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AUSRÜSTUNG DRIVER: BEWIESEN: DRAW-DRIVER HELFEN GEGEN DEN SLICE!


GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 80/2018 vom 23.07.2018

So gut wie jeder hasst den Slice. Das ist eine Tatsache. Das Unternehmen Golftec, dessen Golflehrer mehr als sieben Millionen Unterrichtsstunden an ihren 200 Standorten gegeben haben, hat zwei Details über seine Kunden preisgegeben: 96 Prozent wollen alles, nur keinen Slice! Und nur acht Prozent der Schüler, die zu Golftec kommen, können einen Draw spielen. Der Slice ist noch immer der störendste Schwungfehler im Golf. Die gute Nachricht: Er ist auf mehreren Wegen gut zu beheben!


E s gibt ein weit verbreitetes Missverständnis darüber, wie man dem Ball eine Kurve verleiht“, sagt Nick Clearwater, ...

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... Vizepresident bei Golftec. Die meisten Golfer versuchen, noch weiter nach links zu schwingen, in der Hoffnung, dass der Ball dann auch in diese Richtung fliegt. Das funktioniert nicht.“

Ein Slice wird verursacht von einem steilen Abschwung auf einer Ebene von außen nach innen, bei dem die Schlagfläche im Impact offen zu diesem Schwungpfad ist. Das erzeugt Sidespin, der den Ball nach rechts kurven lässt. Die jüngsten Draw- Driver – also Modelle, die durch die Position des Gewichtsschwerpunkts, den Lie-Winkel und/oder das Offset quasi auf einen Draw voreingestellt sind – können Ihre Schwungebene von außen nach innen zwar nicht korrigieren, aber sie negieren den im Impact übertragenen Slice-Spin.

Wie wir das mit solcher Sicherheit behaupten können? Ganz einfach, wir haben die neuen Modelle getestet und festgestellt, dass sie tatsächlich das machen, wofür sie konzipiert wurden. Für diesen Test gaben wir durchschnittlichen Golfern die neuesten Draw-Modelle, ohne ihnen zu sagen, was sie da testen, und haben die Ergebnisse mit den Werten verglichen, die die Tester mit ihren eigenen Drivern erzielten. 70 Prozent der Tester schlugen mit den Draw- Modellen weiter nach links (im Schnitt 12,1 Meter verglichen mit ihrem regulären Driver). Interessanterweise schlugen sie den Ball auch um durchschnittlich 5,2 Meter länger. Beachtenswert dabei ist, dass diese Resultate unmittelbar erzielt worden sind, nach weniger als fünf Schwüngen für jeden Tester. Driver, die für den Kampf gegen den Slice gedacht sind, gibt es schon seit vielen Jahren. Üblicherweise hatten sie stark geschlossene Schlagflächen, aber die neuen Modelle sehen ganz normal aus. Die Technologien mögen hübsch versteckt sein, aber ihre Wirkung ist offensichtlich.

Entscheidend ist der Gewichtsschwerpunkt

Entscheidend ist die Gewichtung im Inneren der Schlägerköpfe, bei der der Schwerpunkt weiter zur Ferse des Kopfs verlagert wird. Es gibt verstellbare Driver, die die Möglichkeit bieten, ein bewegliches Gewicht zur Ferse zu schieben oder zu versetzen. Diese Systeme aber sind meist weniger effizient als die fixierten internen Gewichte in den neuesten Draw-Drivern. Diese inneren Gewichte sind zum Teil doppelt so hoch wie die, die man typischerweise bei justierbaren Drivern findet. Der Vorteil daran, so viel Gewicht an der Ferse zu verorten, liegt darin, dass ein größerer Teil der Schlagfläche Draw-Spin erzeugt. „Wenn ein Golfer im Impact eine offene Schlagfläche hat, helfen wir ihm mit diesem Schläger dabei, das Problem zu lösen“, sagt Todd Beach, Chefentwickler bei TaylorMade. „Verlagert man den Gewichtsschwerpunkt zur Ferse, produziert der Schläger mehr Draw-Spin, unabhängig davon, wo man den Ball auf der Schlagfläche trifft.“

Draw-Driver begünstigen auch einen geraderen Ballflug durch höhere Lofts, leichtere Schäfte und einen aufrechteren Lie. Es gibt sogar Anhaltspunkte dafür, dass sie Durchschnittsgolfer dabei unterstützen, die Schlagfläche im Treffmoment wieder square zu stellen, weil der Gewichtsschwerpunkt näher am Schaft liegt.

Der Slice mit dem Driver ist der wohl entmutigendste Schuss im Golf. Unter anderem sorgt er für einen längeren zweiten Schlag und versetzt dem Selbstvertrauen oft einen schweren Schlag. Ohne den Schwung fundamental verändern zu müssen, bieten Draw-Driver eine Möglichkeit, Scores und Selbstvertrauen zu verbessern. „Es ist für viele Golfer der schnellste Weg der Fehlerbehebung“, sagt Paul Wood (Vice President of Engineering bei Ping). Wood schätzt, dass mindestens die Hälfte aller Golfer und Golferinnen von einem Draw-Driver profitieren können. „Es ist unglaublich schön zu sehen, wenn man jemandem einen Draw-Driver in die Hand drückt und der Ball sofort weiter und gerader fliegt. Ich würde sogar sagen, es ist das bestgehütete Geheimnis im Golfsport.“

VON OBEN IM UHRZEIGERSINN

1 PING G400 SFT
▶ Das zur Ferse hin angeordnete Wolframgewicht sorgt für mehr Draw-Spin. Ein geringeres Schwunggewicht erleichtert es, „square“ an den Ball zu kommen.
469 €

2 CALLAWAY ROGUE DRAW
▶ Interne und externe Gewichte, kombiniert mit einem etwas aufrechteren Lie-Winkel unterstützen einen Draw.
549 €

3 TAYLORMADE M4 D-TYPE
▶ Mit 41 Gramm Extragewicht an der Ferse liegt in diesem Driver doppelt so viel Masse ganz hinten wie beim justierbaren M3-Driver.
449 €

4 TOUR EDGE HL3 OS
▶ Die extragroße Schlagfläche im Cupface-Design bietet eine größere Trefffläche; das Offset sowie der aufrechte Lie helfen beim Kampf gegen den Slice.
AB 200 €

5 COBRA FMAX
▶ Der Gewichtsschwerpunkt liegt tief und zur Ferse. Offset und ein insgesamt geringeres Schwunggewicht sorgen für geraderen und höheren Ballflug. Größere Griffe unterstützen die Schlagkontrolle.
289 €