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Berufschancen in der IT-Sicherheit: Wissenstransfer und Auftragsforschung


S@PPORT - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 09.09.2019

Keine Instanz kann allein Internetsicherheit realisieren. Für Forscher und Wissenschaftler stellt sich die Frage, wie sie welche Aufgaben mit ihren sehr spezifischen Forschungsthemen angehen. Für diese Diskussionen stehen für alle Beteiligen eine große Auswahl von Formaten zur Verfügung: Von Onlinekursen über Schulungen und Workshops bis zu Konferenzen und Auftragsforschung.


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Bildquelle: S@PPORT, Ausgabe 9/2019

Bildquelle: HPI School of Design Thinking/Kay Herschelmann

Die Wirtschaft braucht hochintelligente Köpfe, die sich mit ihrem Wissen rund um ITSicherheit den Angriffen aus dem Netz entgegenstellen. Ein entscheidender Aspekt ist der ...

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... Wissenstransfer von Forschung und Wissenschaft hinein in die Unternehmen. Dabei geht es um den Transfer von Wissen, von Köpfen und auch die Unterstützung von Start-ups. Sobald Unternehmen ihre Produktionen erfolgreich digitalisieren, steigt deren Produktivität und deren Profitabilität immens. Das ist allerdings nicht ohne Risiko. Denn sie öffnen ihre Fertigungshallen für Angriffe aus den digitalen Netzwerken. Die Forderung nach Sicherheit für diese Industrie-4.0-Infrastrukturen, beinhaltet auch die Sicherheit für das gesamte Geschäftsmodells.

Zu viele Angreifer, zu wenig Verteidiger
Doch die Wahrheit ist einfach und beängstigend: Niemand muss professioneller Hacker sein, um eine Produktion lahmzulegen. Für einen Angreifer beginnt der Tag mit einer Recherche über eine spezialisierte Internetsuchmaschine. Die sucht im Web nach Schnittstellen zwischen öffentlichem Netzwerk und Produktionsmaschinen. In einer Trefferliste zeigt sie eine Übersicht der gefundenen Internetadressen von Geräten, die interne und externe Netzwerke verbinden. Und die Erkenntnis ist, dass jede Industrie-4.0-Produktion zu finden ist – und damit auch angreifbar sein kann.
Aufgeregt diskutieren auch die Wirtschaftsverbände die Bedrohung aus den digitalen Netzen. Viele Studien weisen auf immer das gleiche Problem hin – die geringe Zahl von IT-Sicherheitsexperten in Deutschland. Vor den großen ITFachmessen und -Sicherheitskonferenzen rechnen die Branchenverbände der unterschiedlichsten Industrien und Branchen mit immer neuen Analysen und Umfragen den gewaltigen Personalmangel bei ihren Mitgliedern vor.
Und häufig weisen sie dabei auch auf das krasse Missverhältnis zwischen der Zahl der Angreifer und der Verteidiger der Produktionen hin: Niemand braucht professioneller Hacker sein, um in re-gelmäßigenAbständen Unternehmen anzugreifen. Dagegen sollten die Verteidiger über eine sehr hohe Sicherheitsexpertise verfügen, um alle Bedrohungsszenarien zu kennen und zu beherrschen.

Wissenschaftstransfer aus der Forschung in die Firmen
Ohne Zweifel sind Forschungsinstitute und Universitäten gefragt, gemeinsam mit der Wirtschaft Produktionen, Infrastrukturen und Netzwerke zu verteidigen. Doch kann keine Instanz allein die Internetsicherheit realisieren: so stellt sich für Forscher und Wissenschaftler die Frage, wie sie welche Aufgaben mit ihren sehr spezifischen Forschungsthemen angehen. Für diese Diskussionen stehen für alle Beteiligen eine große Auswahl von Formaten zur Verfügung: Von Onlinekursen über Schulungen und Workshops bis zu Konferenzen und gemeinsamer Forschung.
Auf Konferenzen lernen sich Institute und Unternehmen kennen. Sie erörtern die Möglichkeit gemeinsam über ein bestimmtes Sicherheitsthema nachzudenken. Bei der Auftragsforschung entwickeln sie zunächst gemeinsam Ideen, die sie im engen Austausch in einigen Ansätzen übernehmen oder in anderen verwerfen. Schon dieses gemeinsame Nachdenken bringt der Forschungseinrichtung wichtigen Input. Jetzt verstehen dieWissenschaftler, an welchen Stellen die Wirtschaft gerade vor noch nicht bewältigten Herausforderungen steht.

Typisches Ergebnis – Transfer von Köpfen
Der Vorteil liegt darin, dass die Doktoranden bei ihren Promotionen unterstützt werden: Sie haben die Aufgabe, Gedanken, Konzepte und Algorithmen zu entwickeln, die so nicht vorhanden sind. Und die Firmen prüfen relativ risikofrei, ob ihnen diese Ideen und eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit etwas bringen.
Am Ende des Projektes erfolgt der Wissenstransfer auf zwei verschiedene Weisen – einmal übergibt das Institut den Kooperationspartnern Konzepte und Anwendungen. Sehr oft sind die Unternehmen aber viel mehr daran interessiert, die Kandidaten aus den Projektgruppen zu übernehmen: Typischerweise versucht der Projektpartner die Leute mit einem Jobangebot zu halten, wenn sie in solch einem Kooperationsprojekt ihre Promotion abschließen.
Ein anderer gewollter und unterstützter Output ist das Gründen von Start-ups. Schließlich sollen die jungen Akademiker nicht nur zu Top-Technologie-Fachleuten ausgebildet werden – sondern auch zu Sicherheitsexperten, die in der Praxis mit ihrem Wissen die Wirtschaft voranbringen und verändern.(ch)