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BEWÄHRTE HAUSMITTEL: So unterstützen Sie Ihre Abwehrkräfte


natürlich gesund und munter - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 25.10.2018

Wenn die Tage kürzer werden, ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken. Mit diesen Tipps kommen Sie gut durch Herbst und Winter. Und krank machende Erreger haben keine Chance.


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Bildquelle: natürlich gesund und munter, Ausgabe 6/2018

Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, die körpereigenen Abwehrkräfte auf ganz natürliche Weise zu unterstützen. Und das ist einfacher, als Sie vielleicht denken: Sorgen Sie für eine gesunde Ernährung, achten Sie auf ausreichend Schlaf und Bewegung, und lassen Sie möglichst viel von dem weg, was dem Immunsystem schadet – Zucker, Alkohol und Nikotin. Nikotin beeinträchtigt eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die ...

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... sogenannten neutrophilen Granulozyten, in ihrer Funktion, Bakterien und Viren aufzuspüren und zu zerstören. Alkohol sorgt dafür, dass die Monozyten – andere weiße Blutkörperchen – weniger Interferon-Gamma ausschütten. Das ist ein Botenstoff, der in der Virenabwehr eine besonders wichtige Rolle spielt. Zum Abbau von Alkohol braucht der Körper zudem immununterstützende Stoffe wie Vitamin B, Zink und Vitamin C. Der reichliche Verzehr von Zucker und Fast Food wiederum geht oft mit Übergewicht einher, was wiederum die regulierten Abläufe der Immunabwehr stört. Und nicht zuletzt: reduzieren Sie Stress! Auch dadurch steigt die Anfälligkeit für Infektionen. Hier einige Tipps und Hausmittel für einen abwehrstarken Lebensstil, der Ihnen hilft, gesund zu bleiben.

Ausreichend schlafen

Im Schlaf entgiftet der Körper. Je weniger Schlaf Sie sich gönnen, desto mehr Stoffwechselgifte sammeln sich im Organismus an, wodurch das Immunsystem stark beansprucht wird. Gehen Sie deshalb früh ins Bett, Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken.

Tipp: Ein Vollbad mit ätherischem Lavendelöl beruhigt die Sinne und hilft Ihnen, leichter in den Schlaf zu finden. Zudem erhöht sich beim entspannten Räkeln im warmen Wasser kurzfristig die Kerntemperatur des Körpers – auch das unterstützt das Immunsystem.

Viel trinken

Wasser steigert die Leistungsfähigkeit des Immunsystems im Knochenmark, sodass Vieltrinker deutlich mehr Abwehrzellen im Blut haben als Menschen, die täglich weniger als zwei Liter Wasser, dünne Fruchtschorle oder Kräutertee zu sich nehmen. Ideal sind Kräutertees mit immunstärkenden Pflanzen: Sie stimulieren Ihre Körperabwehr und halten die Schleimhäute der Atemwege feucht. Auf diese Weise bleiben sie undurchlässig für Bakterien und Viren.

Tipp: Eine mehrwöchige Teekur mit Zistrose (Cistus incanus) macht Ihr Immunsystem winterfit. Diese Pflanze enthält eine Fülle von Antioxidantien und Vitaminen, die auch helfen, wenn bereits eine Erkältung im Anmarsch ist. Zistrosentee in Bioqualität bekommen Sie in der Apotheke.

Sport treiben

Regelmäßige körperliche Bewegung wirkt direkt auf das Immunsystem, da die Muskelzellen, während wir sie beanspruchen, mehrere verschiedene immunologische Botenstoffe ausschütten, die zwar zunächst das Immunsystem kurz herausfordern, dann aber längerfristig vor übermäßigen Entzündungsprozessen schützen.

Tipp: Besonders gut tut regelmäßiges Ausdauertraining an der frischen Luft. Bewegung in der Natur baut Stress ab und hebt die Stimmung. Zudem werden durch die Sonneneinstrahlung vermehrt Glückshormone ausgeschüttet. Doch Vorsicht: Legen Sie eine Sportpause ein, wenn Sie sich eine Erkältung mit Husten, Schnupfen, Halsweh und Fieber zugezogen haben – durch die Bewegung verteilen sich die Erreger schnell im Körper, die Gefahr von Folgeerkrankungen wie Herzmuskelentzündung steigt. Haben Sie indes nur einen leichten Schnupfen, kann Bewegung an der frischen Luft dem Körper durchaus nützen, da sie dazu beiträgt, dass die Schleimhäute besser durchblutet werden.

Gesund essen

Alle Zellen des Abwehrsystems benötigen Vitamine, Mineralstoffe und andere bioaktive Substanzen. Von diesen Lebensmitteln profitiert Ihr Immunsystem ganz besonders:

› Obst und Gemüse, vor allem Kartoffeln, Paprika und alle Kohlarten, sind reich an Vitamin C. Besonders viel davon findet sich in der Acerolakirsche – dreimal täglich fünf Milliliter Acerola-Frischpflanzensaft zu trinken, stärkt deshalb das Immunsystem gegenüber viralen und bakteriellen Infekten.

› Käse und Milch, gelbe Früchte wie Aprikosen und Melonen, und nicht zuletzt Hering enthalten viel Vitamin A. Dieses stimuliert direkt die wichtigsten Abwehrzellen. So schützt es die Schleimhäute und damit die erste Barriere gegen krank machende Keime.

› Fleisch und Fisch, aber auch Fenchel, Möhren und Spinat sind reich an Eisen. Dieses Spurenelement macht die T-Helferzellen schneller und aktiver.

› Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte liefern dem Körper große Mengen Zink. Dieses Spurenelement spielt besonders in der zellulären Immunabwehr eine wichtige Rolle. Liegt zu wenig davon im Körper vor, erhöht sich die Infektanfälligkeit.

› Haselnüsse, Mandeln und Pflanzenöle liefern reichlich Vitamin E. Das auch Tokopherol genannte Vitamin unterstützt die Bildung von Antikörpern und aktiviert die T-Helferzellen, die von den weißen Blutkörperchen gebildet werden.

Ins seelische Gleichgewicht kommen

Die Immunzellen besitzen Rezeptoren für die Stresshormone Adrenalin und Kortisol. Docken diese daran an, bremsen sie die Aktivität des Immunsystems aus. Versuchen Sie also gerade in stressigen Zeiten, sich gezielt zu entspannen, und gönnen Sie sich schöne Erlebnisse – Gefühle wie Fröhlichkeit, Begeisterung und Dankbarkeit wirken sich erwiesenermaßen günstig auf die Körperabwehr aus.

Tipp: Beim Lachen erhöht sich die Anzahl der Immunzellen im Blut – und zwar unabhängig davon, ob ihr Gelächter echt ist oder nicht. Versuchen Sie deshalb mindestens einmal am Tag zehn Minuten lang intensiv zu lachen. Ihnen fällt das schwer? Dann versuchen Sie es doch mit einem Lachyoga-Kurs. Dort erlernen Sie verschiedene Übungen und Techniken zum „Lachen ohne Grund“.

Darmflora pflegen

Im Darm sitzen nicht nur 70 Prozent aller Abwehrzellen, sondern auch die unzähligen Mikroorganismen der Darmflora, ohne deren Unterstützung das Immunsystem den Schutz des Körpers nicht gewährleisten könnte. Eine darmfreundliche Ernährung stärkt deshalb auch Ihre Abwehrkräfte.

Tipp: Verzehren Sie häufig fermentierte Gemüse und Getränke wie frisches Sauerkraut, Naturjoghurt, Kefir oder das Gärgetränk Kombucha. Sie alle enthalten die gesunden und für die Darmflora so wichtigen Milchsäurebakterien.

Wann zum Arzt?

Erwachsene erkranken im Durchschnitt zwei bis fünf Mal jährlich an einer Erkältung. Bei Kindern unter fünf Jahren sind auch zehn bis zwölf banale Infekte pro Jahr nicht ungewöhnlich. Häufen sich die Erkrankungen, kehren sie immer wieder oder dauern sie deutlich länger als eine Woche, sollte ein Arzt untersuchen, ob bei Ihnen eine Abwehrschwäche vorliegt.


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