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Beitrag: Die Folgen von Trennung und Scheidung für die Schule


Pädagogik - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 01.05.2019

Was müssen Bildungsorte schultern und wie sind sie dafür aufgestellt?


Die Trennung oder Scheidung der Eltern ist für Kinder ein einschneidendes Erlebnis, dessen Folgen auch in vorschulischen und schulischen Einrichtungen zu spüren sind. PädagogInnen fühlen sich mit diesem Thema oftmals alleingelassen. Mit welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten sehen sie sich konfrontiert? Bei welchen Kindern kann das Auseinanderbrechen der Familie langfristige Auswirkungen auf die Bildungskarriere haben?

Eine Trennung oder Scheidung der Eltern ist für die betroffenen Kinder meist ein kritisches Ereignis, das sich ...

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... unterschiedlich auf ihre psychosoziale Entwicklung auswirken kann (Fandler 2014; Walper/ Fichtner/Normann 2013). Die Konsequenzen einer Scheidung hängen unter anderem von den familiären Lebensbedingungen, den sozialen Unterstützungsmöglichkeiten sowie von den individuellen Bewältigungsressourcen der Beteiligten und von der zeitlichen Dynamik ab. Doch wie beeinflusst das Zerbrechen von Familien die schulischen Leistungen und das Verhalten der Kinder in den Augen der Lehrer? Was müssen Bildungsorte wie Schulen schultern? Was brauchen pädagogische Einrichtungen, um mit diesen Herausforderungen umgehen zu können?


Die Anzahl der Alleinerziehenden, der nichtehelichen Lebensgemeinschaften sowie der Patchwork-Familien nimmt zu.


Um diese Fragen klären zu können, wird zunächst auf die Bedeutung der heutigen Familie und zentrale Trends im Spiegel der Statistik eingegangen. Danach werden ausgewählte Befunde der Scheidungsforschung vorgestellt und mögliche Folgen für Schulkinder anhand empirischer Befunde berichtet. Abschließend wird die Rolle der PädagogInnen im Umgang mit getrennten oder geschiedenen Eltern diskutiert.

Zentrale Trends im Spiegel der Statistik

Familie ist der erste und zentrale Ort für das Aufwachsen der Kinder. Jurczyk und Klinkhardt (2014) haben mittels Zeitreihenanalysen aktuelle Trends aufgezeigt, die die Familien in der heutigen Zeit auszeichnen. Ihren Ergebnissen zufolge ist die »Institution Ehe« als soziale Norm geschwächt, was dazu führt, dass sich die Familienformen stärker pluralisieren: die Anzahl der Alleinerziehenden, der nichtehelichen Lebensgemeinschaften sowie der Stiefund Patchwork-Familien nimmt zu. Aber auch die Anzahl an Familien in prekären Familienlagen steigt.

Dies betrifft vornehmlich Familien mit Migrationshintergrund, Mehrkinderfamilien und nicht zuletzt Alleinerziehende (vgl. z. B. Hüpping 2017). Die Scheidungsrate sinkt allmählich, während die Ehedauer langsam steigt: Es lässt sich ein Trend zu langen Ehen beobachten (aktuell im Schnitt 15 Jahre). Dennoch wurden im Jahr 2016 knapp 40 Prozent aller Ehen geschieden (Statistisches Bundesamt 2018), wobei bei etwa der Hälfte der Ehescheidungen minderjährige Kinder betroffen sind (im Jahr 2016 waren es ca. 132 000 Kinder). Auflösungen von nichtehelichen Lebensgemeinschaften werden zwar statistisch nicht erfasst, liegen jedoch nach europaweiten Schätzungen knapp über 50 Prozent. Die Ergebnisse des AID:A-Surveys 2014 (DJI) sowie die Angaben des Statistischen Bundesamts machen deutlich, dass die überwiegende Mehrheit der Scheidungskinder getrennte Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht hat. Bei etwa einem Drittel der Scheidungen liegt das alleinige Sorgerecht bei der Mutter, nur selten liegt es beim Vater (Entleitner-Phleps/Langmeyer 2015).

Wenn Eltern sich trennen – ausgewählte Befunde der Scheidungsforschung

Generell können sowohl negative als auch positive Konsequenzen für die Entwicklung der von Scheidung betroffenen Kinder beobachtet werden. Amato (2000) hat ein Prozessmodell aufgestellt, das die Phasen einer Scheidung identifiziert, kindbezogene Stressoren aufzeigt, Konsequenzen für die Entwicklung der Kinder beschreibt und auch Schutzfaktoren definiert, die das Risiko minimieren (vgl. auch Soeker 2015). Dieses Modell zeigt mehrere kindbezogene Stressoren als Einflussfaktoren in einer Scheidungssituation auf, nämlich die Konflikthäufigkeit und mögliche Spannungen zwischen den Eltern, gegebenenfalls reduzierten Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil, Einbußen hinsichtlich der finanziellen Situation und der elterlichen Erziehungshaltung (insbesondere eine abnehmende Kontrolle und Zuwendung durch die Eltern, vgl. Walper/Thönnissen/Alt 2015) sowie weitere trennungs- und scheidungsbezogene Stressoren (z. B. Umzug, Schulwechsel, neue Partnerschaft eines Elternteils). Oftmals leiden die Kinder unter emotionalen Belastungen, und im schulischen Kontext treten teilweise Leistungsbeeinträchtigungen und Problemverhalten auf. Positiv kann angemerkt werden, dass nach und nach die Belastungen aus der Vorscheidungszeit abgebaut werden und die Kinder durch die Scheidung der Eltern zudem neue Kompetenzen erwerben. Je nachdem, wie die Kinder die Scheidungssituation interpretieren, ob sie die Scheidung zum Beispiel positiv als Lösung und Neubeginn betrachten und ob bzw. inwiefern sie auf bestehende individuelle oder interpersonelle Ressourcen (z. B. Persönlichkeitsfaktoren, unterstützende Beziehungen und Freundschaften) zurückgreifen können, wirken sich diese Faktoren als Schutzfaktoren aus (vgl. z. B. Amato 2006).

Auch ein reduzierter Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil kann als Stressor auf die Kinder wirken. In einer kürzlich publizierten Studie wurde die Kontakthäufigkeit zum Vater nach der Trennung abgebildet. Etwa die Hälfte der Kinder steht mindestens einmal pro Woche in Kontakt mit dem Vater. Ein Viertel bis ein Drittel der Kinder sieht den außer Haus lebenden Vater seltener als einmal pro Woche, jedoch mindestens einmal pro Monat (Staatsinstitut für Familienforschung 2016). Allerdings sind laut einer DJI-Studie 36 Prozent aller Kinder mit der Kontakthäufigkeit unzufrieden und wünschen sich mehr Kontakt zum Vater, wobei Mädchen etwas unzufriedener mit der Kontakthäufigkeit sind als Jungen (Alt 2005).

Scheidungskinder in der Schule

Forschungsbefunde legen nahe, dass es für gute schulische Leistungen emotionaler und sozialer Unterstützung bedarf (Ecarius/Köbel 2012). Im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung der Eltern können die PädagogInnen in der Schule oftmals motorische Unruhe, Problemverhalten, mangelnde Selbstwirksamkeit sowie psychische und soziale Befindlichkeiten beobachten (Walper/ Wendt 2005). Jedoch müssen solche Untersuchungen auch kritisch betrachtet werden, da oftmals vorschnell von kausalen Zusammenhängen gesprochen wird, die vielleicht gar keine sind. Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien benötigen circa zwei Jahre, bis sich die Situation stabilisiert hat und auch der mögliche Leistungsabfall abgefangen wird.

Insbesondere lang anhaltende Elternkonflikte können sich negativ auf die kindliche Entwicklung auswirken. Auf der außerfamilialen Ebene sind auffälliges Sozialverhalten und Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltung mit Peers zu beobachten. Aber auch verminderte akademische Leistungsfähigkeit und gegebenenfalls schulvermeidendes Verhalten treten manchmal auf. Der Leistungsabfall in der Schule folgt in der Regel direkt nach der Scheidung, wobei sich die Leistungen der Kinder vor allem in der Mathematik verschlechtern. Die betroffenen SchülerInnen sind oftmals ängstlicher, weniger selbstbewusst und fühlen sich häufiger einsam (Hyun Sik 2011). Allerdings ist das Risiko der Verschlechterung von Schulleistungen insbesondere bei Kindern aus bildungsfernen Familien höher. Familien aus höheren sozialen Schichten können den negativen Einfluss einer Trennung oder Scheidung auf den Schulerfolg ihrer Kinder in der Regel besser auffangen als andere Familien (Grätz 2015). Auch der Bildungsgrad der Väter hängt mit den Schulleistungen der von Scheidung betroffenen Kinder zusammen: Je höher der Bildungsgrad der Väter, umso besser können Kinder die schulischen Anforderungen nach der Scheidung der Eltern meistern. Zu weiteren möglichen Scheidungsfolgen, die in der Schule beobachtbar sind, zählen disziplinäre Probleme und Aggressivität, allgemeine Unruhe sowie psychosomatische Symptome. Jedoch gilt die Eltern-Kind-Beziehung als zentraler Mediator zwischen den Lebensumständen nach der elterlichen Trennung oder Scheidung und dem schulischen Engagement der Kinder. Je besser der Umgang der Eltern miteinander, umso weniger scheinen die Kinder unter der Trennung zu leiden. Auch die soziodemografischen Merkmale, die Zeit nach der Scheidung sowie die Konflikthäufigkeit und Konfliktausprägung vor der Scheidung korrelieren mit dem Engagement der Kinder in der Schule (Havermans/ Vanassche/Matthijs 2017).


Für gute schulische Leistungen bedarf es emotionaler und sozialer Unterstützung.


Die Rolle der LehrerInnen und der pädagogischen MitarbeiterInnen

Welche Rolle spielen LehrerInnen und pädagogische MitarbeiterInnen im Umgang mit SchülerInnen, die von Trennung oder Scheidung betroffen sind? Welche Besonderheiten sollten im Umgang mit getrennten oder geschiedenen Eltern beachtet werden? Der Umgang mit betroffenen SchülerInnen sollte vor allem achtsam und sensibel sein. Zudem ist es hilfreich, wenn die LehrerInnen keinen Druck ausüben und nach Möglichkeit auch leistungsfreie Räume schaffen. Oftmals haben die SchülerInnen oder Eltern in solchen Situationen vermehrt schulbezogenen Gesprächsbedarf, in diesem Fall fühlen sie sich unterstützt, wenn die PädagogInnen ihnen Gespräche anbieten. Dabei können diese Gespräche von einer/m von den SchülerInnen gewählten VerbindungslehrerIn, einer/ m BeratungslehrerIn, SchulpsychologInnen oder auch SchulsozialarbeiterInnen übernommen werden. Die PädagogInnen können sich im Kollegium oder in Supervisionen Unterstützung holen. Bislang gibt es jedoch kaum Fortbildungsangebote, Handreichungen oder unterstützende Angebote zum Thema Trennung und Scheidung für Lehrkräfte, obwohl die BeratungslehrerInnen oftmals als erste Anlaufstelle in Krisen fungieren.

Welche rechtlichen Regelungen sollten PädagogInnen kennen?

Pädagogische Institutionen können von einem gemeinsamen Sorgerecht ausgehen, bis ein anderslautendes Urteil des Familiengerichts vorgelegt wird. Es ist nicht die zentrale Aufgabe der Schule, die Sorgeberechtigung der Eltern zu ermitteln (Seyderhelm et al. 2001). Bei gemeinsamem Sorgerecht müssen beide Eltern in Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Kind gemeinsam entscheiden. Dies betrifft Angelegenheiten wie Schulanmeldung, Bestimmung des Aufenthalts des Kindes sowie Umgang mit Dritten (Gerhardt/v. Heintschel-Heinegg/ Klein 2015). Streit um die von einem Elternteil widerrechtlich allein vorgenommene Schulanmeldung oder Verstöße gegen Umgangsregelungen sind familienrechtlich zwischen den Eltern, nicht öffentlich rechtlich mit der Schule auszutragen (Gerhardt et al. 2015). Allerdings werden PädagogInnen von hoch zerstrittenen Eltern häufig aktiv in den Konflikt mit einbezogen (Baris 2001). Tendenziell werden PädagogInnen bei höherem Konfliktniveau kontaktiert, da die Elternkonflikte in diesen Fällen seltener geschlichtet werden können (Bergau 2014). Jedoch ist unklar, wie sich die Kooperation mit dem Gericht auf die spätere Zusammenarbeit zwischen Eltern und PädagogInnen auswirkt.


Von hoch zerstrittenen Eltern werden PädagogInnen häufig aktiv in den Konflikt mit einbezogen.


Entscheidungen mit einer geringeren Bedeutung für das Kind können von jeweils einem Elternteil getroffen werden. Dazu zählen Angelegenheiten, die den gewöhnlichen Ablauf des Schullebens betreffen, die Teilnahme an Ausflügen, die routinemäßige medizinische Versorgung, die Entscheidung über Schulbesuch im Krankheitsfall, Abholberechtigungen, der Besuch von Elternsprechtagen oder Elternbeirat sowie die Teilnahme an schulischen Sonderveranstaltungen (z. B. Chor) oder Wahlfächern.

Grundsätzlich ist jeder Elternteil berechtigt, Auskünfte einzuholen oder Entscheidungen mitzuteilen. Die Eltern müssen seitens der pädagogischen Einrichtung über Angelegenheiten erheblicher Bedeutung informiert werden, wobei die Einrichtung bei strittiger Elternschaft nicht verpflichtet ist, beide Eltern separat zu informieren. Der getrennt lebende Elternteil hat einen Informationsanspruch gegenüber dem anderen Elternteil, der zur Auskunft verpflichtet ist. Im Falle von Stiefelternschaft haben Stiefeltern bei alleiniger Sorge das kleine Sorgerecht für Alltagsangelegenheiten, können also mitentscheiden (dies gilt nicht bei gemeinsamer Sorge).

Fazit

Die pädagogischen MitarbeiterInnen können die Trennungs- und Scheidungskinder vor allem durch einen achtsamen, sensiblen Umgang stärken, wobei das Wohl des Kindes im Vordergrund steht. Wenn Tatsachen bekannt werden, die darauf hindeuten, dass das Wohl einer Schülerin oder eines Schülers ernsthaft gefährdet oder beeinträchtigt ist, sollte das zuständige Jugendamt unterrichtet werden (vgl. BayEU, Art. 31, Abs. 1, S. 2). Erstrebenswert sind – nicht nur in diesem Zusammenhang – ein wertschätzender, empathischer Umgang mit den Eltern sowie strikte Neutralität beiden Eltern gegenüber mit dem Ziel einer Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Einrichtungen und Eltern. Auch eine Willkommens- und Wohlfühlkultur in schulischen Einrichtungen ist für alle Beteiligten hilfreich (Betz 2015).

Dr. Stepanka Kadera ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Literatur

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