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AV-KAUFBERATUNG 2019: DIE GROSSE AV-KAUFBERATUNG


video - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 01.02.2019

Jeden Monat schreiben wir über die neuesten Geräte der Unterhaltungselektronik. Dabei blicken selbst wir im Wust der Fachbegriffe manchmal schon nicht mehr durch. Die folgenden Seiten sollen Ihnen daher ein kleines AV-Lexikon für 2019 sein.


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Bildquelle: video, Ausgabe 3/2019

Bilder: Hersteller

Bild: TV-Geräte

Ob mehr Pixel, ein höherer Kontrast, Heimvernetzung oder mehr Inhalte, die TV-Technik schreitet unaufhaltsam voran. Doch was ist für den potenziellen Käufer tatsächlich wichtig, was weniger relevant?video steht beim Gerätekauf zur Seite, wobei die einzelnen Checklisten für uns den Mindestumfang darstellen. Angesichts der sich rasant ...

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Ob mehr Pixel, ein höherer Kontrast, Heimvernetzung oder mehr Inhalte, die TV-Technik schreitet unaufhaltsam voran. Doch was ist für den potenziellen Käufer tatsächlich wichtig, was weniger relevant?video steht beim Gerätekauf zur Seite, wobei die einzelnen Checklisten für uns den Mindestumfang darstellen. Angesichts der sich rasant entwickelnden Hardware (z.B. 8K) geht mehr immer.

@Auflösung

Die Mehrzahl der aktuellen TV-Geräte beherrscht die UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Lediglich im günstigen Einstiegssegment und bei kleineren Bilddiagonalen finden sich noch Full-HD-TV-Geräte.

Dennoch sind UHD-Inhalte rar. Sie beschränken sich auf einen 4KSportsender sowie einzelne Filme von Sky Deutschland, etwaige Demokanäle wie UHD1 by HD+ bzw. Insight UHD von Diveo sowie auf Serien und Filme der VoD-Services Netflix und Amazon und selbstverständlich UHD-Blu-ray Discs. Dabei steht bereits die nächsthöhere Bildschirmauflösung von 8K oder UHD-2 mit 7680 x 4320 Pixeln in den Startlöchern. Samsungs Q900 hatten wir bereits in 85 Zoll im Test, für diese Ausgabe testeten wir seinen kleinen Bruder in 75 Zoll. Zudem haben auf der CES z.B. LG, Sony, Samsung, TCL und Sharp neue 8K-Geräte für 2019 angekündigt. Treiber und Vorreiter in Sachen 8K auf Content-Seite ist beispielsweise der japanische TVSender NHK: So wollen die Japaner etwa die olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio in 8K produzieren. Mit großen 8K-Content-Initiativen müssen wir uns in Europa sicherlich noch ein bisschen länger gedulden.

Bildschirmgröße

Die Auflösung ist mit der Bildschirmgröße und dem Betrachtungsabstand verknüpft. Denn mehr Pixel bringen eben nicht zwangsläufig mehr Schärfe. Vielmehr ist das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges begrenzt. Das bedeutet in der Praxis: Während der Zuschauer eines 65-Zoll-TV-Gerätes mit Full-HD-Auflösung mindestens 2,40 Meter entfernt sitzen muss, damit er keine Pixel mehr erkennt, kann er bei einem 65-Zoll-UHD-TVGerät unbesorgt auf 1,20 Meter heranrücken. Der Mindest-Betrachtungsabstand halbiert sich also mit der vierfachen Auflösung. (Faustregel: Bildhöhe x 1,5 für UHD und x 3 bei Full HD) Gleiches Rechenbeispiel ließe sich für 8K-Panels absolvieren. Mit dem Ergebnis, dass 8K erst bei gewaltigen Bilddiagonalen und auf kurze Distanz seine Vorteile ausspielen kann.

Bildschirmtechnologie

Ein weiterer wesentlicher Punkt beim TV-Gerätekauf ist die Bildschirmtechnologie. Aktuell streiten weiterhin vor allem OLED und QLED um die Vorherrschaft auf dem Markt.

OLED steht für organische Leuchtdioden. Die Technik, die bis vor ein paar Jahren noch als teuer und aufwendig galt, liefert mit selbstleuchtenden Zellen einen natürlichen Bildeindruck. Gute Schwarzwerte ermöglichen fein durchzeichnete dunkle Bildpartien und lebensechte Farben.

Den Begriff QLED hat Samsung maßgeblich geprägt. Die Ähnlichkeit zu OLED scheint keineswegs zufällig. Dabei handelt es sich bei QLED, wie es Samsung einsetzt, weniger um eine neue Bildschirmtechnologie als um eine Variante von LED-LCD. Anorganische Nanopartikel, auch Quantum Dots genannt, verändern dabei das Farbspektrum der LED-Hintergrundbeleuchtung. Das meist bläuliche LED-Spektrum wird ins Weiße verschoben, wodurch eine neutralere Farbdarstellung und ein deutliche Helligkeitssteigerung gelingt. Die Folge: Samsungs QLEDs sind wahre Helligkeitswunder.

Beide Technologien entwickeln sich stetig weiter. So konnte LG auf der CES ein sich aufrollendes OLED-Display (Markstart in Deutschland wohl in der zweiten Jahreshälfte) präsentieren und Samsung die vielfach kritisierten Betrachtungswinkelprobleme der QLED-Geräte erheblich reduzieren. In dervideo Bestenliste sind die TV-Geräte nach OLED und Ultra HD getrennt. Unter die UHD-Panels fallen Geräte mit Bildschirmtechnologien wie QLED oder LED-LCD.

High Dynamic Range

Zum wahren Expertenthema hat sich HDR (High Dynamic Range) entwickelt. Dessen Zweck ist klar: Eine erweiterte, verbesserte Kontrastdarstellung hat auf die wahrgenommene Bildqualität einen größeren Einfluss, als etwa die Pixelanzahl alleine.

Kniffelig: Selbst im HDTV-Zeitalter wurde der Kontrast auf die Helligkeits-Kennlinie (sogenanntes Gamma) von Röhrenfernsehern angepasst. Dies soll sich nun mit der Produktionsnorm ITU-R BT.2020 und der sogenannten EOTF-Kennlinie SMPTE ST 2084 für UHD ändern.

Nun buhlen verschiedene Technologien um die Gunst der Hersteller und Kunden. Zunächst geht es darum, ob die HDR-Technologie abwärtskompatibel ist. Das bedeutet, dass UHD-Geräte ohne HDR-Technik die Bildsignale zumindest mit herkömmlichem Kontrast korrekt darstellen können. Das gewährleistet der Broadcasting-Standard HLG der britischen BBC (Hybrid Log Gamma).

Zum anderen geht es um die bestmögliche Kontrastdarstellung. Die bietet HLG sicher nicht, da es prinzipbedingt nicht den gesamten nun möglichen Kontrastumfang ausschöpft. Hier ringen sogenannte dynamische Technologien wie Dolby Vision und HDR10+ um die Vorherrschaft. Mit diesen Verfahren lassen sich die Kontrastwerte für jede einzelne Szene bestimmen, um so für jede Bildeinstellung bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Dolby, das seit Jahren an seiner Dolby-Vision-Technologie feilt, verlangt jedoch eine Lizenzgebühr. Dies wollen die Hersteller gerne vermeiden.

Hersteller wie Panasonic, Filmstudios wie 20th Century Fox und Streaming-Anbieter Amazon unterstützen HDR10+. Es basiert auf der statischen HDR-Technik HDR10 für die UHD-Bluray, passt jedoch wie Dolby Vision den Kontrastumfang dynamisch an den jeweiligen Bildinhalt an. In diesem Jahr dürfen wir uns hier wohl auf die ersten Inhalte freuen.

Empfangsbereit

Maßgeblich für TV-Geräte sind auch die für den TV-Empfang zuständigen Empfangsteile (Tuner). Aktuelle Modelle verfügen über Triple-Tuner für die drei Empfangswege Satellit (DVB-S2), Kabel (DVB-C) und Antenne (DVB-T2). Mit an Bord sollte dabei für den UHD-TV-Empfang auch der HEVC-Codec sein. Praktisch ist die Technik Sat>IP oder Sat to IP. Sie transportiert Sat-TV-Signale über das Heimnetzwerk per Kabel (LAN) oder kabellos (WLAN). Damit befreit sie TV-Geräte förmlich von einer Sat-Antennendose. Aktuell lassen sich per Sat>IP bis zu acht TVGeräte oder auch Tablets beziehungsweise Laptops beliefern. Für Kabel oder Antenne gibt’s diese Technik bislang leider aber noch nicht.

Smart-TV

Netzwerk, Internet und Multimedia sind für moderne TV-Geräte keine Fremdwörter. Die Hersteller setzen dafür auf ausgefuchste Betriebssysteme: Philips TP Vision und Sony nutzen beispielsweise Android TV von Google. Es bietet die meisten Apps. Ältere Versionen zeigten aber auch Fehler und sogar Abstürze.

Samsungs Tizen bietet die zweitmeisten Apps, gefolgt von LG Web OS und Firefox OS, das viele Panasonic Smart-TVs nutzen. Andere TVHersteller setzen dagegen auf Roku TV. Vorsicht: Alle Smart-TVs sammeln auch Nutzerdaten.

Daneben sollten Smart-TVs auch HbbTV 2.0 beherrschen, was via Internet Zusatzangebote zu den TV-Sendern liefert. Der Kontakt zum Netzwerk gelingt per Funknetzwerk am einfachsten (WLAN).

video Tipp

Die Qual der Wahl: OLED liefert nach Einschätzung der Redaktion natürlichere Bilder, kostet aber mehr. Daher lautet die Devise, entweder zu einem guten, preiswerten LED-LCDTV- Gerät zu greifen oder ausreichend Kleingeld für OLED zu berappen.

Bildschirmtechnologien

QLED

Das Q steht für Quantum Dot, anorganische Nanopartikel, die das Spektrum der LED-Hintergrundbeleuchtung von Blau nach Weiß verschieben. Dies erleichtert und verbessert die Farbdarstellung der LED-LCD-Bildschirme. Eine höhere Helligkeit und leuchtende Farben sind die Folge.

OLED

Die organischen Leuchtdioden leuchten selbst. Eine Hintergrundbeleuchtung samt Farbfiltern entfällt somit. Die selbstleuchtende Technik liefert perfekte Schwarzwerte, kann dunkle Bildpartien feiner zeichnen und natürliche Farben darstellen. Insgesamt ein natürlicher Bildeindruck.

LED-LCD

Auch die aktuelle Quantum-Dot-Technik basiert zunächst auf LED-LCD. Das Licht einer LED-Hintergrundbeleuchtung fällt durch Filterfolien aus Flüssigkristallen (LCD). Diese öffen und schließen je nach Bildsignal. Dabei können sie das Hintergrundlicht nie ganz vollständig aussperren.

Empfehlung TV-Geräte

Ab 1700 €


Für Cineasten: LG OLED C9

• UHD-OLED-TV mit 55, 65 oder 77 Zoll Bilddiagonale.
• Perfektes Schwarz und intensive Kontraste.
• Ideale Bildoptimierung durch den intelligenten LG Alpha 9 Prozessor.
• Raumfüllender 3D-Sound dank Dolby Atmos.
• Smarte Bedienung mit der LG Magic Remote.

Fazit: Enorm bildstarker OLED-TV für Heimkino-Fans.

Ab 2400 €


Für Klang-Liebhaber: Panasonic TX FZW 954

• UHD-OLED-TV in 55 Zoll (140 cm) oder 65 Zoll (165 cm) Bilddiagonale.
• Spitzen Soundperformance durch innovatives Lautsprechersystem.
• Dynamisches HDR mit HDR10+.
• THX 4K zertifiziertes Display.
• Tolle Farben durch Studio ColourHCX Prozessor.

Fazit: Top-Verbindung von knackigen Bildern mit kräftigem Sound.

Für TV-Ästheten: Samsung QLED Q9FN

Ab 1650 €


• UHD-QLED-TV in 55, 65, oder 75 Zoll.
• Quantum Dot Technologie für eine große Farbintensität.
• Stylisches Design dank Ambient-Mode und hauchdünnem optischen Kabel.
• Sehr gute Bedienbarkeit per One-Remote-Fernbedienung.

Fazit: Großartiger QLED-TV mit umwerfenden Farben und Top-Design.

Für Farb-Genießer: Philips OLED 903

Ab 2200 €


• UHD-OLED-TV in 55 oder 65 Zoll
• Sieger imvideo Lesertest zum besten OLED-Bild.
• Wahre Farbenpracht dank Ambilight.
• Sehr guter Sound von Bowers & Wilkins.
• Klasse Bildverarbeitung durch den Philips P5-Prozessor.

Fazit: Umwerfendes Bild egal von welcher Quelle.

Bild: Beamer

Wenn fürs Heimkino richtig große Bilder gefragt sind, ist ein Beamer die beste Lösung. Denn bei Bilddiagonalen von 85 bis 110 Zoll (215 bis 280 cm) ist bei TV-Geräten irgendwann Schluss – und bezahlbar sind diese Modelle lange nicht mehr. Anders ein Beamer: Mit üblichen Heimkinomodellen sind Bilddiagonalen von drei und mehr Metern kein Problem. Worauf kommt es bei den Geräten an?

Bildtechnologie

Beamer für das Heimkino verwenden verschiedene Bildtechnologien (siehe rechts). Da ist zum einen das DLPPrinzip (Digital Light Processing). Es basiert auf sogenannten DMD-Chips, die überwiegend von Texas Instruments hergestellt werden. Während Profi-Projektoren drei DMD-Chips für die Primärfarben Rot, Grün und Blau verwenden, wird in erschwinglichen Heimkinoprojektoren nur ein DMD verbaut. Die Farben werden mittels eines Farbrades erzeugt, wodurch ein Regenbogeneffekt entstehen kann (Farbflimmern).

Moderne LCD-Projektoren für das Heimkino arbeiten meist mit drei LCD-Panels, die für die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau zuständig sind. Sonys SXRD und JVCs D-ILATechnik möchten das Beste aus zwei Welten bieten: Die auf LCoS-basierenden Panels reflektieren das Licht ähnlich wie DMD-Chips.

Helligkeit und Bildgröße

Die Bildgröße wird von der Helligkeit eines Projektors vorgegeben. Je heller der Projektor, desto größer die maximale Bildgröße. Ein guter Heimkinoprojektor darf gut und gerne zwischen 1000 und 2000 Lumen liefern. In abgedunkelten Räumen genügt eine geringere Helligkeit – die Abdunkelung verbessert vor allem die dunklen Grautöne.

Objektiv

Das Objektiv bestimmt ebenfalls die Bildgröße. Um die Bildgröße am Aufstellort des Beamers flexibel auf die Leinwand anpassen zu können, empfiehlt sich ein Zoom-Objektiv. Trapezförmige Verzerrungen gleicht ein Shift-Objektiv ohne Qualitätsverlust aus.

Anschlüsse

HDMI 2.0 ist für Heimkino Pflicht. Mobilgeräte lassen sich per MHL (Mobile High Definition Link) verbinden. HDBaseT ist gerade für Heimkino und den Installationsbereich praktisch: Es transportiert HDMI-Signale über gut 100 Meter.

Bildtechnologien

DLP/DMD

DLP-Beamer arbeiten mit einem oder drei DMD-Chips (Digital Micromirror Device). Auf den Chips reflektieren winzige Spiegel das Licht. DLP-Projektoren mit einem DMD-Chip benötigen ein Farbfilterrad. Profi-Projektoren arbeiten mit drei DMD-Einheiten, die für die Primärfarben Rot, Grün und Blau zuständig sind. DLP bietet eine gute Helligkeit, sattes Schwarz sowie eine flotte Reaktion.

3 LCD

LCD-Projektoren nutzen meist drei Flüssigkristall-Panels. Je eines ist für die Primärfarben Rot, Grün und Blau zuständig. Die einzelnen Kristalle der LCD-Panels öffnen oder schließen und lassen das Licht entsprechend passieren oder nicht. Wie bei LCD-TVs können die Kristalle nicht ganz abdunkeln. Das Schwarz der LCD-Beamer ist daher nicht ganz perfekt, die Farben sind jedoch kräftig.

SXRD/D-ILA

Sonys SXRD und JVCs D-ILA-Technik ähneln sich. Sie basieren beide auf der LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicon): Hierbei handelt es sich um LCD-Panels, die nicht durchleuchtet werden, sondern das Licht des Leuchtmittels reflektieren – ähnlich wie DMD-Chips. Eine weit höhere Helligkeit, ein besserer Kontrast und tieferes Schwarz im Vergleich zu LCD-Projektoren sind die Folge.

Empfehlung Beamer

Für das High-End-Heimkino: Sony VPL-VW270ES

5300 €


• UltraHD 4K 3D Beamer der HighEnd-Klasse.
• Außergewöhnlich gutes Bild mit 1500 Lumen Helligkeit.
• HDR-Kompatibilität für größtmögliche Dynamik.
• HDMI-18-GB/s-Kompatibilität

Fazit: Top 4K-Projektor für vollendetes Heimkino.

Für den UHD-Einstieg: BenQ W1700

1100 €


• Starker DLP-Projektor zum Top-Preis.
• 4K UHD durch vertikale Linsenverschiebung.
• Sehr gute Helligkeit mit 2200 ANSI Lumen.
• RGBRGB-Farbrad für kräftige Farben.
• Gute Kontraste dank HDR.

Fazit: Top-Heimkino-Beamer für den Einstieg in die UHD-Welt.

Für Gamer: JVC DLA-X5900

3200 €


• 4K in 60 FPS für das perfekte Spielerlebnis.
• Sehr hohe Farbauflösung (4:4:4) mit BT-2020 Farbraum.
• Einfache Inbetriebnahme durch Lens-Memory-Funktion.
• Zwei HDMI-Schnittstellen mit HDCP-2.2-Standard.

Fazit: Brillante Projektionstechnik in absolut flüssigen Bildern.

Für Platzsparer: Optoma UHL55

1700 €


• Kleiner und handlicher Beamer, der super schnell aufgebaut ist.
• Smarte Bedienung über Amazon Alexa und Google Home Sprachsteuerung.
• 2x HDMI 2.0.
• Hohe Helligkeit mit 2000 Lumen.
• Gute 4K-Auflösung.

Fazit: Extrem pfiffiger Projektor auch für beengte Platzverhältnisse.

Sound: AV-Receiver

Während TV-Geräte einen festen Platz im Wohnzimmer belegen, spielt satter Heimkinoton keineswegs in jedem Haushalt. Wer echtes Kinofeeling in der heimischen Stube wünscht, für den ist eine Gerätekombi aus AV-Receiver und Lautsprecher-Set die erste Wahl.

AV-Receiver dienen dabei nicht nur als Mehrkanal-Verstärker für die Audio-Zuspieler, sondern fungieren zugleich als Schaltzentrale für Audiound Videosignale. Entsprechend sind die Rückseiten der Geräte mit Audiound Videoanschlüssen gespickt. Doch worauf kommt es wirklich an?

Endstufen – Kanäle

Entscheidend für die Wahl des AVReceivers ist zunächst die gewünschte Kanalanzahl beziehungsweise das Audioformat, das zu Gehör gebracht werden soll. Ist herkömmliches 5.1 oder 7.1 gewünscht? Oder soll es eines der 3D-Audioformate sein, die auch als immersiv, also einhüllend bezeichnet werden?

Im zweiten Fall benötigt der AVReceiver nicht nur mindestens sieben Endstufen, um etwa ein 5.1.2-Format abzuspielen (siehe rechte Seite). Die Ziffern stehen für fünf Lautsprecher in der unteren Ebene nebst einem Subwoofer, die jedoch stets aktiv sind, also von einem eingebauten Verstärker angetrieben werden. Hinzukommen zwei Höhenkanäle, die von Lautsprechern über den Frontboxen abgespielt werden (siehe Audioformate rechts). Die Höheninformationen erzeugen eine wirklichskeitsnahe Räumlichkeit des Klangs. Doch natürlich steigt der Aufwand, wenn Höhen- oder Deckenlautsprecher angebracht werden sollen. Anders als in den USA sind Deckenlautsprecher hierzulande keineswegs üblich.

Dolby entwickelte mit Atmos Enabled eine clevere Alternative: Lautsprecher-Aufsätze für die Front-Speaker alleine oder für Front- und Rear-Lautsprecher zusammen geben den Schall für die Höheninformationen in Richtung Decke ab, wo er reflektiert wird und so gleichsam über Bande zum Zuhörer gelangt.

Daneben spielt die Zahl der Endstufen auch dann eine Rolle, wenn es um sogenanntes Bi-Amping geht. Dabei werden verschiedene Wege eines Lautsprechers getrennt mit verschiedenen Endstufen angesteuert.

3D-Audioformate

Dabei ist es nicht die Zahl der Endstufen alleine, die 3D-Audioformate zu Gehör bringt. Der Receiver muss auch die entsprechenden Audioformate dekodieren können. Heimkinofans sind den Wettstreit verschiedener Audioformate bereits leidlich gewöhnt:

Da ist zum einen natürlich Branchenprimus Dolby, der mit Dolby Atmos das erste sogenannte objektbasierte 3D-Audioformat auf den Markt brachte. Die Kalifornier haben Vorteile: Sie haben die meisten Kinos und Filmstudios bereits überzeugt.

Erzrivale DTS mischt ebenfalls mit und bietet mit DTS:X ein Format, was eine höhere Datenrate und damit geringere Kompression verspricht.

Dritter im Bunde der 3D-Audioformate sind die belgischen Galaxy-Studios mit Auro 3D. Dieses rein kanalbasierte Verfahren arbeitet ohne oder mit verlustfreier Audiokompression und verspricht dadurch beste Qualität. Doch UHD-Blu-rays mit Auro 3D sind vergleichsweise rar gesät.

Leistung und Schalldruck

Watt-Zahlen lassen HiFi-Fans das Herz höher schlagen. Doch wie verhalten sich Leistung und Lautstärke tatsächlich? Hier kommen die Pegel ins Spiel. Eine doppelte Leistung in Watt bedeutet eine Zunahme des Leistungspegels um 3 dB. Bei doppelter Leistung steigt auch der Schalldruckpegel eines angeschlossenen Lautsprechers um 3 dB. Lautstärke ist jedoch vom subjektiven Empfinden abhängig. 10 dB (Phon) Zunahme gelten hier etwa als Verdopplung.

Anschlüsse

Als wahre Schalt- und Steuerzentrale müssen AV-Receiver mit einer entsprechenden Zahl an Anschlüssen aufwarten. Der Buchsenwald an deren Rückfront schreckt Einsteiger zugleich ab. Im aktuellen Heimkino zählen vor allem HDMI-Eingänge zum guten Ton: Für UHD-1 sollte es mindestens HDMI 2.0 mit dem Kopierschutz HDCP 2.2 sein. Der neueste Standard HDMI 2.1 berücksichtigt bereits UHD-2 oder 8K-Auflösungen.

Für die Verbindung zum TVGerät haben moderne AV-Receiver standardmäßig eine HDMI-ARCBuchse (Audio Return Channel). Per Audiorückkanal nimmt der AV-Receiver den Fernsehton vom TV-Gerät entgegen und gibt ihn über die angeschlossenen Lautsprecher aus. Weitere digitale Audioanschlüsse für Heimanwender sind S/PDIF optisch und koaxial. Sie dürfen bei einem AV-Receiver ebensowenig fehlen wie analoge Cinch-Anschlüsse (RCA). Vinylfans freuen sich über einen Phono-Anschluss.

Für die Lautsprecher sind Drahtklemmen vorhanden. Die Kabelklemmen sollten für Kabel mit einem Kabelquerschnitt von 2,5 Quadratmillimeter-Kabel ausgelegt sein. Puristen greifen bei längeren Kabeln mitunter zu vier Quadratmillimetern. Hilfreich sind Buchsen für Bananenstecker, mit denen sich die Boxen zügiger anstöpseln lassen.

Upscaling

Häufig werden verschiedene Zuspieler wie Blu-ray-Player oder Set-Top-Boxen angeschlossen, die nicht alle UHD-Auflösung liefern. UHD-TVGeräte rechnen die Eingangssignale auf ihre Bildschirmauflösung hoch. Unter Umständen kann ein sogenannter Upscaler im AV-Receiver eine noch bessere Bildqualität liefern.

Bedienung

Bei der Vielzahl der Funktionen ist eine einfache Bedienung der AV-Boliden ein klares Plus. Eine gute Bedienbarkeit fängt bei dem Gerätedisplay und vor allem bei übersichtlichen Bildschirmmenüs an. Ein Einrichtungsassistent mit Einmessautomatik sollte bei modernen AV-Receivern die Grundeinstellungen automatisch übernehmen.

Netzwerkfähige AV-Receiver können oft mit einer Smartphone-App punkten, die die Bedienung erleichtert. Die Fernbedienungen der AVReceiver sind oft mit Bedientasten übersät.

Multiroom und Streaming

AV-Receiver ermöglichten schon Mehrraum-Beschallungen, als Netzwerkstreaming noch in den Kinderschuhen steckte. Daher bieten moderne AV-Receiver oft verschiedene Mehrraum-Techniken:

Zum einen lassen sich Lautsprecher für verschiedene Hörzonen anschließen. Die verschiedenen Hörzonen können AV-Receiver mit unterschiedlichen Quellen beliefern. Selbst die Steuerung klappt von verschiedenen Räumen, etwa über Infrarot-Weiterleitungen.

Moderner sind Mehrraumlösungen mit Netzwerk-Streaming. Auch dies beherrschen aktuelle AV-Receiver etwa von Denon, Pioneer oder Yamaha. Ganz zeitgemäß haben moderne Geräte Streaming-Services wie Spotify an Bord (Spotify Connect). Die Wiedergabe und Hörzonensteuerung gelingt ganz komfortabel am Smartphone per App.

Technik: HDMI

HDMI 2.0 wurde für UHD-1 bzw. 4K-Inhalte konzipiert. Es hat eine Bandbreite von 18 Gbit/s. Das reicht für UHD-Videos mit 3840 x 2160 Pixel und 50 oder 60 Vollbildern pro Sekunde (2160p@50/60 Hz). Zudem kann HDMI 2.0 bis zu 32 unkomprimierte PCM-Audiokanäle übermitteln und unterstützt Audio-Abtastraten bis zu 1536 kHz. Während HDMI 2.0a für statische HDRFormate wie HDR10 geeignet ist, umfasst HDMI 2.0b auch die HDRTechnik HLG.
Das neue HDMI 2.1 wurde für 8Koder UHD-2-Inhalte entwickelt. Es überträgt eine Datenrate bis zu 48 Gbit/s. Zugleich soll es auch dynamische HDR-Formate wie Dolby Vision oder HDR10+ übermitteln.

Lautsprecher-Setups

5.1-Set

Das klassische Surround-Format 5.1 umfasst fünf Lautsprecher, die ungefähr auf Ohrhöhe platziert werden: Links, Center und Rechts sowie Left Surround und Right Surround (LS und RS). Hinzukommt ein Subwoofer (der. 1-Kanal), der für Tiefton-Effekte zuständig ist.

5.1.2-Set

Höhenkanäle verbessern die Räumlichkeit enorm. Bei 5.1.2 gesellen sich zwei Höhenlautsprecher – im Bild als Deckenlautsprecher aufgeführt – im Bereich der beiden Frontlautsprecher hinzu. Alternativ lassen sich die Höhenkanäle auch über Atmos-Enabled-Speaker abspielen.

5.1.4-Set

Bei einem 5.1.4-Setup spielen vier Höhenlautsprecher im Verbund mit einem 5.1-Set in der unteren Ebene. Der Raumeindruck ist hier deutlich beeindruckender und sehr realistisch. Im Bild sind vier Deckenlautsprecher angebracht. Es ließen sich auch vier Atmos-Enabled-Aufsätze verwenden.

Empfehlung AV-Receiver

Für 3D-Audio-Enthusiasten: Denon AVC-X8500H

3500 €


• Dolby Atmos, DTS:X, Auro 3D.
• 13 Verstärkerkanäle und insgesamt 15 Lautsprecher-Terminals.
• Besonders hohe Leistung von 210 Watt.
• Audyssey Einstellungsoptionen.
• HEOS Multiroom-Musikstreaming.
• 4K/Ultra-HD, HDR, Dolby Vision und HLG.

Fazit: 3D-Audio-Bolide, der keine Wünsche offen lässt.

Für Multiroom und 3D-Audio: Marantz SR-8012

2600 €


• Dolby Atmos, DTS:X, Auro 3D
• 11.2-Kanal-Receiver.
• 8 HDMI Ein-/ 3 Ausgänge, HDCP 2.2
• Dolby Vision, HLG, BT.2020, eARC
• HEOS Wireless-Multiroom-Musiknetzwerk.
• LAN, WLAN, Spotify Connect, Airplay

Fazit: Top ausgestattetes 3D-Audiound Surround-Heimkinomodell.

Für 3D-Audio und Streaming: Pioneer VSX-933

350 €


• Dolby Atmos, DTS:X
• 7 Endstufen & 6 HDMI-Eingänge.
• Unterstützt HDR10, Dolby Vision, HLG sowie BT.2020.
• LAN, WiFi, DLNA, Airplay, Spotify
• Chromecast Technologie und DTS Play-Fi.
• FlareConnect Multi-Room Funktion.

Fazit: Flexibles Kraftpaket für 3D-Surround und Streaming.

Für präzisen Sound: Denon X-1400H

310 €


• Dolby Atmos, DTS:X
• 7.2-Kanal-Receiver
• Alle sechs HDMI-Eingänge mit HDCP 2.2 kompatibel.
• UHD, HDR10, HLG, BT.2020.
• LAN, WiFi, DLNA, Airplay 2, Spotify
• Mit Amazon Alexa Sprachsteuerung
• Raumakustikkorrektursystem Audyssey MultEQ XT.

Fazit: Surround- und Streaming-Talent mit präzisem Sound.

Sound: Lautsprecher

Hauptprotagonisten der heimischen HiFi- und Surround-Anlage sind die Lautsprecher. Denn dieses letzte Glied in der Kette der Schallwandlung prägt maßgeblich die Klangqualität.

Subwoofer gewünscht?

Eintscheidend ist, was auf dem Lautsprecher-Set vornehmlich laufen soll – Musik oder Heimkino? Wuchtige Tiefton-Effekte prägen den modernen Kinosound. Für Heimkino-Sets sind Tiefton-Lautsprecher daher Pflicht. Rockmusik und selbst aktuellen Hip Hop können Standlautsprecher mit entsprechendem Tiefgang satt zu Gehör bringen.

Regal- oder Standbox?

Die Entscheidung zwischen kompakter Regal- und größerer Standbox lässt sich recht leicht anhand des Raumes fällen. Handelt es sich um einen größeren Raum ab 15 Quadratmeter sind Standboxen sicher die bessere Wahl. Für die Surround- oder Rear-Lautsprecher reichen durchaus Regalboxen – die sich dann beispielsweise auf Stativen aufstellen lassen.

Chassis und Wege

Geht es um Chassis und Wege, läuft der HiFi-Fan zur Hochform auf. Wege – darunter verstehen die Lautsprecher-Tüftler, in wie viele Frequenzbereiche ein Lautsprecher – genauer: die Frequenzweiche – das Audiosignal aufteilt. Diese einzelnen Frequenzbereiche werden dann meist von verschiedenen Lautsprecher-Chassis wiedergegeben.

Mehr ist nicht zwangsläufig besser. Es gibt hervorragende Breitbandlautsprecher, die über einen weiten Frequenzbereich spielen. Doch bei tiefen Bässen und kristallenen Höhen stoßen sie an Grenzen. Hier kommen Lautsprecher ins Spiel, die etwa Hochtöner – oft Kalotten – Mittelton- und Tiefton-Chassis umfassen. Das wäre dann ein Dreiwege-System.

Koaxial-Chassis

Eine Besonderheit sind sogenannte Koaxial-Chassis. Sie möchten ein Problem lösen, das durch die Wiedergabe mit mehreren, beispielsweise untereinander angebrachten Chassis entstehen kann: Die Laufzeiten des Schalls von den einzelnen Treibern zum Zuhörer können variieren. Dies verursacht möglicherweise Klangfärbungen.

Koaxial-Lautsprecher suchen das zu vermeiden, indem sie beispielsweise einen Hochtöner in der Mitte eines Mitteltöners platzieren. Die beiden Chassis spielen dann koaxial – auf einer Achse. Wichtig dabei: Sie geben den Schall vom selben Punkt ab. Ein Beispiel für eine koaxiale Konstruktion ist etwa der Uni-Q-Treiber von KEF.

Aktiv oder passiv?

Bei Studiomonitoren ist eine aktive Bauweise verbreitet. Sie verlagert die Endstufen in den Lautsprecher. Jedes Chassis wird von einer eigenen Endstufe angetrieben, die Frequenzweiche sitzt vor den Endstufen. So vorteilhaft diese Konstruktion ist, im HiFi-Bereich vermag sie sich nicht zu etablieren.

Atmos enabled

Bei 3D-Audioverfahren oder dem sogenannten immersiven Klang kommen Höhenkanäle und dazu passende Lautsprecher ins Spiel. Dies können Deckenlautsprecher sein, deren Installation in der Regel recht aufwendig sein dürfte.

Eine pfiffige Alternative brachte Dolby für sein Atmos-Format ins Spiel. Mittels Aufsätzen für die Frontund rückwärtigen Lautsprecher lässt sich der Schall für die Höhenkanäle an die Decke abstrahlen, die den Schall reflektiert.

Alexa & Google

Wer auf Nummer sicher gehenmöchte, greift zu Geräten mit integrierter Sprachsteuerung. Hierzulande liefern sich Amazon und Google derzeit ein heißes Rennen. Immer mehr Hersteller integrieren die Assistenten in ihre Lautsprecher, AV-Receiver, Soundbars oder TVs. Auch smarte Wohnräume lassen sich so steuern.

Empfehlung Lautsprecher

3D-Audio aus dem Taunus: Canton A45 Atmos 5.1.2

6900 €


• 2x 3-Wege-Standlautsprecher A45
• 2x A45 BS Kompaktlautsprecher
• 2x A 45 AR Effektlautsprecher
• 1x A 45 Center Lautsprecher
• 750-Watt-Subwoofer A 45 SUB

Fazit: Spitzen-Sound mit 3D-Audio-Raumklang.

Für souveränes Heimkino: B&W High 600 Home Theater

3430 €


• 2x 603 Standlautsprecher
• 2x 607 Kompaktlautsprecher
• 1x HTM6 Centerlautsprecher
• 1x 200-Watt-Subwoofer ASW610

Fazit: Ein exzellenter Center & ein tiefer Bass bieten jede Menge Power.

3D-Audio aus Schwaben: Nubert nuLine mit Atmos

5380 €


• 2x Standlautsprecher nuLine 284
• 2x Kompaktlautsprecher nuLine 24
• 1x Bassreflex Center nuLine CS-174
• 4x Atmos-Aufsätze RS-54
• 240-Watt-Subwoofer nuLine AW-600

Fazit: Tolles Mittendrin-Feeling aus Schwäbisch Gmünd.

Für Surround-Einsteiger: Teufel Ultima 40 Surround 5.1-Set

900 €


• 2x Stand-Lautsprecher UL 40 Mk2
• 2x Regal-Lautsprecher UL 20 Mk2
• 1x Center-Lautsprecher UL 40 C Mk2
• 1x T 10 Subwoofer

Fazit: Surround-Einstieg mit bewährter Teufel-Qualität.

Sound: Soundbars

Gerne einen kräftigen Sound, aber bitte keine Kästen überall im Wohnzimmer samt Strippen quer durch den Raum – so der verbreitete Tenor in vielen Haushalten. Hier kommen Soundbars ins Spiel: Die schmalen Klangbalken stören optisch kaum, peppen dünnen Fernsehton jedoch merklich auf.

Surround oder 3D?

Die Klangbalken sind meist mit einer ganzen Reihe an Lautsprecher-Chassis bestückt. Damit können sie nicht nur Stereo-Klang kräftig zu Gehör bringen, sondern oft auch Raumklang-Effekte erzielen. Das reicht von einer breiteren Stereo-Bühne bis hin zu ausgeklügelten Verfahren, die gezielt Raumreflektionen erzeugen.

Yamaha konnte hier bereits vor Jahren Maßstäbe mit seiner Soundprojektor-Technologie setzen. Die Projektoren strahlen den Schall für rückwärtige Effekte und – je nach Modell – für die Höhenkanäle gezielt auf Wände und Decke ab. Diverse Hersteller kopieren die Technik.

Sub im Paket

Die meisten Soundbars kommen im Paket mit Subwoofer des gleichen Herstellers. Diese Duos verbinden sich meist drahtlos, was natürlich nicht zwei Stromanschlüsse erspart. Die kabellose Verbindung ist praktisch. Soundbars, die eine zusätzliche Buchse für externe Subs haben, sind daher ein Auslaufmodell.

Anschlussfreudig

Im HDMI-Zeitalter sollte eine Soundbar entsprechende Eingänge haben. Ideal ist eine HDMI-ARC-Buchse, sofern auch das TV-Gerät über HDMI ARC verfügt. Über den Audio Return Channel liefern Fernseher dann den Ton an die Soundbar. Das klappt in der Regel auch mit weiteren an das TV-Gerät angeschlossenen Zuspielern wie einem Blu-ray-Player. Sonst helfen weitere HDMI-Eingänge an der Soundbar oder ein digitaler S/PDIF-Eingang. Ein analoger Stereoanschluss sollte genügen.

Beinahe unverzichtbar sind Bluetooth oder WiFi für Musik vom Mobilgerät oder von Streaming-Services wie Spotify, Deezer oder Tidal.

Empfehlung Soundbars

3D-Raumklang

1400 €


Die Samsung harman/kardon Soundbar HW-N950 mit Dolby Atmos- und DTS:X-Unterstützung sorgt für besten Raumklang. Ihre Speaker sind so platziert, dass sie den Sound physisch zur Seite und nach oben abgeben. So erleben Sie echten 3D-DTS:X- und Dolby Atmos-Surround-Sound in ihrem Heimkino.

Ein echter Alleskönner

1000 €


Technisats Sonata 1 ist eine Kombination aus Ultra-HD-Receiver, der die besten Empfangstechnologien des deutschen Herstellers besitzt und hochwertiger Soundbar, die auch für eine 1A-Tonqualität sorgt. So ist die Sonata 1 ein echter Alleskönner, die im heimischen Wohnzimmer jede Menge Platz sparen kann.

Das Kraftpaket

1300 €


Die Markenzeichen der Cinebar Pro vom Berliner Sound-Hersteller Teufel? Absolute Klangtreue, extrem hohe Pegel und dazu ein richtig tiefer Bass, wie es sich der Künstler wünscht. Acht große High-Performance-Töner und sechs Endstufen sorgen für jede Menge Wums.