Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

BAITING: Schwebendes Verfahren


karpfen - epaper ⋅ Ausgabe 50/2018 vom 24.08.2018

IN SO MANCHER SITUATION IST MAN MIT EINEM NORMALEN BOILIE ALS KÖDER NICHT SO GUT BERATEN. DANN SCHLÄGT DIE STUNDE DER POP-UPS. SEBASTIAN SCHMIDT ANGELT SEIT VIELEN JAHREN ERFOLGREICH MIT DIESEN AUFTREIBENDEN KÖDERN. HIER ERKLÄRT ER, WORIN DIE VORTEILE VON POP-UPS LIEGEN, WIE MAN SIE HERSTELLT UND SIE EINSETZT.


Artikelbild für den Artikel "BAITING: Schwebendes Verfahren" aus der Ausgabe 50/2018 von karpfen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: karpfen, Ausgabe 50/2018

Der Pop-Up bewährt sich bei schlammigem Gewässergrund oder Bodenkraut.


Resigniert sitze ich wieder zu Hause. Bereits die dritte Session haben mein Cousin Christian und ich an unserem kleinen Waldsee hinter uns. Karpfenfänge? Fehlanzeige! Dabei waren durchaus Fische am Platz. Sie haben sich durch ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von karpfen. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 50/2018 von BAITING: Köderabhängigkeit Teil 2: Soluballs. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
BAITING: Köderabhängigkeit Teil 2: Soluballs
Titelbild der Ausgabe 50/2018 von PROFI-TALK: Frag den Experten. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
PROFI-TALK: Frag den Experten
Titelbild der Ausgabe 50/2018 von HOTSPOTS: Spanien extrem. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
HOTSPOTS: Spanien extrem
Titelbild der Ausgabe 50/2018 von FOTOWETTBEWERB: Fotogalerie. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FOTOWETTBEWERB: Fotogalerie
Titelbild der Ausgabe 50/2018 von HOTSPOT: Perle im Elsaß. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
HOTSPOT: Perle im Elsaß
Titelbild der Ausgabe 50/2018 von STRATEGIE: Schwimmbrot 2.0: SMACK! POP! KARPFEN!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
STRATEGIE: Schwimmbrot 2.0: SMACK! POP! KARPFEN!
Vorheriger Artikel
BAITING: Köderabhängigkeit Teil 2: Soluballs
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel PROFI-TALK: Frag den Experten
aus dieser Ausgabe

... intensives Gründeln verraten. Die Blasen reihten sich in der flachen Seerosenbucht aneinander. An den Haken wollten die Rüssler aber nicht gehen. Über die Gründe für unseren Misserfolg denke ich intensiv nach. Die Boilies waren bei jeder Köderkontrolle dunkel verfärbt, zudem rochen sie ziemlich faulig. Bodenkontakt hatten wir beim Auswerfen der Montagen auch nicht gespart. Offenbar war der Boden so schlammig, dass die Fische unsere Köder einfach nicht fanden. Der Köder muss schweben, sagte ich mir! Ich knüpfte eine neue Montage mit längerem Haar. Zusätzlich zum intensiv duftenden 14er Tutti Frutti-Boilie zog ich noch ein kleines Stück Styropor aufs Haar. In einem mit Wasser gefüllten Eimer testete ich den Auftrieb des Köderpakets. Ein Bleischrot auf dem Vorfach hielt den Köder samt Styropor etwa acht Zentimeter oberhalb des Bodens. Mit einer Schere schnitt ich das Styropor so zurecht, dass das Paket wie in Zeitlupe zum Grund sank. In der Theorie funktionierte das Ganze, in der Praxis am nächsten Morgen offenbar auch. Bei einer Kurzsession von nur zweieinhalb Stunden bekamen wir satte 16 Läufe. Was für ein Durchbruch

DIE ANFÄNGE

Im Jahr 2010 begann das Revival der selbst hergestellten Pop-Ups. Dieser Spiegler biss auf eine gelbe „Buttersäurebombe“.


Diese Geschichte trug sich vor etwa 25 Jahren zu und beschreibt meine ersten Versuche mit auftreibenden Boilies. Sie ist mir deshalb so gut in Erinnerung geblieben, da ich bei dieser Gelegenheit einen derart krassen Unterschied in der Fängigkeit zwischen Bodenködern und Pop-Ups feststellen konnte. Schwimmende Boilies haben jede Menge Vorteile: Sie fallen den Karpfen auf ausgedehnten Futterteppichen eher ins Auge und erlauben darüber hinaus eine optimale Köderpräsentation über Schlammböden und Bodenkraut. Was mir damals noch nicht bewusst war, sind die besseren Hakeigenschaften von Pop-Up-Montagen. Die Hakenspitze zeigt nach unten und greift deshalb nach der Köderaufnahme sofort in der Unterlippe.

Bei uns in der brandenburgischen Provinz war diese Art der Köderpräsentation damals recht neu. Fertige Pop-Ups gab es noch nicht zu kaufen und so waren wir auf Eigenkreationen angewiesen. Nach den ersten „Styropor“-Provisorien suchten wir nach anderen Möglichkeiten. Zunächst haben wir normale Sinker im Backofen gebacken. Diese Boilies schwammen dann zwar auch, aber irgendwie schienen sie einen großen Teil ihrer Lockwirkung verloren zu haben. Alternativ kneteten wir Auftriebskörper in den Boilieteig. Ich erinnere mich noch an einen sehr interessanten Artikel im Angelmagazin „Blinker“ von Holger Berner zu dem Thema. Diese Pop-Ups waren zwar genauso lockintensiv wie die Bodenköder, weichten aber bedauerlicherweise viel schneller auf. Wir fingen unsere Fische auf beide Versionen, optimal waren sie leider nicht. Zerkleinertes Styropor im Mix zu verarbeiten, funktionierte noch weniger.

FERTIGE POPPER

Bei kaltem Wasser gehen Pop-Ups besonders gut.


Insofern waren wir natürlich froh, dass es irgendwann auch fertige Pop-Ups im Handel gab, die nicht die Nachteile unserer Eigenkreationen aufwiesen. Entsprechend deckten wir uns mit Pop-Ups in allen möglichen Geschmacks-bzw. Geruchsrichtungen ein – von Erdbeere bis Scopex. Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Angebot an Pop-Ups im Fachhandel enorm. Die unterschiedlichsten Farben und Aromen sind mittlerweile erhältlich. Heute kann man grundsätzlich zwischen zwei Versionen von fertigen Pop-Ups unterscheiden: Natural-Pop-Ups und Fluo-Pop-Ups. Bei guten Natural-Pop-Ups handelt es sich eigentlich um richtige Boilies, die man zum Schwimmen gebracht hat. Dazu nimmt man unlösliche Gerüstzutaten aus dem Mix heraus und ersetzt sie durch leichte, schwimmende Zutaten. Diese Popper schwimmen zwar nicht ewig, arbeiten aber genauso wie normale Sinker. Genau wie diese beinhalten sie viele lösliche Attraktoren und locken über ihren Geschmack. Ihr großer Vorteil ist somit, dass man seine Pop-Ups perfekt auf die am Grund liegenden Futterboilies abstimmen kann. Fluo-Pop-Ups liegt hingegen ein völlig anderes Konzept zugrunde. Sie sind grell gefärbt und sollen nicht über den Geschmack locken, sondern über den visuellen Reiz vor allem die Neugier der Karpfen ansprechen. Schließlich können Karpfen sehr gut Farben erkennen. Bei diesen Pop-Ups handelt es sich praktisch um aromatisierte Kunststoffkugeln mit nur wenigen fressbaren Komponenten. Sie sind durch ihre grelle Farbe optisch sehr auffällig und schwimmen auch sehr lange. Sie haben zwar Geruch, aber keinen für die Fische wahrnehmbaren Geschmack. Das liegt daran, dass sie nur wenige oder gar keine wasserlöslichen Attraktorstoffe wie Betain, Aminosäuren oder diverse Extrakte und Hydrolysate enthalten. Diese sind häufig auch gar nicht nötig, da die Karpfen potenzielle Nahrung durch Einsaugen auf ihre Fressbarkeit testen. Man kann sich das so vorstellen: Wenn ich jeden Tag auf meiner Gartenterrasse frühstücke und eines Morgens liegt ein gelber Ball in meinem Garten, dann werde ich hingehen, ihn in die Hand nehmen und nachsehen, um was es sich handelt. Einem Karpfen, der jeden Morgen denselben Spot zum Fressen anschwimmt, geht es ähnlich. Nur hat er eben keine Hände, in die er den gelben Ball nehmen könnte, er prüft ihn mit seinem Maul. Er will ihn also gar nicht fressen, er nimmt ihn nur aus Neugier.

Gleiches Aroma, aber zwei verschiedene Sorten: fluoreszierend (links) und natural.


EIGENKREATIONEN

Das Karpfenauge kann Farben gut unterscheiden.


So gut diese Fertigköder auch sind, haben sie einen Nachteil: Wir sind nur so flexibel, wie es uns der Handel erlaubt. Dem Grundsatz „anders fischen als die Anderen“ kann ich mit diesen „Fertigködern“ nur bedingt folgen. Brauche ich meine Pop-Ups jedoch eine Spur individueller, kann ich zunächst mit fertigen, geruchsneutralen Pop-Ups arbeiten. Diese kann ich nach Bedarf selbst aromatisieren. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Durchmessern, sogar zweifarbig oder als Dumbbell. Für die geruchliche Note sind sogenannte Dropper im Handel erhältlich. Das sind hochkonzentrierte Aromastoffe, bei denen bereits einzelne Tropfen zur effektiven Behandlung des Köders ausreichen. Die Pop-Ups nehmen sie in Sekundenschnelle an und geben sie über Stunden wieder ab. Dips funktionieren in einigen Fällen auch, bei manchen härten die Pop-Ups jedoch derart aus, dass sie sich nicht mehr mit der Boilienadel durchstechen lassen. Außerdem dauert es länger, bis sie genügend Aroma aufgenommen haben. Ideal ist das zwar nicht, aber trotzdem fangen auch solche Köder sehr gut. Dabei muss man nicht unbedingt immer neue, völlig abgedrehte Köder kreieren, man kann auch alte Klassiker reaktivieren. Vor zwei Jahren setzte ich auf einen solchen Oldschool-Köder, einen orangefarbenen Pfirsich-Popper, den es so im Handel nicht (mehr) zu kaufen gab und fing über das Frühjahr ganz hervorragend.

Ungeflavourte Fluo-Pop-Ups sind in verschiedenen Farben erhältlich.



DIE RÜCKKEHR EINES KLASSIKERS – EIN NEUTRALER, ORANGEFARBENER POP-UP, AROMATISIERT MIT PFIRSICH-DIP.


Will ich es dann noch eine Spur individueller haben, stelle ich mir meine Pop-Ups komplett selbst her. Bedenkt man, wie populär das Selbstrollen von normalen Boilies ist, verwundert es mich, wie wenige Karpfenangler sich ihre Pop-Ups selbst herstellen. Das ist insofern bemerkenswert, da man diese Köder wirklich mit hochattraktiven Attraktoren versehen kann und sie in der Herstellung wesentlich unkomplizierter sind als normale Boilies. Seit einigen Jahren gibt es fertige Pop-Up-Mixe im Handel und so kann ich mich richtig austoben. Diese Mixe sind geschmacksneutral und in unterschiedlichen Farben erhältlich. Ob weiß, gelb, pink oder orange – für jedes Auge ist etwas dabei. Denkbar ist auch, einen neutralen Mix mit Köderfarben je nach Wunsch selbst einzufärben. Dann hat man es noch eine Spur individueller. All diese Mixe und Farben lassen sich auch miteinander kombinieren oder mischen, um mehrfarbige Köder zu kreieren. Hinsichtlich der Farben sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Für Formen und Größen gilt das Gleiche Pop-Ups müssen nicht immer rund sein. Was spricht dagegen, sie zylindrisch, oval oder sogar eckig zu formen? Die Karpfen kennen derartige Formen vermutlich noch nicht und reagieren auf sie weniger misstrauisch. Häufig ist genau das der Weg zum Erfolg. Und auch bei der Größe kann man eigene Wege gehen. Schließlich bietet der Handel kaum fertige Pop-Ups von 24 oder gar 30 Millimetern an. Dass man diese Köder mit sämtlichen Flavourn aromatisieren kann, versteht sich von selbst. Allerdings lassen sie sich auch mit löslichen Geschmacksstoffen versehen. Natürlich muss man hier entsprechend vorsichtig sein, da die Kugeln sich dann schneller auflösen und sie schwimmen auch nicht so lange wie viele handelsübliche Pop-Ups. Geschmacklich sind sie aber deutlich attraktiver. Prädestiniert hierfür sind natürlich Zutaten wie Betain oder Aminosäurekomplexe, aber auch mit vorverdautem Fischmehl habe ich schon Pop-Ups hergestellt. Man vermischt diese Zutaten – auch die festen – einfach mit Ei, bevor man den Mix dazugibt. Man handelt dann zwar gegen die Boiliemix-Grundregel „fest zu fest und flüssig zu flüssig“, aber der Pop-Up-Mix ist einfach zu leicht und zu trocken, als dass er sich mit festen Zutaten vernünftig mischen lassen würde. Da wird der Teig am Ende homogener, wenn wir ausnahmsweise auch feste Attraktoren zum Ei geben. Auf jeden Fall sind die Möglichkeiten bei der Herstellung eigener Pop-Ups nahezu unbegrenzt.

PRÄSENTATION

Abschließend möchte ich noch einige Worte zur Präsentation von Pop-Ups verlieren. Es gibt zwar eine Vielzahl von Pop-Up-Rigs, gewisse Grundregeln gelten jedoch für alle Montagemöglichkeiten. Da Pop-Ups schwebend angeboten werden und sich der Haken mit der Spitze nach unten zeigend unterhalb des Köders befindet, kommt es auf ein Eindrehen des Hakens nicht besonders an. Der Pop-Up kann und sollte deshalb viel näher am Haken angebracht werden als ein normaler Boilie. Mit sogenannten Pop-Up-Screws, kleinen farbigen Schrauben, lassen sich die Schwimmboilies direkt am Hakenschenkel anbieten. Weiterhin muss der Pop-Up in einer bestimmten Entfernung über dem Grund gehalten werden. Hierfür wird normalerweise ein kleines Blei auf dem Vorfach angebracht. Zur Frage, wie schwer dieses Gewicht sein sollte, gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige sagen, so leicht wie möglich, die anderen haben es lieber etwas schwerer, um sofort nach der Köderaufnahme, den Haken leicht ins Maul eindringen zu lassen. Auf jeden Fall destabilisiert dieses kleine Blei die Montage beim Wurf und ein Überschlagen wird wahrscheinlicher. Deshalb ist es sinnvoller, zumindest teilweise steife Vorfachmaterialien wie etwa Fluorocarbon, zu verwenden. Ein weiterer Trick, um ein Überschlagen des Vorfachs zu verhindern, ist der Einsatz von PVA-Beuteln oder Funnelwebs. Hierdurch wird das Gewicht des Hakenpakets soweit erhöht, dass die destabilisierende Wirkung des kleinen Bleis auf dem Vorfach aufgehoben wird. Ein in letzter Zeit sehr populäres Pop-Up-Rig ist das Ronnie-Rig. Es lässt sich sehr leicht aus einem Curve-Shank-Haken, einem Quick-Change-Swivel, etwas Schrumpfschlauch und noch ein paar anderen Kleinteilen herstellen. Dieses Rig wirft sich erstaunlich gut und fängt hervorragend.

SCHWEBENDES VERFAHREN:SCHRITT FÜR SCHRITT: SO STELLT MAN POP-UPS SELBST HER

1. Die Pop-Up-Zutaten auf einen Blick: Öl, Eier, Pop-Up-Basis-Mix sowie Flavour sind die Grundzutaten. Attraktoren wie Betain, Aminosäuren oder Süßstoff werten die Pop-Ups zusätzlich auf.


2. Im ersten Schritt schlägt ein Ei in eine Schüssel.


3. Es folgt ein Schuss neutrales Pflanzenöl.


4. Danach gibt man eine Kappe Aroma hinzu.


5. Alle Flüssigbestandteile werden gut miteinander verquirlt


6. Als nächstes kommt der extrem leichte Pop-Up-Basis-Mix dazu.


7. Die Mischung wird löffelweise zugegeben und vermengt, bis der Teig nicht mehr klebt.


8. Innerhalb weniger Minuten sind zwei Teigportionen hergestellt.


9. Jetzt werden die Pop-Ups in Form gebracht.


10. Rund, eckig, platt, einfarbig, zweifarbig, groß, klein – alles ist möglich.


11. Die Pop-Up-Rohlinge werden für gut drei Minuten in Wasser gekocht. Dabei quellen sie etwas auf.


12. Beim anschließenden Trocknen schrumpfen sie aber wieder und werden hart.


13. Nach ein bis zwei Tagen Trocknungszeit sind die Do-ityourself-Pop-Ups einsatzbereit.


Chod-Rig (oben) und Ronnie-Rig sind momentan die populärsten Pop-Up-Montagen.


Noch verhedderungssicherer ist eigentlich nur das Chod-Rig. Der Köder wird hier direkt über dem Leadcore gefischt und macht das kleine Blei damit entbehrlich. Zudem kann das Vorfach frei rotieren. Ein Überschlagen der Montage ist damit absolut ausgeschlossen.

SCHWEBENDES VERFAHREN:FAZIT

Die Angelei mit Pop-Ups hat jede Menge Vorteile. Ohne viel Aufwand kann man seine eigenen Köder herstellen und dabei seiner Kreativität freien Lauf lassen. So fischt man wirklich „anders als die Anderen“. Wichtig ist nur, dass man ein klares Konzept hat und auch die Rigs in seine Überlegungen mit einbezieht. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim schwebenden Verfahren.

Noch schweigen die Bissanzeiger – wann kommt der Biss? Chod-Rig (oben) und Ronnie-Rig sind momentan die populärsten Pop-Up-Montagen. 22 KARPFEN 5/2018