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Beprickung in Eigenregie


Sportschipper - epaper ⋅ Ausgabe 30/2020 vom 27.02.2020

Die Wassersportler im Hafen Wangersiel sind genervt: Die Bezeichnung des Fahrwassers mit Pricken war im letzten Sommer ausgesprochen lückenhaft. Inzwischen haben sie gehandelt und ein Arbeitsboot zum Prickensetzen bei der Werft Spezialbootsbau in Hooksiel in Auftrag gegeben. Die Kosten schultern die drei am Wangersiel beheimateten Vereine gemeinsam. Das gab der Vorsitzende der Segelkameradschaft Horumersiel, Jan Gerdes, auf der Generalversammlung des Vereins bekannt. Zur nächsten Saison wird das Arbeitsboot in Form eines Katamarans zur Verfügung ...

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Bildquelle: Sportschipper, Ausgabe 30/2020

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Die Zufahrt zum Hafen Wangersiel ist für Skipper, die keine genaue Orts - kenntnis besitzen, nicht einfach auszumachen. Die Beprickung wollen die drei Horumersieler Wassersportvereine zum kommenden Sommer in Eigenregie übernehmen, nachdem sich behördlicherseits offensichtlich niemand dafür zuständig fühlt.


Für 25-jährige Mitgliedschaft überreichte SKHS-Vorsitzender Jan Gerdes (M.) Ailt-Wiard Janssen (l.) die Silberne Ehrennadel. Herbert Dirksen wurde mit der Goldenen Nadel geehrt; er gehört der Segelkameradschaft seit 50 Jahren an.


(Fotos: Kalle Klein)

Die Beprickung des Außentiefs zwischen dem Hafen und der Jade war in den letzten Jahren durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserswirtschaft, Küstenund Naturschutz (NLWKN) ausgeführt worden. Der Landesbetrieb hatte diese Aufgabe als Privatauftrag angenommen, wurde aber im letzten Jahr erst nach Pfingsten aktiv. Da das Außentief nicht in einer vor rund 60 Jahren aufgestellten „Liste der schiffbaren Gewässer“ aufgeführt ist, sind weder der NLWKN, noch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) zur Fahrwasserkennzeichnung verpflichtet. Seit langer Zeit suchen die Wassersportler vom Wangersiel nach einer verlässlichen Lösung des Problems, finden aber bei staatlichen Stellen und der Politik keine Unterstützung. Jetzt hoffen sie, dass die Arbeit in Eigenregie besser klappen wird.


SKHS beteiligt sich an Kennzeichnung des Wanger Außentiefs – Jan Gerdes im Amt bestätigt


„Daneben bemühen wir uns um die Erneuerung des Holzbelags unserer Schwimmstege“, berichtet Gerdes weiter. Kunststoff-Gitterroste seien quasi unverwüstlich und dabei auch pflegearm. Für die Arbeiten seien zusätzliche Einsätze der aktiven Mitglieder erforderlich, ergänzte Arbeitsdienstleiter Heinz Peters. Der Landessportbund bezuschusst die Sanierungsmaßnahme. Im Verlauf der Generalversammlung hielt Gerdes auch eine Rückschau auf ein ausgefülltes Vereinsjahr, das mit der 50. Horum-Regatta einen besonderen Höhepunkt aufzuweisen hatte. Aber auch bei nationalen und internationalen Regatten hätten Jachten der Segelkameradschaft teilweise mit sehr guten Platzierungen überzeugt, so Gerdes. Regattawart Tanno Kruse untermauerte dies mit Ergebnissen aus Spiekeroog, Wangerooge, Flensburg, Edinburgh/Schottland, Helgoland und Svendborg/Dänemark.

Bei den alljährlichen Vorstandswahlen wurde 1. Vorsitzender Jan Gerdes einstimmig im Amt bestätigt. Als 2. Vorsitzender folgt auf Bernd Hicken neu Heiko Müller. Bestätigt wurden auch Kassenwart Gernot Schulz, Schriftführer Udo Mathey und Arbeitsminister Heinz Peters. Neuer Regattawart wurde Alexander Bayer. Jugendwart Henning Gerdes und Fahrtenwartin Gaby Packhäuser wurden wiedergewählt. Der Vereinsführung gehören außerdem Umweltbeauftragter Heinrich Thymm, Hafenwart Hans-Dieter Hannemann, Arbeitsbootswart Tanno Kruse, Webmaster Karl-Heinz Klein und Pressewart Theo Kruse an.

Die Schwimmstege sollen am 28. März zu Wasser gebracht werden; die Boote folgen am 4. April. Die Horum-Regatta, die seit 1970 ausgetragen wird, soll am 13. Juni angeschossen werden.

(tk)

e-Mail: redaktion@sport-schipper.de