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BACK 4 BLOOD


Games Aktuell - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 15.09.2021

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Bildquelle: Games Aktuell, Ausgabe 10/2021

PC

Termin: 12. Oktober 2021

PS4

Termin: 12. Oktober 2021

PS5

Termin: 12. Oktober 2021

Xbox One

Termin: 12. Oktober 2021

Xbox Series X

Termin: 12. Oktober 2021

Switch erscheint nicht

Entwickler: Warner Bros. Games Hersteller: Turtle Rock Studios

Am 12. Oktober ist es soweit, da bekommen Koop-Shooter-Fans endlich das, worauf sie fast zwölf Jahre warten mussten: Left 4 Dead 3! Nun, nicht ganz. Aber fast. Denn mit Back 4 Blood, das an diesem Tag seinen Weg auf den PC sowie Playstation- und Xbox-Konsolen findet, erscheint zumindest eine Art spiritueller Nachfolger zum Valve-Klassiker, entwickelt von Turtle Rock Studios, den ursprünglichen Machern des Zombie-Apokalypse-Abenteuers schlechthin. Den konnten wir im Rahmen eines Vorschau-Events nun nochmal ausführlich anspielen, dabei ein paar Kampagnen-Level und Charaktere ausprobieren, uns im „Schwarm“ genannten PvP-Modus beweisen und erstmals auch Fort Hope ...

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... erkunden.

GIMME HOPE!

Das ist quasi das Main Hub von Back 4 Blood. Hier dürft ihr verschiedene Waffen ausprobieren, eure Ausrüstung anpassen oder einfach auch nur mit euren Mitspielern ein wenig Schabernack treiben. Zudem ist die Basis natürlich der Startpunkt, von dem aus es in die verschiedenen Modi geht.

Zum Warmwerden haben wir erst einmal ein paar Runden in der Kampagne gedreht. Die fällt ganz klassisch aus, wie man es auch aus Left 4 Dead kennt: Ihr ballert euch durch größtenteils schlauchförmige Levels und versucht, euch zu einem Saferoom vorzuarbeiten. Dabei gilt es, immer wieder auch mal kleinere Hindernisse zu überwinden. Dann muss etwa ein Kieswerk zum Laufen gebracht werden, was natürlich einen riesigen Schwarm an Untoten auf den Plan ruft. Oder ihr sollt mit einer Ladung Sprengstoff ein Schiff in die Luft jagen, um euren hirnhungrigen Widersachern den Weg abzuschneiden. In einigen Levels gibt es auch optionale Nebenquests. Die kann man aber getrost links liegen lassen.

Aufpassen müsst ihr dagegen bei der Wahl eures Charakters zu Kampagnenbeginn. Die hat in Back 4 Blood einen weitaus größeren Stellenwert als noch in Left 4 Dead. Jeder der insgesamt acht Überlebenden bringt nämlich ganz individuelle Vorteile mit sich. In der Demo standen uns bisher nur fünf der sogenannten „Cleaners“ zur Verfügung. Dabei war erstmals auch Mom spielbar, quasi die Oma der Gruppe, die es allerdings immer noch faustdick hinter den Ohren hat. Sie spendiert eurem Team ein zusätzliches Extraleben, ähnliche Boni erwarten euch auch bei den anderen Recken. Evangelo erhöht etwa die Bewegungsgeschwindigkeit aller Spieler um fünf Prozent, Hoffmann steigert ihre Munitionskapazität um zehn Prozent. Obendrauf hat jede Figur noch individuelle Vorteile und eine persönliche Sekundärwaffe. Die reicht von der klassischen Glock über eine abgesägte Schrotflinte bis hin zum nagelbesetzten Baseballschläger.

KEIN MANGEL AN ABWECHSLUNG

Das heißt für euch also Spieler vor allem: Ihr solltet euch zu Beginn einer Session taktisch klug mit euren Mitstreitern absprechen, welche Boni ihr für die bevorstehenden Herausforderungen braucht. Etwas Abwechslung ist dabei aber zwangsläufig immer dabei. Charaktere können nämlich nicht doppelt gewählt werden.

Abwechslung erwartet euch dann auch im Spiel selbst. Dafür sorgt das Karten-System von Back 4 Blood. Zu Beginn einer jeden Runde zieht ein dynamischer Spiel-Direktor eine Gemeinschaftskarte, die einen Modifikator für die kommenden Levels aktiviert. Das kann ein undurchdringlicher Nebel sein, der die Sicht erschwert, oder ein zusätzlicher Alarm für alle Türen, der beim Öffnen Zombies herbeiruft. Danach seid ihr an der Reihe und dürft aus eurem Deck eine Karte ziehen, die euch und eurem Team einen Vorteil verschafft: Euer Nahkampfangriff kann etwa durch einen Messerstich ersetzt werden. Oder jeder Kill beschert euch einen kleinen Gesundheitsboost. Zu Beginn habt ihr nur eine kleine Auswahl an Karten zur Verfügung, aus denen ihr euer Blatt zusammenstellen könnt. Im späteren Verlauf schaltet ihr jedoch weitere Optionen frei. Das sorgt für Langzeitmotivation und ein immer neues Spielerlebnis. Jeder PvE-Durchgang soll sich frisch und einzigartig anfühlen.

Die Kampagne selbst ist in mehrere Kapitel und Akte unterteilt, die euch in stets andere Umgebungen schmeißen. Städtische und ländliche Gebiete geben sich gut die Waage. Mal seid ihr tagsüber, mal nachts unterwegs. Auch sonst wirkt die Inszenierung stimmig: Feuer, Explosionen, Partikeleffekte – das sieht alles schick aus. Nur Cutscenes, die dem Ganzen eine Art Story verleihen würden, haben wir in der Beta noch schmerzlich vermisst. Während es in Left 4 Dead einen groben Rahmen rund um die Zombie-Schlachtplatte gibt, der einem auch die Charaktere etwas näherbringt, hatte den Back 4 Blood bisher nicht auf Lager. Das soll in der fertigen Version allerdings anders aussehen, verriet uns Producer Matt O‘Driscoll. Die wartet mit einer kompletten Geschichte inklusive Zwischensequenzen auf.

ALBTRAUM FÜR DIE USK

Und schlussendlich geht’s am Ende des Tages ja ohnehin ums Ballern. Und da gibt sich Back 4 Blood keine Blöße. Der Koop-Shooter macht ordentlich Laune, spielt sich flüssig und präzise (gerade mit Maus und Tastatur), und wohl am allerwichtigsten: Er bringt den nötigen Bums mit. Das Action-Spektakel ist in seiner Darstellung absolut schonungslos. Körperteile fliegen durch die Gegend, als seien es Kamelle an Karneval. Selbst in der deutschen Fassung fließt so viel Blut, dass Kill Bill oder Shining blass vor Neid wären. Manchmal sind eure Charaktere von oben bis unten mit roter Suppe bedeckt. Da helfen auch kein kaltes Wasser und Backpulver mehr.

Wer für noch mehr Verwüstung sorgen möchte, kann im Verlauf der Kampagne immer bessere Waffen aufsammeln. Das geht wahlweise, indem ihr sie in versteckten Kisten findet oder sie im Shop eines Saferooms kauft. Die Schießprügel sind dabei in farblich kodierte Seltenheitsstufen und Leistungslevel unterteil. Je höher die ausfallen, desto mehr Schaden richtet ihr an. Außerdem dürft ihr eure Knarren mit zahlreichen nützlichen Aufsätzen versehen. Erweiterte Magazine, Visiere, Schalldämpfer – in Sachen Modifikation wurde hier ein ordentlicher Schritt nach vorne gemacht. Das hat schon beinahe Call-of- Duty-Ausmaße. Abgerundet wird euer Arsenal von einer Reihe von Nahkampf- und Handfeuerwaffen. Während ihr in Left 4 Dead aller-dings noch zwei Pistolen gleichzeitig tragen konntet, um aus wirklichen allen Rohren zu feuern, ist in Back 4 Blood kein Akimbo mehr möglich. Dafür gibt‘s eine größere Auswahl an Ausrüstungsgegenständen. Jeder Charakter verfügt über mindestens drei Slots, die ihr etwa mit Stacheldraht, einer Lock-Pick-Pistole oder einem Defibrillator füllen könnt. Mit dem lassen sich selbst außer Gefecht gesetzte Mitspieler wiederbeleben. Rohrbomben, Granaten oder Molotows gehören aber natürlich auch wieder mit zum Aufgebot.

LEFT 4 DEAD LÄSST GRÜSSEN

Die braucht ihr auch, denn Back 4 Blood wirft euch einiges entgegen. Da sind zum einen die normalen Zombies, die in Schwärmen über euch herfallen. Das ist zwar nicht mit World War Z vergleichbar, aber immer noch schweißtreibend. Zum anderen sind da aber eben auch noch die speziellen Infizierten: Stinger, die euch mit ihrer Kotze am Boden festkleben, Reeker, die bei Beschuss explodieren und Tallboys, die euch mit ihrem überdimensionierten Arm zerquetschen. Die sorgen zwar nochmal für zusätzliche Gefahr, besonders ausgefallen fanden wir sie aber nicht. Zu oft fühlten wir uns an Left 4 Dead erinnert. Statt „Breacher!“ wurde gerne auch mal „Boomer!“ gerufen, ganz einfach, weil sich die beiden viel zu ähnlich sehen. Aber immerhin: Entwickler Turtle Rock hat angeblich noch vier weitere Gegnertypen in der Hinterhand. Gut möglich also, dass unser Eindruck zum Release weitaus positiver ausfällt.

Zudem haben die Entwickler ja noch einen besonders fiesen Kandidaten in petto: den Oger. Das beinahe hochhausgroße Vieh ist mit einer derart langen Lebensleiste gesegnet, dass ihr lieber zweimal überlegen solltet, ob ihr eure Munition verpulvert oder nicht. Zudem schmeißt er mit explosiven Projektilen um sich und haut mit so viel Schmackes zu, dass schon ein einziger Treffer reicht, um euch die Lichter auszuknipsen. Dann müsst ihr vom letzten Checkpoint aus wieder von vorne anfangen. Das kann gerade auf Dauer frustrierend werden, besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden. Die ziehen nämlich enorm schnell an. Auf der niedrigsten Stufe hatten wir beinahe keine Probleme und Munition en masse. Auf der zweiten wurden Ressourcen dann schon extrem knapp, die Zahl der Gegner dafür aber gewaltig. Den dritten Härtegrad haben wir gar nicht erst ausprobiert. Das lag aber auch daran, dass man während einer Session nicht dynamisch den Schwierigkeitsgrad ändern kann.

An anderen Komfortfunktionen mangelt es ebenfalls: Es gibt etwa keine Host-Migration. Verlässt der Inhaber also die Sitzung, wird sie komplett geschlossen. Wenn ein anderer eurer Mitspieler aussteigt, wird er nicht durch einen Bot ersetzt. Ihr müsst stattdessen in Un-terzahl weitermachen. Das ist etwas unglücklich gelöst. Immerhin in Sachen Kommunikation erwartet euch die volle Bandbreite: Text- und Voicechat, dazu ein Rad mit ein paar kurzen Kommandos. Mit denen könnt ihr Gegner oder Gegenstände markieren. Wer sich ordentlich miteinander abspricht, sollte es lebendig durch die Kampagne schaffen – und ist dann als Gruppe perfekt für den PvP gewappnet.

ZU VIERT GEGEN DEN SCHWARM

Den konnten wir endlich auch ausprobieren, zumindest Teile davon. Für eine grobe Übersicht reichte es aber allemal. Der sogenannte Schwarm-Modus funktioniert nach einem simplen Prinzip: Versus-Survival, wie man es auch aus Left 4 Dead kennt. Ihr tretet also auf von der Kampagne getrennten Karten mit zwei Viererteams gegeneinander an. Eine Seite schlüpft in die Haut der Cleaners, die andere in die der Infizierten. Die einen versuchen, möglichst lange zu überleben, die anderen, genau das zu verhindern. Sind alle menschlichen Spieler ausgeschaltet, werden die Uhr gestoppt und die Rollen gewechselt. Gewonnen hat, wer als erstes zwei Runden für sich entscheiden konnte. Klingt auf dem Papier recht einfach, gestaltet sich in der Praxis das Ganze aber natürlich deutlich komplexer – und das aus gleich mehreren Gründen.

Fangen wir mal bei den Überlebenden an: Die spielen auch im PvP-Modus wieder mit dem aus der Kampagne bekannten Karten-System. Ihr müsst ihr euch also noch vor Beginn der Runde ein passendes Blatt mit hilfreichen Boni zusammenstellen. Außerdem startet ihr immer nur mit einer groben Basisausstattung an Waffen und Ausrüstungsgegenständen. Alles Weitere müsst ihr während der Matches aufsammeln. Die ersten Minuten gehen also erst einmal dafür drauf, euch auf der Karte zurechtzufinden, Kisten zu plündern und einen Punkt zu suchen, der sich taktisch klug verteidigen lässt.

Die Zombies bekommen ein Mutationssystem an die Hand, mit dem sie dagegenhalten können. Jeder Kill und jede andere gelungene Aktion beschert euch Punkte, die ihr dann in Upgrades für eure spielbaren Infizierten investieren könnt – beispielsweise mehr Schaden oder eine höhere Reichweite. Ihr könnt aber auch den KI-gesteuerten Schwarm mit Buffs versehen und so beispielsweise ein paar gepanzerte Zombies einstreuen. Das setzt das menschliche Team nochmal zusätzlich unter Druck und zwingt es vielleicht auch mal, seinen Standpunkt zu wechseln.

Als Infizierter ist es nämlich recht schwer, die gegnerische Deckung zu durchbrechen. Ihr könnt mit eurem Stinger, Reeker oder Tallboy nur außerhalb der Sichtweite und mit einem gewissen Abstand zu den menschlichen Überlebenden starten. Wenn die sich also in einem Haus verschanzen und mit Stacheldraht oder Sprengfallen die Eingänge verbarrikadieren, ist beinahe kein Durchkommen mehr möglich. Zwar wird die euch unterstützende Untoten-Horde über den Verlauf eines PvP-Matches immer größer und das Spielfeld in klassischer Battle-Royale-Manier immer kleiner. Ein bisschen mehr Dynamik hätten wir uns aber schon gewünscht.

DIE SACHE MIT DEM GELD

Hier hätte eine Art Kampagnen-Versus wie in Left 4 Dead wahrscheinlich Abhilfe schaffen können. Den gibt es in Back 4 Blood allerdings nicht. Auch Mod Support, der den Valve-Shooter über so lange Zeit hinweg am Leben gehalten hat, ist zum Launch nicht geplant. Das hat höchstwahrscheinlich mit dem Geschäftsmodell der Entwickler zu tun. Die planen ganz klar ein Live-Service-Game, das später mithilfe kostenpflichtiger DLCs um zusätzliche Karten und Charaktere erweitert werden soll. Kostenloser Community-Content passt da natürlich nicht ins Konzept.

Auch Mikrotransaktionen wird es im späteren Spielverlauf wohl geben. Diese Post-Launch-Inhalte sollen allerdings nur rein kosmetischer Natur sein. Ihr könnt also Emotes und Charakter- oder Waffenskins für Echtgeld erwerben. Neue Karten, Waffen oder andere spielerische Vorteile lassen sich dagegen nur ingame freispielen. Das ist immerhin ein kleiner Trost. Erscheinen soll Back 4 Blood am 12. Oktober 2021 für den PC via Steam und Epic Games Store, für Playstation 4 und 5 sowie für Xbox One und Xbox Series X/S. Der Titel wird zudem auch im Xbox Game Pass enthalten sein und direkt ab Release generationsübergreifendes Crossplay unterstützen.

MEINUNG David Benke

Licht und Schatten liegen bei Back 4 Blood nah beieinander. Fangen wir aber erst einmal mit dem Guten an: Der Koop-Shooter macht Laune! Die Zombie-Ballereien fühlen sich richtig befriedigend an, so wie damals bei L4D. Das Spielkonzept wurde zudem um sinnvolle Neuerungen erweitert. Dass sich die Charaktere auch spielerisch voneinander unterscheiden, dass es Waffen mit unterschiedlichen Qualitätsstufen und Aufsätzen gibt, dass das Kartensystem für immer neue Spielerlebnisse sorgt – das alles passt in meinen Augen richtig gut zusammen. Problematisch wird es dann bei den Entscheidungen, die über das Gameplay hinausgehen: Das Vernachlässigen von Mod-Support, kosmetische Mikrotransaktionen, Season-Pässe? Das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht! Dennoch bin ich nach meiner Demo-Session angefixt genug, dem Titel im Oktober eine Chance zu geben. Vielleicht fällt die Monetarisierung ja doch nicht so dreist-aufdringlich aus, wie es bisher den Eindruck macht.

Darauf basiert unsere Meinung

Wir haben zusammen mit ein paar deutschen Medienkollegen mehrere Runden in der Beta von Back 4 Blood bestritten.

FAZIT

Kein Left 4 Dead 3, aber immerhin fast genauso gut!