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BABYSPA- GRÜNDERIN


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 13/2022 vom 24.03.2022

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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 13/2022

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Sie haben das erste Baby-Spa in Deutschland eröffnet…

Manuela Apitzsch: Richtig, ich habe es schon immer geliebt, Zeit mit Babys und Kindern zu verbringen. Aus Zufall sahen wir ein Video bei YouTube von einem Baby-Spa in London und dachten uns: Was für ein cooles Nischenkonzept, das brauchen wir auch in Deutschland! Im September 2016 haben wir in Düsseldorf das Baby-Spa „Mabyen“ als Start-up eröffnet.

Ein Wellness-Tag für Babys. Wie können wir uns das vorstellen?

Unser Angebot setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: einer Babymassage und dem Floating. Die Massage führen entweder wir oder ein Elternteil nach unserer Anleitung durch. Sie ist extrem gut, um die Bindung zwischen Eltern und Kind zu stärken und kann zum Beispiel auch bei Bauchbeschwerden helfen. Das Floating ist eine neue spezielle Form des Babyschwimmens. Die Babys bekommen einen Schwimmring um den Kopf und liegen dann schwerelos im ...

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... Wasser. Dieses Gefühl soll sie an die Zeit im Mutterleib erinnern, ihr Vertrauen stärken und hat positive Auswirkungen auf ihre motorischen Fähigkeiten. Zudem haben wir Behandlungen für Schwangere und Mamas.

Müssen die Babys bestimmte Voraussetzungen mitbringen?

Die Babys können ab zwei Wochen nach der Geburt zu uns kommen und müssen mindestens drei Kilo wiegen. Sie sollten aber bei ihrem ersten Besuch nicht älter als sechs bis sieben Monate sein.

Frau Sabransky – wie kommt man dazu, Intimfriseurin zu werden?

Maria Sabransky: Tatsächlich bin ich gelernte Friseurin – vor acht Jahren hatte ich dann irgendwie Lust auf etwas Neues, da lag der Beruf der Intimfriseurin nah.

Erzählen Sie uns mehr zum Job…

Der Oberbegriff lautet Depiladora, abgeleitet vom portugiesischen Wort „Depilação“, was Enthaarung heißt. Ich bin darauf spezialisiert, Haare schnell und schmerzarm mit Warmwachs zu entfernen.

Wer sind Ihre Kunden?

Das ist wirklich total bunt gemischt. Spannend ist aber, dass es von Jahr zu Jahr auch immer mehr Männer werden. Das Thema rückt langsam aus der Tabuzone raus.

Und welche Frisuren bieten Sie an?

Die meisten wollen einen „Landing Strip“, also einen Streifen, oder ein Dreieck. Wir bieten aber auch ein sogenanntes „Brazilian Special“ an. Dabei wird der gesamte Intimbereich samt Pofalte enthaart und es bleibt ein Wunschmotiv stehen.

Spannend. Können Sie uns einige dieser Wünsche nennen?

Vor Hochzeitsreisen möchten viele den Anfangsbuchstaben des Partners frisiert bekommen. Ich habe aber auch schon Herzen und Sterne mit Hilfe von Schablonen gemacht.

Was muss ich beachten, bevor ich zu Ihnen komme?

Man sollte sich etwa zwei bis drei Wochen vorher nicht rasieren, vorher nicht eincremen und vor allem nicht sonnen oder ins Solarium gehen.

Warum nicht?

Weil sich durch UV-Strahlen und starkes Schwitzen die Poren öffnen und es zu Verbrennungen kommen kann, wenn warmes Wachs mit der Haut in Berührung kommt. Wie teuer ist eine Intimfrisur bei Ihnen? Etwa 34 bis 40 Euro. Das hängt ganz vom Motiv ab.

Wo liegt eine Spa-Behandlung preislich?

Wir starten bei 22 Euro fürs Floating und nehmen bis zu 130 Euro für eine Einzelstunde, bei der Baby und Mama behandelt werden. Es ist also für jeden etwas dabei.

Sie haben auch eigene Babyprodukte auf den Markt gebracht…

Genau, unter der gleichnamigen Marke „Mabyen“ vertreiben wir zum Beispiel verschiedene Baby-& Mama-Pflegeprodukte, spezielle Tees und Zubehör. Es handelt sich hierbei um 100 Prozent natürliche, zertifizierte Produkte – das war uns sehr wichtig.

2017 wart ihr bei der „Höhle der Löwen“. Wie hat das euer Business vorangebracht? Das würde ich immer wieder machen, es war ein gutes Sprungbrett, gerade was Produktentwicklung und Vermarktung betrifft. Judith Williams hat uns damals genommen und stand uns dann mit ihrem Expertenteam zur Seite. Das hat schon sehr geholfen.

Haben Sie auch noch Zukunftspläne?

Natürlich. Wir bauen unser Konzept gerade auch für ältere Kinder aus. Außerdem wollen wir unsere Produktrange erweitern und langfristig auch noch weitere Standorte eröffnen.

THANATOPRAKTIKER

Amber Carvaly, 37 Jahre, Los Angeles, morticianinthekitchen.com

Sie sind Thanatopraktikerin – bitte erklären Sie uns den Zungenbrecher.

Amber Carvaly: Ein Thanatopraktiker ist quasi ein Leichenschminker, der einen toten Körper wäscht und herrichtet. Zusätzlich bin ich aber auch Bestatterin und kümmere mich um die Beerdigung.

Warum macht man Leichen zurecht?

Ich glaube, der Hauptgrund ist, dass die Menschen Trost in der Vorstellung finden, ihren geliebten Menschen ein letztes Mal so sehen können, wie er war, und es ist mir eine Ehre, hierzu einen Beitrag zu leisten.

Worin besteht der Unterschied im Schminken von Lebendigen und Toten?

Wenn wir sterben, verändert sich unsere Haut. Sie verliert Flüssigkeit und die Muskeln entspannen sich. Denken Sie mal dran, wie stark sich Ihre Muskeln bewegen, wenn Sie Lippenstift auftragen. Wenn die Gesichtsmuskeln nicht mehr in der Lage sind, gegen den Lippenstift zu drücken, rutscht die Haut zurück, was das Ganze erschwert. Aber es gibt Tricks: Ich mische den Lippenstift zum Beispiel mit einer Salbe, so kann man ihn besser auftragen.

Was machen Sie, wenn der Verstorbene Wunden hat?

Es gibt verschiedene Methoden mit denen man kleinere und größere Verletzungen beheben kann. Zum Beispiel kann man Einschusslöcher mit Wachs füllen und dann mit Make-up überschminken.

Fiel es Ihnen nie schwer, einen toten Körper anzufassen?

Die erste Leiche, die ich zurechtgemacht habe, war mein Opa. Es war sehr emotional für mich, aber auch eine Art Eisbrecher. Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, dass die Angst vor der Berührung eines toten Körpers ein Urinstinkt ist, der uns nur schützen will. Wenn man eine Leiche sieht, sagt es einem, dass man wegrennen muss, weil vielleicht noch ein Raubtier in der Nähe lauert. Sobald man das verinnerlicht, geht man viel nüchterner damit um.

Hat die Arbeit mit Toten die Sicht auf Ihr eigenes Leben verändert?

Definitiv, und genau das macht für mich auch die Faszination aus: Ich werde tagtäglich an meine eigene Sterblichkeit erinnert und habe eine unromantische, realistische Sicht auf den Tod.

Was ist das Härteste an Ihrem Job?

Der Papierkram!!! Formulare ausfüllen, zu Ämtern rennen und stundenlang in Warteschleifen hängen – ich hasse es! Außerdem fällt es mir immer sehr schwer, von den Leuten Geld zu verlangen. Es ist so hart zu sagen: „Ihr Verlust tut mir leid, aber Sie müssen mich jetzt bezahlen.“ Ich komme mir dann immer vor wie die böse Hexe im Film „Zauberer von Oz“.

Sie haben auch schon mal mit Kim Kardashian zusammengearbeitet…

Ja, und ich muss zugeben, dass ich ihr gegenüber einige Vorurteile hatte, aber Kim war so herzlich und nett, sie hat mich eines Besseren belehrt. Toll war auch, dass durch die Ausstrahlung in ihrer Reality- Show das Thema einer ganz neuen Altersgruppe zugänglich gemacht wurde.