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Ben Zucker: „Es macht mich glücklich, meiner Schwester eine Bühne geben zu können“


Stars und Melodien - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 14.05.2020

Zuerst ging er zusammen mit Helene Fischer auf Tour. Nun bereitete er für Sarah ein Sprungbrett


EXKLUSIV

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Bildquelle: Stars und Melodien, Ausgabe 4/2020

Seine eigene Schwester Sarah auf der Bühne zu erleben, war für ihn ein berührender Moment


Schlagerkönigin Helene Fischer hat ihn geadelt und gab ihm wertvolle Tipps für seine Tour


Er hat mit seiner rauchigen markanten Stimme das Schlagerpublikum im Sturm erobert. Im Interview mit Stars und Melodien erzählt Ben Zucker (36), wie er heute seinen Erfolg mit seinem Schwesterherz teilt.

Hand aufs Herz, Ben, du hast dich weit nach oben in die Schlagerliga katapultiert. Wie fühlt sich das an?

Es ist ...

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... erstaunlich, dass seit meinem Debüt vor drei Jahren so viele meine Musik hören wollen. Manchmal kann ich es selbst kaum fassen, was da passiert. Wie ich erst kürzlich bei meinem Abschiedskonzert gefeiert wurde, dafür gibt es keine Worte. Wenn ich mir dann noch überlege, was meine Fans an Geld ausgeben, um zu meinem Konzert zu kommen. Dafür bin ich dankbar wie auch Helene Fischer, die mich im Frühjahr 2018 eingeladen hat, Gast bei ihrer Stadion-Tour zu sein. Auch das konnte ich erst kaum glauben.

Deine Entwicklung verlief mit einem Wahnsinns-Tempo…

Das stimmt und ehrt mich auch. Seit ich im Oktober 2017 beim „Schlagerboom“ von Florian Silbereisen aufgetreten bin, hat meine Karriere mächtig Fahrt aufgenommen. Mittlerweile arbeite ich im positiven Sinn Termine ab. Im Hintergrund beginnt eine Welle an Erfolg, die ich schön finde und die mich ehrfürchtig macht. Dafür mache ich weiterhin meine Hausaufgaben. Ohne jetzt protzig zu sein – das ist ein schönes Gefühl, dass ich mir beweisen konnte, dass man es schaffen kann, seinen Traum zu leben.

Hattest du selbst oder hatten andere Bedenken?

Es gab zum Teil berechtigte Kritik. Bedenken habe ich auch selbst gehabt, weil es natürlich fast unmöglich ist, den Sprung zu schaffen. Ursprünglich dachte ich, da kommen am Wochenende 200-300 Leute zu meinen Konzerten, und damit hätte ich mein Ziel für mich persönlich erreicht. Zu sagen, ich kann von meiner Musik leben, meine Miete bezahlen, ich kann mir auch mal einen Rotwein aus dem oberen Regal nehmen. Als ich mir kürzlich selbst meine Live-CD angeschaut habe, dachte ich mir: „Der Typ, der da Gas gibt, das bin ja wirklich ich.“

Was gehört zu den eher schwierigen Momenten in deinem Leben?

Es gab auch bei mir viele Momente, die schwierig waren, deshalb möchte ich auch kein Rezept aussprechen, wie man es dahin schafft, wo ich hinkommen durfte. So gehörten auch Monate dazu, wo ich meine Miete und die Stromrechnung nicht bezahlen konnte. Mit 18 hat sich auch noch mein bester Freund umgebracht. Wir kannten uns bereits von der Schule. Man konnte das aber nicht absehen.

Was meinst du steckte dahinter?

Ich denke familiäre Probleme. Er war noch in der Schule, ich nicht mehr. Er war musikalisch talentiert. Ich hatte zu der Zeit auch schon meine erste Band.

Was machen die fünf Zugaben auf deinem neuen Album aus?

„Herz ohne Narben“ ist einer meiner Favoriten. Auch wenn es kitschig klingt, viele vergessen, dass man nur ein Leben hat. Dabei sollte man die Zeit nutzen. Für die Dinge, die man vom Werdegang und von der Persönlichkeitsstruktur erreichen möchte, muss man kämpfen, daran arbeiten und darauf zugehen. Und natürlich gibt es dabei weniger schöne Momente, all diese hinterlassen eben auch Narben. Dazu gehört – so glaube ich – wenn man aufrichtig fühlen und für sich resultieren lernt. Das Wichtigste ist, dass man einfach gelebt und geliebt hat. Es kommt auf meine Wahrnehmung an, was ich liebe und wie tief ich empfinde.

Du hast Bühnen-Nachwuchs aus der eigenen Familie bekommen …

Meine Schwester Sarah (29) kann toll singen und Gitarre spielen, aber beruflich wollte sie lieber zunächst „was Richtiges“ machen. So hat sie eine Ausbildung zur Gesundheitspädagogin und Yoga-Lehrerin absolviert.

Wer ging auf den anderen zu?

Ich hab’ sie immer wieder motiviert. Nachdem sie einen eigenen Song komponiert hat, sagte ich: „Stell ihn doch mal vor.“ Sie arbeitete dann zuerst noch an weiteren Songs.

Um so mehr hast du dich gefreut, deiner Schwester auf deiner jüngs- ten Tour eine Bühne bereiten zu können. Was ging den Auftritten voraus?

Ich hab’ ihr einen Song komponiert, eine Chance gegeben, ihn zu präsentieren, und diese hat sie toll genutzt.

Auf Anhieb flogen ihr die Herzen zu. Wie hast du es erlebt?

Es war fast absurd! Ich bin natürlich sehr stolz und freue mich, dass sie innerhalb der kurzen Zeit bereits vor 4 000 Leuten gestanden und die Fans richtig mitgerissen hat. Toll, was sie da abliefert und wie sie dabei total bei sich ist.

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Reibeisen- Stimme, Ehrlichkeit, gerade Linie – das zeichnet den Sänger Ben Zucker aus


Dass er so viel Fanpost erhält, erscheint ihm manchmal noch wie ein kleines Wunder


Fotos: facebook (2), Getty Images, heimat per/Manfred Esser, imago images, Peter Jirmann, Universal Music