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Blase gut, alles gut


Bio - natürlich gesund leben - epaper ⋅ Ausgabe 6/2021 vom 03.11.2021

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Bildquelle: Bio - natürlich gesund leben, Ausgabe 6/2021

Kontinuierlich produzieren die Nieren Harn. Hätten wir keine Blase, müssten wir also permanent Urin abgeben. Wie gut, dass der über Stunden gesammelt werden kann.

Wie unser Herz ist die Blase ein Hohlkörper, und wie beim Herzen wird ihre Arbeit durch Ringmuskeln unterstützt, um zur richtigen Zeit in der Lage zu sein, ihren Inhalt zu entleeren. Bis hierzu die entsprechende Meldung beim Gehirn eingeht, kann rund ein Liter Urin gespeichert werden. Auch Nieren, Harnleiter und Harnröhre gehören zum Harntrakt – der wichtigen Steuerzentrale für den Flüssigkeitshaushalt und Recyclinganlage zugleich: Täglich werden hier 2.000 Liter Blut gefiltert, Gift- und Abfallstoffe von wiederverwertbaren Produkten getrennt, Unbrauchbares ausgeschieden. Ist dieser Mechanismus gestört, können eine Reizblase oder unwillkürlicher Harnverlust (Inkontinenz) folgen.

TIPP:

Nach dem

Wasserlassen immer von vorne nach ...

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... hinten wischen – nie von hinten nach vorne. Alternativ den Harnröhrenausgang nur abtupfen.

Drei Zentimeter zum Infekt

Unter allen Blasenerkrankungen ist die Blasenentzündung (Zystitis) mit unangenehmem Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen die häufigste. Vor allem Menschen mit weiblicher Anatomie kennen das – schon im Kleinkindalter: Mit zehn Jahren hatten ca. drei Prozent aller Mädchen und ein Prozent der Jungen bereits einmal einen Harnwegsinfekt, kurz HWI, worunter auch die Blasenentzündung fällt.

Nur im ersten Lebensjahr können Jungen bei Vorhautverengung (Phimose) häufiger betroffen sein. „Bei Frauen ist die Harnröhre deutlich kürzer“, erklärt Frauenärztin Dr. Stefanie Schultze-

Mosgau. „Sie misst nur drei Zentimeter im Vergleich zu rund 20 Zentimetern beim Mann.“ Harnröhre und Harnröhrenmündung liegen damit räumlich sehr nah zum After. Das Problem: Die meisten HWIs entstehen bei der Frau dadurch, dass Erreger durch falsche Toilettenhygiene vom Darmausgang in die Harnröhre gelangen. So finden sie

ihren Weg, um sich schließlich an die Blasenschleimhaut (Urothel) zu heften. Die Folgen sind Reizung und Entzündung.

Warum auch Männer betroffen sind

Escherichia coli, kurz E. coli, ist mit ca. 85 Prozent der häufigste Auslöser für einen Harnwegsinfekt. Weitere Erreger sind zum Beispiel Staphylokokken, Hefepilze oder Chlamydien. Bei Menschen mit weiblicher Anatomie hat mindestens jede zweite Person einmal im Leben eine HWI durchgemacht. Jede*r Fünfte hat sogar einmal im Jahr damit zu tun. Auch Männer sind nicht vor HWIs gefeit. Im Schnitt leidet jede dritte Person mit männlichem Urogenitalsystem bedingt durch die Wechseljahre, die Andropause, unter einer gutartigen Vergrößerung der Prostata, kurz BPH (benigne Prostatahyperplasie). Mit einem Hormonspiegel von nur ca. 50 Prozent im Alter von 0 Jahren befindet sich das Testosteron bereits im Sturzflug. Da das Hormon unter anderem die Funktion der Prostata steuert, hat das Folgen: Wasserlassen wird bei BPH zur zeitraubenden Prozedur. Hinzu kommt ein Gefühl unvollständiger Entleerung oder ein Nachtröpfeln nach dem Toilettengang.

KÜRBISKERNE

Linderung bringen Studien zufolge Kürbiskerne und deren Inhaltsstoffe wie Eiweiße, Vitamine, Mineralien, Kieselsäure und Fettsäuren. Sie wirken entspannend, antimikrobiell und entzündungshemmend. Empfehlung: Essen Sie ein bis drei Esslöffel Kürbiskerne täglich, zum Beispiel in Joghurt, Müsli oder Salat.

Scheidenflora Warum sauer schtzt

Wie stark die Abwehrkräfte sind, spielt immer eine Rolle bei der Frage, ob sich unsere Blase entzündet oder nicht. Als Bestandteil der weiblichen Vaginalflora schützen beispielsweise Laktobazillen – das sind Milchsäurebakterien – völlig natürlich vor unerwünschter Keimvermehrung. Das gelingt durch ein konstant leicht saures Milieu mit einem pH-Wert von ,5, das durch verschiedene Einflüsse gestört werden kann: Alleine während der monatlichen Menstruation ist die Östrogenmenge, die der weibliche Körper produziert, sehr niedrig. Immer wieder schwanken die Hormone: in der Pubertät, gelegentlich unter Einnahme der Pille, in Schwangerschaft oder Menopause. Das ist zwar völlig normal, jedoch werden die Laktobazillen dadurch im Wachstum behindert und verlieren ihre Schutzfunktion. Ein Grund, warum übrigens auch das Risiko für Scheidenpilzinfektionen steigt. Goldene Regel bei ersten Anzeichen einer Blasenentzündung: Viel trinken! Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme mit ca. 2,5 Litern täglich und das damit verbundene häufige Wasserlassen kann verhindern, dass sich Bakterien in der Harnröhre festsetzen. Optimal sind Tees aus Bärentraubenblättern, Birkenblättern, Petersilienwurzel, Katzenkralle, Goldrutenkraut oder Rosmarin. Die enthaltenen ätherischenÖle wirken krampflösend und antibakteriell. Eine individuelle Mischung kann man in der Apotheke z usammenstellen lassen.

MÖGLICHE URSACHEN FÜR EINE BLASENENTZÜNDUNG

• bestehende Stoffwechselekrankungen wie Diabetes oder Gicht

• kohlenhydratreiche beziehungsweise zuckerlastige Ernährung

• falsche Toiletten- oder übertriebene Genitalhygiene (zum Beispiel Intimsprays)

• Unterwäsche aus synthetischen Materialien

• geschwächte Abwehr durch Stress oder körperliche wie seelische Überlastung

• dauerhaft zu geringe Trinkmenge

Männer: • Harnabflussstörungen durch hormonelle Veränderungen in der Andropause

Frauen: • hormonelle Veränderungen in Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause

• bakterielle Übertragung beim Geschlechtsverkehr („Honeymoon-Krankheit“)

• Verhütungsmittel wie Diaphragma oder Spermizide (spermienabtötende Mittel)

• erhöhte Neigung zu Harnwegsinfektionen in der Familie

• angeborene oder erworbene anatomische Veränderungen (zum Beispiel zu enge Harnröhre, Nierensteine)

DR. MED. STEFANIE SCHULTZE- MOSGAU

ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg. Mit großer Begeisterung berät sie Zeitschriften und Online-Magazine zu Themen der Frauengesundheit, ist als Autorin tätig und in Podcasts zu hören: „Es ist mir ein großes Anliegen, fundiertes Wissen zum weiblichen Körper zu vermitteln, Verständnis für seine Funktion zu schaffen und damit zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden vieler Frauen beitragen zu können.“

Fluch und Segen der Antibiotika

Die unkomplizierte Zystitis gehört schulmedizinisch zum häufigsten Anlass für die Verschreibung von Antibiotika, vor allem um ein Aufsteigen der Keime und damit eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) zu verhindern. Der Haken: Trickreiche Erreger wie der E. coli können sich in der Blasenschleimhaut verstecken und der Medikamentenwirkung entziehen. Sie gehen quasi wie in einem Schützen- graben durch eine Art Biofilm in Deckung, um erneut zuzuschlagen, sobald das Antibiotikum aus dem Körper heraus ist. Nicht selten entsteht ein Teufelskreis: Wird häufig anti- biotisch behandelt, leidet auch das Darmmikrobiom, da Anti- biotika nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden können (mehr zu Antibiotika lesen Sie in BIO 2/21). Vernichtet werden auch gute Keime im Darm, wo der Großteil unserer Immunabwehr sitzt. Die Wahrscheinlichkeit für wiederkehrende Harnwegs-infekte steigt. Frauenärztin Dr. Stefanie Schultze-Mosgau warnt: Die zunehmenden Antibiotika-resistenzen sind tatsächlich ein Problem. Ein Umdenken ist erforderlich, zumal es nur in bis zu fünf Prozent aller Fälle zu einer Nierenbeckenentzündung kommt. 95 Prozent aller HWIs verlaufen unkompliziert und können auch gut naturheilkundlich behandelt werden, sagt Schultze-Mosgau. Wenn es aber nach zwei bis drei Tagen keine Besserung gibt beziehungsweise Beschwerden wie Fieber oder Flankenschmerzen oberhalb der Hüften auftreten, sollte man unbedingt zum Arzt oder zur Ärztin gehen.“ Das gilt auch, wenn sich Blut im Urin zeigt sowie bei zwei und mehr Infekten in sechs Monaten oder drei Blasenentzündungen pro Jahr.

ZINNKRAUTTEE ERLEICHTERT DIE BLASE

Ein Tee aus reinem Zinnkraut – bekannt als Ackerschachtelhalm – ist gut zum Durchspülen.

So geht’s:

Einen gestrichenen EL getrocknetes Zinnkraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und warm trinken.

D-Mannose nimmt Keimen die Angriffsfläche

Nicht behandelte Entzündungen können sich systemisch im gesamten Körper ausbreiten, die

Jede fünfte Frau hat einmal im Jahr mit einer Blasenentzündung zu tun.“

MEERRETTICH

Konsumieren Sie täglich einen Esslöffel frisch geriebenen Meerrettich. Weitere antientzündliche Kräuter und Gewürze sind Koriander, Kapuzinerkresse, Rosmarin, Kreuzkümmel und Muskat.

Folgen langfristig fatal ausfallen – aktuelle Studien belegen unter anderem ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Dr. Schultze-Mosgau weiß: Chronische, seit Jahren bestehende Harnwegsinfekte sind mit einem erhöhten Risiko auch für ein Blasenkarzinom verbunden.“ Bei der Vorsorge hat sich die Einnahme von D-Mannose bewährt. Es handelt sich um einen körpereigenen Einfachzucker, der anders als üblicher Nahrungszucker nicht verstoffwechselt, sondern über die Nieren in die Blase gespült wird. Dort kann er bei gleichzeitiger Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit vorhandene Bakterien wie ein Schwamm binden. Das bedeutet, die Bakterien können sich nicht mehr in der Blasenschleimhaut festsetzen und ausgespült werden. Dr. Schultze-Mosgau empfiehlt Trinkbeutel mit dreimal täglich zwei Gramm D-Mannose für ca. zehn bis 1 Tage, also auch einige Tage vorsorglich über die Beschwerdefreiheit hinaus.

Natrlich antibiotisch Ein Esslöffel Meerrettich täglich

Trumpf sind pflanzliche Antibiotika und eine antientzündliche Ernährung – mit ballaststoffreichen Gemüsen, allen voran

SITZBAD: SCHNELLE HILFE FÜR DEN UNTERLEIB

Linderung bei krampfartigen Unterbauchschmerzen verschaffen Einreibungen mit entspannendem Eukalyptusöl. Auch Schafgarbe wirkt krampflösend, antibakteriell und entzündungshemmend, in Form eines wärmenden Sitzbades wird die Heilpflanze zur Wohltat.

Tipp: Für das Sitzbad spezielle Wanneneinsätze für die Toilette aus dem Sanitärfachhandel verwenden. Alternativ die normale Badewanne so füllen, dass nur der Unterleib und die Ansätze der Oberschenkel mit Wasser bedeckt sind.

So geht’s: 30 g getrocknetes Schafgarbenkraut mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen, auf hautangenehme Temperatur abkühlen und bei Bedarf mit warmem Wasser verdünnen. Je nach Beschwerden zweimal täglich für ca. 10 bis 15 Minuten bei etwa 37 °C baden.

Knoblauch und Zwiebeln als Bakterienkiller. Auch Meerrettich, Rettich und Kohl wirken antibiotisch. Besonders gute Erfahrungen haben wir mit Meerrettich gemacht, sagt Dr. Schultze-Mosgau. „Er enthält Senfölglykoside, natürliche Stoffe, die von Pflanzen zur Abwehr gegen Schädlinge produziert werden.

Zucker-Detox hilft

Zucker und Weißmehlprodukte sollten unbedingt reduziert werden, da sie Entzündungen fördern. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen auch für vermeintlich gesunde Süßstoffe – zum Beispiel Aspartam, Cyclamat und Saccharin –, dass diese die Darmflora und damit das Immunsystem schädigen. Große Mengen tierischer Eiweiße gilt es ebenfalls zu meiden. Im menschlichen Stoffwechsel provozieren sie eine hohe Säurebildung und triggern so entzündliche Prozesse. Davon abgesehen führen sie zu Unmengen klimaschädlicher Emissionen.

Vorsorge Fübe arm halten

Nicht zuletzt sollte, wer zu Blasenentzündungen neigt, Unterkühlungen vermeiden, denn: Sie drosseln die Durchblutung und die Blutgefäße in den Harnwegen ziehen sich zusammen. Das erschwert die Arbeit der Abwehrzellen und vorhandene Keime haben leichteres Spiel. Tipp: Thermosocken oder warme Filzeinlagen für die Schuhe nutzen. Wärmende Unterwäsche aus Wolle hält Nieren und Blase warm. Auch ein temperaturansteigendes Fußbad unterstützt die Truppen des Immunsystems. Füllen Sie eine Fußbadewanne knöchelhoch mit körperwarmem Wasser und drei EL grobem Meersalz – und schon kann es losgehen (20 bis 30 Minuten). Zusätzlich zwei Kannen mit heißem Wasser bereitstellen und nachgießen, sobald sich das Wannenwasser abzukühlen beginnt. Zum Schluss Füße abtrocknen, warme Socken anziehen und nachruhen.

CRANBERRYSAFT

Trinken Sie täglich 50 bis 100 Milliliter Bio-Cranberrysaft. Er enthält Proanthocyanidine, das sind Pflanzenstoffe, die ein Anlagern der Bakterien an der Blasenschleimhaut verhindern und eine eventuell auftretende Entzündung in Schach halten (mehr zu natürlichen Antibiotika lesen Sie in BIO 3/21).

BUCHTIPPS

MEINE BESTEN GESUNDHEITS-TIPPS FÜRS ÄLTERWERDEN. VORBEUGEN, LINDERN, HEILEN Dr. Franziska Rubin, ZS Verlag 2015, 272 Seiten, 14,99 Euro

BESTEN GESUNDHEITS-TIP

NOCH GANZ DICHT? ALLES WISSENSWERTE ÜBER DIE BLASE Birgit Bulla, hanserblau 2020, 224 Seiten, 17 Euro