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BEIM HEIZEN SPAREN


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connect - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 06.01.2022

SMARTE THERMOSTATE

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Bildquelle: connect, Ausgabe 2/2022

Ob Gas, Öl, Strom oder Fernwärme – das Beheizen der eigenen vier Wände ist teuer wie nie. Ein beachtlicher Teil der im Haushalt verbrauchten Energie wird zum Erwärmen der Räume verheizt. Die nach oben katapultierenden Heizkosten reißen ein spürbares Loch in das Haushaltsbudget. Sparen kann fast jeder: durch richtiges Lüften und eine zweckmäßige Einstellung der Heizkörper. Dafür brauchen Sie nicht die komplette Heizungsanlage zu tauschen. Viel einfacherer geht es mit smarten Thermostaten als kostengünstige Energiesparhelfer.

Den Energieverbrauch im Blick

Thermostate gehören zu jeder Heizung und sind wichtig, wenn es um sparsames und umweltschonendes Heizen geht. Sie steuern die Ventile und damit den Flüssigkeitsdurchlauf an den Heizkörpern oder dem Leitungssystem der Fußbodenheizung. In Sachen Raumtemperatur herrschen zwei Nutzertypen vor: Der eine stellt die Wunschtemperatur einmal ...

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... ein und ändert sie aus Bequemlichkeit die Heizperiode über nicht mehr. Der andere regelt abhängig von Wetter, Außentemperatur oder Lüftungshäufigkeit ständig nach.

Smarte Thermostate sollten mit intelligenter Technik beiden Nutzergruppen helfen. Sie versprechen wohlige Wärme bei hoher Energieeffizienz in Wohnungen und Häusern. Die in der Regel drahtlos per Funk verbundenen Geräte kümmern sich nach der Einrichtung wie ein Autopilot automatisch um eine optimale Temperaturregelung. So wird es zu Hause noch behaglicher.

Großer Pluspunkt: Die Systeme liefern nur dann Wärme, wenn sie wirklich nötig ist, und sparen, während Sie schlafen oder niemand zu Hause ist. Eine konstante Wärmeanpassung verhindert, dass Räume auskühlen und große Energiemengen durch wiederholtes Auf- und Zudrehen von Heizkörpern verschwendet werden. Vom Einsatz der Temperaturregler in den eigenen vier Wänden profitieren Sie im Idealfall dreifach: Sie verbessern den Wohnkomfort, reduzieren Ihren Energiebedarf mit einfachen Mitteln und senken die monatlichen Nebenkosten im Wärmebereich. Nebenbei vermeiden Sie Frostschäden und beugen Schimmelbildung vor.

Clever heizen: Darum geht’s

Smarte Thermostate für die elektronische Wärmesteuerung gibt es von Anbietern wie Danfoss, Eberle, Honeywell, Max, Netatmo, Tado und Viessmann. Erweiterbare Starterpakete sind für unter 200 Euro zu haben. Die batteriebetriebenen Funkthermostate ersetzen die alten analogen Drehthermostate an den Stellantrieben von Radiatorheizkörpern. Sie ermöglichen eine dynamische Wärme abgabe, sind untereinander und über das Heimnetzwerk verbunden und lassen sich im Verbund zentral steuern.

Den größten Komfort- und Effizienzgewinn liefern Modelle, die sich über eine App auf dem Smartphone steuern lassen. In der App fassen Sie die installierten Thermostate zimmerweise oder nach individuellen Heizzonen zusammen und überwachen das System. Für die Temperaturregelung richten Sie je nach Modell und Lebensgewohnheiten Tages-, Wochen- oder Monatsprogramme ein. Unterstützen die Thermostate das Erstellen von Profilen, können Sie mehrere Heizkurven hinterlegen und zwischen ihnen wechseln. So kann die Heizung die unterschiedlichen Wärmewünsche der einzelnen Bewohner berücksichtigen. Steht eine längere Abwesenheit an, aktivieren Sie den Urlaubsmodus. Er hält die Raumtemperatur konstant auf einem niedrigen Level. Gut für Familien: Die Kindersicherung verhindert, dass der Nachwuchs die Heizung in Experimentierlaune komplett aufdreht oder abstellt.

Bei einigen Geräten fließen online abgerufene Wettervorhersagen in die Steuerautomatik ein: Wird Sonnenschein erwartet, müssen die Radiatoren weniger leisten als bei Schneefallwetterlage. Bei empfindlicher Sturzkälte kann die Automatik die Heizung schon mal im Voraus weiter aufdrehen. Dadurch bleibt in Ihren Räumen eine angenehm konstante Wärme erhalten. Durch Anbindung an Amazon Alexa, Google Home oder Apple Siri reagieren Thermostate auch auf Zuruf. Anders als beim Ein- und Ausschalten der Beleuchtung ist die Sprachsteuerung nur ein nettes Extra.

Adaptive Wärmeregulierung

Selbstlernende Thermostate mit adaptiver Wärmeanpassung berücksichtigen die thermischen Eigenschaften des Gebäudes. Sie messen das Aufheiz-und Abkühlverhalten des Raums, in dem sie zum Einsatz kommen. Diese Faktoren beeinflussen, wie weit Sie die Ventile aufdrehen müssen, um zur gewünschten Uhrzeit eine angenehme Wärmelage zu schaffen. In gut isolierten Gebäuden geht weniger Wärme verloren, entsprechend weniger Heizkraft brauchen die Steuerungsalgorithmen freizugeben. Sie als Nutzer müssen Ihre Heizung dadurch nicht nachstellen und haben Gewissheit, dass es am Morgen im Bad pünktlich mit Ertönen des Weckers kuschelwarm ist.

Thermostate zur Einbindung in Heimautomationssysteme gibt es etwa für Bosch Smart Home, Homematic (IP), Devolo, Eve Home, Magenta SmartHome, Rademacher, AVM Fritzbox und Apples Homekit-Umgebungen. Sie können in Szenen mit den Sensoren des jeweiligen Systems interagieren und so zum Beispiel gekippte oder zum Lüften geöffnete Fenster berücksichtigen.

Diese Heizungen lassen sich umrüsten

Smarte Thermostate ersetzen nur den Drehregler am Heizkörper durch einen Stellantrieb aus dem Internetzeitalter. Umrüsten lassen sich normalerweise alle Heizkörpertypen, an denen bislang bereits Thermostate vorhanden sind – unabhängig von der Art der Heizungsanlage. Achten Sie bei der Anschaffung der smarten Thermostate auf den passenden Ventildurchmesser. Er ist in der Produktbeschreibung angegeben. Sind Sie nicht sicher, gehen Sie auf die Homepage des Thermostatherstellers und sehen in den technischen Produktdaten nach. Bei vielen Modellen sind Adapter für gängige Heizkörperventile im Lieferumfang enthalten oder als Zubehör zu haben.

So funktioniert die Heizkörperumrüstung

Den Austausch eines Heizkörperthermostats gegen ein smartes Modell erledigen Sie gefahrlos in wenigen Minuten.

Funkthermostat installieren

Die vernetzten Thermostate ersetzen die bisherigen und passen auf die in Wohngebäuden üblichen Heizkörperventile. Das Ventil selbst bleibt unverändert erhalten; es kann bei der Montage also kein Wasser austreten. Der Thermostatwechsel geht dadurch ohne Eingriff am Heizungssystem vonstatten und kann während der Heizperiode erfolgen. Alte Handabsperrventile ohne Thermostatfunktion müssen vom Installateur auf einen aktuellen Ventiltyp umgerüstet werden. Erst dann können Sie ein smartes Thermostat anbringen.

Montage ohne Fachwissen möglich

Die Montage eines vernetzten Thermostats erfordert kaum handwerkliches Geschick. An Werkzeug benötigen Sie eine Wasserpumpen-oder Rohrzange. Damit lösen Sie den Gewindering am bisherigen Thermostat. Mit einem Küchentuch zwischen Zange und Schraubring vermeiden Sie Kratzspuren. Nun lässt sich der alte Stellantrieb leicht demontieren. Prüfen Sie, ob der Gewindering am neuen Thermostat zum Heizkörper passt, ansonsten wechseln Sie ihn. Platzieren Sie den neuen Stellantrieb auf dem Ventil, und ziehen Sie den Schraubring handfest an.

Die Montage erfolgt nicht-invasiv und ist denkbar einfach: Batterien einlegen, alte Thermostate losschrauben und neue Stellantriebe aufdrehen. Dazu genügt eine größere Zange. Durch die einfache Installation eignet sich die smarte Wärmesteuerung zum Nach- und Umrüsten selbst genutzter Immobilien und Mietwohnungen.

Für Mieter gilt: Erlaubt ist, was sich problemlos wieder entfernen lässt. Sie können also die vorhandenen Heizkörperthermostate gegen vernetzte Modelle tauschen. Bewahren Sie die alten Stellantriebe auf: Beim Auszug kann der Vermieter verlangen, dass Sie die Heizung wieder in den Zustand bringen, den sie beim Einzug hatte.

So kommt die Zentral- und Fußbodenheizung ins Netz

Auch eine Fußbodenheizung lässt sich umrüsten. Am kostengünstigsten ist der Wechsel der vorhandenen, fest verdrahteten Raumthermostate durch smarte Modelle mit Steuerung per App auf dem Handy oder Anbindung an ein Smarthome-System.

Aufwendiger und dadurch teurer ist der Austausch der Fußbodenheizungsaktoren durch vernetzte Aktoren. Die Aktoren steuern die Ventile der Fußbodenheizung im Heizungsverteiler oder Unterverteiler. Die technischen Eigenschaften der neuen Modelle müssen zum Typ der Fußbodenheizung passen: Es gibt Varianten mit 24 oder 230 Volt mit thermischer oder motorischer Regelung. Die Montage erledigt Ihr Heizungsfachmann. Als Mieter benötigen Sie für beide Varianten das Einverständnis des Eigentümers oder Gebäudeverwalters.

Bei vielen Gas-Etagenheizungen mit Heiztherme und älteren Zentralheizungen wird die Wärmeabgabe über ein zentrales Wandthermostat gesteuert. Es lässt sich mit Erlaubnis des Vermieters vom Installateur durch ein smartes Modell tauschen. Es kann die Wärmeabgabe jedoch immer nur für alle Heizkörper gemeinsam steuern.

Smarte Wärmefunktionen im Überblick

Smarte Thermostate unterscheiden sich hinsichtlich Ausstattung, Design und Bedienung. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Komfortfunktionen.

Die individuelle Zeitsteuerung ist bei programmierbaren Heizreglern Standard. Sie legen die Wunschtemperatur für die Tages- und Nachtzeit fest, und die Thermostate regulieren die einzelnen Heizkörper nach Ihrem Timing. Im besten Fall lassen sich beliebig viele Timer getrennt nach Werktagen und Wochenende eintragen.

Benötigen Sie spontan mehr Wärme, sollte manuelles Nachregeln am Thermostat möglich sein. Für die Komfortregelung größerer Räume sollten sich Thermostate als Gruppe zusammenfassen lassen.

Lüftungserkennung

Der Thermostat erkennt anhand eines abrupten Abfalls der Raumtemperatur, dass Fenster zum Lüften geöffnet wurden oder versehentlich offenstehen. Die Wärmeabgabe wird vorübergehend gedrosselt, um Energie zu sparen – aber nur so lange, dass der Raum nicht auskühlt. Mit Fenstersensoren verbundene Geräte registrieren über Kontakte, dass Fenster geöffnet sind und schließen dann vorübergehend das Heizkörperventil.

Selbstlernende Heizkurve

Eine Heizungssteuerung mit Lernfunktion ermittelt und korrigiert fortwährend automatisch den optimalen Regelzeitpunkt, durch den die eingestellte Raumtemperatur zur vorgegebenen Zeit erreicht wird.

Urlaubs- / Partymodus

Nutzen Sie die Ferien-und Partyschaltung zur zeitlich begrenzten Temperaturabsenkung, wenn Sie ein paar Tage außer Haus sind oder ein häufiges Rein und Raus von Gästen erwarten. Die Räume werden ohne Änderung des Zeitplans vorübergehend mit reduzierter Leistung beheizt.

Frostschutz

Dreht das Heizventil bei Kälteeinbruch zur Vermeidung von Frostschäden auf.

Ventilschutz / Antiblockierfunktion

Ventile können sich festsetzen, wenn sie längere Zeit nicht bewegt werden. Die Schutzfunktion verhindert ein Blockieren durch regelmäßiges Öffnen und Schließen auch außerhalb der Heizperiode.

Vom Komfortgewinn und Energieeinspareffekt sollten Sie sich nicht viel versprechen. Bessere Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz bieten Etagenund Zentralheizungssysteme mit Raumthermostaten in den einzelnen Zimmern. Damit können Sie vom Smartphone aus jeden Raum individuell beheizen.

Funkreichweite berücksichtigen

Als Insellösung eines Herstellers konzipierte Funkthermostate mit App-Steuerung nutzen häufig das WLAN zur Kommunikation. Diese Variante ist für Sie am unproblematischsten: Innerhalb der Reichweite Ihres bestehenden Funknetzwerks können Sie die Thermostate nach Belieben platzieren. Mit einem WLAN-Repeater bringen Sie das Funksignal auch in bislang nicht vom Heimnetzwerk abgedeckte Räume.

Thermostate mit eigener Basisstation oder Anbindung an die Smarthome-Zentrale des Herstellers nutzen Funkstandards wie Z-Wave, Zigbee Bluetooth Low Energy (Eve Home), Dect (AVM) – oder ein proprietäres Funkprotokoll. Sie alle arbeiten unabhängig vom bestehenden WLAN und werden lediglich mit ihm gekoppelt. Möchten Sie einen Heizkörperregler in einem Raum mit schlechtem Funksignal anbringen, benötigen Sie einen auf das Protokoll Ihrer Modelle abgestimmten Zwischenstecker oder Extender als Reichweitenverlängerer.

So hoch ist der Einspareffekt

„Hohe Heizkosten – das war gestern“ – so werben die Hersteller schlauer Thermostate. Doch wie groß ist der Spareffekt unterm Strich, und wie schnell amortisiert sich die automatische Heizungsregelung?

Die meisten Systeme sind modular aufgebaut. Sie können mit einem Starterkit beginnen und es um weitere Komponenten ergänzen. Um die Einsparmöglichkeiten auszuschöpfen, sollten Sie alle Thermostate in Ihren Räumen tauschen.

Bei einer kleinen Singlewohnung kommen Sie mit drei Thermostaten für Kombi- Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad hin. Bei Tado zahlen Sie dafür mit Basisstation rund 180 Euro. Das System von Netatmo kostet 230 Euro, bei AVM kommen Sie ohne Fritzbox mit 150 Euro hin.

Teurer wird es für Familien mit Bedarf an sechs Thermostaten: Die Einstandskosten für Homematic IP belaufen sich auf 340 Euro, bei Bosch Smart Home auf 380 Euro und Viessmann auf rund 480 Euro, jeweils mit Zentrale. Am größten ist die Investition bei Einfamilienhäusern: Durch Flure und Nebenräume steigt der Bedarf auf acht bis zehn Thermostate. Kosten: 400 bis 650 Euro.

Wie viel Sie durch die Temperaturabsenkung bei Abwesenheit und in der Nacht sparen können, hängt von den bisherigen Heizgewohnheiten ab. Haben Sie die alten Regler nur selten manuell auf- und zugedreht, wirkt sich die dynamisch auf Tageszeit und Bewohnerpräsenz abgestimmte Regelung spürbar auf die Geldbörse aus. Weil das manuelle Nachregeln bei Familien durch die größere Personenzahl komplizierter als bei einem Single ist, ist auch das Einsparpotenzial entsprechend größer.

Michael Rupp

Heizung von unterwegs am Handy fernsteuern

Funkvernetzte Thermostate machen alle Räume übers Netzwerk und eine Smartphone-App einfach bedienbar.

Pro und contra Fernzugriff Ob auf dem Sofa, beim Kochen oder im Bett: Nutzen Sie Ihr Handy als Fernbedienung für die Heizkörper im ganzen Haus. Auch die Fernsteuerung der Heizung über das Internet ist damit möglich. Sie können die Wärme in Ihren Wohnräumen von überall anpassen, auch nachdem Sie das Haus verlassen haben. Über die App behalten Sie die Temperaturkontrolle und können auf Ereignisse reagieren: Kommen Sie früher von der Arbeit nach Hause oder verlängern den Familienurlaub? Dann verwenden Sie die App, um die Beheizung aus dem Auto oder vom Urlaubsort aus anzupassen. Und dank Handy-Ortungsdiensten und Geofencing wissen vernetzte Thermostate automatisch, wann Sie auf dem Nachhauseweg sind und heizen schon mal vor. Praktisch ist die Fernkontrolle auch für Ferienhäuser, Zweitwohnungen und Lagerräume.

Bedenken gegen Fernzugriffe auf die Thermostate gibt es bei der Sicherheit. Schließlich lässt sich an den Heizgewohnheiten und Zeitplänen leicht ableiten, wann die Bewohner zu Hause sind und wann nicht. Wie zuverlässig geschützt die Datenübertragung zur Cloud des betreffenden Herstellers ist, hängt von der Verschlüsselung und dem grundlegenden Sicherheitskonzept ab.

Als Nutzer haben Sie jedoch keinen Einblick, wie unangreifbar eine smarte Lösung ist. Die Fernsteuerung bleibt somit Vertrauenssache.