Lesezeit ca. 10 Min.
arrow_back

Besser arbeiten mit macOS Ventura


Logo von Mac Life
Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 04.12.2022

macOS Ventura

Artikelbild für den Artikel "Besser arbeiten mit macOS Ventura" aus der Ausgabe 1/2023 von Mac Life. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 1/2023

Nach Monterey hat Apple auch dieses Jahr wieder einen kalifornischen Küstenort als Namenspate für sein neues System ausgewählt – macOS 13 trägt den Beinamen Ventura. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Systeme ist, dass sie viel gemeinsam haben, wenn das Wortspiel erlaubt ist. Apple hat nämlich gar nicht versucht, alles neu zu erfinden, sondern betreibt mit Ventura erneut eine konstruktive Produktpflege. Es gibt zwar spannende neue Funktionen wie den Stage Manager, aber nicht die eine umwälzende Neuerung, die alles andere in den Schatten stellt. Stattdessen fühlst du dich als macOS-Nutzer:in gleich zu Hause. Wenn es so etwas wie einen roten Faden in den zahlreichen neuen Funktionen gibt, dann am ehesten die Tatsache, dass viele davon bei ganz alltäglichen Aufgaben helfen, zum Beispiel die Kommunikation in Nachrichten und Mail vereinfachen und das Surfen mit Safari oder die Nutzung ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 7,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Mac Life. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 1/2023 von Geballte Kompetenz. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Geballte Kompetenz
Titelbild der Ausgabe 1/2023 von Apple beschleunigt Klimaziele. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Apple beschleunigt Klimaziele
Titelbild der Ausgabe 1/2023 von Apple bestätigt: Das iPhone erhält USB-C. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Apple bestätigt: Das iPhone erhält USB-C
Titelbild der Ausgabe 1/2023 von Thunderbolt 5 startet 2023. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Thunderbolt 5 startet 2023
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Der Apple-Fernseher ist schon längst Realität!
Vorheriger Artikel
Der Apple-Fernseher ist schon längst Realität!
Alte Macs für Ventura
Nächster Artikel
Alte Macs für Ventura
Mehr Lesetipps

... von Face-Time komfortabler machen.

Außerdem treibt Apple die Vereinheitlichung der hauseigenen Systeme und Apps weiter voran. Ein gutes Beispiel dafür sind die neu gestalteten Systemeinstellungen oder einige neue Apps, die bisher auf dem Mac gefehlt haben. Doch bevor wir in die Beschreibung der neuen Funktionen von System und Apps einsteigen, haben wir leider noch schlechte Nachrichten für die Nutzer:innen vieler älterer Macs.

Apple hebt die Anforderungen an die Hardware an. Alle vor 2017 vorgestellten Macs sind aus dem Rennen.

Neue Voraussetzungen

Mit macOS Ventura hebt Apple die Anforderungen an die Hardware noch einmal deutlich an. Die ältesten Macs, auf denen sich das aktuelle System installieren lässt, sind iMacs und einige Mac-Books von 2017. Bei vielen anderen Macs muss es schon der Jahrgang 2018 oder sogar 2019 sein. Damit scheiden leider viele älterere Rechner, die leistungsmäßig bei alltäglichen Aufgaben immer noch gut mithalten können, für die Verwendung mit Ventura aus. Sie lassen sich natürlich auch weiterhin prima mit Monterey nutzen, für das Apple noch eine ganze Zeit lang Sicherheitsupdates liefern wird, doch es bleibt das Gefühl, von der aktuellen Entwicklung abgekoppelt zu sein. Wer sich daran stört, muss in den sauren Apfel beißen und in einen neuen Mac investieren. Dabei hilft auch unsere Kaufberatung in der Hardware-Rubrik. Dank der schnellen und energieeffizienten M-Prozessoren von Apple bieten die aktuellen Macs auch noch einiges mehr als nur Kompatibilität mit Ventura.

Die Bühne für deine Apps

Der Stage Manager ist eine Weiterentwicklung der Fensterverwaltung des Mac. Ist er aktiv, siehst du die Fenster der gerade aktiven App in der Mitte des Bildschirms. Die zuletzt benutzten Programme und Miniaturen ihrer Fenster erscheinen am linken Bildschirmrand. Klickst du dort auf eine App, wird sie aktiv und die vorher benutzte wandert nach links in die Übersicht. Optional kannst du immer nur ein Fenster der App öffnen und weitere durch mehrfaches Klicken durchblättern. Oder du blendest die Objekte auf dem Schreibtisch aus. Mit aktivem Stage Manager kannst du dich voll auf deine Arbeit konzentrieren und den Bildschirm sehr effektiv nutzen. Das ist nicht nur auf einem großen Monitor sehr komfortabel, sondern gerade auch auf MacBooks, die mit weniger Platz auskommen müssen – der Stage Manager bietet viel Übersicht und schnelle App- oder Fensterwechsel.

Unterstützte Rechner

Die Installation von Ventura setzt mindestens einen der folgenden Macs voraus: MacBook Air 2018, MacBook 2017, MacBook Pro 2017, iMac 2017, iMac Pro 2017, Mac mini 2018, Mac Pro 2019, Mac Studio.

Wir können uns darüber streiten, ob das Programm „nur“ ein Abfallprodukt des neuen iPadOS ist, da es die Multitaskingfähigkeiten der Tablets enorm verbessert und einen einzelnen Bildschirm effektiver nutzbar macht. Doch wer sich auf dem Mac mit Mission Control, virtuellen Desktops und Vollbildmodus nicht so richtig anfreunden kann, sollte Stage Manager auf jeden Fall ausprobieren; entweder als Alternative oder auch in Kombination mit den genannten Funktionen, denn auch das ist möglich.

Nachrichten mit Extras

Die App Nachrichten ist nicht vom Mac wegzudenken. Die Kommunikation ist einfach, direkt und schnell. Trotz harter Konkurrenz durch Whatsapp & Co. bevorzugen viele Mac-Nutzer:innen sie, auch weil der Dienst so perfekt auf allen Apple-Geräten vom Mac bis zur Apple Watch integriert ist.

In Ventura erhält die App nun zwei Funktionen, auf die viele Anwender:innen schon lange gewartet haben. Du kannst jetzt versendete Nachrichten zurückzuholen oder nachträglich bearbeiten. Dabei gibt es allerdings gewisse Einschränkungen. Im ersten Fall musst du schnell sein, denn es ist nur zwei Minuten lang möglich. Für das Editieren hast du immerhin 15 Minuten Zeit, wobei sich sowohl du als auch die Empfänger:innen trotzdem noch das Original anzeigen lassen können. Um die üblichen Macken der Autokorrektur auszubügeln, reicht es aber. So richtig funktionieren beide Features ohnehin nur, wenn auch die Empfänger:innen schon eines der aktuellen Apple-Systeme verwenden. Zum Glück sind Mac- und iPhone-Nutzer:innen dafür bekannt, neue Systeme relativ schnell anzunehmen.

Sehr praktisch ist auch die Möglichkeit, empfangene Nachrichten als ungelesen zu markieren, um sie sich später noch einmal vorzunehmen. Gelöschte Beiträge landen zunächst für 30 Tage in einem speziellen Bereich und lassen sich in dieser Zeit bei Bedarf wiederherstellen.

Außerdem erweitert Apple die SharePlay-Funktion. Du kannst jetzt auch über NachmacOS Ventura richten die Wiedergabe von Filmen und Musik gemeinsam starten und parallel chatten. Notizen, Präsentationen, Tabgruppen in Safari und vieles mehr kannst du ebenfalls teilen, um sofort die Zusammenarbeit zu starten.

macOS Ventura

Auf große Kapriolen verzichtet macOS 13 und bleibt auf angenehme Weise in der Nähe des Vorgängers. Es steht für eine gelungene Weiterentwicklung, die vor allem im Alltag nützliche Funktionen nachliefert, die viele Nutzer:innen bisher vermisst haben.

Mit Wetter und Uhr finden zwei lang vermisste Apps ihren Weg vom iPhone auf den Mac.

Mehr Komfort für Mail

E-Mails sind und bleiben wohl auch bis auf Weiteres der am meisten verbreitete Kommunikationsstandard. Gerade jüngere Smartphone-Nutzer:innen sehen sie als Dinosaurier des Nachrichtenaustausches, aber ohne geht es trotzdem nicht – auf dem Rechner schon gar nicht. Eine E-Mail-Adresse hat eben doch jeder, entsprechend ist die Mail-App ein unentbehrlicher Bestandteil jedes Systems. Statt E-Mails einfach nur als ungelesen zu markieren, besitzt die Mail-App von Ventura eine praktische Funktion zur Wiedervorlage. Die erinnert dich zu einem wählbaren Zeitpunkt erneut an die E-Mail.

Außerdem unterstützt Mail den zeitversetzten Versand. Dafür kannst du einfach einen Termin vorgeben. Hast du eine E-Mail verschickt, lässt sich das Absenden zehn Sekunden lang rückgängig machen, was letztlich einfach bedeutet, dass die App etwas wartet, bis eine E-Mail grünes Licht für den Versand bekommt.

Beim Schreiben erkennt Mail aus dem Kontext heraus fehlende Anhänge oder Zieladressen, und die Suchfunktion berücksichtigt nun Tippfehler und Synonyme.

Neu in Fotos

Ein weiteres wichtiges Update betrifft die App Fotos. Die aktuelle Version besitzt nun in der Seitenleiste einen Eintrag für Duplikate, der das Aufräumen der Mediathek erleichtert. In diesem Bereich zeigt sie automatisch mehrfach vorhandene Bilder, wobei sie auch gleiche Motive in unterschiedlicher Auflösung oder Kompression erkennt. Für mehr Privatsphäre lassen sich die Alben für gelöschte und ausgeblendete Bilder mit Touch ID oder Passwort schützen. Zumindest bei den ausgeblendeten Bildern fragen wir uns, warum es dieses Feature nicht schon lange gibt.

Die Texterkennung funktioniert nun auch in Standbildern von Videos und unterstützt die Übersetzungsfunktion.

Mit einem Update will Apple später noch die Möglichkeit zur Einrichtung einer zusätzlichen gemeinsamen Mediathek mit der Familie oder Freund:innen nachreichen. Dort können dann alle gleichberechtigt Bilder hinzufügen, löschen oder bearbeiten. Ausgewählte Favoriten, Schlagwörter und Untertitel synchronisiert Fotos ebenfalls für alle. Der Abgleich findet über iCloud statt. Den für die geteilte Fotomediathek notwendigen Speicherplatz stellt der oder die Initiator:in über das iCloud-Konto zur Verfügung.

Besser surfen mit Safari

In Safari hat Apple die Fähigkeiten von Tabgruppen erweitert. Sie erhalten jetzt eine eigene Startseite sowie gepinnte Tabs. Vor allem lassen sie sich nun aber mit anderen teilen und gemeinsam nutzen. So sehen nicht nur alle die Tabs, sondern können auch eigene Inhalte hinzufügen.

Die Nutzung von Passwörtern wird komfortabler. Die automatisch vorgeschlagenen starken Passwörter lassen sich nun an die Anforderungen einer Webseite anpassen, falls diese bestimmte Zeichen nicht erlaubt oder eine andere Länge vorgibt.

In Zukunft sollen allerdings Passkeys bei der Anmeldung – nicht nur auf Webseiten – an die Stelle konventioneller Passwörter treten. Dabei handelt es sich um Paare aus einem öffentli- chen und einem privaten Schlüssel, wie du es vielleicht schon von der Verschlüsselung von E-Mails kennst. Diese Paare erzeugt das System individuell für jeden Dienst, wodurch das Problem entfällt, dass du dir ständig neue Passwörter merken musst (oder leichtsinnigerweise immer dasselbe benutzt). Ein weiterer Vorteil ist, dass der private Schlüssel nur auf deinen Geräten liegt, sich somit nicht bei einem Einbruch vom Server stehlen lässt.

Apples Systeme speichern Passkeys verschlüsselt und synchronisieren sie auf deinen Geräten über iCloud.

FaceTime mit iPhone

Der Trend zum Homeoffice hat der Entwicklung von FaceTime ordentlich Schwung gegeben, der immer noch nachwirkt. Nach Konferenzen und Weblinks fügt Apple FaceTime dieses Jahr zu den von Handoff unterstützten Diensten hinzu. Du kannst nun eine laufende FaceTime-Verbindung zum Beispiel vom iPhone auf den Mac holen und umgekehrt.

Außerdem kann Ventura jetzt die Kamera deines iPhone für FaceTime nutzen. Die ist nicht nur deutlich besser als die eingebaute FaceTime-Kamera vieler Macs, sondern bietet auch einige Extras. So nutzt die Funktion das Ultraweitwinkelobjektiv (ab iPhone 11) für einen Blick auf den Schreibtisch vor dir oder die Verfolgung, falls du dich während des Videocalls bewegst oder weitere Personen hinzukom- men. Mithilfe der Porträtfunktion des iPhone kannst du den Hintergrund weichzeichnen.

Systemeinstellungen à la iOS

Zu den wenigen Änderungen, die wirklich eine Umstellung von den Anwender:innen erfordern, gehören die Systemeinstellungen. Diese haben in Ventura eine neue Oberfläche erhalten, die sich im Aufbau stark an die Einstellungen von iPhone und iPad anlehnt. Statt einfach alle Module mehr oder weniger unsortiert als Icons in ein Fenster zu werfen, führt Apple jetzt eine klare Struktur ein. Die Seitenleiste der Einstellungen zeigt links die verschiedenen Bereiche. Wählst du einen aus, siehst du rechts die zugehörigen Inhalte. Das können die Einstellungsmöglichkeiten einer einzelnen Funktion sein oder eine ganze Liste weiterer Module. Im Vergleich zum iPhone kommen auf dem Mac natürlich noch einige hinzu, wie die Benutzungsverwaltung, Freigaben oder Time Machine. Auch die Belegung des Massenspeichers ist jetzt Teil der Systemeinstellungen. Kannst du etwas nicht auf Anhieb finden, hilft die Suchfunktion. Wir widmen uns der Konfiguration später noch ausführlicher in der gleichnamigen Rubrik.

Home

Die Home-App hat eine neue Oberfläche bekommen. Die Startseite kann jetzt mehr als die alte Favoritenübersicht. Sie zeigt zum Beispiel bis zu vier Kameras und bietet zusätzlich zu Szenen und Favoriten schnelleren Zugriff auf Räume. Die App kennt auch mehr Gerätekategorien. Außerdem ist sie auf die Unterstützung des kommenden Smarthome-Standards Matter später in diesem Jahr vorbereitet.

Neue Apps für den Mac

Im Rahmen der Angleichung aller Apple-Systeme hat macOS Ventura auch noch zwei Neuzugänge im Ordner Programme zu verzeichnen. Das ist als Erstes die neue Wetter-App, die wirklich sehenswert ist. Sie nutzt die Möglichkeit eines großen Fensters aus und zeigt deutlich mehr Informationen als das alte Wetter-Widget in der Mitteilungszentrale. Du findest in der App alle möglichen Informationen, von der Temperaturvorhersage über Niederschlag, Luftqualität bis zu aktuellen Wetterwarnungen.

Die zweite neue App ist Uhr. Sie bietet endlich den vollen Umfang der iPhone-App, also neben der Weltuhr für Orte in anderen Zeitzonen auch Wecker, Stoppuhr und Timer.

Weitere Programme

Zu den weiteren Highlights gehört das Programm Karten, das nun mehrere Zwischenstopps bei der Planung einer Route einfügen kann. Außerdem unterstützt es Fahrpreise im ÖPNV. Ob und wann Letzteres in Deutschland funktioniert, ist allerdings noch nicht klar. Viele Funktionen der Karten-App stehen nach wie vor nur in einigen Ländern beziehungsweise wenigen Städten zur Verfügung.

Die App Notizen bietet jetzt intelligente Ordner zum Filtern von Listen und kann Notizen mit deinem Anmeldepasswort sperren, damit du dir keine zusätzlichen Passwörter merken musst.

In Erinnerungen kannst du nun Listen anpinnen und Vorlagen für neue Listen anlegen. Außerdem hat Apple die Gruppenfunktionen verbessert.

Fokus verfeinert 

Die mit macOS 12 eingeführte Fokus-Funktion hat Apple noch ein wenig erweitert. Die Listen für Benutzer:innen und Apps können jetzt nicht nur Ausnahmen für erlaubte Mitteilungen definieren, sondern umgekehrt auch die enthaltenen Einträge sperren. Außerdem führt Apple „Fokusfilter“ ein, die Inhalte in Apps aktivieren. So lässt sich zum Beispiel per Fokus ein Postfach in Mail auswählen oder eine Tabgruppe in Safari.

Spotlight

Apple hat auch die Suche mit Spotlight verbessert. Es kann jetzt nach Text in Bildern suchen und unterstützt den Aufruf der Finder-Vorschau zu Fundstellen. Du kannst schnell einen Wecker oder Timer stellen oder einen Fokus aktivieren.

Schweres Geschütz gegen Cyberangriffe

In macOS Ventura führt Apple den sogenannten Blockierungsmodus ein, mit dem exponierte Nutzer:innen den Mac in einen Abwehrmodus versetzen können, wenn sie sich durch einen schwerwiegenden Cyberangriff bedroht fühlen. Er kombiniert diverse Maßnahmen zum Schutz des Mac und der darauf befindlichen Daten. Dazu gehört die Blockade vieler Anhänge in Nachrichten und bestimmter aktiver Funktionen auf Webseiten. Er sperrt Anrufer:innen, mit denen du vorher keinen Kontakt hattest, neue Konfigurationsprofile und vieles mehr. Da dieser Modus die normale Nutzung des Mac stark einschränkt, solltest du ihn nur bei einer akuten Bedrohung einschalten.

Und vieles mehr

Das waren nur die wichtigsten neuen Funktionen in macOS Ventura, doch es gibt noch viele weitere zu entdecken, die wir hier nicht erwähnt haben. Auf den folgenden Seiten gehen wir aber noch ausführlicher auf die mitgelieferten Programme ein und zeigen, wie du macOS Ventura passend konfigurierst und an deine individuellen Bedürfnisse anpasst. Da sollte für alle etwas Passendes dabei sein.

Brainstorming mit Freeform

Freeform heißt eine faszinierende neue App zur Entwicklung von Ideen und Projekten. Das Besondere an ihr ist, wie sie die gleichzeitige gemeinsame Arbeit mit mehreren Personen an einem Dokument erlaubt. Die App stellt eine freie Arbeitsfläche zur Verfügung, der die Mitarbeitenden alle möglichen Inhalte wie Notizen, Skizzen,

Fotos und andere Dokumente hinzufügen können. Die schnelle Kommunikation über Nachrichten oder FaceTime ist integriert. Freeform soll mit einem späteren Update, aber noch im Laufe des Jahres für Mac, iPhone und iPad erscheinen. Dabei dürfte es besonders für Letzteres durch die einfache Stifteingabe interessant sein.