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Bastel: DIR DEINE VISION


feel good - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 06.11.2019

Etwas fehlt in deinem Leben, aber du weißt nicht was? Dann los! Gestaltedein persönliches Moodboard , mach deine Herzensprojekte wahr – und werde, wer du sein willst


Artikelbild für den Artikel "Bastel: DIR DEINE VISION" aus der Ausgabe 4/2019 von feel good. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: feel good, Ausgabe 4/2019

EXPERTIN: Marianne Salentin- Träger leitet in Frankfurt am Main eine PR-Agentur, wo sie die Moodboards auch beruflich nutzt


Das Gesetz der Anziehung

Es lautet: Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, bestimmt, was du denkst, wie du dich fühlst und was du tust. Wie ein Magnet zieht die „Innenwelt“, deine Psyche, das am stärksten an, worauf du dich in deiner Außenwelt am meisten konzentrierst. „Moodboards fokussieren uns auf das Positive“, ...

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... sagt Marianne Salentin- Träger. „Sie wecken unser Potenzial, holen uns raus aus der Komfortzone, nehmen uns die Angst vor Veränderungen.“

DIE KRAFT DER DANKBARKEIT

Schreibe jeden Morgen 3–5 Dinge auf, für die du gern aufgestanden bist. Und halte jeden Abend 3–5 Erlebnisse des Tages (schriftlich) fest, die bei dir Freude und Dankbarkeit hinterließen. „Fürs neue Jahr designe ich immer um diese Zeit ein Moodboard“, sagt Marianne Salentin-Träger. „Ich habe sie alle aufgehoben, weil ich gern zurückblicke. Dankbarkeit ist ein kraftvolles Gefühl.“

STELL DIR FRAGEN

Stimm dich ein und sammle Einfälle für dein Moodboard: 1) Wer hat dich gefördert und inspiriert? 2) Was macht dein Leben schön? 3) Wer/Was bereitet dir Freude? 4) Welchen Duft deiner Kindheit willst du noch mal riechen, welchen Sound wieder hören? 5) Worin bist du besonders gut? 6) Was hast du echt gut hinbekommen? 7) Welche Fähigkeit(en) hättest du gern? 8) Wer oder was machte dich als Kind glücklich? 9) Wer oder was bist du in deinen kühnsten Träumen? 10) Welche Bilder wecken in dir aus welchen Gründen positive Gefühle? 11) Wieso willst du mit einem Moodboard starten? Nimm dir Zeit für deine Antworten (20–30 Minuten) und halte sie schriftlich fest.

Worte sammeln

Such in deinen Antworten (siehe oben) nach Worten oder Sätzen, die du besonders unterstützend und motivierend findest. Schreib Sie mit der Hand oder druck sie am PC groß und bunt jeweils auf ein Blatt Papier. Schneide Sie danach aus. Die ersten „Zutaten“ für dein Moodboard hast du nun schon zusammen!

DAS BRAUCHST DU

Da du dein Moodboard so oft wie möglich betrachten solltest (s. „Täglich fokussieren“), eignen sich für den Untergrund Materialien wie Pappe, Kork-Pinnwände, Holz- oder Magnetplatten am besten. Außerdem brauchst du: Buntstifte, farbiges Papier, Karteikarten, Klebstoff, Klebeband, Reißzwecken, Schere, Pinn- oder Stecknadeln, eventuell Magnete. Nun kommt das Beste: Sammle alles, was dich an dein Ziel, deinen Traum erinnert, dich pusht oder Glücksgefühle in dir weckt. Das können z. B. Fotos, Grafiken, Überschriften oder Zitate sein. Auch getrocknete Blätter, Stofffetzen oder Eintrittskarten wirken (s. rechte Seite). „Trau dich, groß zu denken“, ermutigt Marianne Salentin-Träger.

DU IN DER MITTE

Wähle aus deiner Sammlung (s. oben) die Objekte aus, die du am aussagekräftigsten findest. Bevor du beginnst, sie auf dein Board zu pinnen, solltest du aber erst dein Lieblingsfoto von dir an einer möglichst prominenten Stelle befestigen, denn: Hier dreht sich alles um dich! Danach kannst du dein Moodboard z. B. nach Themenbereichen strukturieren.

Täglich fokussieren

Häng oder stell dein Moodboard da auf, wo du es jeden Tag siehst, z. B. im Schlafzimmer, in der Küche, im Bad (Vorsicht, feucht!) oder in deinem Büro. Fotografier dein Moodboard und druck das Bild aus. Kleb es z. B. an dein Armaturenbrett oder in dein Portmonnaie. Stell es als Pausenbildschirm auf deinem Smartphone oder Tablet ein. „Die Vorstellung, das Ersehnte bereits erreicht zu haben, setzt Glückshormone frei“, erklärt Marianne Salentin-Träger. Jeden Tag aufs Neue.

SCHRITT FÜR SCHRITT

Überlege, wenn du dein Moodboard ansiehst: Was tue ich heute, damit ich meinem Ziel näherkomme? Gehe möglichst jeden Tag einen (kleinen) Schritt in die gewünschte Richtung. Und, ganz wichtig: Feier deine Erfolge und jeden mutigen Moment!

BUCHTIPP

NEUER LEBENSMUT
2008 erkrankte Marianne Salentin-Träger an Brust- krebs. Moodboards halfen ihr, sich neu zu orientieren, erzählt sie in ihrem Buch (Irisiana, 160 S. 18 Euro, eBook 13,99 Euro)


Fotos: Anja Jahn (2), Adobe Stock (2), iStock (2). Redaktion: Stephan Hillig