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Baggern auf der Bauma


PROTRADER - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 02.04.2019

Der zumeist riesige Liebherr-Stand gehört auf der Bauma traditionell zu den Publikumsmagneten. Früh genug für diese Ausgabe hat der Hersteller einige seiner Highlights für die Mega-Show vorgestellt. Mit täglichen Shows und in einem Innovation-Lab will die Marke Messebesucher anschaulich über die Auswirkungen von Zukunftstechnologien auf die Branche informieren


Artikelbild für den Artikel "Baggern auf der Bauma" aus der Ausgabe 4/2019 von PROTRADER. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PROTRADER, Ausgabe 4/2019

Branche
Baumaschinen

Messevorbericht
Liebherr

Ab April 2019 sind die neuen, wendigen Liebherr-Stereolader L 507 und L 509 in Abgasstufe V verfügbar.


Die aktive Personenerkennung heckseitig schützt vor Unfällen mit Personenschaden.


Das integrierte ...

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... Reifendrucküberwachungssystem hilft dabei, die Langlebigkeit der Reifen zu erhöhen.


Auf der Bauma 2019 präsentiert Liebherr zahlreiche Produktneuheiten und Innovationen. Einen großen Raum nimmt dabei traditionell die Sparte der Maschinen für die Erdbewegung ein. Und genau in diese Richtung wird die Branche auch zunächst mit Spannung blicken.

Neue Raupenbagger-Generation

Auf großes Interesse stoßen wird die neueste Evolutionsstufe der Erdbewegungs-Raupenbagger, deren Produktion seit Jahresbeginn bei Liebherr-France SAS in Colmar (Frankreich) läuft. In einer ersten Phase will Liebherr sieben neue Modelle im Bereich von 22 bis 45 Tonnen vorstellen. Die neuen Maschinen der nunmehr 8. Generation sollen einmal mehr für ein noch höheres Leistungsniveau, höhere Produktivität, größere Sicherheit und erhöhten Fahrerkomfort stehen. Aus dieser Reihe wird Liebherr den R 934, ausgestattet mit einem Motor der Abgasstufe V, präsentieren. Die Maschine wird ein Einsatzgewicht von rund 35 Tonnen und eine Leistung von 200 Kilowatt/272 PS erreichen. R 934 wird mit unterschiedlichen Motorvarianten weltweit sowohl in Ländern mit sehr strenger als auch in Ländern mit weniger strenger Abgasregulierung verfügbar sein.

Liebherr-Mobilbagger A 913 als Prototyp

Als Prototyp erstmals zeigen wird der Hersteller seinen neuen Mobilbagger A 913 Compact Litronic, der selbstverständlich den Anforderungen der Abgasstufe V entspricht. Das kompakte Modell soll, so Liebherr, als Allroundtalent für klassische Erdbewegungsarbeiten auf Baustellen mit beengten Platzverhältnissen konzipiert sein. Das Einsatzgewicht wird, je nach Ausführung, zwischen 13,8 und 15,5 Tonnen liegen. Die Maschine soll dank ihres flexiblen Unterwagens mit Allradlenkung und Hundegang vor allem durch ihre enorme Wendigkeit bei gleichzeitig hohen Traglasten überzeugen. Durch den geringen Heckschwenkradius von lediglich 1,70 Meter kann die Maschine flexibel bei den verschiedensten Erdbauarbeiten eingesetzt werden.

Branche
Baumaschinen

Messevorbericht
Liebherr

Allradlenkung und Hundegang – der neue A 913 Compact Litronic


Gleichzeitig verzichtet Liebherr beim Verstellausleger auf ein Schwenklager und befestigt diesen näher am Mittelpunkt des Oberwagens. Der so verringerte Frontschwenkradius erhöht die Flexibilität des Kompaktbaggers.

Radlader und Assistenzsysteme

Zu den gefragtesten Maschinen bei Liebherr gehören zweifellos die Radlader. Mit einer Range vom L 506 Compact bis zum L 586 XPower zeigt Liebherr aus diesem Bereich einen repräsentativen Querschnitt aller Radlader-Größenklassen. Eine explizite Erwähnung verdient haben dabei insbesondere der L 509 Speeder und der L 518 Stereo, Modelle der neuesten Stereolader-Baureihe der Marke, die ab April 2019 erstmals in der Abgasstufe V verfügbar sein sollen.

R 934 als Vertreter der neuen Raupenbagger-Generation


Die eigentliche Sensation aus diesem Umfeld ist jedoch immateriell. Der Baumaschinenhersteller präsentiert dem Publikum auf der größten Fachmesse der Welt nämlich erstmals ein Gesamtpaket mit mehreren intelligenten Assistenzsystemen, das speziell auf die XPower-Großradlader der Firmengruppe zurechtgeschnitten ist. Dazu gehören zum Beispiel die neue heckseitig wirkende, aktive Personenerkennung sowie ein sensorgestütztes, integriertes Reifendrucküberwachungssystem. Mit diesen und weiteren Assistenzsystemen will Liebherr Sicherheit und Komfort in der täglichen Arbeit mit einem Radlader weiter optimieren. Sämtliche Systeme sind von Liebherr entwickelt und daher vollumfänglich in der Maschinensteuerung integriert.

INTUSI, das neue interaktive User Interface von Liebherr, ist für die Maschinen von Liebherr der Schlüssel zum Internet of Things.


Revolutionäre Maschinenkommunikation

Erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen ist auch das innovative, adaptive Bedienkonzept „INTUSI“ (Abkürzung für interaktives User Interface), das laut Liebherr die Kommunikation von und mit Baumaschinen revolutionieren wird. Es ist eine komplett neue, moderne Steuerungsumgebung, bei deren Entwicklung das Ziel verfolgt wurde, den Maschinenführern ein zukunftsorientiertes Maschineninterface bereitzustellen, bei dem sie auf die gewohnte Übersichtlichkeit und verständliche Gesamtlogik von Liebherr vertrauen können. Nicht zu sehen, sondern nur zu begreifen, ist die Kombination der intelligenten Bedienlogik mit einer ausgeklügelten und weitreichenden Maschinenintelligenz, die eine Vielzahl bislang undenkbarer neuer Funktionen eröffnet. Intusi präsentiert der Hersteller als Schlüssel zum „Internet of Things“. Inwieweit sich diese Behauptung bewahrheiten wird, bleibt abzuwarten. Sicher scheint unterdessen, dass das neue Konzept zukünftig maschinenübergreifend in allen Liebherr-Erdbewegungs- und Materialumschlagmaschinen zum Einsatz kommen wird.


Fotos Liebherr