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Bittere Abrechnung mit GNTM!


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In Touch - epaper ⋅ Ausgabe 22/2022 vom 25.05.2022
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Bildquelle: In Touch, Ausgabe 22/2022

LOU-ANNE

ZU CURVY

Lou-Anne kam als Mutter-Tochter-Gespann mit Mama Martina in die Show. Doch aufgrund ihrer Kurven hat sie keine Chance auf Erfolg im echten Model- und Fashion-Business, weiß Sinervo: „Was Größe und Figur angeht, gibt es da einfach gewisse Voraussetzungen.“

ZU KLEIN

Noëlla (1,65 Meter) und Luca (1,67 Meter) sind weit entfernt davon, eine große Laufsteg- Karriere zu machen. Denn viele Designer bestehen immer noch auf Mindestgröße 1,75 Meter …

Er schreibt über die Modelwelt

ZU ALT

Mit 50 noch einmal durchstarten? Das hält der Experte für sehr fraglich: „Die älteren Damen, die da jetzt bei ‚GNTM‘ mitmachen, die werden hoffentlich vernünftig genug sein, um zu erkennen, dass sie in ihrem Alter nicht mehr als Model durchstarten …“

ZU ZICKIG

Trotz ...

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... Traummaßen wird es Anita nach der Show schwer haben, denn in der Sendung bekam sie das Zicken-Image aufgedrückt. Laut Agentur-Chef ist das bei Kunden ein No-Go …

Es ist wieder so weit: Heidi Klum hat zum 17. Mal „Germany’s Next Topmodel“ gekrönt – und bei der Auswahl ihrer Finalistinnen tiiiief in die Diversity-Kiste gegriffen: Größe, Alter oder Gewicht spielten diesmal absolut keine Rolle in der Show (InTouch berichtete)! Keine Rolle spielt aber auch, ob sich am Ende die Finalistinnen Martina (50), Lou-Anne (19), Noëlla (25), Anita (21) oder doch Luca (20) den Titel holen. Denn viele Experten und Designer winken schon lange ab – und von einem gibt’s jetzt die knallharte Abrechnung mit dem Kurs der Model-Mama …

Denn: In der echten Modelwelt winkt nur die große Karriere, wenn die Models in ein bestimmtes Raster passen. Und das ist immer noch aktuell, wie Marco Sinervo bestätigt. Der Chef von Deutschlands größter Modelagentur MGM Models ist sicher: Der Traum von der ganz großen Laufsteg-Karriere wird für Heidis Mädchen genau das bleiben: ein unerfüllter Traum. „Die Annahme, Diversity bedeute, dass gar keine Voraussetzungen mehr existieren, um als Model zu arbeiten, ist ein großes, manchmal tragisches Missverständnis“, so der Agentur-Boss im Interview mit „Watson“. „Da treten Frauen gegeneinander in einem Wettbewerb an, die überhaupt keine Modelqualitäten haben. Sie sind einfach zu klein, zu alt, haben nicht die richtigen Proportionen für das Business. Model werden die alle nicht.“ Rrrrumms! Warum ist das so? Klar: In den Fashion-Metropolen Paris, London, Mailand und New York gelten immer noch die klassischen Model-Gesetze, bestimmte Maße und eine Mindestkörpergröße werden von den Designern vorausgesetzt. Selbst verrückte, schrille Looks und auffällige Typen kommen noch lange nicht überall an. Das bestätigt auch Heidis Finalistin der letzten Staffel, Romina Palm. Die 22-Jährige trat als Petite-Model mit knappen 1,68 Metern in der Show an und ließ sich beim Umstyling sogar die Haare feuerrot färben. Ein Karriere-Killer: „Ich würde am liebsten fulltime modeln, aber ich bin kein klassisches Model. Meine roten Haare lenken zu sehr vom Produkt ab, und zudem habe ich keine Modelmaße. Die gibt es nämlich leider noch“, stellt sie klar. Eine Tatsache, die Heidi ganz gern mal verschweigt. Schließlich dient die Vielfalt unter den Kandidatinnen der Unterhaltung. Dass ihre „Meeedchen“ keine großen Jobs an Land ziehen werden, wurde der Model-Mama im Laufe der Show schmerzhaft bewusst: „Es sind leider sehr viele bekannte Designer abgesprungen, die uns vorher zugesagt hatten“, verriet sie im Interview über die Schwierigkeiten. „Der Grund: die Maße unserer Models. Man hört immer, wie wichtig Diversity ist, aber wenn es drauf ankommt, dann ir-gend- wie doch nicht wirklich, wie wir am eigenen Leib erfahren haben.“ Fakt ist auch: Es liegt nicht nur an der Diversity, dass Heidi keine Topmodels rausbringt. Auch die Siegerinnen der letzten Jahre hatten kaum eine Chance. Und das liegt an der Show selbst und wie die Kandidatinnen dargestellt werden, stellt Sinervo knallhart klar: „Man hat gemerkt, dass die Mädchen auch bei den Kunden nicht mehr gut ankamen, weil die das schrille Image nicht haben wollten. Als richtiges Topmodel sehe ich keine ehemalige Kandidatin. Ich finde auch, seit einigen Staffeln werden Mädchen ausgewählt, die immer weniger Modelpotenzial haben …“

(LE)

Übernimmt Leni GNTM?

Zum Halbfinale durfte Töchterchen und Nachwuchsmodel Leni (18) ihre Mutter in der Jury unterstützen und sprach schon selbstbewusst von ihren eigenen „GNTM“-Plänen: „In drei Jahren übernehme ich die Show!“ Ach ja? Für Model-Experte Sinervo hat Leni allerdings wenig Potenzial, in Mamas Fußstapfen zu treten. „Aus einer professionellen Sicht ist sie kein Model, auf keinen Fall. Sie hat weder einen Look noch eine Personality, die einen umhaut.“ Und eben auch keine TV-Erfahrung …

Erfolglose Siegerinnen

Internationale Laufstege? Große Kampagnen? Fehlanzeige! Heidis Topmodels der letzten Jahre verschwanden nur kurz nach dem Finale von der Bildfläche.