrein soll das Modell aber auch noch so mancherlei Extras vorweisen können: So ist ein pralles Modusspektrum vorhanden, durch das man die Arbeitslast des Motors minuziös ans aktuelle Arbeitsprojekt anpassen kann.

Das Modell soll auch so smart sein, dass es diese Arbeitslast von allein an die Ansprüche des Fußbodens anpassen kann – dank eines speziellen Sensors soll es schließlich erkennen können, wie es sich mit der Textur des Fußbodens unter ihm verhält. Weiterhin ist auch noch ein wirklich imponierendes Zubehörpack vorhanden, dessen Arsenal es dem Modell erlauben soll, wirklich alle im Haus anstehenden Arbeiten an Fußböden, Mobiliar & Co. wirksam zu verrichten.

Durch welche Qualitäten aber kann sich der neue XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 wirklich auszeichnen? Wir stellen im Weiteren dar, wie sich das Modell verwenden lässt, wie ansehnlich Fußböden aus verschiedenen Materialien mit ihm werden, wie es sich mit der Ausdauer des Akkumulators verhält und ob der Schallausstoß des Motors auch andere Verbraucherinnen und Verbraucher desselben Haushalts enervieren kann.

Akku-Staubsauger Technik im Detail

Das Handteil des XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 lässt sich mit dem hier vorhandenen Akkumulator (Lithium-Ionen, U: 32,4 Volt & Q: 2.500 Milliamperestunden) A verbinden. Dieser ist als Stromreservoir des Modells zu verstehen, der dasselbe, vor allem also den Motor, während der Fußbodenreinigung mit Strom speist. Auch der seinen Maßen nach ausladende Staubbehälter (Vmax : 900 Milliliter) B ist hier zu erkennen: Dank seines wirklich imponierenden Volumens muss man ihn nur das ein oder andere Mal pro Woche leeren – auch wenn dies bspw. von der Frequenz der Fußbodenreinigung im Haus abhängig ist. Der hier außerdem installierte EPA-Filter stellt sicher, dass das Modell keinen wirklich wesentlichen Teil der vorher noch den Fußboden verschandelt habenden Grob-und Feinpartikel (scil. Haare, Pollen usw.) wieder in den Haushalt heraus speien kann. Weiterhin am Handteil zu erspähen sind verschiedenerlei Tastenelemente sowie außerordentlich hell strahlende Liquid Crystal Displays C:Mit den Tasten kann man den Motor anund wieder ausschalten sowie den Modus an die Ansprüche des Fußbodens, Mobiliars usw. anpassen. Darüber hinaus wird hier auch noch der aktuelle Stand des Akkumulators veranschaulicht, sodass man auch während der Arbeit am Fußboden immer erkennen kann, wann man das Modell voraussichtlich wieder ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen muss. An den Fuß des Handteils schließt sich das herab weisende Mittelrohr an, dem schon von Werk aus das außerordentlich stabile, verschiedene Winkel erschließende ROWENTA Flex-Gelenk D verliehen wurde und das sich außerdem voll ausziehen lässt: So kann man auch mit dem dank seines maßvollen Größen-und Gewichtsmaßes exzellent zu verwendenden Handteil allein arbeiten, was sich bspw. bei der Möbelreinigung als sehr wertvoll erwiesen hat.

Was bei der Arbeit an Möbeln auch nicht außen vor zu lassen ist: Das Modell kann hier mit wunderbar-weichen, das Material des Mobiliars schonenden Möbelpinseln E punkten. Darüber hinaus ist im Zubehörpack auch noch die regelmäßig zu verwendende Fußbodenreinigungsdüse F vorhanden, die eine sich während der Fußbodenreinigung rapide voran drehende Walzenbürste und eine Handvoll hellweiß strahlender LEDs an ihrer Vorderseite vorweisen kann. Auch eine Fugenreinigungsdüse G, eine Polsterreinigungsdüse H, eine Mini-Turbodüse I sowie eine Mini-Flexdüse J sind hier vorhanden und machen das wirklich ansehnliche Arsenal des Modells aus: Mit all diesen Düsen kann man das Modell in allen nur vorstellbaren Winkeln des Hauses ersprießlich verwenden. Außerdem vorhanden sind noch eine mit dem Stromnetzwerk zu verbindende, von alleine stehen könnende Station K sowie ein weiterer Filter zum Auswechseln.

Der Test im Überblick

Der neue XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 von ROWENTA ist ein außerordentlich hochpreisiges Modell, dessen erlesene Güte sich aber schon während des Ansehens und Anrührens erkennen lässt: Die Materialien sind von einer exzellenten Qualität und dieselben sind im Werk des Herstellers auch makellos verbunden worden. Wertvoll ist aber auch das imponierende, alle nur vorstellbaren Ansprüche der Haushaltsreinigung abdecken sollende Zubehörpack: So sind hier von vornherein 5 verschiedene Düsen vorhanden, die sich dank der anstandslosen Mechanik schnell und simpel anschließen lassen und es erlauben, das Modell ans aktuelle Arbeitsprojekt anzupassen, einerlei ob es sich nun um Fußboden, Mobiliar o. Ä. handeln sollte. Wirklich eindrucksvoll ist die Mini-Flexdüse, die sich – wie der ein oder andere schon erahnen wird – durch ihre außerordentliche Flexibilität auszeichnen und viele Arbeiten im Haus erleichtern kann. Ein weiteres Schmankerl: Das Mittelrohr des Modells lässt sich erweitern, sodass man mit ihm schließlich einen Aktionskreis von 1,30 Metern verwirklichen kann. Genauso prallvoll wie das Zubehörpack ist das Modell auch noch anderswo: Denn auch das dem Modell verliehene Modusspektrum kann verlocken. Während sich die Arbeitslast des Motors durch die Wahl von Eco, Eco+, Max & Boost manuell anpassen lässt, kann das Modell dies nach der Wahl von Auto auch von allein: Hier kann das Modell das Material des Fußbodens unter ihm erkennen und dem Motor vorschreiben, wie stark oder schwach er arbeiten soll, um den Fußboden – ohne währenddessen Strom zu verschwenden – wieder ansehnlich zu machen.

Trotz dieser Fülle an Funktionen ist der XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 alles andere als anspruchsvoll zu verwenden. Schließlich kann man all die hier vorhandenen Tasten wunderbar erreichen und ohne wirklich wahrnehmbares Maß an Widerstand herab drücken, sodass man bspw. auch den Modus eilends wechseln kann. Weiterhin ist ein Paar exzellent ablesbarer Liquid Crystal Displays vorhanden, die den aktuellen Modus und das Maß des noch im Akkumulator vorhandenen Stroms erkennen lassen. Wesentlich ist aber auch die Qualität der Mechanik: Dank derer kann man das Modell sehr smooth manövrieren, auch wenn man den Winkel der Fußbodendüse immer mal wieder hin und her winden muss, um Mobiliar, Wänden usw. auszuweichen. Gerade die Arbeit an anderswie nur schwer erreichbaren Teilen des Fußbodens ist mit diesem Modell wunderbar zu verwirklichen. Auch alles Weitere ist mit dem Modell spielerisch: So muss man bspw. den hier vorhandenen, Staub & Co. einschließenden Behälter dank seines prallen Volumens von 900 Millilitern (Vmax ) nur ab und an mal ausleeren. Was wir als verdrießlich ansahen: Die Dokumentation, die mehr einem kurzen, knappen Quick Start Guide ähnlich ist, lässt leider inhaltsvollen Text vermissen. Sehr schön sind aber die vielen online einsehbaren Videos.

Der Akkumulator des Modells ist von ansehnlicher Qualität, kann er den Motor doch so ausdauernd mit Strom speisen, dass sich in einem Mal alle Teile des Fußbodens abrollen lassen. Wie viele Minuten das Modell werken kann, ist immer von dem aktuellen Modus und der mit dem Modell verbundenen Düse abhängig: Während der Arbeit im Eco-Modus bspw. lässt sich mit der normalen Fußbodendüse volle 73 Minuten (T∅ ) werken. Sehr schön ist aber auch, wie schnell sich der Akkumulator des Modells wieder mit Strom versehen lässt: Nach nur 142 Minuten (T∅ ) ist das Stromreservoir wieder prallvoll.

Wirklich hervorheben kann sich der XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 aber während der Fußbodenreinigung, einerlei aus welchem Material der Fußboden auch ist: Ein Großteil der Partikel verschwindet schon mit nur einem Hub. Auch Mobiliar lässt sich mit dem passenden Zubehör wirksam säubern. Den ein oder anderen wird verwundern, dass dieses Modell seinen Strom nur aus einem Akkumulator holt: Die hier vorhandene Power kommt schließlich auch mit klassischkonventionellen Modellen, die man immer mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbunden lassen muss, mit.

Wirkliche Makel ließen sich bei dem XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 also nicht ausmachen. Das Modell kann sich vielmehr in all den wirklich wesentlichen Aspekten abheben: Es vereint ein souveränes Handling mit einem außerordentlich starken Motor und ist dank des ausdauernden Akkumulators auch in Haushalten mit ausladenden Fußböden wunderbar verwendbar. Das eindrucksvolle Zubehörpack und das imponierende Modusspektrum erlauben es darüber hinaus, das Modell an die verschiedensten Situationen innerhalb des Hauses anzupassen. Wenn man sich all dies vorhält, so lässt sich dem XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 kein anderes Testurteil als „sehr gut“ (95,5 %) verleihen.

Größe, Gewicht & Co.

Allein dem Äußeren nach kann sich der XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 nur schwerlich von anderen Modellen abheben: Schließlich sind seine Maße von 1,14 × 0,28 × 0,25 Metern (Hmax ×Bmax × ​Tmax ) auch alles andere als monumental, sodass er sich wunderbar in einem anderswie nicht sinnvoll verwendbaren Winkel des Hauses abstellen lässt. Wirklich schwer ist er mit seinen 3.401 Gramm (mmax , leer & mit Fußbodendüse) auch nicht, was sich während der Arbeit mit ihm auch schnell wahrnehmen lässt: So kann man das Modell auch viele Minuten vor sich her schieben, ohne dadurch die Muskulatur der Arme und der Schultern müde werden zu lassen. Das Handteil, das sich auch allein verwenden lässt, ist nochmals simpler zu handhaben: Dank des hier vorhandenen Gewichts von 2.009 Gramm (mmax , leer) kann man es auch souverän in nur schwer erreichbare Ecken hinein manövrieren, bspw. also auch in solche von Mobiliar.

Wenn man sich das Modell einmal näher ansehen sollte, so lässt sich die erlesene Qualität der hier vorhandenen Materialien nicht verkennen: Diese sind vollkommen stabil, sodass man während des Verwendens des Modells auch kein ausnehmendes Maß an Vorsicht walten lassen muss. Wir haben die Fußbodendüse bspw. viele Male mit Fußleisten aus Holz und Stein kollidieren lassen und dadurch keinerlei Schäden verursachen können. Die Materialien sind im Werk des Herstellers anstandslos verbunden worden, sodass hier auch keine den Maßen nach erheblichen Spalten zu sehen sind, in denen sich während der Fußbodenreinigung bspw. Staub & Co. ansammeln würden.

Alle Teile des Zubehörpacks, denen wir uns im Weiteren noch einzeln widmen werden, lassen sich ordentlich mit dem Modell verbinden, sodass sie anschließend vollkommen sicher halten und sich auch bei Kollisionen nie von ihm ablösen können. Wie starr dieser Verbund ist, lässt sich während des Abnehmens erkennen: Hier ist ein außerordentliches Maß an Widerstand wahrzunehmen.

Doch apropos Zubehör: Das hier von Werk aus vorhandene Zubehörensemble ist reicher als das vieler anderer Modelle – und das bei Weitem. Das wiederum stellt sicher, dass man den XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 sehr variabel verwenden kann, einerlei ob nun am Fußboden aus verschiedenen Materialien oder anderswo. Wesentlich ist vor allem das Arsenal an Düsen: Die 247 Millimeter (Bmax ) messende Fußbodendüse kann – wie dies mittlerweile auch bei vielen anderen Modellen der Fall ist – eine während der Fußbodenreinigung voran schnellende Bürstenrolle vorweisen, die bspw. auch Erde, Gras usw. aus den empor weisenden Fasern von Teppichen herauslösen kann. Ein wirklich wertvolles Merkmal ist aber auch in den nach vorne hin abschließenden, hellweißen LEDs zu sehen, die das Areal des Fußbodens vor der Düse ausleuchten – so lassen sich alle nur vorstellbaren Partikel auch dann verlässlich erkennen, wenn die Lichtverhältnisse in diesem Teil des Fußbodens durchwachsen sein sollten, bspw. also während der Fußbodenreinigung unterhalb von Mobiliar.

Weiterhin sind aber noch viele andere Düsen vorhanden, die man bei verschiedenen Arbeitsprojekten innerhalb des Hauses ersprießlich verwenden kann. Die 250 × 19 Millimeter (Lmax ×Bmax ) messende, also außerordentlich schlanke Fugenreinigungsdüse lässt sich anschließen, um in die anderswie nur schwer erreichbaren Teile des Haushalts hinein zu kommen, wie also bspw. in die Spalten von Couches, Sesseln usw.

Die Polsterreinigungsdüse ist mit ihren 153 Millilitern (Bmax ) auch von schmalerem Maß: Sie lässt sich wunderbar verwenden, um Textilien wie bspw. Polster präzise und punktuell zu säubern. Damit das Material von Mobiliar während des Abnehmens von Staub & Co. keinerlei Schaden nehmen kann, lässt sich hier einer der auch zum Zubehörpack zählenden Möbelpinsel heranziehen.

Hiervon sind vier vorhanden, die sich an verschiedenen Stellen, bspw. am Handteil und am Ende des Mittelrohrs, ausmachen lassen. Für die Beseitigung von Tierhaaren ist außerdem noch eine Mini-Turbodüse vorhanden: Auch ihr wurde eine während der Arbeit mit dem Modell rapide voran schnellende Walze verliehen, die Haare aus Textilien heraus ziehen kann, sodass auch sie anschließend ins Modell hinein wandern können. Auch die Mini-Turbodüse ist mit 144 Millimetern (Bmax ) von einem alles andere als ausladenden Maß und dadurch sehr präzise zu manövrieren.

Ein wirkliches Schmankerl stellt die Mini-Flexdüse dar: Hierbei handelt es sich um eine Düse mit einem Möbelpinsel, die sich ans Ende eines maximal 800 Millimeter (Lmax ) messenden Schlauchs anschließt und die sich daher versatil verwenden lässt. Sie ist immer dann wertvoll, wenn man an schwer erreichbare Areale heran gelangen muss. Eine solche Düse können viele andere, ähnlich hochpreisige Modelle nicht vorweisen.

Wesentlich ist aber auch die Station, mit der das Modell ins Haus kommt: Sie kann schließlich von alleine, also ohne dass man sie bspw. mit einer Wand verschrauben muss, stehen und nimmt währenddessen nur 340 × 363 Millimeter (Bmax ×Tmax ) des Fußbodens ein, sodass sie sich auch in einem Winkel des Wohnraums abstellen lässt. Wann immer man das Modell nicht verwendet, kann man es hier abstellen:

Dann steht es solchermaßen stabil, dass es wirklich nur bei einem Anstoßen mit außerordentlichem Momentum kippen kann. Was auch noch hervorzuheben ist: Das Modell kann auch alleine, also außerhalb der Station, vertikal stehen, aber nur sofern vorab das Handteil abgenommen wurde. Während des Abstellens in der Station kann man auch den Akkumulator des Modells mit neuem Strom versehen (zur Qualität des Akkumulators s. S. 71). Darüber hinaus lassen sich hier alle Teile des Zubehörensembles verräumen. Dies ist wertvoll, denn so kann man sie immer schnell und simpel erreichen, ohne sie vorab in allen Ecken des Hauses suchen zu müssen. Bei der Wahl des Abstellorts der Station hat man einen vollkommen ausreichenden Spielraum: Dies ist allein dem 2,00 Meter (Lmax ) messenden Stromkabel zu verdanken.

Abschließend wollen wir noch ein interessantes, die variable Verwendbarkeit des Modells veranschaulichendes Merkmal hervorheben: Das Mittelrohr der Station lässt sich auch ans Handteil des Modells oder an andere Teile des Zubehörpacks anschließen. Wenn man es mit dem regelmäßig zu verwendenden Mittelrohr verbinden sollte, erschließt sich ein wirklich imposanter Aktionskreis von 1,30 Metern, den man mit dem Modell abdecken kann.

Dies ist von immensem Vorteil, wenn man Areale erreichen will, an die man anderswie nicht näher herankommen kann: Das ist bspw. auch bei Spinnweben in den oberen Winkeln des Wohnraums so.

Bei dem Akkumulator des Modells handelt es sich um einen solchen mit 2.500 Milliamperestunden & 32,4 Volt: Das sind wirklich stattliche Werte, die schon erkennen lassen, wie viel Strom der Akkumulator in einem Mal in den Motor speisen und wie viel Power derselbe dadurch verwirklichen kann. Er lässt sich, wie dies bei den aktuellen Modellen von ROWENTA regelmäßig so ist, voll herausnehmen. Dies ist aus mehrerlei Gründen dankbar: Zum einen muss man bei einem die Ausdauer vermindernden Verschleiß des Akkumulators allein nicht ein volles neues Modell erwerben, wodurch sich Ressourcen einsparen lassen. Zum anderen kann man bspw. im Onlineshop des Herstellers noch einen weiteren Akkumulator erwerben (139,99 €, UVP) und diesen im Wechsel mit dem anderen Akkumulator verwenden, um so die Ausdauer des Modells zu verdoppeln. Das ist in Anwesen mit außerordentlich viel Fläche allemal sinnvoll.

Die Bedienung

Will man sich mit dem Modell ans Werk machen, so muss man nur die am Handteil auszumachende und mit der das Modell haltenden Hand wunderbar erreichbare Taste drücken. All die anderen Tasten aber, mit denen man bspw. den aktuellen Modus verstellen kann, sind von Werk aus weiter oben installiert worden: Will man sie erreichen, so kann man dies nur mit der anderen Hand verwirklichen.

Hier ist außerdem ein Paar von Liquid Crystal Displays zu erkennen: Das eine von ihnen (28×24 Millimeter, Bmax ×Hmax ) stellt den aktuellen Modus dar – und das nicht nur anhand einer Graphik, sondern auch anhand des vollen Modusnamens.

Das Modusspektrum des Modells schließt Auto, Eco, Eco+, Max & Boost ein. Allein der Auto-Modus ist wirklich speziell: Wenn man ihn anschaltet, soll das Modell dank seines Sensors von allein erkennen, ob er im Moment einen anspruchslosen, planen Fußboden aus Holz, Stein usw. oder einen anspruchsvolleren Fußboden aus Textil unter sich haben sollte. Danach soll er die Arbeitslast des Motors an die Ansprüche des Materials anpassen. Das vermochte das Modell während des Tests auch immer wieder anstandslos zu erkennen – innerhalb von 1,5 Sekunden (T∅ ).

Die Wahl des Modus ist alles andere als anspruchsvoll: Man muss sich nur die linke der drei hier zu sehenden Tasten vornehmen und kann sich dann schon durch die ein manuelles Anpassen der Arbeitslast des Motors erlaubende, also Eco, Eco+, Max & Boost einschließende Modusspanne blättern. Dass man immer nur einen Modus weiter, also bspw. von Eco zu Eco+, von Eco+ zu Max usw. wechseln kann, ist verdrießlich, aber noch allemal zu verschmerzen: Schließlich ist ein Tastendruck schnell vorzunehmen.

Der Auto-Modus aber lässt sich nur anhand der mittleren Taste anschalten.

Doch auch der Boost-Modus kann hier noch eine Spezialität vorweisen: Denn er lässt sich auch dadurch anstoßen, dass man die andere Taste an der Flanke des Handteils herab hält; dies ist bspw. dann wertvoll, wenn man den Motor nur einen Moment voll placken lassen will, um ein den Maßen nach minimales Malheur verschwinden zu lassen. All dies liest sich wahrscheinlich sehr viel komplizierter, als es in Wirklichkeit ist: Nach ein paar Minuten des Manövrierens des Modells weiß man schon, wann welche Taste zu verwenden ist.

Das andere Liquid Crystal Display (18×24 Millimeter, Bmax ×Hmax ) wiederum lässt erkennen, wie viel Strom aktuell noch im Stromreservoir des Modells vorhanden ist. Man kann hier auch einstellen, wie das Modell diesen Stand veranschaulichen soll: Wahlweise von 10–100 % oder aber in noch verbleibenden Minuten. Wie viele Minuten der Akkumulator den Motor noch mit Strom speisen kann, richtet sich vor allem nach dem Modus: Daher passt das Modell die hier zu sehende Minutenanzahl auch in dem Moment eines Moduswechsels schnell an. Schön ist schließlich auch, dass die Minutenzahl sich als sehr präzis erwiesen hat: Wir maßen hier ein Abweichen um maximal 10% von der am Ende wirklich erzielten Minutenzahl. Was sich an alledem allein monieren ließe: Dass man den Stand des Stromreservoirs in dem einen Modus nur von 10–100%, nicht aber auch von 0–10% einsehen kann.

Ein kurzes, knappes Wort noch zur Qualität der hier vorhandenen Liquid Crystal Displays: Sie haben sich bei wirklich allen Lichtverhältnissen als problemlos ablesbar erwiesen, da sich all das, was in ihnen zu erspähen ist, schon dank des verwendeten Tons stark von dem Schwarz hinter ihnen abheben kann. Auch die drei Tasten, mit denen man bspw. den Modus verstellen kann, sind anstandslos zu verwenden: Mit 20×10 Millimetern (Bmax ×Hmax ) kann man sich hier nur schwerlich verdrücken. Die Mechanik der Tasten schließlich ist vollkommen stabil, was sich auch in dem ansprechenden Druckpunkt äußert, der sich nach 1.000 Tastendrücken nicht veränderte.

Der XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 ist also intuitiv zu verwenden.

Genauso verhält es sich mit dem ab und an mal anstehenden Warten des Modells: Dies ist schon dem mit 900 Millilitern (Vmax ) ordentlichen Volumen des Staub & Co. einschließen sollenden Behälters zu verdanken. Man muss ihn auch in Haushalten mit ausladenden Fußböden nur ab und an mal ausleeren – wobei dies auch spielerisch abzuwickeln ist, muss man ihn vorher doch nur aus dem Handteil heraus ziehen und den in ihm verbauten Filter heraus nehmen.

Apropos Filter: Auch diesen muss man sich immer mal wieder vornehmen, um weiter einen Großteil aller Haare, Pollen & Co. abzuscheiden. Der Hersteller sieht vor, dass man sich des Filters einmal pro Woche annehmen sollte: Man muss den Filter nur mit normalem Wasser ab-und ausspülen und ihn anschließend 24–36 Stunden ruhen lassen, bis auch der letzte Milliliter Wasser aus dem hier vorhandenen Material verschwunden ist.

Damit man sich währenddessen noch immer an die Fußböden machen kann, ist dem Zubehörpack des Modells ein weiterer, alternativ verwendbarer Filter verliehen worden: Clever! Daneben sind da nur noch die verschiedenen Düsen, die schon von Werk aus sich drehende Walzen vorweisen können: Hier können sich schließlich sehr schnell Haare verspinnen, die so den Vorteil dieser Walzen auslöschen können. Doch auch diese Walzen sind nicht anspruchsvoll zu säubern: Sie lassen sich voll aus der Düse herausnehmen, sodass man sie aus allen Winkeln inspizieren kann.

Dem Modell wurde von Werk aus eine Dokumentation verliehen, die vor allem Graphiken vorweisen kann und eher einem alles Wesentliche nur kursorisch abhandelnden Quick Start Guide ähnelt: Die Graphiken sind von anschaulicher Qualität und auch das, was sie vermitteln wollen, ist weithin verständlich.

Auch sind vereinzelt noch erklärende Texte vorhanden, an denen sich inhaltlich nichts monieren lässt, die aber nur ein paar Millimeter messen und sich von manchen Verbraucherinnen und Verbrauchern nur schwer lesen lassen.

Alles in allem würde man sich außerdem noch inhaltsvollere Texte wünschen, die verschiedene Aspekte der Technik des Modells noch näher erläutern. Was aber nicht verhehlt werden soll: Die Dokumentation ist voller QR-Codes, über die man zu verschiedenen Videos des Herstellers kommt, die einzelne Aspekte noch einmal sehr viel anschaulicher erklären; sie arrondieren den Quick Start Guide sehr schön.

Es stellt keine wirkliche Mühe dar, das Modell planvoll durchs Haus zu manövrieren. Widerstand lässt sich nur dann wahrnehmen, wenn man sich mit dem Modell Teppiche mit voluminöserem Textil vornehmen muss: Gerade dann, wenn man den Max-oder den Boost-Modus verwenden sollte, will die Fußbodendüse das Textil anziehen. Doch kann man sie noch immer abheben und weiter voran schieben. Apropos Teppichboden: Hat man Teppiche mit ausladendem Textil wie bspw. Flokati vor sich, so kann es vorkommen, dass sich die einzelnen Fasern um die Walze der Fußbodendüse wickeln. Das aber ist nicht weiter schlimm:

Schließlich kann das Modell das sich dann einstellende Maß an Widerstand von allein erkennen und die Walze, die sich ansonsten immer weiter voran drehen will, anhalten. Auch das Manövrieren der Fußbodendüse ist spielerisch, wodurch man auch Areale, die prallvoll mit Mobiliar sind, voll abdecken kann; nur sehr selten kam es während unserer Tests mal dazu, dass sich einzelne Grobpartikel so an den Rädern der Fußbodendüse verkeilt haben, dass sich diese dadurch nicht mehr so präzise steuern ließ.

Wirklich verlocken kann die Mechanik dieses Modells während der Arbeit unterhalb von Mobiliar wie bspw. Low-, Side- &Highboards: Dank des ROWENTA Flex-Gelenks im Mittelrohr, das sich mit nur einem Tastendruck lösen lässt, kann man auch die von solchen Möbeln verstellten Areale des Fußbodens voll erreichen, ohne dass man den Torso allzu sehr herab senken muss. Wunderbar kann man mit dem Modell aber auch die höheren Areale des Wohnraums erreichen: Da sich das Mittelrohr der Station an das des Modells anschließen lässt (s.S. 71) und das Modell so einen Aktionskreis von 1,30 Metern erschließen kann, muss man sich bspw. während des Arbeitens in den oberen Ecken des Wohnraums nicht allzu sehr verrenken.

Strom & Schall

Wie aber verhält es sich mit der Qualität des Akkumulators? Nun, die von ihm vermittelte Ausdauer ist von dem aktuellen Modus und der mit dem Modell verbundenen Düse abhängig: So ist der Stromverbrauch der normalen Fußbodendüse schon dadurch höher, dass sie eine Handvoll hellweiß strahlender, auch Strom verbrauchender LEDs vorweisen kann. Mit der Fußbodendüse lässt sich volle 73 Minuten (T∅ ) in einem Mal arbeiten, wenn man sich die Fußböden ausschließlich im Eco-Modus vornehmen sollte. Dieser Wert ist wirklich löblich: Der XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 ist hier schließlich einer Vielzahl anderer Modelle, die wir in den letzten Monaten in den Händen hielten, voraus. Verwendet man nur das Handteil, so ist das Modell mit 83 Minuten (T∅ ) nochmals ausdauernder.

Die Ausdauer nimmt wiederum ab, wenn man einen der anderen, den Motor stärker in Anspruch nehmenden Modi wählt: Wir maßen im Eco+-Modus 34 Minuten (T∅ , nur Handteil) & 32 Minuten (T∅ , mit Fußbodendüse), im Max-Modus 12 Minuten (T∅ , nur Handteil) & 11 Minuten (T∅ , mit Fußbodendüse) und im Boost-Modus schließlich 6 Minuten (T∅ , nur Handteil) & 5 Minuten (T∅ , mit Fußboden-düse). Diese Modi sollten daher wirklich nur dann verwendet werden, wenn man Teppiche makellos erscheinen lassen will.

Für den Großteil aller planen Fußböden aus anderen Materialien als Textil ist der Eco-oder der Eco+-Modus mehr als ausreichend.

Schön außerdem: Trotz der imponierenden Ausdauer des Akkumulators kann man ihn sehr schnell wieder mit neuem Strom versehen. Er muss nur 142 Minuten (T∅ ) in der Station verweilen; ein solches Tempo ließ sich nur mit ein paar anderen Modellen, derer wir uns in den letzten Monaten annahmen, verwirklichen.

Auch das Maß des Schallausstoßes ist von dem Modus, also von der Arbeitslast des Motors abhängig. Wir maßen bspw. im regelmäßig zu verwendenden Eco-Modus einen Schalldruckpegel von 62,4 dB(A) (LPmax aus d: 1,0 Meter):

Das ist ein vollkommen annehmbarer Schallausstoß, der bspw. auch während des Hörens von Hörbüchern o. Ä. auszuhalten ist. Anders aber sieht es dann aus, wenn man den Motor in ausnehmenderem Maße placken lässt:

Der Boost-Modus bspw. kann Schalldruckpegel von 77,5 dB(A) (LPmax aus d: 1,0 Meter) verursachen. Hier lässt sich das Modell auch aus anderen Winkeln des Haushalts hören. Man muss sich aber immer vorhalten, dass man diesen Modus nur ab und an verwenden wird, bspw. also bei der punktuellen Fußbodenreinigung.

Die Reinigungsleistung

Bei dem XForce Flex 15.60 Animal RH99F1 handelt es sich um ein Modell, dessen Motor mit einem solchen Maß an Power prunken kann, dass sich alle Fußböden des Hauses auch nur mit ihm ansehnlich halten lassen. Eine eindrucksvolle Stärke des Modells ist darin zu sehen, dass man die Arbeitslast des Motors durch das hier vorhandene Modusspektrum voll an die Ansprüche des Fußbodens resp. des Fußbodenmaterials anpassen kann. Der Eco-

Modus, der sich durch einen maßvollen Stromverbrauch auszuzeichnen weiß, ist bspw. vollkommen ausreichend, um plane Fußböden aus Holz, Stein & Co. zu säubern: Mit ihm lassen sich mit nur einem Hub 94% aller Partikel abziehen, wobei vor allem Grobpartikel verbleiben können. Will man die Fußböden wirklich makellos erscheinen lassen, so ist der Max-Modus zu wählen: Hier verschwanden schließlich 99 % aller Partikel mit nur einem Hub.

Fußböden aus Textil, also vor allem Teppiche mit voluminöserem Material, sind schon sehr viel anspruchsvoller: Sie lassen sich nur im Max-Modus wirklich ansprechend säubern, da sich Erde, Sand usw. voll im hier vorhandenen Material verlieren können. Doch schon mit dem Max-Modus kann man 96% aller Partikel in einem Mal verschwinden lassen.

Noch wirksamer ist der Boost-Modus, mit dem sich wirklich alles abziehen lässt: Hier waren es imponierende 99% aller Partikel.

Für die Polsterreinigung schließlich ist die Wahl des Zubehörs wesentlich:

Die Mini-Turbodüse ist vor allem dann wertvoll, wenn man viel Haar verlierende Tiere im Haus halten sollte.

Mit ihr kann man Tierhaare auch dann noch schnell abziehen, wenn das Tier sie bspw. während des Relaxens im Coucheck ins Material hinein gepresst haben sollte: Mehr als ein Hubpaar war hier nie vonnöten.

Was kann das Modell?

Wie es sich mit der Saugleistung des Modells in verschiedenen Situationen wirklich verhält, veranschaulichen wir anhand mehrerer Fotopaare, von denen alle ein von uns mit verschiedenerlei Grob-und Feinpartikeln präpariertes Fußbodenareal vor und nach dem Saugvorgang, also vor und nach einem geradlinig-gleichmäßigen Voranschieben und Zurückziehen der Düse, abbilden. Bei den Grob-und Feinpartikeln handelt es sich um eine Mixtur aus 25 % Getreide, 25 % Reis, 25 % Sand und 25 % Zucker. Während des Tests war immer die normale Fußbodendüse mit dem Modell verbunden. Die einzelnen Fußbodenareale wurden entweder im Eco-(Hartboden) oder im Max-Modus (Teppichboden) gereinigt, um die in den beiden Modi gegebene Saugleistung graphisch gegenüberstellen zu können. Bei der Fußbodenrandreinigung wählten wir den Eco-Modus. Zum Einsatz kam immer die Standarddüse, allein bei der Tierhaarbeseitigung wurde die Mini-Turbodüse verwendet.

Testverfahren

Leistung | 50 %

Während des Tests wurden verschiedene Fußbodenareale mit immer identischen Grammzahlen von Grob-und Feinpartikeln (scil. Getreide-Flocken, Reis, Kristallzucker und Feinsand) vorbereitet und anschließend mit dem Modell plus normaler Fußbodendüse bearbeitet. Das Gewicht des Staubbehälters wurde vor und nach den einzelnen Tests ermittelt, um so zu erheben, wie viele der Grob-und Feinpartikel das Modell wirklich einzuziehen vermocht hat. Die Testerinnen und Tester inspizierten außerdem die Fußbodenareale und kontrollierten, ob vornehmlich Grob-oder Feinpartikel ins Modell wanderten. Des Weiteren wurde geprüft, wie sich verschiedene Typen von Mobiliar mit dem Modell säubern lassen. Schließlich haben die Testerinnen und Tester auch ermittelt, wie man Grob-und Feinpartikel an Fußbodenabschlüssen, bspw. also neben Fußleisten, mit dem Modell einziehen kann, ob die Fußbodendüse sie also nicht nur von vorne, sondern auch seitlich anzuziehen weiß.

Betrieb | 20 %

Die Testerinnen und Tester haben auch erhoben, wie es sich mit den Schallemissionen des Modells verhält: Hierzu haben sie das Modell mit verbundener Fußbodendüse in einer von innen mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Schallmesskammer positioniert, das eine Mal den Eco-und das andere Mal den Boost-Modus aktiviert und aus einem Abstand von einem Meter den hier zu vernehmenden Schallausstoß ermittelt (LP∅ und L Pmax ). Die Fußbodendüse des Modells stand währenddessen über einem einheitlich-ebenen Fußboden aus Polyvinylchlorid. Des Weiteren maßen die Testerinnen und Tester auch die Ausdauer des Akkus, wieder einmal mit verbundener Fußbodendüse im Eco-und im Boost-Modus (Tmax ). Schließlich haben sie auch noch erhoben, wie viel Zeit der Akku im Anschluss braucht, um sich bei normalem Anschluss ans Stromnetzwerk wieder voll zu laden (Tmax ).

Ausstattung | 20 %

Hier sahen sich die Testerinnen und Tester das von Werk aus enthaltene Zubehörensemble (Düsen usw.) an: Das Zubehör wurde zuvörderst rein quantitativ und anschließend, nachdem es in der Testpraxis verschiedentlich verwendet worden ist, auch qualitativ beurteilt. Währenddessen wurde ermittelt, ob und in welchem Maße sich das Funktionsspektrum des Modells durch die verschiedenen Zubehörelemente erweitern lässt. Die Testerinnen und Tester haben auch alle im Test vertretenen Exemplare des Modells von außen und von innen inspiziert und erhoben, welche Materialien seitens des Herstellers verwendet worden sind, in welcher Art und Weise diese Materialien verarbeitet worden sind und wie sie den im Haushalt zu erwartenden Strapazen (Stößen usw.) standzuhalten wissen.

Handhabung | 10 %

Wie sich das Modell handhaben lässt, wurde von 10 verschiedenen Testerinnen und Testern aus mehreren Alters-(18–60+), Größen-(Hmin –Hmax : 1,60–2,00 Meter) und Gewichtsspannen (mmin –m max : 60–120 Kilogramm) ermittelt: Sie haben das Modell während des Tests über mehr als 1.000 Quadratmeter Fläche pro Testerin und Tester manövriert und währenddessen erhoben, wie es sich über Fußböden aus verschiedenen Materialien lenken lässt, wie leicht oder schwer man den aktuellen Winkel der Fußbodendüse verändern kann und wie sich Fußbodenareale an anspruchsvolleren Stellen, bspw. inmitten von Mobiliar, abdecken lassen. Ferner spielten hier auch noch die Art, die Maße und die Position der Tasten ein, mit denen man das Modell an-und wieder ausschaltet, einzelne Modi wählt usw. Wie man das Staubbehältnis herausnehmen, ausleeren und wieder hineinsetzen kann, wurde außerdem bewertet. Des Weiteren nahmen sich die Testerinnen und Tester der von Werk aus enthaltenen Dokumentation des Modells an: Sie benoteten, ob die Dokumentation wirklich alle wesentlichen Themen rund ums Modell in leicht verständlicher Art und Weise abhandelt und ob sie vornehmlich mit Texten und/oder mit Graphiken arbeitet. Schließlich wurde auch noch beurteilt, wie man das Modell selbst säubern kann, wie es sich also bspw. mit dessen Filter verhält.