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BAD INTERVIEW: Kennen Sie „emco Bad“– elegante, platzschaffende Bad-Accessoires, Bad-Module und emco´s smartes light system?


inwohnen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 27.11.2020
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Bildquelle: inwohnen, Ausgabe 1/2021

Ja? Kein Wunder, das familiengeführte Unternehmen aus dem Emsland stellt seit über 60 Jahren hochwertiges Interieur fü rs Badezimmer her und bietet echte Schmuckstücke, die mit hoher Innovationskraft beeindrucken. Vor allem beim Thema Lichtsteuerung geht emco neue, smarte Wege.

2003 Liaison – ein Relingsystem für die individuelle Platzierung von Accessoires im Bad.

2006 Einführung der ersten Asis-Unterputz Module und der neuen Premium Lichtspiegelschränke mit integriertem Papiertuch- und Seifenspender und einzigartigem Lichtkonzept.

2015

2015 Einführung des emco Touch – der All-in-one Waschplatzlösung für ...

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„ Unser Ursprung sind die Bad-Accessoires. Heute reicht unser Portfolio von Spiegelschränken und Lichtspiegeln über Module rund ums WC und den Waschtisch inkl. smarten Lichtlösungen. Wir wollen Trends setzen, nicht nur mit Accessoires & Co., sondern auch mit innovativen Lichtprodukten.“


Michael Kleber ist seit fast zehn Jahren als Geschäftsführer bei emco Bad, einem der marktführenden Unternehmen in Sachen Bad-Accessoires und Badausstattung in Deutschland und Europa. Für ihn ist vor allem die Weiterentwicklung innovativer Produkte und das Investieren in neue, kreative Ideen Herzstück des niedersächsischen Unternehmens mit langer Familientradition.

Wofür steht das Unternehmen emco Bad? Was ist Ihr Markenkern?

Der Markenkern ist wohl bei jedem Unternehmen etwas anderes. Ich denke bei emco sind es die Mitarbeiter und die gemeinsame Firmengeschichte, die emco Mitarbeiter verbindet. Daraus entstand und entsteht der Wert, der in emco Bad und unseren Produkten steckt. Und bei den meisten unserer Mitarbeiter ist das tatsächlich eine Historie.

Das bedeutet?

Wir haben gerade erst ein 45-jähriges Betriebsjubiläum gefeiert, und obwohl das wirklich eine lange Betriebszughörigkeit ist, sind solche Feiern hier keine Seltenheit. Kurz nach dem ich Geschäftsführer wurde, überreichte ich eine Urkunde zum 60-jährigen Jubiläum. Solche Betriebszugehörigkeiten kannte ich vor meinem Job hier nicht. Ich muss ehrlich zugeben, ich war wirklich erstaunt. Aber wie gesagt, das betrifft viele hier. Viele Mitarbeiter haben bereits ihre Ausbildung bei uns gemacht und sind nach Bundeswehr oder Zivildienst wieder zurückgekommen und immer noch hier. Diese Mitarbeiter mit 25-jähriger Zugehörigkeit prägen das Unternehmen nachhaltig mit. Ich denke vieles, was emco ausmacht, kommt von der Mentalität unserer Mitarbeiter und emco prägt unsere neuen Mitarbeiter ebenso.

Inwiefern?

Die Vielseitigkeit, für die unser Unternehmen und unsere Produkte stehen, hat ja einen Grund. emco und seine Mitarbeiter neigen dazu, mehr oder weniger alles selbst zu machen. Wenn Unternehmensberater zu uns kommen, schlagen sie nicht selten die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie unsere extreme Fertigungstiefe sehen. Ich habe schon off die Frage gehört, ob wir noch nie von Outsourcing gehört haben oder dass es auch buy-Entscheidungen gibt und nicht nur make-Entscheidungen. Das bringt uns bei emco zum Schmunzeln. Wir entwickeln und fertigen unsere Produkte lieber selbst, das liegt in unserer sprichwörtlichen DNA.

Das stimmt, emco ist bekannt für seine hohe Fertigungstiefe.

Die macht bei uns einfach Sinn. Wir haben alle möglichen Materialien, Aluminium, Holz, Kunststoft , Metall und bieten sämtliche Oberflächen an, die es gibt. In unseren Badprodukten steckt wirklich alles drin, und wenn wir das zukaufen würden, wären wir off der unattraktivste Kunde. Einfach weil wir die höchsten Anforderungen stellen, das beste Material wollen, aber auch interessante Preise verlangen und das bei geringen Mengen, gemessen an Großkonzernen. Und weil wir auf nichts davon verzichten wollen, sind wir praktisch dazu verdammt, alles selbst zu machen. Wir haben eine eigene Lackierung, Galvanik, Holz- und Aluminiumbearbeitung, Werkzeugmacherei usw. und unsere Mitarbeiter sind natürlich das Herzstück. Entwicklung, Produktion, Logistik, das alles geht nicht ohne Mitarbeiter, die das auch so wollen. Ideen entwickeln und Erfolg damit haben.

2016

2016 Asis 2.0 – Erweiterung der Asis-Familie um eine rahmenlose Version in emco-typischem – puristischem – Design.

2018 Einführung des emco light systems. Lichtsteuerung ganz einfach – ohne Verkabelung oder teure Serverlösungen. Einfach App downloaden und alle Leuchten im Bad gemeinsam steuern und einstellen.

Asis Plus – Individuell befliesbare Unterputzmodule werden eins mit der Wand im Bad.


„ Unsere Mitarbeiter sind meist sehr eng mit emco und der Region verbunden, das gehört hier zusammen. Auch viele junge Leute, die zum Studieren weggehen, nach Düsseldorf oder Köln, kommen oft wieder. Auch ich bin wirklich gerne hier. Das Emsland ist absolut lebenswert.“


Was ist das für ein Typ Mitarbeiter?

Wir sind hier in einer ländlich geprägten Region und viele unserer Mitarbeiter sind es von klein auf an gewohnt, im Team zu arbeiten und die Dinge ordentlich, zielführend und nachhaltig zu erledigen. Aufgaben oder Probleme werden hier meist ganz pragmatisch gelöst. Diese Charakterzüge tragen unsere Mitarbeiter natürlich auch ins Unternehmen zu uns.

emco und seine Mitarbeiter sind also ein Team?

Ja, ich denke schon. Jeder einzelne Unternehmensbereich ist sehr eng mit den anderen verstrickt. Produktion, Marketing, Herstellung, alles ist unter einem Dach untergebracht. Wir haben wirklich die viel gepriesenen kurzen Wege zwischen den Abteilungen. Schnelle Entscheidungen, schnelles Absprechen und brainstormen hilf , um Ideen effektiv umzusetzen. Darin liegt wohl auch der Grund dafür, dass wir eine wirklich hohe Quote neuer, innovativer Produkte haben, das ist nicht selbstverständlich in der Branche. Für die Entwicklung eines neuen Spiegelschranks brauchen wir maximal ein Jahr, von der Idee bis zur Markteinführung, und offmals stecken in diesen Produkten echte Marktneuheiten drin.

Zum Beispiel?

Wenn man einen Blick in unsere Ausstellung wirft , gibt es zum Beispiel unsere Kosmetikspiegel. Hier zeigen wir Modelle mit einer speziellen Lichtleitertechnik. So strahlen die LEDs auf der Rückseite des Spiegels durch den Lichtleiter genau dort hin, wo das Licht gebraucht wird, damit das Gesicht wirklich ideal und schattenfrei ausgeleuchtet ist und nichts blendet. Kein Flutlicht, sondern angenehm blendfreies Licht an der Wand und im Gesicht. Soweit mir bekannt ist, sind wir momentan die einzigen, die so einen konsequenten Lichtleiterspiegel in rund und eckig im Angebot haben und auch selbst herstellen.

Also typisch emco, selbst hergestellt?

Ja, und selbst entwickelt. Mit jedem neuen Produkt eignen wir uns auch das besondere Wissen an. Wir haben erfahrene Konstrukteure. Die setzen sich dann mit den Ideen auseinander. Auch in diesem Fall war es eine große Herausforderung, denn keiner unserer Entwickler hat vorher schon mal einen Lichtleiter berechnet oder gar konstruiert. Wir kennen uns natürlich mit Kosmetikspiegeln aus, wissen wie die Elektronik und die Kunststoffverarbeitung gehen, aber nicht das. Wenn ein großer Konzern an so ein Projekt geht, gäbe es wahrscheinlich einen riesigen Projektstab mit unzähligen Leuten und bei uns gibt es einen oder zwei Enthusiasten, die mutig genug sind, um sich damit auseinanderzusetzen, die die besten Voraussetzungen haben und sich mit vollem Engagement reinknien. Und alle drum herum, das Produktmanagement, das Marketing, die Geschäftsführung sind mit Begeisterung dabei. In diesem Fall haben wir zum Beispiel mit einer Hochschule zusammengearbeitet. Einige Berechnungen haben uns geholfen, damit wir nicht zu viele Werkzeuge bei den Versuchen, die exakten Lichtleiter zu berechnen, „versenken“ und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Heute ist emco also Lichtleiterexperte?

In Bezug auf Kosmetikspiegel-LEDs sicher. Durch jede Produktinnovation bauen wir Erfahrung auf, die wir vorher nicht hatten und am Schluss von einem Projekt ist man dann natürlich viel schlauer als vorher. Wie geht man so eine Entwicklung an, welche Werkzeuge muss man wie bauen, welche Technik funktioniert, welche nicht? So eine absolute Neuentwicklung beginnt bei der Idee und wir wollten einen coolen runden Lichtleiterspiegel machen mit energieeft zienter und leistungsstarker LED-Technologie, und zwar selbst.

2019

2019 emco glue system – „Round“ ist die erste Badaccessoires-Serie von emco zum Kleben. Aber mit dem innovativen emco glue system kann man beides – kleben oder bohren. Je nach Produkt oder Untergrund.

2020

2020 Emco Black Edition – Spiegelschränke, Kosmetikspiegel und Accessoires in der Farbe der Nacht. Alles perfekt aufeinander abgestimmt.

Das haben Sie sich von Anfang an zugetraut?

Ja, wie gesagt, dass liegt unseren Mitarbeitern in der DNA. Außerdem bleibt uns auch offnichts anderes übrig, wir sind kein kleines Unternehmen. emco Bad hat fast 220 Mitarbeiter und wir verkaufen unsere Produkte weltweit. Aber, wir sind umzingelt von riesigen Unternehmen in Deutschland und die können aufgrund ihrer Struktur und Mengen alles irgendwo billiger als wir bauen. Also müssen wir ständig neue und innovative Techniken und Produkte entwickeln, alles andere wäre auch gar nicht bezahlbar. Hätten wir diesen Spiegel an eine Produktentwicklungsfirma vergeben, wären die Entwicklungskosten für emco unbezahlbar gewesen. Das eigene Knowhow aufzubauen und auf unsere Mitarbeiter zu vertrauen, ist einfach der beste Weg, für uns, unsere Mitarbeiter und unsere Kunden. Mit neuen Produkten zu begeistern gehört zu unserer Philosophie.

Wie viele Mitarbeiter sind in Ihrem Entwicklungsteam?

Wir haben ein Team von fünf Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen, die Produkte entwickeln. Einige waren schon bei uns in der Ausbildung.

Ausbildung ist also ein wichtiges Thema für emco?

Absolut. Wir haben auch trotz Corona unser Ausbildungspaket in keiner Weise minimiert. Wir haben im Schnitt 25 Auszubildende in den unterschiedlichsten Bereichen, vom Werkzeugmacher bis zu Logistikberufen, kaufmännischen Berufen, technischen Produktdesignern, Maschinenbauingenieuren. Auch duale Studenten sind dabei. Wir bilden in dieser Vielfalt aus, weil wir diese Mitarbeiter brauchen, um langfristig innovativ zu bleiben. Die Werkzeugmacherei ist ein Aushängeschild von emco.

Alle arbeiten Hand in Hand?

Ja, das ist ein großer Vorteil davon, dass wir unser Headquarter und einen wichtigen Produktionsstandort hier in Lingen haben. Die Hierarchien sind minimal, die Wege zueinander genauso und das meine ich geografisch und kommunikativ. Wir sind tatsächlich ein „kleiner“ eingeschworener Haufen und wir lieben was wir tun. Das ist auch das Schöne am Emsland. Die Bodenständigkeit hier, niemand ist überheblich, alle packen mit an. Unserer Meinung nach rächt sich alles andere auch schnell. Wir wollen ehrliche Produkte ohne großen Schnick-Schnack, die für Qualität, Funktion und schönes, schlichtes Design stehen und idealerweise mit Innovationen verbunden sind.

Und das funktioniert.

Ja, absolut. Wir wachsen seit Jahren stetig. Unsere Bereiche Waschtische, Spiegel und Spiegelschränke, Funktionsmodule und Accessoires laufen alle sehr gut. Vor allem unsere stetigen Weiterentwicklungen, wie unser beliebtes ASIS-Modul, bringen uns immer mehr Renommee. Wir verkaufen über den dreistu-figen Vertriebsweg. Man kann unsere Produkte also über den Großhandel und bekannte Bad-Online-Shops wie auch beim Handwerker oder beim Bad-Planer bestellen.

Der neue LED-Lichtspiegelschrank „Evo“ überzeugt mit smartem Touch-Bedienfeld.

Die Accessoires-Serie „flow“ ist puristisch und funktional.

Ein Produkt – alle Funktionen. Die Reling für die Dusche: Ablage, Korb und Badetuchhalter.


FOTOS: EMCO BAD