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AUSRÜSTUNG: Die Digitalisierung kommt an Bord


segeln - epaper ⋅ Ausgabe 60/2018 vom 11.05.2018

Der gute alte Sicherungskasten in der Navigationsecke hat ausgedient. Das An- und Ausschalten von Lichtern und Instrumenten an Bord geht heute anders. Schlagworte wie ‚Connectivity‘ und ‚Digital-Switching‘ beschreiben den aktuellen Trend im modernen Yachtbau. Wir erklären, wie das vernetzte Boot heute aussehen kann und was dies dem Segler bringt


TECHNIK VERNETZUNG

Artikelbild für den Artikel "AUSRÜSTUNG: Die Digitalisierung kommt an Bord" aus der Ausgabe 60/2018 von segeln. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: segeln, Ausgabe 60/2018

Mittlerweile können alle Geräte an Bord vernetzt werden, sodass sie Daten austauschen können


Das Leben an Bord könnte so schön und einfach sein, wenn alle Systeme an Bord perfekt miteinander vernetzt wären. Viele kennen es ja schon vom eigenen ...

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... Haus her: Die Rolladen zur Terrasse werden vom Büro aus via Smartphone nach unten gefahren, damit die knallende Mittagssonne nicht das Wohnzimmer unangenehm aufheizt. Klingelt es an der eigenen Wohnungstür, kann man von jedem Ort der Welt aus schauen, wer geklingelt hat und ihn via Handy über die Gegensprechanlage fragen, was er möchte. Ganz als wäre man zu Hause, nur sitzt man vielleicht mit einem Bier auf der Terrasse des Yachtclubs. Heimische Rauchmelder geben heute ebenfalls Alarm auf das Handy, und die Beleuchtung im Hause oder die Heizung lassen sich mit einem Wisch auf dem Smartphone steuern.

Weg ins Digitale

Auf Yachten ist ein solcher Luxus noch Neuland und erst seit Kurzem stürzen sich die Hersteller von Yachtelektronik verstärkt auf dieses Terrain. Zusammen mit den Werften wollen sie eine Win-win-Situation im Marketing schaffen und das verstaubte Image von hässlich grauen Kippschaltern und antiquierten Schaltdisplays in der Navi-Ecke verdrängen. Yachten sollen so modern sein wie das eigene Haus, das eigene Auto und ebenso vernetzt sein wie das Leben selbst. Und diese Entwicklung ist auch gut so. Es ist nicht einzusehen, warum Eigenheimbesitzer technisch bessergestellt sein sollen als Yachteigner. Informationen über den Füllstand der Kraftstofftanks können wichtig für den Eigner sein, auch wenn er nicht gerade an Bord ist, um zum Beispiel besser planen zu können. Ist der Tank leer, muss man eventuell eine Stunde früher vor Törnantritt den Liegeplatz verlassen, um noch vor Ende der Öffnungszeiten die Bunkerstation anlaufen zu können. Sind im Frühjahr oder Herbst die Außentemperaturen noch empfindlich kalt, kann per Smartphone schon eine Stunde vor Ankunft in der Marina am Freitagabend die Heizung angeschaltet werden. Die Crew wird es dem Eigner danken, wenn es schon mollig warm im Salon ist.

Aber die sogenannte Connectivity, also die Vernetzung aller Systeme an Bord, geht natürlich noch viel weiter. Routen können auf dem Tablet oder dem PC in Ruhe zu Hause vorbereitet werden und sind, wenn man an Bord geht, sofort im Kartenplotter verfügbar. Seekarten können per Download ständig aktualisiert werden oder bei einigen Systemen sogar selber ergänzt werden. Wetterdaten werden der Seekarte hinzugefügt und machen so die Törnplanung einfacher und sicherer.

Betrachtet man die meisten der einzelnen Lösungen für sich, sind sie schon seit Jahren im Einsatz. Schon lange ist es möglich, GRIB-Winddaten auf einer elektronischen Seekarte darzustellen. Schon ewig gibt es eine Fernbedienung für den Autopiloten und nicht erst seit gestern eine App, auf der man die gleichen Daten sehen kann, wie sie auf dem Kartenplotter dargestellt werden. Für den Massenmarkt neu ist, dass die nun auf den Markt kommenden Systeme die komplexen Strukturen von Elektrik und Elektronik an Bord zu einer Einheit verbinden. Bei Bedarf kann zum Beispiel extern über ein Smartphone oder ein Tablett, quasi jegliche Information abgerufen werden.

Alle Systeme an Bord auf einen Blick und einen Touch unter Kontrolle


Das Smartphone dient als Steuerung des Kartenplotters


Markt und Marketing

Die Herangehensweise der Hersteller für Bordelektronik ist dabei teilweise sehr unterschiedlich. Das liegt zum einen daran, dass jeder Hersteller auf einer Basis von Kartenplottern, Radar, Schaltboxen et cetera aufbauen muss, die bereits entwickelt und erprobt ist. Zum anderen, weil Werften bei der Erstausrüstung oft den Fokus unterschiedlich auf einzelne Funktionslösungen legen. Während es für die Werft A wichtig ist, leichter Fehler im System zu lokalisieren, ist es Werft B eventuell wichtiger, Motordaten mit den Navigationsfunktionen zu verbinden.

Navigation und Kommunikation in einem Gerät


Auch die Bereitschaft einer Werft, wie viel Technik wirklich in einer Yacht verbaut werden soll, entscheidet am Ende über das Level der Vernetzung an Bord. Die Marketingspezialisten und Produktmanager bei den großen Serienwerften bewerten die Grenze für die Schiffsgröße unterschiedlich. Einige sehen erst einen sinnvollen Einsatz ab 55 Fuß, da erst ab dieser Größe viele Systeme von zahlreichen Kartenplottern bis hin zur Klimaanlage an Bord verbaut werden. Andere Werften sehen diese Grenze bereits bei 40 Fuß oder sogar drunter. In den nächsten Jahren werden sicher die Kunden und die Kosten darüber entscheiden, ob nicht bei jeder neuen Yacht ein gewisses Maß an Vernetzung verlangt wird. Ein ausschlaggebendes Verkaufsargument wird es mit Sicherheit werden.

Generation iBoat

Mit der Bavaria 57, die Anfang 2017 ihr Debüt feierte, präsentierte Navico zusammen mit Bavaria Yachts seine erste Yacht der neuen vernetzten Generation.

Was unter dem Projektnamen iBoat in 2016 gestartet wurde, ist auf allen neuen Segelyachten der Bavaria C-Line von 45 bis 65 Fuß und den neuen Katamaranen von Nautitech zu finden. Die Basis ist ein Bus-System, das vom Bug bis zum Heck alle elektrischen Verbraucher, von der Leselampe über den Kühlschrank bis hin zur Heizung, miteinander verbindet. Statt eines zentralen Sicherungskastens sind an Bord mehrere Switchboxen verteilt. Sie dienen zum Schalten der Verbraucher der definierten Schaltkreise inklusive der dazugehörigen Sicherungen. Die Switchbox übersetzt also ein elektronisches Signal in eine elektrische Schaltung. Fliegt eine Sicherung raus, wird sofort eine Fehlermeldung auf dem Display angezeigt, welche der Relais-Stationen und welche Sicherungen betroffen sind. Entwickelt wurden diese Switchboxen inklusive der Software von einer italienischen Firma namens Naviop. Inzwischen wurde Naviop von Navico gekauft und ist für Kunden auf Segelyachten nur unter der Marke B&G von Navico sichtbar. In der Praxis bietet dieses System viele Vorteile. Aufgrund der intuitiven Darstellung auf den Touch-Displays der Hercules-Serie von B&G findet man schnell in das gewünschte Menü und erhält einen Überblick, welche Verbraucher angeschaltet und welche ausgeschaltet sind. Für jede gewünschte Fahrsituation können Schaltungen und Einstellungen definiert werden. Segelt man in die Nacht, ist es nur ein Druck auf das Display, und das Boot wird quasi in den Nachtmodus versetzt. Die Positionslichter gehen an, unter Deck im Salon leuchten nur noch die Rotlicht LEDs, und der Plotter dimmt sein Display entsprechend der Dämmerung herab. Beim System von Bavaria Yachts und B&G können alle Befehle gleichberechtigt von verschiedenen Displays ausgeführt werden, egal ob von den beiden Steuersäulen im Cockpit, dem Kartenplotter in der Navigationsecke oder dem Smartphone.

Schaltpaneel und Sicherungen sind in der Navigationsecke nicht mehr nötig


Ein weiterer Vorteil könnte sich durch dieses System in der Charterbranche ergeben. Die Bedienung ist durch die einheitliche Nutzeroberfläche auf den verschiedenen Displays in Zukunft auf jeder Bavaria gleich. Chartercrews müssen nur einmal angelernt werden oder informieren sich bereits in einer Übungs-App im Vorwege. Aus Sicht des Charterbetreibers kann er nun auch aus der Ferne seine Yachten kontrollieren. Wo sind die Chartergäste wirklich lang gesegelt? Welche Fehlermeldung gibt es und was muss erledigt werden, bevor die Yacht von einer neuen Chartercrew übernommen wird? Ist der Fäkalientank noch voll? Müssen die Ölstände am Motor geprüft werden? Bei ersten Praxistests durch unsere Redaktion hat sich das System von B&G und Bavaria Yachts als sehr einfach zu bedienen und logisch in seiner Handhabung gezeigt.

Apps im Netzwerk

Ein sehr umfangreiches Sortiment an Produkten in Sachen Vernetzung bietet Raymarine. Raymarine nutzt ebenfalls einen Datenbus, bei Raymarine SeaTalk genannt.

Alle Informationen, egal ob vom Autopiloten, der GPS-Antenne, dem Echolot-Geber und allen Instrumenten werden über das SeaTalk übertragen und im Netzwerk geteilt. Umgekehrt kann zum Beispiel vom Multifunktionsdisplay der Autopilot kalibriert werden. Auch Sensoren von Drittanbietern für Kraftstofftanks oder Daten aus dem Motor sind im Netzwerk von Raymarine willkommen und können verarbeitet werden. ‚Digital-Switching‘, die Steuerung aller elektrischen und elektronischen Systeme, ist also möglich.

Neben dem SeaTalk kann auch ein Ethernet-Netzwerk über die RayNet-Verbindung aufgebaut werden. Das erlaubt die direkte Vernetzung zweier Multifunktionsdisplays oder den Anschluss einer Radarantenne. Karteninformationen werden so an alle angeschlossenen Multifunktionsdisplays verteilt, und man muss nur eine elektronische Seekarte kaufen und nicht für jeden Plotter an Bord einen eigenen Satz.

Vorbildlich die Apps, die Raymarine passend zum System anbietet. Über die integrierte WLAN-Schnittstelle ist die Verbindung schnell und stabil hergestellt. Mit der RayViewer App wird lediglich das aktuelle Bild des Displays übertragen, eine Steuerung ist aber nicht möglich. Mit der RayRemote wird das Smartphone in eine Fernbedienung verwandelt, über die das verbundene Display bedient werden kann, während das Tablet durch die RayControl App zu einem zweiten Multifunktionsdisplay wird. Das heißt, wird zum Beispiel ein Wegpunkt in der Kartenansichtauf dem Tablet gesetzt, synchronisiert und aktualisiert sich automatisch die Kartenansicht auf dem Multifunktionsdisplay. Weiterhin kann das Multifunktionsdisplay über einen Hafen-Hotspot mit dem Internet verbunden werden, um Updates für das Gerät und die Peripherie zu laden und zu installieren.

Vom Handy und zurück

Konkurrent Garmins nächster Schritt in eine vernetzte Welt an Bord heißt ActiveCaptain. Mit der kostenlosen universalen App für alle Funktionen können Skipper ein umfangreiches Paket ihrer Aktivitäten in Sachen Navigation an Bord verwalten.

Die Verbindung zwischen Smartphone oder Tablet und dem Garmin-Kartenplotter erfolgt über Bluetooth oder eine WLAN-Verbindung. Eine ständige Synchronisation ist somit gewährleistet. Vorhandene Karten können direkt über das mobile Endgerät aktualisiert und erworben werden. Umgekehrt können auch Anrufe, SMS-Nachrichten und andere Benachrichtigungen direkt auf dem Kartenplotter-Display angezeigt werden, während das Smartphone sicher und trocken unter Deck verstaut ist.

Über die integrierte ‚Helm‘- also Steuerfunktion kann der Kartenplotter sogar per App bedient werden und der aktuelle Monitor lässt sich auf das Mobilgerät übertragen. Die wohl kraftvollste Funktion ist aber das Wissen der ActiveCaptain-Community. Von ihr erhalten Skipper jederzeit aktuelles Feedback zu Yachthäfen, Ankerplätzen, Sehenswürdigkeiten, nicht registrierten Gefahrenstellen und vielem mehr. Man kann natürlich jederzeit eigene Messungen von aktuellen Tiefen und vielleicht bisher wenig oder gar nicht vermessenen Seegebieten in die Community einfließen lassen. Besonders wichtig für alle Angler unter den Seglern: Die neue ActiveCaptain-App bietet auch Zugriff auf die Quickdraw Contours-Community und damit auf einen nahezu endlosen Pool an kostenlosen Angelkarten.

Die vernetzte Yacht bietet die Möglichkeit, von jedem Ort an Bord aus, auf alle elektronischen Geräte zuzugreifen


Macht Nachrüsten Sinn?

Die Nachrüstbarkeit in Sachen Vernetzung, Netzwerken und Apps auf eine bestehende Bordelektronik an Bord ist nur bedingt möglich. Komplexe Systeme wie das Digital-Switching dürften nur mit erheblichem Aufwand bestehende Kupferdrähte und Kippschalter ersetzen können, was in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen dürfte. Das hieße alles, aber auch wirklich alles raus und die Elektrik und Elektronik neu kaufen und einbauen.

Ist die Bordelektronik noch nicht zu alt, macht es sicher Sinn, noch einmal den Hersteller oder Lieferanten zu kontaktieren, um die möglichen Erweiterungen in das bestehende System zu prüfen. Fast alle Hersteller von Bordelektronik haben hierfür Lösungen vorbereitet, über die man seine Yacht über Smartphone und Tablet an Bord und von zu Hause aus bedienen oder kontrollieren kann.

Alle, die bisher ihre Yacht weder vernetzt noch digitalisiert haben, seien an dieser Stelle auch beruhigt. Connectivity und Digital-Switching machen ihre Yacht mit Sicherheit smarter, aber nicht einen Knoten schneller.

Auf reinen Regattayachten wie der Figaro-Klasse wird weniger Wert auf Ästhetik gelegt, die Vernetzung der Geräte ist aber umso wichtiger


Digital Switching

Das Digital Switching ermöglicht die Steuerung sämtlicher Elektrik und Elektronik an Bord über einen Kartenplotter mit Touchscreen oder externe Geräte, wie ein Tablet-PC oder ein Smartphone. Statt über ein klassisches Schaltdisplay am Navigationstisch oder über das Schalten von Sicherungen, werden Navigationslichter, die Beleuchtung in den Kabinen, die Klimaanlage und alle elektrischen Geräte und Schaltkreise per Touch auf einem Display an- oder ausgeschaltet. Alle Informationen der Navigationselektronik können ebenfalls abgerufen und gesteuert werden. Sind entsprechende Geber installiert, lassen sich auch Füllstande von Kraftstoff- und Wassertanks oder die Ladung der Batterien abrufen.

Connectivity

Schon heute können die Routen für den nächsten Törn daheim auf dem Sofa geplant und anschließend auf dem Plotter an Bord abgerufen werden


Für den Anglizismus Connectivity könnte auch der deutsche Begriff Vernetzung herhalten. Es beschreibt die Möglichkeit viele Geräte, Sensoren oder auch externe Software mit dem zentralen System an Bord zu vernetzen und somit die Möglichkeiten für die Anwender zu erweitern. Im Yachtbau ist der NMEA 2000 Standard, den eigentlich alle Hersteller nutzen, der Schlüssel, dass verschiedene Geräte miteinander kommunizieren und Daten austauschen können. Wichtig für die Connectivity ist die Verbindung zum Internet, damit Daten von Bord überall auch zu Hause oder Serviceanbietern gelesen werden können und natürlich auch umgekehrt, dass die Crew an Bord über ihre Smartphones oder PCs auf das Internet zugreifen kann.


Foto: B&G

Fotos: Hersteller

Fotos: Bavaria

Fotos: Nikolas Woeckner, Bavaria, Hersteller