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Berufsunfähig: Jeden fünften trifft’s!


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 14.02.2019

Sechs Irrtümer, die schlimme Folgen für Ihr Leben haben können – und die besten Tipps zur Vorsorge


Artikelbild für den Artikel "Berufsunfähig: Jeden fünften trifft’s!" aus der Ausgabe 8/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 8/2019

KAUM ZU GLAUBEN
Rein statistisch gesehen wird diese junge Frau mal berufsunfähig werden – gut, wenn man gegen dieses Risiko versichert ist


Ein Unfall, eine schwere Krankheit – viele können nicht glauben, wie schnell man plötzlich seinen Job nicht mehr ausüben kann. Und dann? Eine Berufsunfähigkeitsrente (BU) zahlt der Staat seit dem Jahr 2001 generell nicht mehr. Und andere Absicherungen – etwa Lebensversicherung, Sparvertrag oder Immobilien – ersetzen langfristig nur selten ein regelmäßiges Einkommen. ...

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... Oft ist das Kapital auch nicht einfach abrufbar. Und die Unfallversicherung etwa zahlt nur, wenn ein Unfall zur Berufsunfähigkeit geführt hat – was gerade mal in neun Prozent der Fälle zutrifft. Wir haben neben diesen noch sechs weitere gefährliche Irrtümer entlarvt. Das sollten Sie wissen:

1 Die wenigsten werden berufsunfähig

Falsch! Dass man mit seiner Arbeit kein Geld mehr verdienen kann, passiert häufiger, als man glaubt: Rund 20 Prozent aller Arbeitnehmer müssen irgendwann ihren Job aufgeben, weil Körper oder Psyche nicht mehr mitmachen. Das Risiko ist nicht zu unterschätzen, wie unsere Grafik unten zeigt: Nervenkrankheiten, darunter auch Burn-out („Ausgebranntsein“), zählen mit 31 Prozent zu den häufigsten Ursachen einer Arbeitsunfähigkeit – gefolgt von Beschwerden des Bewegungsapparats („Rücken“).

2 Die gesetzlichen Ansprüche reichen aus

Stimmt nicht. Wer krank wird, erhält vom Arbeitgeber noch sechs Wochen Lohn. Dann zahlt die Krankenkasse bei gesetzlich Versicherten Krankengeld. Nach 78 Wochen prüft sie, ob Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht: ca. 700 Euro im Monat – zu wenig zum Leben!

3 Man kann die Police auch später abschließen

Keine gute Idee. Das Alter eines Kunden bei Vertragsbeginn wirkt sich stark auf die Prämie seiner Versicherung aus. Unternehmen kalkulieren die Beiträge nach dem Lebensalter, deshalb ist ein früher Abschluss günstiger (möglichst gleich nach der Ausbildung). Ein 21-jähriger Auszubildender zahlt laut Stiftung Warentest bei der Allianz z. B. rund 42 Euro im Monat, eine 25-jährige medizinische Fachangestellte bei ähnlichen Leistungen schon rund 82 Euro. Und: Wer später gesundheitlich vorbelastet ist, bekommt womöglich gar keine Police mehr oder die Kosten steigen erheblich. Auch bei Vorerkrankungen wie Allergien, Bluthochdruck oder Knieproblemen kann der Schutz teuer werden.

4 Für jeden Beruf gibt’s eine Versicherung

Leider nein! Je risikoreicher der Job (Grafik siehe r. o.), desto schwieriger der Abschluss einer BU. Schließen Sie in solch einem Fall zumindest eine Unfall- oder eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung ab. Die zahlt Rente, falls Sie weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können. Einen 35-jährigen Maurer kostet das laut bei einem Direktversicherer 57 Euro im Monat – für eine versicherte Rente von 1.500 Euro. Eine BU-Versicherung kostet ihn beim gleichen Anbieter rund 340 Euro Prämie monatlich.

Die riskantesten Berufe

So viel Prozent der Arbeitnehmer werden im Lauf ihres Arbeitslebens berufsunfähig

5 Alternativen zur BU findet man nicht

Falsch. Neben Unfall- und Erwerbsunfähigkeits-Versicherung kann man auch eine gegen schwere Krankheiten abschließen. Allerdings zahlt die nur bei vereinbarten konkreten Erkrankungen, etwa Infarkt, Krebs oder Multiple Sklerose.

6 Jeder Versicherer bietet und leistet das Gleiche

Falsch. Stiftung Warentest untersuchte 74 BU-Angebote (Finanztest 7/2017). Ergebnis: Knapp die Hälfte war „sehr gut“. Doch Achtung: Es gibt große Unterschiede bei Prämie und Leistung. So zahlt die medizinische Fachangestellte für 1.000 Euro Renten-Anspruch im Monat bei der Axa (Note „sehr gut“) pro Jahr satte 1058 Euro, bei der Hannoverschen (ebenfalls „sehr gut“) nur 490 Euro.

GELÄHMT Nach solch einem Schicksalsschlag fragen sich Betroffene: Wie kann ich das Leben meiner Familie finanzieren? Gut, wenn man abgesichert ist …