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Babypflegeprodukte: Weniger ist mehr


ÖKO-TEST Spezial Kinder & Familie - epaper ⋅ Ausgabe 5/2013 vom 10.05.2013

Schaut man sich die Werbung an, könnte man glauben, dass Eltern ein ganzes Arsenal an Babypflegeartikeln brauchen. Doch das meiste ist überflüssig. Wenige hochwertige Produkte sind besser – und billiger.


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Das sollte man haben

Babycreme: Normalerweise kommt die Babyhaut ohne aus. Ausnahme: Spaziergänge bei kalten Temperaturen. Eine Creme schützt das Gesichtchen. Darauf achten, dass sie fettreich ist, denn wasserhaltige Produkte kühlen das Gesicht noch stärker aus.
Wundschutzcreme: Gibt’s für den wunden Po. Klassische Wundcremes enthalten als Wirkstoff Zinkoxid. Je nach Marke kommen heilungsfördernde Zusätze wie Panthenol, Calendula oder Kamille hinzu. Leider sind Wundcremes oft parfümiert. Statt pflanzlicher Fette enthalten manche minderwertige Paraffinöle und Silikone. Ein gutes Öl: Passt zum Einreiben nach dem Bad, um die Körperfalten zu pflegen, und auch zum Säubern beim Windelwechsel. Auch bei leichten Rötungen hilft etwas Öl. Da Öl im Unterschied zu Cremes und Lotionen keine Konservierungsstoffe und Emulgatoren braucht, ist es sehr hautfreundlich. Allerdings sollte man nur pflanz liche Öle ohne Mineralölzusatz und ohne Parfüm verwenden. Olivenöl tut es übrigens vollkommen. Wer etwas Feines haben möchte, besorgt sich eine Flasche Mandelöl.

Praktisch

Feuchttücher: Praktisch für unterwegs. Damit sie in der Aufbewahrungsbox nicht gammeln, müssen sie konserviert werden. Viele Feuchttücher enthalten zudem künstliche Öle und kommen nicht ohne Duftstoffe aus. Sauber wird der Po auch mit Wasser und Waschlappen oder mit etwas Pflanzenöl. Allerdings haben die meisten Hersteller inzwischen gelernt. Viele Feuchttücher sind auch nach unseren strengen Kriterien „sehr gut“. Bleibt an Kritik nur noch der Müll, den sie verursachen.

Das kann man sich sparen

Babyseife: Seifen enthalten fast immer Tenside, die den Säureschutz der Haut aus dem Gleichgewicht bringen und die Haut austrocknen. Klares Wasser reicht für die Babywäsche völlig aus. Babyshampoo: Shampoo ist unnötig, solange sich das Kind nicht schmutzig macht und ohnehin noch nicht viele Haare hat – also mindestens für das erste Lebensjahr.
Babypuder: Durch die Feuchtigkeit in der Windel oder zusammen mit aufgetragener Creme bildet er Klümpchen, die an der Babyhaut scheuern und damit zu Hautreizungen führen. Außerdem kann es für das Kind gefährlich sein, größere Mengen Puder einzuatmen.
Badezusätze: Sie enthalten meist Parfüm und wasch aktive Substanzen, die die Haut austrocknen.


Foto: iStockphoto/ ©Thinkstock

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