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Best of … Borneo per Boot


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TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 10/2023 vom 13.12.2022

MSV AMIRA

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Bildquelle: TAUCHEN, Ausgabe 10/2023

Die Inselwelt vor der Ostküste von BORNEO gilt als exzellente Tauchdestination. Abseits der wenigen Resorts erforschen nun auch die ersten Tauchsafarischiffe die Region. Hier gibt es noch jede Menge Spielraum, um Neues zu entdecken! Wir haben uns an Bord der MSV AMIRA auf Erkundungsreise begeben.

»Als ein rund sechs Meter langer Walhai auf Tuchfühlung geht, blubbert die Ausatemluft nur so vor Begeisterung aus unseren Reglern!«

Auf zu neuen Ufern! Mit über 17.500 Inseln gilt Indonesien als größter Inselstaat der Welt. Dennoch hat sich bislang gerade mal eine gute Handvoll Regionen für Tauchsafaris etabliert. Abseits der ausgetretenen Pfade verfügt das riesige Land jedoch noch über jede Menge bekannter und weit mehr unentdeckter Tauchspots, die jenen auf den häufig besuchten Tauchsafarirouten in keiner Weise nachstehen. Man muss nur Segel setzen und den Mut haben, Neues zu erkunden! Vom ...

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... Jetty in Tanjung Batu betreten wir endlich wieder »die Bretter«, die für so viele erfahrene und weitgereiste Taucher »die Welt« bedeuten. Nicht umsonst gilt der in traditioneller Pinisi-Bauweise errichtete Dreimaster MSV Amira als eines der beliebtesten Tauchschiffe des Landes. Funktionell und komfortabel ist das über 52 Meter lange Holzschiff auf jeden Fall. Also, Leinen los und ab Richtung Osten!

Checkdive im Makro-Universum

Abseits weniger »ausgetretener Tauchpfade« steckt Indonesien noch voller fantastischer Tauch - spots, die entdeckt werden wollen. Am besten per »Entdecker-Safari«.

Wenige Seemeilen entfernt wartet Derawan. Eine kleine, aber mittlerweile überbevölkerte Koralleninsel, deren Holzstege sich gleich einem Krebsgeschwulst immer weiter ins Meer hinaus schieben. Einfache Touristenunterkünfte und Restaurants, kleine Tauchbasen und Homestays – der Bauboom ist ungebrochen. Das einzige, was fehlt, sind die Touristen. Uns kann es nur recht sein. Nachdem auch wir Coronabedingt gerade mal elf Gäste an Bord sind, lassen wir uns in Kleinstgruppen ins Meer hinabsinken. Dabei entpuppt sich unser Eingewöhnungstauchgang an einem der langen Holzstege als wahrer Blick ins Makroparadies. Unerwartet viele Nacktschnecken, Garnelen und Orang-Utan-Krabben tummeln sich schon auf den ersten drei Tiefenmetern. Dazu erfreut uns ein riesiger Schwarm Schnapper neben einigen juvenilen Fledermausfischen bei bester Gegenlichtstimmung unmittelbar unter dem Jetty. Ein paar Geisterpfeifenfische, Grüne Schildkröten und Stachelrochen später stoßen wir im 15-Meter-Bereich auf eine vermutlich bereits vor Jahren versunkene kleine Fähre, die fotogen mit blühenden Weichkorallen, Schwämmen und Gorgonien überzogen ist und von einer schlafend wirkenden Schildkröte bewacht wird. Ein bestens getarnter Steinfisch sowie eine Handvoll weiterer bunter Faden- und Sternschnecken runden diesen ersten Tauchgang ab. Ähnlich geht es den Tag über weiter, denn die Gegend um Derawan steht vorwiegend für Makrotauchen sowie für Begegnungen mit unzähligen Grünen Schildkröten.

MSV AMIRA

Baujahr: 2010

Crew: 25 Mann Besatzung inkl. 5 Guides

Länge: 52,5 Meter

Schiffs-Art: Dreimastsegler aus Holz, traditionelle Bauweise als Pinisi-Schoner

Motor: 1 x650; 2 x310 PS Turbo-Diesel

Kabinen: neun Doppelkabinen und eine Einzelkabine für maximal 19 Gäste (bei Vollcharter bis zu 21 Gäste).

Ausstattung: riesiges Platzangebot auf vier Schiffsebenen! Restaurant, Sofabereich mit Video/ Fernseher, Achterdeck-Lounge, Vorderdeck mit Schattendach, Kapitänsdeck, Sonnendeck, Tauchdeck mit 21 Sitzplätzen und zwei Duschen, Spülbecken, WC, Kameraraum und Ladestation, vier Zodiacs für je sechs bis acht Taucher, O2-Notfallsystem, zwei Luft- und ein Nitrox-Membrankompressor, Wasseraufbereiter und 18 ENOS-Sender.

Tauchbestimmungen: Tauchbrevet (mindestens AOWD), Logbuch, Tauchtauglichkeitsattest sowie verpflichtend Auslandsreisekranken- und Tauchunfallversicherung. Strömungserfahrung und Seefestigkeit von Vorteil.

Tauchen: Alle Tauchgänge erfolgen von den Beibooten in geführten Gruppen, maximal fünf Taucher pro Diveguide. Getaucht wird meist drei- bis viermal täglich, auf langen Überfahrten jedoch nur zwei- bis dreimal täglich.

Preise: Nitrox 32 for free. Nitrox-Kurs: 110 Euro. Aufpreis für 15-Liter-Flasche: 14 Euro/Tag.

Touren: Neben der hier beschriebenen acht- bis 12-tägigen Tour vor Kalimantan besucht die MSV Amira auf sieben- bis 15-tägigen Tauchsafaris die schönsten Regionen Indonesiens wie Raja Ampat, Halmahera, Komodo und Forgotten Islands.

Kontakt & Infos:

Veranstalter: Aquaventure Tauchreisen, Tel. 0511-690 999 00,

Weitere Veranstalter: Dive & Travel, Schweiz, Tel. 0041/31-744 15 15, Seleger, Schweiz, Tel. 0041/44-760 30 20, www.seleger.ch Sub Aqua, Tel. 089/2080 76-135, www.sub-aqua.de WiroDive, Tel. 08761/724 8000, www.wirodive.de

Preisbeispiel (von Aquaventure Tauchreisen): 12-tägige (11 Nächte) Tauchsafari Kalimantan auf der MSV Amira mit mindestens drei Tauchgängen täglich, Flasche, Blei, Wasser, Vollpension, in der Doppelkabine, mit allen Transfers, Flug ab/bis Deutschland, sowie Inlandsflügen und Zwischenübernachtung: ab 6790 Euro pro Person (inklusive allen Gebühren und Flughafensteuer).

Dort, wo‘s »kachelt«

Am folgenden Morgen wachen wir vor Kakaban auf. Das weiter östlich gelegene, über sieben Kilometer lange Eiland ist für Steilwandund Strömungstauchen bekannt. Nach zwei schönen Drifts mit viel Fisch entlang gut bewachsener Wände lassen wir uns am berühmten Barrakuda Point ins 28 Grad warme Wasser fallen. Bei guter Sicht treiben wir über einen schräg abfallenden Korallenhang bis zu einer Riffkante in knapp 30 Meter. Jetzt heißt es zügig eine geeignete Stelle finden und den Strömungshaken fachgerecht einsetzen, denn hier »kachelt‘s« ganz ordentlich. Lohn der Mühe ist eine Wand voll Stachelmakrelen neben einer Hundertschaft kapitaler Barrakudas! Dicht an dicht stehen die silbrig glitzernden Fischleiber scheinbar völlig mühelos in der Strömung, die an uns ganz gehörig zerrt. Manchmal näher, mal sind wir fast mittendrin, manchmal weiter weg, aber immer sind die Fische gut zu sehen. Leider lässt sich das Schauspiel nicht bis zum Ende der Nullzeit auskosten, denn unser Weg zurück erfolgt schräg gegen die Strömung den Riffhang hoch. Während wir uns wahrlich abmühen, überholen uns wie zum Hohn zwei Adlerrochen mit ein paar lässigen Flügelschlägen.

Neuland

Tags drauf ist Exploration angesagt. Das riesige unbewohnte Südatoll besteht fast nur aus Korallenriffen und wenigen Sandbänken, die bei Niedrigwasser mal kurz trocken fallen. Bei exzellenten Sichtweiten lassen wir uns entlang eines schön bewachsenen Riffhanges gemütlich mit der Drift treiben. Breite Sandplateaus im 20- bis 30-Meter-Bereich lockern das Bild auf. Am schneeweißen Sand zeichnen sich schon von weitem die Konturen eines riesigen Rochens ab, der sich schließlich als Federschwanz- Stechrochen entpuppt und uns ganz nahe heran lässt. Wir paddeln weiter und entdecken nun einen Rochen nach dem anderen! Nicht nur eine Handvoll weiterer Federschwanz-, sondern auch noch zwei Schwarzpunkt- und drei Mangroven-Stechrochen. Besonders letzterer hat es uns angetan. Sein leuchtend weißes Punktemuster auf dunkelgrauem, fast schwarzem Rücken erinnert an eine sternenklare Nacht und sieht wunderschön aus. Fast wie beim Pilzesuchen schwimmen wir von Rochen zu Rochen und hätten dabei fast einen kapitalen Ammenhai übersehen, der im weichen Sandbett unter einem kleinen Überhang den Tag verschläft. »Riff der Rochen« wird der Tauchspot später getauft und als Fixpunkt für zukünftige Amira-Touren aufgenommen. Auch die sehr erfahrene Cruise-Direktorin Nora kennt keinen anderen Tauchplatz in Indonesien mit derart vielen unterschiedlichen Rochen. Und auch die beiden folgenden Tauchgänge des Tages in der gleichen Region zeigen ein ähnliches Bild: Ro-a chen über Rochen, dazu ein paar Riffhaie in der Ferne neben tollen Gorgonienwänden und im Flachwasser jede Menge Karettschildkröten. Einziges Manko: Das Riffdach ist stellenweise komplett zerstört. Gutmenschen mögen an lokale Sturmschäden denken. Realisten vermuten hier die leider in allen abgelegenen Regionen Südostasiens noch immer weit verbreitete Dynamitfischerei.

KKachelnde Strömungstauchgänge mit Großfischsichtungen wechseln sich mit seichten Flachwasserabstiegen ins Critter-Universum ab.

Kakabans Highlight

Intaktes Flachwasser vom Feinsten erwartet uns hingegen am folgenden Tag, wieder zurück vor Kakaban, zwischen zwei Tauchgängen. Von oben betrachtet erinnert die beilförmige Insel an ein Atoll. Ein Ring aus dicht bewaldeter Landmasse umschließt eine zentrale Wasserfläche, die in diesem Fall jedoch nicht Meerwasser, sondern leicht salziges Brackwasser enthält – der berühmte Jellyfish Lake! 15 Minuten Fußmarsch und rund 50 Meter Höhenunterschied stehen hier an, um den Dschungelring zu überwinden, dann geht es rein ins angenehm warme Wasser. Nur Schnorcheln ist erlaubt, Flossen sind strikt verboten. Die Unmengen an Quallen, die hier leben, würden bei wildem Gepaddel sonst unweigerlich verletzt werden. Kaum im Wasser, finden wir uns tatsächlich in einer wahren Quallensuppe wieder! Vor allem die bis zu kindskopfgroßen Schirmquallen der Art Mastigias papua tummeln sich im sonnendurchfluteten Freiwasser des bis zu 15 Meter tiefen Sees. Körperkontakt ist unvermeidlich, Angst vor Nesselschmerz jedoch unbegründet. Die in gewisser Weise bildhübschen, hellbraunen Quallen mit ihren kurzen wulstigen Tentakeln sind keine Räuber, sondern haben symbiontische Algen in ihre Körperzellen aufgenommen. Diese betreiben Photosynthese und ernähren so ihre Wirtstiere mit überzählig produzierten Nährstoffen. Doch die auffällig pulsierenden Schirmquallen stellen hier nicht die einzige Attraktion dar. Streng genommen gibt es noch drei weitere Quallenarten im See, von denen die auch vom Meer bekannten Wurzelmundquallen am häufigsten sind. Diese fast immer auf dem »Rücken« liegenden, handtellergroßen Tiere findet man zahlreich im Flachwasser des Uferbereichs. Sie nesseln ebenfalls nicht und ernähren sich auch von den Photosyntheseprodukten ihrer symbiontischen Algen. Deutlich weniger zahlreich und schwieriger zu sehen sind schließlich die großen Ohrenquallen sowie eine winzige Art von Würfelquallen – beide fast komplett durchsichtig und für uns nicht spürbar nesselnd.

Neben dem Freiwasser lohnt vor allem der mangrovenbestandene Uferbereich mit seinen farbenfroh bewachsenen Wurzeln über grünem Algenteppich. Auch kleine Fische und bunte Plattwürmer kann man hier entdecken. Dieses einzigartige Erlebnis begeistert uns sehr.

Planktonsuppe mit Walhai-Einlage

Und sensationell geht es weiter auf unserer Tour! Nach langer nächtlicher Fahrt dümpelt die MSV Amira bei Morgengrauen vor der Festlandküste von Kalimantan in der Region von Talisayan. Im flachen sandigen Wasser, unweit einer riesigen Flussmündung, liegen hunderte Bagans vor Anker. Die schwimmenden Fischfang-Plattformen versuchen Nacht für Nacht, Schwärme von fingerlangen Ährenfischen mittels greller Beleuchtung in ihre Netze zu locken. Mit »Haut und Haaren« frittiert, schmecken diese Fischchen nicht nur uns lecker, sondern locken in den sackförmigen Netzen unterhalb der Bagans regelmäßig auch Walhaie an. Mittlerweile hat sich unter den Fischern auch herumgesprochen, dass wir »weißgesichtigen Langnasen« in Neoprenanzügen gern bereit sind, einen fürstlichen Obolus für ein paar Kübel frischer Fische zu bezahlen, wenn Walhaie unter einem Bagan anwesend sind. Also, nichts wie ab in die Beiboote und rein ins Nass. Die nur drei bis fünf Meter Sicht im grünlichen Planktonwasser sorgen nicht für Jubelschreie. Doch als ein rund sechs Meter langer Walhai auf Tuchfühlung geht, blubbert die Ausatemluft nur so vor Begeisterung aus unseren Reglern! Unglaublich wendig dreht der Riesenfisch Runde um Runde unter dem Bambusfloß, um immer wieder, nahezu senkrecht stehend, mit dem Maul an der Wasseroberfläche nach Fischen zu betteln. Nachdem unsere Diveguides hier im Wasser überflüssig sind, steht einer oben am Bagan und hilft dem Fischer, einen Teil seines Fangs für uns zu opfern. Die Kameras klicken und surren, bis jeder das sehenswerte Schauspiel im Kasten hat. Die schlechte Sicht hat sogar ihr Gutes, denn man bekommt kaum andere Taucher mit auf ‘s Bild. Und die Strahlen der tief stehenden Morgensonne zaubern auch eine wunderbar mystische Stimmung.

Würdiger Ausklang

Die restlichen Tauchsafaritage verbringen wir am Maratua-Atoll bei teils fantastischen Sichtweiten, fischreichen Riffen und atemberaubenden Steilwänden. Imposante Schwärme von Barrakudas und Stachelmakrelen in deftiger Strömung wechseln sich ab mit gemütlichen Drifts und dem einen oder anderen entspannten Nachttauchgang. Und selbst das anfänglich vermisste Manta-Glück wird uns dann vor Sangalaki noch hold! Vor der seit Jahrzehnten wegen ihrer häufig gesichteten »Flattermänner« bekannten Insel schwimmt uns ein kleiner, wunderschöner schwarzer Riffmanta über den Weg. Welch schöner Ausklang der Tauchsafari! Unser Fazit? Diese Tour besticht durch eine tolle Mischung aus Makro- und Großfischspots, gespickt mit einem einzigartigen Quallensee und quasi standorttreuen Walhaien. Alle Highlights der Region sind mit Sicherheit noch nicht entdeckt. Etwas Forschergeist, kombiniert mit Strömungserfahrung, ist also gefragt.

REISEINFO INDONESIEN

ANREISE: Die internationalen Zielflughäfen sind Jakarta, Bali oder Singapur bzw. Manado. Von dort geht es mit Inlandsflügen (mit einer Zwischenübernachtung) nach Berau und per Auto in gut zwei Stunden weiter zum Hafen von Tanjung Batu.

EINREISE: Reisepass (der mindestens noch sechs Monate gültig ist). Bei der Einreise erhält man für rund 30 Euro ein 30 Tage gültiges Touristenvisum.

SPRACHE: Amtssprache ist Indonesisch. Auf dem Schiff wird Deutsch und Englisch gesprochen.

ANZUG: 3-5-Millimeter-Nassanzug sowie eine dünne Kopfhaube als Schutz vor Nesselplankton sind empfehlenswert. Die Wassertemperaturen betragen in der Region meist zwischen 27 und 29 Grad.

GELD: Offizielle Währung sind Indonesische Rupiah (IDR). 100.000 Rupiah entsprechen etwa 6,70 Euro. Auf dem Schiff werden Euro, US-Dollar, Indonesische Rupiah und Kreditkarten akzeptiert.

STROM: Eurostecker (220 V), kein Adapter nötig.

HANDY/E-MAIL: Handyempfang besteht nur an einigen Stellen der Tour.

MEDIZIN: Druckkammern befinden sich in Balikpapan, auf Bali, in Manado und Singapur. Gute internationale Krankenhäuser gibt es auf Bali, in Jakarta und Singapur. Impfungen und Malariaprophylaxe mit dem Hausarzt abklären. Infos gibt es auch bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin: .

ZEITVERSCHIEBUNG: MEZ plus sechs Stunden.

LANDAUSFLÜGE: Auf der Tour kann die an die Malediven erinnernde Insel Sangalaki sowie der berühmte Quallensee auf Kakaban besucht werden.

TOURISTINFO: Indonesisches Fremdenverkehrsamt: .