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BESSERE BILDSCHIRME


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 29.03.2019

Die Auswahl an Monitoren ist riesig. Wann eingünstiger 24-Zöller reicht und wann ein teurererBildriese mit 27 oder 32 Zoll besser ist, sagt der Test.


MONITOR

15 MONITORE AB 100 EURO

Artikelbild für den Artikel "BESSERE BILDSCHIRME" aus der Ausgabe 8/2019 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 8/2019

Im Juni kommt das mit drei Oscars prämierte Drama „Green Book“ auf Blu-ray & DVD – und auf einem großen Monitor besonders opulent zur Geltung.


Sie haben einen richtig schnellen Rechner? Glückwunsch! Maus und Tastatur sind gut ausgestattet und einfach zu bedienen? Klasse! Dann fehlt eigentlich nur noch der perfekte Monitor. Aber wie so oft im Leben: Man hätte ja gern den besten und gerade im Fall des Bildschirms auch den ...

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... größten, aber dafür reicht nicht immer das Budget. Deshalb hat COMPUTER BILD 15 Monitore in verschiedenen Größen und zu Preisen ab 100 Euro getestet.

Full HD, WQHD & krumme Dinger

Das Testfeld setzt sich wie folgt zusammen:
24-Zöller: Die populärsten Modelle sind nach wie vor maximal 150 Euro teure Bildschirme mit 24 Zoll Bilddiagonale (61 Zentimeter), die Inhalte in Full HD mit 1920x1080 Pixeln zeigen. Sieben Geräte dieser Klasse finden Sie im Test.
27-Zöller: Weitere vier Monitore im Test haben mit 27 Zoll beziehungsweise 69 Zentimeter Diagonale eine deutlich größere Bildfläche – und wesentlich mehr Bildpunkte: 2560x1440 (WQHD) oder 3840x2160 Pixel (4K). Die Preise dieser Kandidaten bewegen sich zwischen 279 und 399 Euro.
31–40-Zöller mit 4K-Displays: Die größten Testkandidaten haben eine Bilddiagonale von 40 Zoll – mit 102 Zentimeter Diagonale sind sie so groß wie kleinere Fernseher. Sie zeigen Inhalte in WQHD oder 4K. Im Test sind vier dieser Modelle, darunter zwei Monitore mit gekrümmtem Bildschirm. Die Preise reichen von 380 bis 600 Euro.

Nicht jeder braucht’s extrascharf

Vor dem Kauf sollten Sie Ihre Anforderungen an den neuen Monitor definieren. Denn wer mit Office-Programmen wie Word, Excel und PowerPoint Texte, Tabellen oder Präsentationen erstellt, braucht dafür genauso wenig einen großen 4K-Bildschirm wie Nutzer, die mit dem Computer nur im Internet, etwa auf Facebook, unterwegs sind, nach Schnäppchen suchen oder per Spotify Musik im Hintergrund abspulen. In all diesen Fällen reicht ein günstiger Full-HD-Bildschirm allemal.

WQHD- oder 4K-Modelle sind dagegen für alle sinnvoll, die häufig Fotos bearbeiten oder in aller Pracht genießen wollen. Schließlich liefern selbst günstige Smartphones Fotos mit 12 oder mehr Megapixeln, was einer Auflösung von 4096x3072 Bildpunkten entspricht. Die kommen natürlich auf einem 4K-Bildschirm mit 3840x2160 Pixeln deutlich schärfer rüber als auf einem Full-HD-Bildschirm, der die Fotos auf 1920x1080 Bildpunkte runterskaliert, sodass viel weniger Details zu sehen sind.

Das Gleiche gilt für Videos, denn viele Handykameras nehmen Clips in 4K auf, die nur ein 4K-Bildschirm verlustfrei wiedergeben kann. Und auch wer gern mal 4K-Filme von YouTube auf dem Monitor guckt, ist mit einem hochauflösenden 4K-Monitor fein raus. Und natürlich wollen Gamer grafisch aufwendig programmierte 4K-Spiele wie „Battlefield V“ in allen Details genießen: Feine Narben, wehende Mähnen oder zart gezeichnete Blattstrukturen zeigt erst ein möglichst großer 4K-Monitor in voller Pracht. Der Haken: Das erfordert viel Dampf vom Rechner. Weniger Ressourcen brauchen Bildschirme mit WQHD-Auflösung – sie zeigen Inhalte detailreicher als Full- HD-Modelle und sind zudem günstiger als 4K-Displays.

Schräg angeguckt

Die getesteten Bildschirme arbeiten mit drei Techniken: TN, VA und IPS.
TN: Displays mit der „T wistedN ematic“-Technik sind in der Herstellung günstiger, haben aber einen Nachteil: Die Bildqualität hängt vom Blickwinkel ab. Wer beispielsweise direkt auf den Viewsonic VA2407H guckt, sieht ein richtig gutes Bild. Aus leicht schräger Perspektive lässt die Bildqualität aber nach, da die einzelnen Bildpunkte abdunkeln. Das kann auch zu Farbverschiebungen führen. TN-Monitore werden aber seltener – im Test arbeiten nur zwei mit dieser Technik.
VA: Etwas teurer sind Monitore mit „V erticalA lignment“-Technik. Hier drehen sich die Flüssigkristalle des LCD senkrecht zur Monitoroberfläche. Das sorgt für einen geringeren Helligkeitsverlust, wenn der Nutzer nicht frontal, sondern leicht schräg auf den Monitor guckt. Generell ist die Bildqualität mit VATechnik etwas besser.


„Riesen-Displays werden endlich bezahlbar: Mein Monitor- Duett auf dem Schreibtisch wird daher in Kürze verschwinden.“Ingolf Leschke Stellv. Ressortleiter Hardware


Teure Monitore wie der Philips BDM4037 bieten viele Anschlüsse – unter anderem HDMI, DisplayPorts und USB-Hub.


Günstige Exemplare, etwa der AOC 24B1XHS, haben meist nur eine HDMI-, VGA- und Headsetbuchse. Oft reicht das.


Günstige Monitore lassen sich oft nur neigen, teurere wie der LG 32GK850F komfortabel in der Höhe verstellen.


Texte schreiben, im Internet surfen – das klappt komfortabler mit einem drehbaren Display wie dem LG 32GK850F.


IPS: Bei der etwas teureren „I n-P laneS witching“-Technik drehen sich die Flüssigkristalle in einer Ebene mit dem Display. Wie bei einem VA-Display fällt bei IPS der Helligkeitsverlust aus schrägem Blickwinkel gering aus. Die Bildqualität ist daher oft besser als bei TN-Displays.

Mehr Hertz für Zocker

Viele Monitore zeigen das Bild mit 60 Hertz. Für die meisten Programme reicht diese Bildwiederholfrequenz völlig aus, sei es zum Arbeiten oder Videogucken. Nur bei Spielen bietet eine höhere Bildwiederlen Bildwiederholfrequenz des Monitors Vorteile: Berechnet die Grafikkarte mehr als 60 Bilder pro Sekunde, kann der Monitor mit der maximal möglichen Bildrate laufen. Das gibt Zockern bei sehr actionreichen Spielen einen kleinen Reaktionsvorteil, der oft spielentscheidend sein kann.

Das schaffen im Test aber nur der LG 32GK850F und der Samsung C32JG50, die bis zu 144 Bilder pro Sekunde darstellen können. Beim Samsung klappt die 144-Hertz-Wiedergabe allerdings nur, wenn er per DisplayPort angeschlossen ist. Das nötige DisplayPort-Kabel fehlt aber; es kostet rund 10 Euro.

Schafft die Grafikkarte weniger als 60 Bilder pro Sekunde, bieten Techniken wie FreeSync und G-Sync (siehe Randspalte rechts) Vorteile: Sie passen die Bildwiederholrate an das Tempo der Grafikkarte an. So stellt der Monitor immer dann ein Bild dar, wenn es die Grafikkarte fertig berechnet hat. Im Test funktionierte FreeSync mit fünf Monitoren (HP Envy 27s, HP Pavillon Gaming 32 HDR, Lenovo L24e-20, LG 27UD59P, Philips 246E9QDSB); der LG 32GK850F kann sogar FreeSync 2.

Kleiner Preis, karge Ausstattung

Bei den günstigen 24-Zoll-Monitoren sparen die Hersteller rigoros an der Ausstattung. So lassen sich die sieben 24er nur in der Neigung versieben verstellen. Wer den Monitor auch in der Höhe anpassen oder drehen möchte, muss ein Modell wie den LG 32GK850F kaufen, der sich sogar ins Hochformat drehen lässt. Zudem bieten teurere Monitore wie der Philips BDM4037UW mehr Anschlüsse – für bis zu fünf Geräte gleichzeitig (siehe Bild linke Seite oben) oder einen USB-Hub, an dem Maus, Tastatur oder eine externe SSD andocken können. Bei den 24-Zoll-Monitoren fehlen solche Zusatzanschlüsse. Käufer sollten zudem prüfen, ob ein HDMI-Kabel beiliegt. Das fehlte bei vier Testkandidaten (Asus, Hanns-G, Lenovo, Viewsonic), ist aber die beste Wahl für den Anschluss des Monitors, denn über ein analoges VGA-Kabel gibt’s keine optimale Bildqualität.

Bei Kontrast gibt’s Farbe?

Aber wie steht’s nun um die Bildqualität der Testkandidaten? Bei den Full-HD-Monitoren lag der Viewsonic in diesem Punkt an der Spitze: Er zeigte Inhalte mit fast originalgetreuen Farben – auf Wunsch mit hoher Helligkeit und hohem Kontrast. Nicht minder schlecht waren die Modelle Philips 246E9QDSB, AOC 24B1XHS und Asus VA249HE.

Kurios: Der 27-Zöller HQ272PQD von Hanns-G zeigte Urlaubsbilder mit derart kräftigen Farben, dass die Fotos künstlich wirkten – das war dann doch zu viel des Guten. Zudem bringt der Hanns-G mit seinem Menü Nutzer zur Weißglut. Es ist umständlich zu bedienen und hat obendrein einen dicken Fehler: Erhöht der Nutzer die Kontrastwiedergabe, ändert der Hanns-G die Farbwiedergabe. Was soll das?

Zocken oder Filme schauen: Dafür eignen sich gekrümmte Displays wie beispielsweise der Samsung C32JG50 besonders gut.


Der Test zeigte: Unter den 27-Zoll- Geräten und den 31- bis 40-Zoll-Monitoren boten mit Ausnahme des Samsung C32JG50 alle Kandidaten eine gute Bildqualität; das verraten auch die Tabellen auf den folgenden Seiten. Der Test zeigte aber auch: Je größer der Monitor ist, desto mehr Bildpunkte sind für eine scharfe Wiedergabe nötig; schließlich sitzt der Nutzer sehr dicht vor dem Monitor. Bei Modellen wie dem 31-Zöller Samsung C32JG50, der Inhalte in WQHD mit 2560x1440 Bildpunkten statt in 4K zeigt, sorgten daher leicht unscharfe Darstellungen für schlechte Noten.

FAZIT

Unter den 24-Zöllern erreichte der Philips 246E9QDSB den ersten Platz mit ordentlicher Bildqualität, vergleichsweise vielen Anschlüssen und sehr geringem Energiebedarf.
Den Testsieg unter den 27-Zöllern holte der LG 27UD59P-B dank brillanter Bildwiedergabe und zahlreichen Verstellmöglichkeiten.
Auf Platz eins in der größten Klasse landete der LG 32GK850F – er punktete mit guter Bildqualität, einer Vielzahl von Anschlüssen und komfortablen Einstellmöglichkeiten.


Foto: iStock; Montage: COMPUTER BILD