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BALLONFAHRT MIT BISS


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 230/2018 vom 24.10.2018

Was tun, wenn die Hechte weit draußen jagen, das Bootsangeln aber verboten ist? Dann schickt Michael Deeg seinen Köderfisch unter einem Luftballon auf die Reise zu den Räubern.


Artikelbild für den Artikel "BALLONFAHRT MIT BISS" aus der Ausgabe 230/2018 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 230/2018

Ideal für diese Hechtmontage sind kleine Wasserbomben-Ballons


Michael Deeg mit einem Ballon-Hecht. Der erfolgreiche Einsatz des Ballons hatte ihn überrascht


Unter Welsanglern ist die Ballon-Montage selbstverständlich, aber Hechtangler schrecken davor zurück. Dabei interessiert der ...

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... Ballon einen Hecht herzlich wenig, solange darunter ein leckerer Fisch baumelt. Wie erfolgreich die Ballon-Montage zum Hechtangeln eingesetzt werden kann, erfuhr ich, als ich vom Wels-Angeln kam. Ich hatte noch etwas Zeit und ein paar Köderfische. Ein Versuch auf Hecht lag da auf der Hand. Die Ballonmontage war schnell gebaut, die Köfi angehakt, und schon flogen die Ballons hinaus. In der dritten Drift wackelte auf einmal einer der Ballons und zog mit einer kleinen Bugwelle gegen den Wind davon. Der Anhieb saß und ein 65-cm-Hecht landete im Kescher. Seither gehört ein Versuch mit dem Ballon zum festen Programm beim Hechtansitz.

Die 2,5-lb-Karpfenruten werden bestückt mit farblich auffälliger 0,35er Monoschnur oder einer etwas dünneren Geflochtenen. Viele Angler scheuen vor einer hellen Schnur zurück. Allerdings ist die für einen Fisch, der von unten gegen den Himmel schaut, kaum zu erkennen. Für den Angler ist die auffällige Schnur hingegen sehr gut sichtbar. Er kann sie besser verfolgen und auch mit zwei Ruten, die eng zusammenstehen, verhedderungsfrei fischen.

„METER“ MACHEN MIT WINDKRAFT

Der Riesenvorteil der Ballon-Montage ist die große Angriffsfläche, die der Ballon dem Wind bietet. Wer bei der Platzwahl die Windverhältnisse berücksichtigt, der kann eine Riesen-Gewässerfläche abfischen. Und der Ballon hat noch einen weiteren Vorteil: Wenn sich der Hecht auf den Köderfisch stürzt, hakt er sich meistens selbst – wenn die Drillinge richtig scharf sind! Ich verwende zur Anköderung des Fisches ein System aus mindestens zwei Drillingen. Die meisten Bisse konnte ich verwerten, wenn der Fisch mit dem Kopf voran angeködert wurde. Dazu platziert man einen Drilling im Maul des Köderfisches, den anderen in der Flanke.

Der Ballon wird wie eine Laufpose montiert. Nach dem Aufblasen wird der Ballon mit zwei Knoten verschlossen. Auf die Hauptschnur fädelt man einen Karabinerwirbel. Den kann man nun einfach durch das Gummi am Mundstück des Ballons stechen oder mittels ein paar Zentimeter Monoschnur anknoten (siehe Zeichnung). Platziert man den Knoten der Monofilschnur zwischen den beiden Knoten am Zipfel des Ballons, hält er bombensicher.

Der Ballon ist auch auf sehr große Entfernung immer gut zu erkennen. Selbst an windstillen Tagen ist diese Strategie immer einen Versuch wert. Denn ein leichter Lufthauch geht immer übers Wasser und fächelt den Ballon vor sich her.

Ballon und Pilotkugel im Einsatz. Die Pilotkugel verhindert, dass sich Hauptschnur und Montage verheddern


Fotos: Deeg