Lesezeit ca. 9 Min.

BILDER IN BESTFORM


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 14/2021 vom 02.07.2021

Bildbearbeitungsprogramme

Artikelbild für den Artikel "BILDER IN BESTFORM" aus der Ausgabe 14/2021 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

VORHER

NACHHER

Für viele Fotografen heißt Bildbearbeitung „photoshoppen“, doch mit Platzhirsch Adobe Photoshop CC mag sich nicht jeder anfreunden. Gut, dass es Alternativen gibt – für Profis und für Einsteiger. Aber was taugen die? COMPUTER BILD hat acht Programme ab 16 Euro getestet und nennt Stärken und Schwächen.

Acht Programme und mehr

Den Ashampoo Photo Commander 16 gibt’s nur in einer Version, die mit 16 Euro auch die günstigste Software im Test ist. Die anderen Hersteller bieten ihre Bildbearbeitungsprogramme in teils verwirrender Varianten-Vielfalt an: zum Kauf oder als Abo (siehe Kasten rechts), mit vollem oder eingeschränktem Funktionsumfang. Hier ein kurzer Überblick:

■ ACDSee Photo Studio 2021: Gibt es in drei Kaufvarianten (Home, Pro und Ultimate) sowie im Abo als Personal (ein Nutzer) oder Home Plan (fünf Nutzer).

■ Adobe Photoshop CC: Hier stehen drei Abos zur ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Computer Bild. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 14/2021 von Windows 11 in den Startlöchern Endlich wieder Windows. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Windows 11 in den Startlöchern Endlich wieder Windows
Titelbild der Ausgabe 14/2021 von DER FERNSEHER. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
DER FERNSEHER
Titelbild der Ausgabe 14/2021 von Windows 11 IST DA. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Windows 11 IST DA
Titelbild der Ausgabe 14/2021 von WINDOWS 11 im Überblick. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
WINDOWS 11 im Überblick
Titelbild der Ausgabe 14/2021 von E3 2021 ENDLICH BALLERN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
E3 2021 ENDLICH BALLERN
Titelbild der Ausgabe 14/2021 von DAIST MUSIK DRIN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
DAIST MUSIK DRIN
Vorheriger Artikel
SMARTE PHYSIOTHERAP(P)EI
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel SPÄTE AUFHOL-JAGD
aus dieser Ausgabe

... Auswahl. Photoshop mit Lightroom und 20 Gigabyte oder 1 Terabyte Online-Speicher sowie alle Programme der Creative Cloud im Paket.

■ Adobe Photoshop Elements: Gibt es einzeln oder für einen geringen Aufpreis im Set mit der Videobearbeitung Premiere Elements.

„Photoshop & Co. lernen lohnt sich – die Bilder sehen schon mit wenigen Klicks einfach besser aus.“

Sven Schulz Redakteur

ABO VS. KAUFEN

Adobe macht’s seit Jahren vor – Photoshop CC gibt es nur noch im Abo. Drei weitere Hersteller ziehen nach.

Was ist besser? Das kommt auf die Nutzung an!

ABO

+ Immer aktuelle Programmversion

+ Alle Updates im Abo enthalten

+ Neue Funktionen sofort verfügbar

- Bei langer Nutzung oft teurer

- Internetverbindung generell nötig

KAUFEN

+ Bei langer Nutzung oft günstiger

+ Nutzung ohne Internetverbindung

- Teilweise kleinerer Funktionsumfang

- Neue Versionen kostenpflichtig

- Keine Funktions- Updates

Adobe: PHOTOSHOP FURS iPAD

Auch als App

Die meisten Bildbearbeitungsprogramme laufen auf PCs und Notebooks unter Windows oder mac- OS. Die Creative Cloud von Adobe zieht dagegen langsam, aber sicher auch auf dem Tablet ein. Aus der Riesen-Software-Sammlung sind neben Photoshop und Lightroom auch andere Programme wie Illustrator fürs iPad erhältlich.

Für Android-Geräte ist die App-Auswahl kleiner.

Allerdings ist der Funktionsumfang der iPad-Apps (noch) deutlich eingeschränkt, so heißt es beim Effekte-Werkzeug aktuell „Diese Funktion wird auf mobilen Geräten noch nicht unterstützt“. Der Trend zur App ist trotzdem klar: So soll von Capture One 2022 eine Tablet-App erscheinen.

■ Capture One 21: Neben der Vollversion gibt es jeweils etwas günstigere Versionen nur für Kameras von Fujifilm, Nikon oder Sony.

■ Corel PaintShop Pro: Die Standardversion ist etwas günstiger als die getestete Ultimate-Variante.

■ Cyberlink PhotoDirector: Gibt es als PhotoDirector 12 und wie im Test per Abo mit zusätzlichen Funktionen als PhotoDirector 365.

■ DxO PhotoLab 4: Wird neben der getesteten Elite-Version auch als Essential angeboten. Der fehlt aber die DeepPrime-Funktion zur Bearbeitung von RAW-Dateien (siehe Bild Seite 69 unten).

Wichtig: Alle Programme lassen sich kostenlos ausprobieren, meist 30 Tage lang nach einer Registrierung per E-Mail. Zum Test traten die Programme jeweils in der besten Version an (siehe Testtabelle).

Viele oder sehr viele Funktionen

Klare Sache: Wenn’s um den Funktionsumfang geht, hat Photoshop CC die Nase vorn – kein anderes Programm kann da mithalten. Das heißt aber nicht, dass die Konkurerscheinen. renten mit Funktionen geizen. Selbst der günstige Photo Commander 16 enthält einen Werkzeugkasten, der für viele Fotografen locker reicht.

Und selbst wenn Photoshop insgesamt klar die Nase vorn hat – bei einzelnen Funktionen ist die Konkurrenz besser. So lassen sich mit Capture One Fotos mithilfe der SpeedEdit-Funktion (siehe Bild Seite 68 oben) noch schneller anpassen: einfach eine Schnelltaste drücken, beispielsweise Q für Belichtung, W für Kontrast oder E für Helligkeit, und dann bei gedrückter Maustaste die Maus nach links oder rechts verschieben. In der Folge passt Capture One die jeweilige Einstellung sofort an, ohne dass der Nutzer dabei noch in ein Menü oder eine Auswahlbox klicken muss.

Bei PhotoLab ist wiederum die Auswahl einzelner Bildbereiche für begrenzte Korrekturen dank U-Point-Technik einfacher: Hier genügt es, mit der Maus grob einen Kreis um den gewünschten Bereich zu legen – die genaue Auswahl erfolgt anschließend automatisch.

Ohne Einarbeitung geht’s nicht

Früher war Profi-Software wie Photoshop CC viel komplizierter zu bedienen als die günstigeren Programme. Das hat sich geändert, denn mittlerweile bieten auch günstige Programme einen großen Funktionsumfang, während sich die Profi-Programme einfacher bedienen lassen. So ist selbst mit Photoshop CC inzwischen ein automatischer Austausch des Himmels möglich (siehe Bild Seite 66).

ZUBEHÖR FüR BESSERE BILDER

Spezialtastatur

Mit Spezialtastaturen wie dem Loupedeck Live (250 Euro) lassen sich wiederkehrende Arbeitsschritte beschleunigen.

Eingabestift fürs Display

Mit einem Eingabestift wie dem Surface Pen 4 (75 Euro) lassen sich Fotos auf Touchscreens genauer bearbeiten.

Grafik-Tablet

Stiftbearbeitung als günstige Alternative zur Maus bieten Grafik-Tablets wie das Wacom Intous S (70 Euro).

Spezial-Display

Fotos direkt auf dem Bildschirm bearbeiten klappt mit Spezial-Displays wie dem Wacom One Creative Pen Display (360 Euro).

Doch trotz solcher Automatikfunktionen erfordert jede Bildbearbeitung etwas Einarbeitungszeit. Wichtigster Vorteil von Einsteiger-Programmen wie Photoshop Elements oder Photo Commander sind die Assistenten. Sie nehmen den Nutzer an die Hand, wenn er etwa aus mehreren Fotos eine Collage, ein HDR-Bild mit erweitertem Kontrastumfang oder ein Panorama erstellen will. Da bieten die kleineren Programme die größere Auswahl – bei Photoshop Elements sind es fast 60 Assistenten.

Fotosammlung organisieren

Die Verwaltung der Fotos gelingt mit den getesteten Programmen auf zwei Arten: Fotos in Ordnern sichten klappt mit allen Programmen außer Photoshop Elements und Cyberlink. Bei Photoshop CC geht’s nur mit der Extra-Software Bridge CC (im Abo enthalten).

Wer eine Fotosammlung mit sehr vielen Ordnern hat, kann auch eine Bibliothek – häufig auch Katalog genannt – anlegen. Eine Bibliothek lässt die Dateien an Ort und Stelle und legt eine Datenbank mit Informationen zu den Fotos an. So behält der Nutzer leichter den Überblick und muss sich nicht durch lange Ordnerlisten klicken. Viele Profi-Programme bieten die Möglichkeit, mehrere Bibliotheken zu verwenden, bei Capture One beispielsweise als Sitzungen. So lassen sich die Fotos leichter trennen, etwa in Familien- und Urlaubsfotos.

Bei Photoshop sind die Bibliotheken in Extra-Software ausgegliedert. Bei Elements kommt der Elements Organizer zum Einsatz, bei Photoshop CC muss Lightroom CC ran, das ebenfalls im Abo enthalten ist. Lightroom bietet viele Bearbeitungsfunktionen – das spart ein ständiges Hin- und Herwechseln zwischen den beiden Programmen.

Mit KI sieht’s noch schöner aus

Künstliche Intelligenz (KI) ist einer der heißen Trends bei der Bildbearbeitung. Photoshop CC nutzt sie beispielsweise für aufwendigere Filter zur Bildbearbeitung („Neuralfilter“) oder zur Erhöhung der Bildauflösung. Paint- Shop Pro nutzt KI etwa für die Funktion Sea-to-Sky (siehe Bild unten) und PhotoLab 4 zur besseren „Entwicklung“ von RAW- Dateien mit DeepPrime.

Nachteil von KI: Die Techniken sind rechenaufwendiger, es dauert länger, bis die Bilder bearbeitet sind. Das kann von ein paar Sekunden bis ein, zwei Minuten reichen. Adobe lagert daher einige KI-Funktionen in die hauseigene Cloud aus – da ist eine schnelle Internetverbindung Pflicht.

Power für den PC

Bildbearbeitungsprogramme sind leistungshungrig, für die meisten Nutzer reicht aber ein halbwegs aktueller PC. Im Test kam das Mittelklasse-Notebook Medion Akoya E17404 zum Einsatz. Mit Core-i5- Prozessor, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 512-Gigabyte-SSD ließ sich meist flüssig arbeiten.

Mehr Power lohnt sich beispielsweise für Nutzer, die gerne große Panoramabilder zusammenbauen, viele Tausend Fotos in einer Bibliothek verwalten möchten oder die aufwendigeren KI- Funktionen häufiger nutzen.

RAW-Dateien entwickeln

Viele Fotografen schießen ihre Bilder lieber im RAW-Format als im gängigeren JPEG-Format. Denn damit speichert die Kamera die Fotos genau so, wie der Sensor und die Bildverarbeitung der Kamera das Motiv eingefangen haben. Anpassungen wie Weißabgleich und Schärfen oder eine verlustbehaftete Datenkompression gibt es bei RAW-Dateien nicht. Erst die Bearbeitungsprogramme „entwickeln“ die Rohdaten der RAW-Dateien und erlauben dabei die notwendigen Anpassungen.

Allerdings kocht jeder Kamerahersteller bei RAW-Dateien sein eigenes Süppchen. Das zeigen schon die Endungen der Bilddateien wie CR3 bei Canon, NEF bei Nikon oder ARW bei Sony. Daher müssen die Hersteller von Bildbearbeitungssoftware ständig ihre Programme an neue Kameras anpassen, damit die Entwicklung der RAW-Fotos klappt. Besonders fleißig sind hier Adobe (Photoshop CC und Lightroom), Capture One und DxO, die für viele Kameras RAW-Module mit zahlreichen Entwicklungsfunktionen bereithalten.

Die restlichen Programme kommen mit RAW-Dateien ebenfalls gut zurecht, sind aber eher auf die bei Hobbyfotografen üblichen JPEG-Fotos ausgelegt. Besonders deutlich wird das aber nur bei PaintShop Pro sowie beim Photo Commander, der beispielsweise keine Möglichkeit bietet, gezielt nur helle („Lichter“) oder dunkle Bereiche des Motivs („Tiefen“) zu korrigieren.

PhotoLab und Photoshop CC bieten da nicht nur mehr Funktionen, sondern auch eine sehr gute Autokorrektur. Mit diesen Programmen reicht oft schon ein Mausklick für das perfekte Foto.

Kamera fernsteuern

Für Fotoprofis ist eine Fernsteuerung der Kamera aus der Bildbearbeitung ein nützliches Extra beim Fotografieren im Studio. Dazu wird die Kamera per USB- Kamera mit dem Computer verbunden. Bei einigen neueren Modellen klappt die Verbindung auch per WLAN.

Besonders vielseitig ist die Fernsteuerung von Capture One. Hier lassen sich sehr viele Kameraeinstellungen am PC oder Notebook vornehmen und die Kamera aus der Ferne auslösen. Die geschossenen Fotos landen dann direkt in der Bildbearbeitung. Photoshop CC bietet über Lightroom ebenfalls eine Kamerafernsteuerung, die aber im Vergleich mit Capture One etwas abgespeckt ist und für weniger Kameramodelle funktioniert. [svs]

FAZIT

An Adobes Profi-Software kommt keiner vorbei: Photoshop CC (ab 12 Euro/Monat) gewinnt mit dem größten Funktionsumfang. Erfreulich dabei: Die aktuelle Version ist im Vergleich zu Vorgängern leichter bedienbar, damit kommen auch Einsteiger zurecht. Mit seinem Funktionsumfang weit von Photoshop entfernt, aber echt günstig und einfach zu bedienen ist der Preis-Leistungs- Sieger Ashampoo Photo Commander 16 (16 Euro).

BILDBEARBEITUNGS-PROGRAMME IM VERGLEICH

1 ADOBE PHOTOSHOP CC

Kaufversion: keine Abo: 12 Euro/Monat

Für Profis ist Photoshop CC perfekt und kombiniert mit der enthaltenen, leistungsstarken Bildverwaltung Lightroom extrem vielseitig.

Die aktuelle Version CC 2021 punktet mit einfacherer Bedienung und tollen Neuerungen wie automatischem Himmelsaustausch oder Neuralfiltern, die aufwendiges Bearbeiten einfacher machen.

+ Sehr großer Funktionsumfang, gute Autokorrektur.

- Einarbeitungszeit nötig, nur als Abo verfügbar.

2 PHASE ONE CAPTURE ONE 21

Kaufversion: 322 Euro1 Abo: 29 Euro/Monat

Für Fotografen, die RAW-Bilder perfekt entwickeln wollen, ist Capture One 21 eine gute Alternative zu Photoshop CC. Vor allem die SpeedEdit-Funktion sorgt für einen spürbaren Temposchub. Wer mehrere Fotos zu einem zusammenbauen möchte, braucht aber zusätzliche Software. Hier bietet Capture One 21 zu wenig Möglichkeiten.

+ Großer Funktionsumfang, umfangreiche Fernsteuerung.

- Montagen aus mehreren Fotos nur mit Zusatzsoftware.

3 COREL PAINTSHOP PRO 2021 ULTIMATE

Kaufversion: 75 Euro1 Abo: keines

Mit Sea-to-Sky bietet PaintShop Pro eine Bedienoberfläche speziell zum Aufpeppen von Urlaubsfotos mit wenigen Klicks. Profis können auch eine klassische Ansicht wählen und haben alle Funktionen zur Hand. Die RAW-Entwicklung erlaubt jedoch nur wenige Bildanpassungen, da sind Konkurrenten wie PhotoLab 4 deutlich besser.

+ Großer Funktionsumfang, einfache Bedienung.

- Wenig Funktionen zum Bearbeiten von RAW-Fotos.

PREIS-LEISTUNGS- SIEGER

Einfache Bedienung.

4 ACDSEE PHOTOSTUDIO 2021 ULTIMATE

Kaufversion: 162 Euro 1 Abo: 8 Euro/Monat

Besonders praktisch zum schnellen Blättern in den Bildern ist der Fotos-Modus von Photo Studio, der alle Bilder chronologisch anzeigt und sich blitzschnell von Jahr zu Monat zu Woche umschalten lässt.

Die Bedienung braucht etwas Eingewöhnung, dafür gibt’s einen besonders großen Funktionsumfang – nur Photoshop CC bietet mehr.

+ Großer Funktionsumfang, einfacher Überblick auf die Fotos.

- Panoramafunktion nur über externe Software.

5 DXO PHOTOLAB 4 ELITE

Kaufversion: 199 Euro1 Abo: keines

Als digitale Dunkelkammer bietet DxO Photo- Lab 4 sehr viele Möglichkeiten. Die RAW-Bearbeitung ermöglicht sehr schnelle und feine Korrekturen – auch für bestimmte Bildpartien. Dabei unterstützt eine schlaue Hilfe bei der Bereichswahl („U-Point“). Für Fotomontagen bietet PhotoLab 4 kaum Funktionen, seine Stärke ist die Optimierung.

+ Sehr feine und sehr genaue Bildkorrekturen möglich.

- Kein Arbeiten mit Ebenen, einfache Bilddateiverwaltung.

6 ADOBE PHOTOSHOP ELEMENTS 2021

Kaufversion: 65 Euro1 Abo: keines

Beim Funktionsumfang kann Elements nicht mit dem Profi-Photoshop mithalten – so fehlen im Vergleich einige Funktionen zur RAW-Bearbeitung. Dafür ist das kleine Photoshop durch die große Auswahl an Assistenten und Automatikfunktionen einfacher zu bedienen: So lässt sich ein Foto sehr einfach in ein animiertes Kurzvideo verwandeln.

+ Viele Assistenten und Automatikfunktionen.

- Wenig Profifunktionen.

7 CYBERLINK PHOTODIRECTOR 12 / 365

Kaufversion: 75 Euro 1 Abo: 15 Euro/Monat

Den vollen Funktionsumfang bietet Photo- Director nur im Abo (365). Der Kaufversion fehlen beispielsweise die Himmelsaustauschfunktion oder die Vorlagen zur Stilübertragung. PhotoDirector bietet viele Funktionen und ist trotzdem einfach zu bedienen. Vor allem der Geführt-Modus bringt Fotografen sehr schnell ans Ziel.

+ Großer Funktionsumfang, einfache Bedienung.

- Alle Funktionen nur im Abo (365).

8 ASHAMPOO PHOTO COMMAN- DER 16

Kaufversion: 16 Euro1 Abo: keines

Beim Funktionsumfang bietet der Photo Commander längst nicht so viel wie die Konkurrenz. Wer sich auf kleinere Korrekturen und aufs Aufhübschen von Fotos beschränkt, kommt aber locker zurecht. Die Bedienung ist einfach. Einiges gelingt so leichter als bei der Konkurrenz, etwa das Erstellen eines Panoramas oder einer Diashow.

+ Einfache Bedienung.

- Eingeschränkter Funktionsumfang, keine Video-Tutorials.