Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 24 Min.

bb-MESSE-NACHLESE: LIGNA 2019


Bauelemente Bau - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 27.06.2019

Digitalisierung wird jetzt konkret

Artikelbild für den Artikel "bb-MESSE-NACHLESE: LIGNA 2019" aus der Ausgabe 7/2019 von Bauelemente Bau. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bauelemente Bau, Ausgabe 7/2019

Die Besonderheit der Conturex Artis ist der PowerGrip RePos easy Zangentisch. Den wollten offensichtlich einige ganz aus der Nähe betrachten.


Ein neues im Hause von Homag entwickeltes Fenster- und Fertigungskonzept macht die konsequente Einzelteilbeschichtung möglich.


Weiterlesen
epaper-Einzelheft 7,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Bauelemente Bau. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 7/2019 von Cartoon. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Cartoon
Titelbild der Ausgabe 7/2019 von bb-NACHRICHTEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
bb-NACHRICHTEN
Titelbild der Ausgabe 7/2019 von VERBÄNDE / INSTITUTE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
VERBÄNDE / INSTITUTE
Titelbild der Ausgabe 7/2019 von Neuer Recycling-Rekord. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Neuer Recycling-Rekord
Titelbild der Ausgabe 7/2019 von VFF-SONDERSEITE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
VFF-SONDERSEITE
Titelbild der Ausgabe 7/2019 von ift-FORUM. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ift-FORUM
Vorheriger Artikel
bb-TITELGESCHICHTE
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel ROLLLADEN / SONNENSCHUTZ
aus dieser Ausgabe

Die Branche verspricht sich von der Messe nachhaltige Impulse für ihr Geschäft. Diese kann sie auch gut gebrauchen, denn wie Gregor Baumbusch, der Vorstandsvorsitzende der Weinig AG in der Pressekonferenz berichtete, ist der Auftragseingang in den ersten Monaten des Jahres nicht dazu angetan, die Hersteller von Maschinen und Werkzeugen in Euphorie zu versetzen.

Nominal läge für das erste Quartal 2019 der Auftragseingang um 23 Prozent unter dem gleichen Zeitraum in 2018. Der größte Rückgang sei dabei mit -39 Prozent in Deutschland zu verzeichnen. Zuwächse gäbe es mit sieben Prozent einzig und allein in den Euro-Partnerländern. Die Exporte in Länder außerhalb der Währungsunion wären dagegen massiv um 27 Prozent zurückgegangen.

Das eher demotivierende Zahlenwerk sollte die positive Stimmung auf der Ligna aber dennoch nicht trüben. Die Branche sei mit großen Auftragsüberhängen in das Jahr 2019 gegangen, hieß es vielfach. Zudem wurden im ersten Quartal 2019 für 43,8 Milliarden Euro Maschinen exportiert. Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Neue Maschinen für eine neue Fenstergeneration

Die neuen Fenstersysteme mit teilweise verdeckten Flügeln und schmalen Ansichten stellen eine neue Herausforderung für die heute überwiegend eingesetzt CNC-Technik dar. Anbieter wie Homag und Weinig haben darauf mit einer angepassten Zangen- und Spanntechnik reagiert, so dass den Fensterbauern heute ein deutlich größerer Gestaltungsspielraum zur Verfügung steht.

Als Ergebnis einer Bachelorarbeit beziehungsweise Kooperation mit Tesa hat Homag ein neues Fenstersystem inklusive einer neuen Form der Fertigung präsentiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Klebeband tesa® ACXplus, das nach dem Hobeln in den Fensterrahmen eingebracht wird. Anschließend werden die Kanteln im Einzelteilverfahren komplett beschichtet. Dabei setzt das Unternehmen auf die Beschichtungstechnologie des italienischen Kooperationspartners Makor. Sind die Kanteln zu Rahmen verbunden, wird die Schutzfolie vom Klebeband abgezogen und die Scheibe eingesetzt. Diese wird als aussteifendes Element genutzt, was auch die Einbruchhemmung verbessert.

Fünf Minuten statt Stunden

Die Nachfrage nach farbigen Fenstern steigt, damit auch die Zahl der verfügbaren Farbtöne und Dekore. Der hohe zeitliche und personelle Aufwand, der für die Umrüstung von Kaschiermaschinen auf ein neues Profil nötig ist, steht der Erfüllung individueller Wünsche jedoch entgegen. In Hannover hatten sowohl die italienische WPR Srl als auch die zur Cefla- Gruppe gehörige Düspohl Maschinenbau GmbH automatisch rüstende Kaschieranlagen vorgestellt. Einsetzbar für Leisten und Profile aller Art, aber auch zur Folierung von Kunststoff- und Aluminium-Profilsystemen für Fenster und Türen. Düspohl setzt mit seiner Robowrap auf den Einsatz von 35 Knickarm- Robotern.

Die automatisch rüstende Kaschieranlage von WPR verkürzt den Rüstprozess drastisch.


Digitalisierung wird greifbar

Auffällig war, dass im Vergleich zur Ligna 2017 im Vorfeld der diesjährigen Messe deutlich weniger von der Digitalisierung die Rede war. Vor zwei Jahren schienen viele Unternehmen hektisch bemüht, zu demonstrieren, dass auch sie das Läuten gehört und in Sachen Industrie 4.0 und digitalisierten Lösungen etwas vorzuweisen haben. Im diesem Jahr war es vor der Messe deutlich ruhiger um dieses Thema. Dafür wurden anstatt Prototypen und noch unklaren Konzepten eher konkrete Lösungen mit einem erkennbaren Nutzen für den Kunden gezeigt.

Eine dieser Lösungen ist die vom Werkzeughersteller Leitz entwickelte App LeitzXpert. Diese solle den Kunden bei der Verwaltung seiner Werkzeuge sowie bei allen erdenklichen Fragen und Problemen rund ums Werkzeug unterstützen.

Cloud-Lösungen

Weiter gewachsen ist auch das Tapio-Netzwerk. Heute nutzen neben Homag bereits knapp 40 weitere Unternehmen die Cloud- Lösung (oft auch als Ökosystem bezeichnet). „Damit verfügen wir heute über eine ausgereifte Lösung, die zudem um neue Anwendungen erweitert wurde“, erklärt Pekka Paasivaara, Vorstandsvorsitzender der Homag Group AG. Während es sich dabei um eine Cloud-Lösung aus der und für die Branche handelt, ist Mindsphere, an dem sich die Weinig Gruppe mit einigen anderen Unternehmen aus der Branche beteiligt, dank der Teilnahme von Unternehmen aus ganz anderen Industriezweigen deutlich breiter aufgestellt.

Einheitliche Schnittstellen sollen Austausch sichern

Wenn von Industrie 4.0 die Rede ist, wird damit auch an den Austausch von Maschinen untereinander gedacht. Doch wie soll das gewährleistet werden können, wenn die Maschinen, wie in der Regel üblich, nicht aus einem Stall kommen? Daher haben sich acht führende europäische Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen zusammengeschlossen und eine Arbeitsgruppe gebildet, die eine gemeinsame Sprache definiert, um eine reibungslose Kommunikation zwischen Maschinen verschiedener Hersteller zu ermöglichen. Auf der Ligna 2019 wurde der Rahmen für eine neue Norm namens „P&W, Plug & Work“ vorgestellt. Das Projekt basiert auf dem OPC UA-Standard (Open Platform Communication Unified Architecture), der von der OPC Foundation, einer internationalen gemeinnützigen Organisation, gefördert wird. Unter dem Dach von Eumabois und VDMA soll jetzt ein neuer internationaler Kommunikationsstandard speziell für die holzverarbeitende Industrie festgelegt werden. Es ist geplant, das Projekt bereits Anfang 2020 abzuschließen.

Kollege Roboter packt mit an

Roboter werden in der Branche überwiegend noch für das Handling schwerer Teile und die Beschickung von Maschinen eingesetzt. In Fensterbau-Betrieben sind sie heute noch kaum zu finden. Wenn, dann werden sie in der Regel für die Endbeschichtung von Fensterrahmen eingesetzt oder aber für die Verglasung und Verklebung von Fenstern und Türen. Mit kollaborativen Robotern steht heute eine kostengünstige Alternative zum klassischen Roboter zur Verfügung. Die Besonderheit ist, dass sie in unmittelbarer Nähe zum Menschen und mit ihm gemeinsam arbeiten können. Möglich ist das dank eingebauter Sensoren, die eine Verletzung ihrer menschlichen Kollegen verhindern.

Damit erübrigen sich zum einen der Platzbedarf und der sonst übliche Aufwand für die Einhausung des Roboters.

Eine Programmierung der kollaborativen Roboter ist nicht nötig, ein Einlernen durch den menschlichen Kollegen reicht aus, um später die erlernten Bewegungsabläufe eigenständig auszuführen.

Mögliche Einsatzgebiete sind eintönige, permanent widerkehrende Tätigkeiten und Arbeitsschritte, für die sich heute nur schwer Mitarbeiter finden lassen. Warum sollte also nicht künftig ein Roboter den Zwischenschliff oder ähnliche Tätigkeiten übernehmen? Wie die harmonische Zusammenarbeit von Mensch und Roboter konkret aussehen könnte, hatte SCM auf seinem Messestand in seiner „Smart and Human Factory“ vorgestellt Die passende Ergänzung dazu sind fahrerlose Transportsysteme zum Optimieren des Materialflusses beziehungsweise zur Versorgung der in einer Fertigungszelle zusammengefassten Maschinen. Auch hiervon waren in Hannover einige Konzepte zu sehen.

Schon mal vormerken

Die nächste Ligna wird vom 10. bis 14. Mai 2021 auf dem Messegelände in Hannover stattfinden.

www.ligna.de

Neues Spannsystem hat auch zarte Profile im Griff

Zwei neue Mitglieder in der Conturex-Familie

Mit der Conturex Artis hat Weinig sein Conturex- Programm nach unten abgerundet, um auch Handwerksbetrieben ein Angebot machen zu können.


Wenn hoher Durchsatz gefragt ist, dann ist der Conturex Vario S die passende Maschine. Foto: Weinig


Bei ihrem gemeinsamen Auftritt in Hannover hatten Weinig und Holz-Her auf einer Ausstellungsfläche von über 5.000 Quadratmetern über 55 Maschinen und Systeme live vorgeführt. Für den Fensterbauer war der Conturex Vario S für die industrielle Fertigung sowie das Fenstercenter Conturex Artis, mit dem Weinig die Technologie jetzt auch dem Handwerk zugänglich macht, von besonderem Interesse. Für die Vorstufe bietet das Unternehmen mit dem Powermat 3000 sowie dem Hydromat 3000 zwei leistungsfähige Hobelautomaten.

Die leistungsstarke neue Basislösung Conturex Artis zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksbetriebe in einem sich rasant verändernden Umfeld zu erhalten und zu verbessern. Mit einer Kapazität ab sieben Fenstereinheiten pro Schicht ist die Maschine unterhalb der bisherigen Einstiegsmaschine, der weltweit beliebten Conturex Compact, angesiedelt. Technisch besitzt die Artis alle Features, die den gegenwärtigen Erfolg der CNCModellreihe ausmachen. Darüber hinaus eröffnet die Maschine dem Anwender vielfältige Optionen in punkto Fenstersysteme. Der Conturex Artis verfügt über eine Hauptspindel mit 4-Achstechnik, kann aber auf Wunsch auch mit einer zusätzlichen Universalspindel ausgestattet werden. Im Standard ist die Maschine für Längen von 175 bis 3.500 mm ausgelegt und kann bei Bedarf Werkstücke bis zu 4.500 mm bearbeiten. Ein Werkzeugmagazin mit einer Dornlänge von 290 mm und ein 50-fach- Tellerwechsler bieten ausreichend Kapazität für eine äußerst flexible und wirtschaftliche Auftragsabwicklung.

Auch Spannen im Falz ist möglich

Herausragendes Merkmal der Artis ist der PowerGrip RePos easy Zangentisch. Das zum Patent angemeldete Umspannverfahren ermöglicht die variable Teile-Spannung sowie das automatische Verschieben der Werkstücke in der Maschine. Dabei bleiben die Werkstücke während des Fertigungsprozesses durchgehend geklemmt, wodurch höchste Präzision und Qualität erreicht wird. Für komplexe Spannsituationen wird durch RePos easy auch das Spannen im Falz möglich. Als besonders vorteilhaft erweist sich das Verfahren bei schlanken Profilen und neuen Architektur- Fenstersystemen.

Neuer Conturex Vario S

Anspruchsvolle, individuelle Lösungen bestimmen heute die Fensterfertigung. Wenn dann noch hoher Durchsatz gefragt ist, dann ist der Conturex Vario S die passende Maschine. Besonderes Merkmal ist das Falzklemmsystem PowerGrip Motion 2D/3D. Es sorgt besonders beim Fertigen von schmalen Profilsystemen und Rundbögen sowie bei Teilfräsungen für den Systembau für deutlich mehr Flexibilität. Weinig CAM, Weinig SIM und Weinig Solid WF sind die Softwarebausteine, um Werkstücke zu programmieren, zu simulieren und zu monitoren. Die direkte Teileübergabe der Conturex Vario S gewährleistet eine hohe Werkstückqualität. Die Arbeitsbreite wurde auf bis zu 330 mm erweitert. Mit Unterstützung des 4-Tisch-Ablaufs wird speziell bei Kurzteilen der Ausstoß wesentlich erhöht. Im Werkzeugbereich stehen ein 2 x 24-fach Wechsler und ein externes Magazin mit 90 Plätzen zur Verfügung. Zur Produktivität der Maschine trägt die rüstzeitfreie Bearbeitung selbst bei kleinsten Losgrößen bei. Ein weiteres Merkmal ist die neue Maschinenumhausung mit besserer Einsicht und Zugänglichkeit für mehr Sicherheit und Ergonomie ihrer Maschinenbediener.

Neuer Dübeleintreibe-Automat

Mit der UniPin bietet der Hersteller eine Lösung für die automatische Brüstungsbelei mung. Durch den gleichmäßigen Leimauftrag schafft die automatische, NC-gesteuerte UniPin die Grundlage für Festigkeit und Fugendichtigkeit der Eckverbindungen. Die Maschine ermöglicht das Beleimen und Eintreiben der Dübel in unter drei Sekunden. In der jüngsten Entwicklungsstufe kann die UniPin mit dem PU-Klebersystem Frencken ausgestattet werden. In dieser Form ist die Maschine für die Niederlande zugelassen. Weiterhin verfügt die neue Generation optional über einem zweiten Dübelkopf bis zu einem Durchmesser von maximal 14 mm. Die maximale Werkstückbreite beträgt jetzt 320 mm. Eine neue Bedieneroberfläche gehört ebenfalls zu den Highlights der aktuellen UniPin.

Garant für ein hohe Eckenfestigkeit: Der gleichmäßige Leimauftrag durch die NC gesteuerte UniPin Dübeleintreibmaschine.


Maschineneinlauf des Hydromat 3000.


Neues Spitzenmodell der Powermat-Serie

Der Powermat 3000 ist für industrielle Anwendungen mit hohem Qualitätsanspruch entwickelt worden. Je nach Anwendung kann die Maschine mit Drehzahlen bis 12.000 U/ min gefahren werden. Dank PowerLock- Werkzeugaufnahmen mit Hybridkugellagern für eine lange Lebensdauer und Jointern ist ein exzellentes Mehrmesserfinish bis zu einer Vorschubgeschwindigkeit von 100 m/min erreichbar. Die Gerade- und Profiljointer laufen dabei beim radialen Verstellen der Spindel mit und machen das manuelle Nachpositionieren unnötig. Mehrere zum Patent angemeldete Features unterstreichen das große Innovationspotenzial der Neuentwicklung. Dazu gehört das System zur permanenten Überwachung der Temperatur an den Spindellagern. Bei Überschreiten eines definierten Grenzwertes erfolgt automatisch der Maschinenstopp. Das bedeutet höchste Produktionssicherheit. Mit dem Bedienkonzept Comfort Set und weiteren Komponenten wie PowerLock sowie CNC-gesteuerten Achsen und Führungselementen verfügt der Powermat 3000 über Optionen, die das Handling erheblich erleichtern und eine ungewohnt hohe Flexibilität in dieser Maschinenklasse bieten.

Neuer Einstieg in die Hydromat-Serie

Mit dem Hydromat 3000 bietet Weinig ein robustes Kraftpaket zum Vorhobeln oder für Profilierarbeiten mit Hydro-Technologie. Die weiterentwickelten Gegenlager und Werkzeuge mit HydroLock-Technologie bieten dabei einen hohen Bedienkomfort, was sich unter anderem in einem vereinfachten Werkzeugwechsel und verkürzter Rüstzeit äußert.

Zusätzlich besticht der Hydromat 3000 durch einen robusten Maschinenständer und ein starkes Vorschubsystem, beides ausgelegt auf Vorschubgeschwindigkeiten bis 100 m/min. Zudem ist der Hydromat 3000 ausgelegt auf die Integration in Anlagen und erlaubt die Anbindung an Peripheriegeräte wie Mechanisierung, aber auch an eine Leitrechnersteuerung.

Fünfstellige Nutzerzahlen

Die neue Unternehmenseinheit „Automation & Digital Business“ stellte in Hannover die aktuelle Version der Weinig App Suite vor. Die App bietet unter anderem Monitoring in Echtzeit. Alle Funktionen sind nun auch als Browser-Anwendung verfügbar. Durch den modularen Aufbau können die einzelnen Funktionen noch stärker an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden – egal ob traditionell handwerklich arbeitender Betrieb oder Industrieunternehmen. Die sichere Datenkommunikation erfolgt über die Weinig Cloud oder das cloudbasierte Siemens- IoT-Betriebssystem MindSphere.

Mehrwert durch Weinig-Dienstleistungen

Die Spezialisten des neuen Weinig LifeTime Services betreuen den Kunden mit einem Netzwerk von technischer Expertise professionell über alle „Lebensabschnitte“ der Investition. In Hannover wurden Neuheiten wie die Virtual Reality-Technologie zum Anfassen vorgestellt. Außerdem erfuhren die Standbe sucher alles über die Service-Verträge von Basic bis No-Risk. Das umfassende Angebot an Dienstleistungen wurde auf der LIGNA 2019 durch die Themen Training, Finance, Gebrauchtmaschinen und Ersatzteilversorgung komplettiert.

„Im Rahmen unserer neuen Strategie wollen wir zum einen unsere Fokussierung auf unsere Kunden und deren Bedürfnisse verbessern, zum anderen unsere Serviceperformance weiter ausbauen“, machte der Vorstandsvorsitzende Gregor Baumbusch deutlich.

www.weinig.com

Mit Spannung verfolgt: Die neuen Softwarelösungen.


AKE baut 2.0-Produktfamilie weiter aus

Unter dem Begriff Zerspanung 2.0 bietet AKE Werkzeuge, die sich durch eine verbesserte Spanführung auszeichnen, womit eine Mehrfach-Zerspanung vermieden wird, was sich nicht zuletzt auch auf die Laufzeiten der Werkzeuge auswirkt. Umfangreich erweitert wurde vor allem das Platten-Aufteilsägen-Programm.

Die Vorteile der 2.0-Technologie und die neuesten Erweiterungen wurden in diesem Jahr im AKE-InnovationCenter (IC) präsentiert. Ausgestellt wurden der Füge- und Schaftfräser 2.0, sowohl in konventioneller als auch in Harmony-Ausführung, das Plattenaufteil-Sägeblatt 2.0 und die SuperSilent.

Unter Einsatz von Virtual Reality wurden Kurzfilme von Kunden gezeigt, die ihre Erfah rungen mit 2.0-Technologie geteilt haben. Dabei war es dem Besucher möglich, zwischen mehreren Maschinen der Holzbe- und -verarbeitung zu wählen und sich über die Vorteile der Werkzeuge zu informieren, die auf den jeweiligen Maschinen zum Einsatz kommen. Wer es verpasst hat, den AKE-Messestand zu besuchen, kann sich die VR-Welt in der „AKE VR-World“-App im Nachgang anschauen. Die App ist im AppStore und im Google Play Store verfügbar.

Zudem durfte am HP-Spannsystem, das die Vorteile verschiedener Spannsysteme vereint, dann auch getestet werden. So konnten sich Besucher beispielsweise selbst ein Bild vom einfachen Werkzeugwechsel verschaffen und sich von den vielen weiteren Vorteilen überzeugen.

Programm erweitert

Mit 70 neuen und insgesamt knapp 100 Artikeln bietet AKE nun ein brandneues und umfangreiches Plattensägen-Programm auf Basis der 2.0-Technologie. Im neuen Katalog 2019+ erhält das Kapitel eine komplett neue Logik. Ein optimiertes Typenkonzept sorgt dafür, dass der Anwender sein gesuchtes Werkzeug schnell und einfach findet. Die Dünnschnittversionen sind nun ebenfalls in einer separaten Rubrik zu finden.

Ready für Tapio

Außerdem wurde eine Ritzerzuordnung vorgenommen, sodass der Anwender nun auf einen Blick erkennt, welche Hauptsäge und welcher Vorritzer optimal auf eine Maschine passen. Ein weiterer Pluspunkt: Das komplette Plattensägen-Programm ist tapioready, das bedeutet, die Artikel können künftig über einen Barcode in das Ökosystem von Tapio importiert werden.

www.ake.de

Überblick über die Werkzeuge, die schon in Zerspanung-2.0- Technologie erhältlich sind.


Neues vom Spezialisten für die Produktions- Optimierung

Ein Werkzeugwechsler macht bei der Konterfräse KF die Bearbeitung noch flexibler.


Zu den Ausstellern, die schon über viele Jahre an der Ligna teilnehmen, gehört auch die Stegherr Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Regenstauf. Das Familienunternehmen stellt vor allem Spezial- und Sondermaschinen für die Optimierung diverser Arbeitsschritte im Fenster- und Türenbau her. Gezeigt wurden in Hannover unter anderem die Konterfräse KF mit automatischem Werkzeugwechsler sowie ein Profilleisten-Bearbeitungszentrum für Aluminiumprofile.

Mit der Konterfräse KF bietet Stegherr ein Bearbeitungszentrum zum Konterfräsen, Bohren und Ablängen von Fensterhölzern. Die ausrissfreie Konterfräsung erfolgt durch zwei gegenläufige HSK63-Hubspindeln die jeweils mit bis zu drei Werkzeugsätzen bestückt werden können. Die Werkzeugspindeln können vollautomatisch getauscht werden, so dass Flügel und Rahmen in beliebiger Reihenfolge ohne Umrüstzeiten bearbeitet werden können.

Die Auswahl des passenden Fräsprogramms über einen drahtlosen Barcodescanner ist möglich.

Über den Touchscreen ist eine sprachunabhängige, bedienerfreundliche Steuerung möglich. Das Bohraggregat mit kundenspezifisch angepassten Mehrspindelköpfen lässt sich über drei Servoachsen steuern.

Als zusätzliche Option bietet das Unternehmen auch ein Dübelpaket mit Dübelförderer für das programmgesteuerte Leimen und Eintreiben der Dübel sowie eine Zugsäge an.

Auch für Alu-Profile einsetzbar

Das bewährte Profilleisten-Bearbeitungszentrum Stegherr GLS-2 bietet der Maschinenbauer jetzt auch mit einem neu entwickelten CNC-Fräsaggregat zum Bearbeiten von Profilleisten wie Sprossen, Alu-Schalen, Glasleisten mit und ohne Gummilippe etc. an. Profile aus Holz, Aluminium, MDF, GFK oder PVC werden nach Programm in jedem Winkel +/- 45 Grad in zwei Ebenen abgelängt. Die Einstellung der Winkel für den Sägeschnitt erfolgt nach Programm über Servoachsen. Der Arbeitshub der Säge ist über eine Servoachse in der Geschwindigkeit regelbar.

Ein Schiebeschlitten (NC-Stop) positioniert die Werkstücke exakt an den programmierten Positionen. Die Ausrüstung der Maschine mit zusätzlichen Aggregaten zum Stanzen, Bohren und Fräsen ist möglich, ebenso die Anbindung von verschiedenen Druckern. Mittels Querförderer, der an die Länge der verarbeiteten Profile angepasst wird, kann die Maschine bis zum vollautomatischen Betrieb hochgerüstet werden. Die benutzerfreundliche Steuerung ermöglicht ein problemloses Arbeiten, manuell oder im Online-Betrieb. Optional kann auch ein Label-, Tintenstrahloder Laserdrucker angeschlossen werden.

www.stegherr.net

Das Profilleisten-Bearbeitungszentrum Stegherr GLS-2 kann mit Querförderer zur Aufgabe der Profile und Ausschiebeband auch im vollautomatischen Betrieb gefahren werden.


Neue Fenster- Konstruktion – neues Fertigungs- Konzept

Der Einsatz von Klebebändern macht bei dem von Homag entwickelten Fenster-Konzept schlanke Ansichtsbreiten sowie eine vereinfachte Fertigung möglich.


Ausgehobelte Rohkantel mit der Klebebandapplikation mit tesa® ACXplus.


Auf dem über 5.000 Quadratmetern großen Messestand hatte die Homag in diesenm Jahr in einem gesonderten Bereich eine kleine Holzfensterfertigung eingerichtet, angefangen beim Aushobeln der Kanteln bis hin zur konsequenten Beschichtung am Einzelteil. Im Mittelpunkt der Präsentation die im Rahmen einer Bachelor- Arbeit und in Kooperation mit dem Klebebandspezialisten Tesa entwickelte Intergralfenster-Konstruktion.

In Hannover zeigte Homag die vom Kooperationspartner Leadermac produzierte und mit einer Homag-Steuerung ausgestattete Hobelmaschine Mouldteq M-300 erstmals in Kombination mit einer Rückführung Der Hobel ist mit sechs Bearbeitungsspindeln ausgestattet, die alle über einen separaten Antrieb verfügen, sodass die Drehzahl einzeln einzustellen ist. Zum schnellen Wechsel sind die Spindeln mit der proLock-Klemmung ausgestattet, was ein deutlich schnelleres und einfacheres Rüsten möglich macht.

Nach der Bearbeitung übernimmt die Rückführung die Werkstücke, vereinzelt diese auf einer angetriebenen Rollenbahn und transportiert sie zum Bediener zurück. Möglich ist dies für Teile mit einer Länge von bis zu 2,70 m.

So hat der Anwender hier gleich mehrere Vorteile: Einen optimierten Materialfluss, einen schlankeren, effizienten Produktionsprozess, eine optimierte Personalorganisation durch wirtschaftliche Ein-Mann-Bedienung mit deutlich ergonomischerer Bedienung.

Für Aufsehen gesorgt

Mit der Ankündigung einer schlanken Holzfensterkonstruktion für mehr Tageslicht, die dank Scheibenverklebung einen erhöhten Einbruchschutz bietet, aber deutlich einfacher und mit weniger Materialverbrauch zu fertigen ist und sich auch noch für die konsequente Einzelteilfertigung bis hin zur Endbeschichtung eignet … Damit hatte Homag schon zum traditionellen Homag-Treff im letzten Jahr aufhorchen lassen.

Bei der Konstruktion handelt es sich um ein Integralfenster mit einem durch eine Aluschale verdeckten Flügel. Mit den schmalen Ansichten wird ein bis zu 20 Prozent höherer Glasanteil und damit ein verbesserter Lichteintrag erreicht.

Einsatz der Klebetechnik

Essentieller Bestandteil ist das Klebeband ACXplus von Tesa, mit dem die Verglasung im Fensterrahmen befestigt wird. Damit wird die Scheibe als aussteifendes Element genutzt, sodass trotz der schmalen Ansichten in großen Formaten gebaut werden kann.

Das Klebeband wird bereits nach dem Hobeln in den Fensterrahmen eingebracht. Hierfür wurde auch eine entsprechende Applikationslösung entwickelt. Nach der CNC-Bearbeitung kann das Fenster inklusive Klebeband lackiert werden – so erhält man eine farblich identische Fuge. Für die Verglasung wird die Haftschutzfolie auf dem Klebeband ganz einfach abgezogen.

Die Abdichtung der Scheibe durch Silikon ist nicht mehr notwendig und entfällt komplett – das Klebeband übernimmt die Abdichtfunktion. Für die komplette Beschichtung am Einzelteil hatte der Kooperationspartner Makor seinen automatischen Spritztunnel gezeigt. Mit Hilfe von zwei eingeschlagenen Metallhülsen so wie Pins werden die Kanteln auf den Werkstückträgern befestigt, bevor Sie die Anlage durchlaufen:

Für die komplette Beschichtung amEinzelteil kann der Kooperationspartner Makor eine Lösung bieten.


Die neue Spanntechnik in den CNC-Bearbeitungszentren Centateq 800 und 900 macht die Bearbeitung auch sehr schmaler Fensterprofile möglich.


Einfache Fertigung

Die Eckverbindung kann mit der Fenstereckschraube Assy® FES 3.0 von Würth oder aber in anderen Eckverbindungsvarianten ausgeführt werden. Darüber hinaus sind auch andere Profilierungen möglich.

Die Profilierung der Rahmenteile ist einfach und erfordert im Vergleich zur Schlitz-Zapfen- Verbindung weniger Zerspanung und Holz- Einsatz und dadurch auch geringere Werkzeugkosten. Die Vorprofilierung erfolgt sinnvollerweise auf dem Hobelautomaten, um das CNC-Bearbeitungszentrum zu entlasten.

Die passende Spanntechnik

Mit der neuen Spanntechnik in den CNC-Bearbeitungszentren Centateq 800 und 900 bietet Homag die technische Voraussetzung zur Bearbeitung der schmalen Fensterprofile. So ist es möglich, die Bauteile in alle drei Richtungen frei in den Spannzangen ein- und umzuspannen. Die Spanner können zueinander verstellt und bei Bedarf (zum Beispiel für die Ausführung von Olivenbohrungen) weggeschwenkt werden. Die Teile können beim Umspannen auch im Falz gespannt werden: Das ermöglicht eine volle, freie sechsseitige Bearbeitung auch bei besonders schlanken Profilen.

www.homag.com

Belastungsstark und natürliche Holz-Optik

Mit dem Diamond-System sind schöne Porenzeichnung bei hoher Härte und Widerstandsfähigkeit möglich.


Aquawood Nativa lässt Fenster wirken, als wären sie unbeschichtet.


Fenster sind während dem Transport, dem Einbau und der Nutzungsdauer – beispielsweise durch witterungsbedingte Einflüsse – hoch beanspruchte Bauelemente. Um diesen Herausforderungen Herr zu werden, setzt Adler bei Holzfenstern auf eine Technologie, die sich bereits vielfach bewährt hat, im Fensterlack- Bereich aber Neuland darstellt: Ein zweikomponentiges wasserbasiertes Beschichtungssystem, bei dem durch die Zugabe eines Härters extreme Widerstandsfähigkeit erreicht wird. Sowohl lasierend als auch deckend lässt sich mit Aquawood Diamond eine unglaubliche Härte und Widerstandsfähigkeit erreichen, die einem Autolack gleichkommt.

„Die Widerstandsfähigkeit ist um 47 Prozent höher als bei vergleichbaren Fensterlacksystemen“, unterstreicht Dr. Simon Leimgruber, Leiter der Adler-Entwicklungsabteilung für

Fensterbeschichtungen. Zugleich ist Aquawood Diamond mit einer extrem hohen Zähelastizität ausgerüstet, wodurch die Beschichtung selbst Hagelschlag & Co. trotzt. Eine hervorragende Creme- und Fettbeständigkeit macht das Diamond-Fenster besonders beständig gegen die täglichen Berührungen. „Außerdem haben wir die Nasshaftung verdoppelt, weshalb auch hohe Feuchtigkeitsbelastungen dem Lackaufbau nichts anhaben können“, sagt Leimgruber stolz.

Elegantes Aussehen

Und nicht zuletzt überzeugt Aquawood Diamond durch seine wunderschöne Optik, die nicht von ungefähr der einer hochwertigen Möbellackoberfläche gleichkommt: „Der Aufbau mit der wasserbasierten Holzschutzimprägnierung Aquawood Primo, der ebenfalls zweikomponentigen Grundierung Aquawood Diamond Sealer und der Premium-Deckbeschichtung Aquawood Diamond Top sorgt für eine perfekte Porenzeichnung und ein besonders elegantes Aussehen“, erläutert Leimgruber. Grundierung und Decklack gibt es in einer deckenden und in einer lasierenden Variante, was enorme Gestaltungsvielfalt in allen erdenklichen Farbtönen möglich macht.

Fenster wie Möbelstücke

„Hersteller von Holz-Aluminium-Fenstern können jetzt Bauelemente in Möbel-Anmutung anbieten. Wir haben mit Aquawood Nativa eine Oberfläche entwickelt, die mit den edelsten Möbeltrends mithalten kann. Das Holz behält seine Lebendigkeit und Natürlichkeit“, sagt Adler-Entwicklungsleiter Markus Fessler. Mit einem Mattgrad von G5 sieht das Holz nicht nur so aus, als wäre es vollkommen unbehandelt, es fühlt sich auch so an wie fein geschliffen und unlackiert.

„Diese matten und natürlichen Oberflächen sind derzeit im Möbelbereich sehr gefragt – die passende Lösung dazu für Holz-Aluminium- Fenster gibt es mit Aquawood Nativa“, so Fessler. Die Beschichtung besitzt nicht nur eine natürliche Optik und Haptik, sondern auch ein gutes Aufglänzverhalten. Ebenso wie bei Möbeln ist es wichtig, dass die matte Oberfläche bei Beanspruchung nur wenig aufglänzt, insbesondere im Bereich rund um den Fenstergriff. Dies erfülle die neue Dickschichtlasur zu hundert Prozent.

Transparente Oberflächen möglich

Die zweite herausragende Eigenschaft von Aquawood Nativa ist ihre Transparenz. Sie ist nicht milchig und lässt sich im Normbereich von 200-300 μ Nassschicht lackieren und ist damit besonders vielseitig. „So lassen sich auch transparente Oberflächen auf dunklen Hölzern wie Lärche, Meranti oder Eiche realisieren, die im Möbelbereich derzeit sehr viel verwendet werden“, freut sich Fessler. „Damit nehmen Holz-Aluminium-Fenster mit Adler Aquawood Nativa den Platz als hochwertige Ergänzungen zu Möbeln und als wertvoller Teil moderner Innenarchitektur ein.“

www.adler-lacke.com

Oertli drückt aufs Tempo

Die Zentrifugalkräfte überlistet: Ein neuer Schneidensitz macht´s bei den Oertli CAT TM Werkzeugen möglich.


Seinen Kunden bietet Oertli eine umfassende Projektbegleitung.


Mit mehr Tempo schneller ans Ziel. Unter dieses Motto hatte der Werkzeughersteller Oertli seinen Auftritt auf der Ligna gestellt. Gezeigt wurden aber nicht nur Werkzeuge, mit denen dank höherer Drehzahlen und Vorschubgeschwindigkeiten mehr Produktivität herauszuholen ist. Angesprochen wurde auch das Konzept zur Projektbegleitung bei der Entwicklung neuer Fenstersysteme.

Höhere Drehzahlen für größere Schnittgeschwindigkeiten und eine schnellere Bearbeitung. Klingt einfach, wären da nicht die hohen Zentrifugalkräfte, die mit steigenden Drehzahlen überproportional zunehmen. Warum gegen die Naturkräfte arbeiten, wenn man sie sich auch zunutze machen kann, haben sich daher die Entwickler beim Werkzeughersteller Oertli gedacht und mit Oertli CAT TM für Centrifugal Applied Technology einen neuen Schneidensitz konzipiert. Die Schneiden werden über einen Stift sowie eine Nut in der Schneide formschlüssig im Messerkopf positioniert und gespannt.

Druckbacken sorgen für eine gleichmäßige Kraftverteilung auf der Schneide. Optional bietet der Werkzeughersteller profilierte Spanbrecher, die für eine reduzierte Vorspaltung sorgen. Die Schneiden können vollflächig nachgeschärft werden, was zu hohen Standzeiten beiträgt. Die Schrauben zum Verspannen der Schneiden sitzen außerhalb des Spanraumes, was für eine geringere Verschmutzung und leichte Zugänglichkeit sorgt.

Schnellere und saubere Bearbeitung

Die Einsparung wertvoller Arbeitszeit durch höhere Vorschubgeschwindigkeiten und das bei optimaler Zerspanung als auch einer hohen Oberflächenqualität mit minimalem Wellenbild verspricht Oertli bei Einsatz des vielseitigen Hobelkopfes Castor Optimo. Dieser kann zum Fügen, Fälzen, Nuten oder Kopieren, auf dem Vierseiter zum Abrichten oder Vorhobeln als auch auf der Abbundanlage zum Kervenfräsen oder zum Kopieren von geschweiften Werkstücken eingesetzt werden. Damit ist er für die Fensterproduktion ebenso geeignet wie für den Holzbau wie auch den

Innenausbau und für Hobelwerke.Der minimale Nachbearbeitungsbedarf, die Verwendung derselben Schneiden auch als Vorschneider, Späne die nicht Verklemmen, Schneiden mit vier Kanten für vierfache Standzeiten und eine Bearbeitung mit minimalem Schnittdruck sind die Vorteile des Werkzeuges.

Erhöhte Drehzahlen und mehr Vorschub

Die gleichzeitige Erhöhung von Drehzahlen und Vorschub kann Oertli mit den HPC- und HPC+-Werkzeugen bieten. Diese sind für den Einsatz auf Bearbeitungszentren konzipiert. Ein exakt aufeinander abgestimmtes System mit Finetuning von präziser Wuchtgüte bis zur eigens entwickelten SP-Technik zur Spindelaufnahme, reduziertem Gewicht und weiteren Faktoren sorgen für hohe Produktivität und ein gleichbleibendes Wellenbild.

Projektbegleitung durch Oertli

Fensterbauer, die ihre Fenster- und/oder Türenproduktion umgestalten möchten, aber sich noch nicht für ein System und deren Umsetzung entschieden haben, können sich durch erfahrene Fachleute von Oertli beraten lassen. Diese stehen den Kunden über den Verlauf des gesamten Projektes zur Seite.

Dies umfasst die Fenstersystem-Entwicklung für die Zielmärkte und die Erstellung der entsprechenden Schnittzeichnungen. Auch alle weiteren Darstellungen und Daten für eine einfache, rasche und übersichtliche CNC-Programmierung können zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus erhalten die Kunden eine gesammelte, strukturierte Dokumentation in gedruckter und elektronischer Form. In Kombination mit einer ausführlichen Schulung ist damit ein selbständiges Weiterarbeiten gewährleistet.

www.oertli.com

WPR Taka freut sich über großen Messeerfolg

Stieß auf großes Interesse: Die neue Kaschieranlage „Luna“ von WPR.


Neben der Digitalisierung sowie der Automatisierung gehörten auch neue Oberflächentechnologien zu den zentralen Themen der diesjährigen Ligna. Für alle, die in diesem Bereich tätig sind, war der italienische Maschinenbauer WPR eine wichtige Adresse. Denn mit „Luna“ hatte das Unternehmen eine neue Generation von automatischen Profil-Ummantelungsanlagen vorgestellt. Auf Grund der überaus positiven Resonanz bei den Besuchern verspricht sich der Hersteller nachhaltige Impulse für sein Geschäft.

Die neue Kaschieranlage ist die Lösung für all diejenigen, die die Rüstzeiten, Ausschuss und Reklamationen drastisch reduzieren wollen, nach einer Lösung suchen, um Lieferzeiten zu verkürzen und gleichzeitig den Lagerbestand zu verringern. Nicht zuletzt macht „Luna“ eine lückenlose Kontrolle aller Prozessparameter für einen wiederholbaren Kaschierprozess möglich. Das benutzerfreundliche Bedienfeld ermöglicht einen intuitiven Zugang und eine schnelle Einarbeitung und sichere Bedienung der Anlage.

Vielseitig einsetzbar

Das Automatisierungskonzept der „Luna“ ermöglicht das Kaschieren einer nahezu unbegrenzten Bandbreite von Profilen, inklusive komplexer Geometrien und anspruchs- voller Formen. Im Rahmen des Ligna Forums hielt Maurizio Carrer, Technischer Direktor von Taka und Leiter der Academy, einen Vortrag über grundlegende Aspekte der Produktion von Hochglanzpaneelen. Hierbei lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Vorbereitung der Oberfläche sowie der Wahl des richtigen Klebstoffsystems, um ästhetisch einwandfreie Resultate zu erzielen.

Weitere Informationen über die neue Anlage, die WPR-Taka Academy oder Taka-Klebstoffe finden Sie unterwww.wpr.it

Erster gemeinsamer Auftritt

Die Geschäftsführung: v. l. Carsten Füssel (CTO), Andreas Tingvall (CEO), Jörg F. Mayer (CSO), Evert Burgers CFO) und Wolfgang Ruhnaux (COO).


Als „Weltpremiere“ hat die Altendorf Group ihren diesjährigen Messeauftritt auf der Ligna angekündigt. Denn erstmalig traten die beiden international agierenden Maschinenhersteller für das plattenverarbeitende Handwerk, Altendorf Formatkreissägen und Hebrock Kantenanleimmaschinen, gemeinsam unter dem Dach der Gruppe auf. Der gruppenübergreifende Kern besteht darin, dem Handwerk international und kulturübergreifend zukunftssichernde Technik an die Hand zu geben.

In Sachen Maschinenwartung will die Gruppe einen noch kürzeren Draht zu ihren Kunden herstellen. Mit der Fernwartung bietet sie sofortige Unterstützung für die neueren Maschinen der Altendorf Group. Bei Altendorf betrifft das Maschinen des Typs Altendorf F 45 EvoDrive oder ElmoDrive ab Baujahr 06/2015 mit entsprechendem Software-Update, sowie der Nachrüstung einer Netzwerkleitung. Mit einer Software erhält das Support- Team direkten Zugriff auf die Maschine des Anwenders und kann die Steuerung überprüfen, Fehlerquellen eliminieren und Einstellungen anpassen. So sollen Ausfallzeiten künftig noch weiter reduziert werden.

Unfälle nicht erst entstehen lassen

Zur Ligna präsentiert Altendorf einen Vorstoß in Richtung Unfallvermeidung, der die Schwächen aller bisher eingesetzten Sicherheits- Systeme vermeiden soll. Der Altendorf Sicherheits- Assistent baut technologisch auf der Handerkennung mittels 3D-Kamera auf und soll Fehlauslösungen vermeiden und Unfälle verhindern.

www.altendorf.com

Brille auf bei der Konsolenpositionierung!

F4Vision ist als Option der Format-4 Softwarelösung F4Integrate verfügbar. Technische Daten und viele weitere Informationen finden Sie auf www.felder-group.com.


Augmented Reality bietet auch für eine erleichterte Maschinenbedienung und interaktive Service-Unterstützung große Möglichkeiten. Davon ist Felder überzeugt und hat mit F4Vision eine entsprechende Lösung für die Format 4 Bearbeitungszentren entwickelt.

Zur Erklärung: In der sogenannten „Mixed- Reality“, die mithilfe der AR-Brille erzeugt wird, werden virtuelle Elemente in die reale Umgebung integriert. Dadurch sieht der An wender seine tatsächliche Umgebung vor sich, die mit Informationen und Grafiken visuell ergänzt wird.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

F4Vision eröffnet vielfältige Möglichkeiten in der Maschinenbedienung und in der Anwenderunterstützung.

▀ Bei der CNC-Vorbereitung sieht der Anwender exakt die berechnete Idealposition der Sauger und Konsolen und kann diese entsprechend positionieren.

▀ Die exakte Werkstückplatzierung ohne Deckenlaser oder sonstige Maschinen-Zusatzausstattung wird möglich. Dazu wird ein virtuelles Modell des fertigen Bauteils direkt auf dem eingelegten Rohteil angezeigt, so kann dieses einfach und exakt platziert werden.

▀ Wie geht´s der Maschine?

Der aktuelle Maschinenstatus wird in der AR-Brille virtuell übersichtlich dargestellt. Informationen wie aktuelle Drehzahl, Achslast, Zustand von Vakuumpumpen, Not-Aus und Druckluft können jederzeit im Blickfeld überprüft werden.

▀ Bei Service- oder Wartungsarbeiten zeigt die AR-Brille dem Anwender einfache Handlungsanweisungen zur Selbsthilfe oder ermöglicht dem live zugeschalteten Servicetechniker, interaktiv zu unterstützen und zu beraten.

www.felder-group.com

Für CNCBearbeitungszentren wie gemacht

Auf der Holz-Handwerk 2018 in Nürnberg erstmals präsentiert, spielte das von Leitz neu entwickelte Fenstersystem Clima- Trend Style auch in Hannover eine wichtige Rolle. Was macht das System so interessant? Weil sowohl Holz- als auch Holz/ Alu-Fenster dank des modularen Prinzips die gleiche Kontur aufweisen, lassen sich diese deutlich wirtschaftlicher produzieren, erübrigen sich Werkzeugwechsel. Zudem kann beim reinen Holzfenster mit Hilfe einer speziellen Verbindertechnik eine Vorsatzschale aus besonders witterungsbeständigem Holz eingesetzt werden.

Mit dem System greift das Unternehmen die aktuellen Anforderungen von Bauherren und Architekten auf. Schlanke, bewusst kantig ausgeführte Rahmen mit Ansichtsbreiten unter 100 Millimetern in flächenbündiger Ausführung sorgen nicht nur für die heute gewünschte rassige Optik sondern auch für bis zu 14 Prozent größere Glasflächen und damit einen höheren Lichteinfall. Dennoch können mit dem System auch große Elemente wie zum Beispiel bodentiefe Fenster gebaut werden.

Mit einer Bautiefe von 106 Millimetern können Funktionsverglasungen bis 70 Millimeter eingesetzt werden. In einer optionalen Ausbaustufe ist dieses System sogar für die Verwendung in Passivhäusern geeignet (gemäß der Definition des Passivhaus-Institutes PHI). „Diese Werte erreichen wir, ohne dass wir dafür Fremdstoffe wie Schaum einsetzen müssten“, macht Marketingleiter Wolfgang Hägele deutlich.

Zusätzlich erfüllt ClimaTrend Style die hohen Ansprüche am Markt in Punkto Einbruchschutz, Schallschutz, Wärmedämmung und Sonnenschutz.

Das neue Fenstersystem trägt das CE-Zeichen nach EN 14351-1. Sprich so wesentliche Eigenschaften wie Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit, Widerstandsfähigkeit, Windlast, Bedienkräfte und Dauerfunktion sind geprüft und zertifiziert.

Glasleiste entfällt

Glasleisten sind in ihrer Dimension gegenüber den Flügel- und Blendrahmen ein recht kleines Teil am Fenster. Dennoch machen sie unverhältnismäßig viel Arbeit und verursachen damit hohe Kosten. Zumal es auch gilt, den Fensterfalz gegen feuchte Raumluft zuverlässig abzudichten.

Die Entwickler des neuen Systems haben daher kurzerhand auch bei der Holzfenster-Variante auf den Einsatz einer Glasleiste verzichtet. Sprich verglast wird von außen mit Hilfe einer Druckleiste, die entweder in eine eingefräste Nut eingehängt oder wie beim Holz/Alu-Fenster mit Clipsen befestigt wird. Dies bietet die Möglichkeit, auf der Außenseite besonders witterungsbeständige Holzarten wie Eiche oder Robinie oder Accoya sowie Thermohölzer einzusetzen.

Rationelle Fertigung

Wie aus dem „Gruppenbild“ der Fensterschnitte leicht erkennbar ist, weisen die Holzund die Holz/Alu-Variante in der jeweiligen Bautiefe die gleiche Profilkontur auf. Somit können beide mit denselben Werkzeugen produziert werden. Es werden keine zwei Werkzeugsätze benötig, ein Umrüsten ist nicht nötig. Besonders wirtschaftlich wird die Produktion des Fensters zusätzlich durch den oben erwähnten Verzicht auf den Einsatz der üblichen Glasleiste bei Holzfenstern. Optimiert ist die Konstruktion auf die Verarbeitung auf CNC-Maschinen. Dabei ist neben der PlugTec Eckverbindung auch die Ausführung der Konter/Dübel- oder aber der klassischen Schlitz/Zapfen-Verbindung möglich.

Verklebung erhöht Einbruchhemmung

Die Verklebung der Scheiben mit Klebebändern von Lohmann nutzt die Verglasung als aussteifendes Element, was nicht nur die Statik, sondern auch die einbruchhemmende Wirkung verbessert. Die für den Nachweis nötigen RC-Prüfungen laufen noch.

www.leitz.org

Für CNC-Maschinen konzipiert, ist das Fenstersystem ClimaTrend Style dank eines modularen Konzepts besonders wirtschaftlich zu produzieren.


Die Holz-Vorsatzschale aus witterungsbeständigem Holz wird am Flügel eingehängt und verschraubt, am Blendrahmen mit einem Doppeldübel befestigt.


Für verbesserte Produktionsbedingungen

Die Al-Ko Absaugtechnik optimierte zur Ligna ihremobile Al-Ko Power Unit Baureihe mit neuem Zubehör: dem Füllstandsensor Al-Ko Alc 21 und dem Al-Ko Clean Staubschott. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen seine Entstaubungsbaureihe Al- Ko Flex Unit.

Via Ultraschall erfolgt die Kontrolle des Spänebehälters durch den Füllstandsensor Al-Ko Alc 21 der Al-Ko Power Unit, während der Sensor selbst staubgeschützt in ein Stahlblechgehäuse integriert ist. Er schickt kontinuierlich Impulse, die von der Füllgutoberfläche reflektiert werden. Anhand der Reflektionsdauer wertet der Sensor die Füllhöhe aus. Sein Messbereich liegt zwischen 200 mm und 1.000 mm, der Erfassungswinkel beträgt fünf Grad. Ist das Maximum erreicht, sendet die Steuerung der Anlage einen Hinweis zur Behälterentleerung. Al-Ko Alc 21 kann auch nachträglich in eine bestehende Anlage eingebaut werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ihn im Zuge von Automatisierungsprozessen in eine Leitstandüberwachung einzubinden.

Das Al-Ko Clean Staubschott kommt zum Einsatz, sobald der Behälter voll ist. Seine neuartige Verriegelung gewährleistet eine sichere und einfache Entleerung. Für optimalen Gesundheitsschutz verhindert es den Kontaktmit gesundheitsschädlichen Materialresten sowie Stäuben, die beim Entleerungsvorgang herabfallen und die Raumluft belasten. Vor demBe- hälterwechsel wird das Staubschott am Aufnahmegehäuse eingeschoben, um den Staub aufzufangen. Wird es wieder entnommen, streift die Dichtung den übrigen Staub ab und dieser fällt automatisch in den Behälter.

Branchenübergreifender Allrounder

Allen Baugrößen der Al-Ko Flex Unit gemeinsam ist die Kombination von maximaler Leistung und geringstmöglichem Energieverbrauch. Das Al-Ko Opti Jet Verfahren garantiere nicht nur einen Reststaubgehalt von unter 0,1 mg/m³, sondern auch lange Filterstandzeiten. Regelmäßig wird das Filterelement durch einen Druckluftstoß von Feinstäuben befreit. Zur optimalen Filterabreinigung ist die Anlage außerdem standardmäßig mit Venturi-Düsen ausgestattet. Dies verringert Ausfallzeiten und senkt nachhaltig die Betriebskosten. Für Energieersparnis sorgen wiederum die integrierte Wärmerückgewinnung und der FU-Betrieb.

Die Al-Ko Flex Unit eignet sich unter anderem für den Einsatz in der Metallindustrie. Ihre kompakte und mobile Bauweise sowie der niedrige Geräuschpegel gewährleisten ideale Produktionsbedingungen. Verschiedene Baureihen, beispielsweise die Al-Ko Flex Unit Eco oder Al-Ko Flex Unit 15-50, ermöglichen einen individuellen und kundenspezifischen Steuerungsaufbau. Optional kann die Anlage auch mit unterschiedlichen Filtermedien, Sonderspannungen oder, für mehr Sicherheit, mit einem Funkenvorabscheider ergänzt werden.

www.al-ko.com

Das Al-Ko Clean Staubschott verhindert den Kontakt mit gesundheitsschädlichen Materialresten.


Fotos: bb

Foto: bb

Foto: Weinig

Foto: Weinig

Foto: bb

Foto: AKE

Fotos: Stegherr

Foto: bb

Foto: Homag

Foto: Homag

Foto: Adler

Foto: Fenster Mersch

Foto / Grafik: Oertli

Foto: bb

Foto: Altendorf Group

Foto: Felde

Fotos: Leitz

Foto: Al-Ko